Titel: OBAS NRW am Gymnasium mit technischem Master – realistische Chancen?
Sehr geehrte Forumsmitglieder,
ich würde mich gerne über eure Erfahrungen und Einschätzungen zum OBAS-Quereinstieg in NRW informieren.
Zu meinem Hintergrund: Ich bin aktuell Zeitsoldat (Hauptmann) bei der Bundeswehr und verfüge über einen Bachelorabschluss im Maschinenbau sowie einen Masterabschluss in Fahrzeugtechnik (Universität der Bundeswehr Hamburg). Beruflich bringe ich inzwischen rund 13 Jahre Erfahrung mit, unter anderem in technischen Verwendungen, Führung und Organisation.
Perspektivisch möchte ich nach meiner Bundeswehrzeit in den Schuldienst wechseln. Besonders interessieren mich die Fächer Mathematik und Physik am Gymnasium.
Ich hatte bereits Kontakt zu einem Gymnasium aufgenommen, um ein Praktikum zu absolvieren, allerdings zunächst eine Absage erhalten, da perspektivisch keine OBAS Stelle frei ist. Unabhängig davon möchte ich im Februar 2027 ein mehrwöchiges Schulpraktikum absolvieren, um einen realistischen Einblick in den Schulalltag zu bekommen.
Mein angestrebter Einstieg über OBAS wäre im November 2028.
Mich würde insbesondere interessieren:
- Wie realistisch schätzt ihr meine Chancen ein, mit meinem Studienhintergrund für Mathematik und/oder Physik am Gymnasium zugelassen zu werden?
- Gibt es Erfahrungen mit Bewerbern aus technischen Studiengängen und ohne klassische Lehramtsausbildung?
- Wie schwierig ist es aktuell, eine passende OBAS-Stelle an einem Gymnasium in NRW zu finden?
- Gibt es aus eurer Sicht etwas, das ich bereits jetzt gezielt vorbereiten oder beachten sollte?
Ich freue mich über ehrliche Einschätzungen und Erfahrungsberichte, gerne auch von Personen, die selbst über OBAS in den Schuldienst gekommen sind.
Vielen Dank!