Empfehlung PC-System ;-)

  • Hallo,


    vielleicht gibt es unter euch ja den ein- oder anderen PC-Kenner!
    Ich benötige einen neuen PC bzw. möchte mir diesen anschaffen für@home.
    Jener soll hauptsächlich für das Internet (sehr schnelle Verbindung liegt vor!), Office und halt die Schultätigkeit genutzt werden.


    Sprich, kein Gamer-PC oder ähnliches ;-)


    Worauf sollte ich beim Kauf achten?
    Die Angebote von den bekannten Ketten klingen ja ALLE vielversprechend, aber wer die "Wahl hat - hat die Qual" :D
    Somit, ich freue mich über Beiträge...

  • Preisvorstellungen? Willst du selber basteln oder soll er fertig sein?

    • Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. -Machiavelli-
    • Zwei Mächte gehen durch die Welt, Geist und Degen, aber der Geist ist der mächtigere. -Napoleon-
    • In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst! -Augustinus-
  • Mit dem Anforderungskatalog kannst du so ziemlich alles am Markt nehmen oder auf ältere Gebrauchtgeräte zurückgreifen.
    Wenn du es mobil haben möchtest, würde ich ein Businessnotebook als Leasingrückläufer empfehlen (z.B. ein Thinkpad o.ä.)
    und dann für den heimischen Schreibtisch einen externen Monitor anschließen.

  • Keine Empfhelung meinerseits. Nur der Hinweis, doch mal über das Betriebssystem nachzudenken. Es muss nicht immer Windows sein.

    "Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert."
    Matthäus 10.34

  • oder auf ältere Gebrauchtgeräte zurückgreifen.
    Wenn du es mobil haben möchtest, würde ich ein Businessnotebook als Leasingrückläufer empfehlen (z.B. ein Thinkpad o.ä.)
    und dann für den heimischen Schreibtisch einen externen Monitor anschließen.

    Das wäre auch meine wärmste Empfehlung. Ich habe mittlerweile einen PC und ein Notebook von Fujitsu, beides sehr hochwertige Business-Geräte, beide haben um die 200 € gekostet (Neupreis jeweils um die 1000 bzw. 2000) und sind für die von Dir genannten Einsatzzwecke hervorragend geeignet. Die höhere Qualität spürt man schon beim Druck auf die Einschalttaste. Anbieter für solche aufbereiteten Geräte gibt es reichlich, such einfach mal nach "gebrauchte Hardware" oder "refurbished".

    Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt. Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen.

  • Davon würde ich wiederum abraten. Habe mich hinreißen lassen, weil mir von mehreren dazu geraten wurde aufgrund der langen Lebensdauer und bereue es eigentlich. Mein Macbook hatte bereits nach 2 Jahren so einen Leistungsabfall, dass es das Geld nicht Wert ist.

    Zumindest beim iPad geht mit jedem Systemupdate ein deutlicher Geschwindigkeitsrückgang einher. Schade - früher war ich glühender Macianer. Mit dem ersten iMac (genauer gesagt also mit dem ersten "i") kam die Wandlung zu einer "Kultmarke" mit "Kultgeräten" im "Kultdesign". Danke, aber nein danke.

    Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt. Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen.

  • Das Internet ist nur so schnell wie deine Leitung. Für normale Anwendungen und normale Tätigkeiten im Internet reicht somit ein ganz normaler Rechner/Notebook aus.
    Sollten diverse Daten auf mehreren Devices vorhanden sein, wäre der einfachste Weg Apple Produkte zu nutzen, teuer in der Anschaffung, aber auch einen guten Verkaufswert.
    Mit besseren Kenntnissen, wäre Linux allgemein zu empfehlen.

  • https://www.shinobee.de/mod_info.php?mod_id=04627
    mit 16 GB RAM und "Silent Deluxe" Netzteil
    dann bestellst Du Dir noch woanders eine interne SSD Festplatte, z.B. Samsung mit 500 GB,
    der leistet dann mehr als genug für unter 400 €.

    Nee, wirklich nicht. Für einen Büro-PC empfiehlt sich aktuell ein AMD-Ryzen-Prozessor (egal welche Generation): Sehr leistungsstark und effizient, d.h. stromsparend. SSD ist Pflicht. 8GB reichen noch, aber bei den derzeitgen RAM-Preisen sollte man für 16GB keinen besonderen Aufpreis zahlen müssen.


    Gruß !

    Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

  • Geb' ich auch meinen Senf zu.


    Die Kisten aus den Elektronikmärkten kannst du knicken. Entweder zahlst du zu viel oder hast Schrott, der die 1-Jahres-Marke knapp erreicht.


    Für normale Büroanwendungen muss es nicht der neueste Prozessor sein.Den Tipp mit Leasingrückläufern kann ich nur unterstreichen.
    Für die Schule wurden uns IBM-Lenovo-Thinkpads geschenkt, die sind unkaputtbar. SSD rein, dann gehen auch i3-Rechner ab wie Schmitt's Katze - falls du Linux drauf setzt.
    Windows lahmt - egal bei welcher Hardware - nach einiger Zeit, weil alles irgendwie mit allem zusammengeknüpft wird und nur das Betriebssystem automatische Updates erhält.
    Bei Linux werden ALLE Programme und Treiber ständig aktuell gehalten. Ohne Lizenzgefrickel.


    Auf meinem Lenovo hab' ich beide Systeme parallel installiert - das geht prima. Du kannst auch virtuelle Maschinen anlegen. Dann kannst du switchen.


    Ausstattung sollte sein:
    Mindestens i5-Prozessor neuerer Generation (oder äquivalenter AMD-Prozessor)
    Separate Grafikkarte, um den Prozessor und Grafikchip zu entlasten
    Schnelle SSD (Zugriffszeiten vergleichen!)
    Schnelles RAM, mind. 8GB, besser 16 GB
    Kartenleser (damit du deine Fotos schneller überspielen kannst)
    Schneller WLAN-Chip (falls es ein Schlappi wird)
    Genügend USB-3-Schnittstellen (3, besser 5)
    HDMI-Schnittstelle (für Beamer-Anschluss)
    Gutes Marken-DVD-Laufwerk
    Falls Desktop: Genügend freie Erweiterungsslots


    Für Leasingrückläufer kann ich dir https://afbshop.de empfehlen. Die haben 50% Personal mit Handicap, gute Preise. Dort hab' ich schon ganze Paletten mit Rechnern für die PC-Räume und auch privat schon mehrmals gekauft. Ein Jahr Garantie (für Schulen mit guter Kulanz), In der Regel hast du Win10 Professional vorinstalliert - manche haben auch nur win10 home (musst du genau gucken)

  • Hallo FranziS.!


    Jedde Jeck is ja nun anders, insofern auch mein Rat, beginnend mit einer Nachfrage:


    Fragst du nach einer Empfehlung für den stationären Betrieb (Desktop) oder für den mobilen Betrieb (Laptop)?


    Selber verwende ich auch Linux-Rechner, habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich aus hier nicht zu diskutierenden Gründen Windows-Rechner für schulische Zwecke besser eignen.


    Angesicht dessen, dass Microsoft seinen Support für ältere Betriebssysteme einstellen wird, sollte man auf Windows 10 setzen.


    Für den Desktop-Bereich kam oben schon ein interessanter Hinweis, den ich leicht variiere:


    https://www.amazon.de/Multimed…129031&s=computers&sr=1-1


    Solltest du ein Komplett-System mit Monitor und Drumherum suchen, gibt es zu einem unwesentlichen Aufpreis ein entsprechendes System vom selben Anbieter.


    Das von mir empfohlene System beinhaltet bereits Starterversionen von Word und Excel, die ich aber ersetzen würde durch ein Office-Paket, das du möglicherweise sogar kostenfrei über euren schuleigenen System-Verwalter bekommst. Alternativ immer zu LibreOffice greifen und dieses so einstellen, dass immer und ohne Warnung nach doc oder docx gespeichert wird (für Excel-Dateien entsprechend).


    Kommen wir nun zu meiner Empfehlung für den mobilen Einsat (Laptop, den du dann ggf. auch IN der Schule nutzen kannst, sofern du das darfst).


    Hier nenne ich keine konkrete Modellbezeichnung, sondern verweise auf leider für die meisten Schulen noch gültige Standards:


    - Achte darauf, dass der Laptop auch noch einen VGA-Monitoranschluss besitzt (für alte Beamer z.B.), besser aber VGA UND HDMI. Der VGA-Achluss sollte auch mit einer Verschraubungsmöglichkeit versehen sein, damit dir das Kabel nicht immer ab fällt.


    - Da du in die Lage kommen könntest, eine DVD oder eine CD abzuspielen, solltest du auf einen integrierten DVD-Player achten; einen externen DVD-Player sucht man immer und findet ihn gerade dann nicht, wenn man ihn mal braucht.


    - Achte auf hinreichend großen Festplattenspeicher; ich selber bevorzuge deshalb immer noch HDD vor SSD.


    - Als Zusatzausstattung bietet sich ein ordentlich dimensionierter Bluetooth-Lautsprecher an.


    Es gibt bestimmt noch ein paar Details, die mir später noch einfallen (wie grüner Laser-Pointer und Presenter); aber das kann ich ja noch nachschicken, wenn's mir einfällt.


    Viel Freude auch damit im Beruf!


    -------------


    Nachtrag:


    Sei umsichtig bei der Erstinstallation von Windows 10; besser: hol dir einen erfahrenen User an die Seite, damit du nicht zuviel von dir an die Firma preis gibst.

    Einmal editiert, zuletzt von Websheriff () aus folgendem Grund: redaktionell, Tippfehler; Nachtrag

  • Für den Desktop-Bereich kam oben schon ein interessanter Hinweis, den ich leicht variiere: (Link entfernt)


    Solltest du ein Komplett-System mit Monitor und Drumherum suchen, gibt es zu einem unwesentlichen Aufpreis ein entsprechendes System vom selben Anbieter.

    Im Ernst? Neuanmeldung und erster Beitrag gleich mit Werbelink? Den Ausführungen weiter unten kann man aber weitgehend zustimmen, vor allem der Hinweis zum Beameranschluss ist sehr wichtig. Wofür man in Schule mehr als 512 GB und damit HDD vor SSD benötigt und die Kosten deutlicher Geschwindigkeitseinbußen in Kauf nehmen sollte, erschließt sich mir nicht.

    Für die typische Nutzung in Schule reichen auch i3, 8GB RAM und der Verzicht auf eine separate Grafikkarte vollkommen aus. Es gibt noch eine gute Reihe vergleichbarer Shops mit vergleichbaren Preisen. Um den Verdacht von gezielter Werbung zu zerstreuen, daher eher eine Auflistung von verschiedenen Anbietern und Plattformen: Luxnote, Lapstore, Thinkstore24, ESM-Computer, Ebay, Refurbed, Backmarket, Itsco u.v.m.

  • Kannst Linux drauf installieren, dann rennt es wieder

    Ich glaube, nachdem ich es jetzt ins. schon 5 Jahre mit dem Macbook ausgehalten habe, nützt das wohl auch nichts mehr.


    Ich habe auch schon mal das ganze System platt gemacht und neu installiert. Hat kaum etwas gebracht.


    Wenn die benötigten Programme einmal laufen, geht es. Aber bis dahin... Hab mich dran gewöhnt: Programm, das ich brauche starten und erstmal Papierkram erledigen, bis ich anfangen kann zu arbeiten ;)

  • Ich glaube, nachdem ich es jetzt ins. schon 5 Jahre mit dem Macbook ausgehalten habe, nützt das wohl auch nichts mehr.
    Ich habe auch schon mal das ganze System platt gemacht und neu installiert. Hat kaum etwas gebracht.


    Wenn die benötigten Programme einmal laufen, geht es. Aber bis dahin... Hab mich dran gewöhnt: Programm, das ich brauche starten und erstmal Papierkram erledigen, bis ich anfangen kann zu arbeiten ;)

    Versuch es mal mit mx-linux.
    Damit hab' ich sogar core2-duos wieder flott gemacht. Das ist ein schlankes System - LibreOffice und Firefox werden bei der Erstinstallation gleich mit draufgepackt.
    https://mxlinux.org/


    Standardmäßig an Bord:


    [*]Browser: Firefox 64.0
    [*]Video - Player: VLC 3.0.3
    [*]Music Manager / Spieler: Clementine 1.3.1
    [*]E-Mail-Client: Thunderbird 52.9.1
    [*]Office - Suite: Libreoffice 6.0.1 (x64)
    [*]Backup: luckybackup 0.4.9-1
    [*]Sicherheit: Passwörter und Schlüssel 3.20.0-3.1
    [*]Terminal: Xfce4 Terminal 0.8.3-1

  • Und alles, was jetzt drauf ist, runter?


    Sorry, aber ich bin da nicht besonders bewandert...

    Du wirst bei der Installation gefragt, ob du die gesamte Festplatte nutzen willst, oder das parallel zum bestehenden System installiert werden soll.
    Zum Ausprobieren würde ich es parallel installieren.


    Vorteil:
    Falls dein Windows abschmiert, hast du eine (abgesicherte) Hintertür, um an deine Daten zu kommen.

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