Telefonnummer rausgeben?

  • Hallo,


    ich befinde mich gerade im Homeschooling und stehe meinen Schülern über IServ und dem Messenger zur Verfügung.


    Eine Schülerin schrieb, dass ihr Vorgesetzter eine Frage zum Arbeitsauftrag hat (der eigentlich klar formuliert ist)


    Würdet ihr eure private Telefonnummer rausgeben?


    Ich will das eigentlich nicht. Lief vorher immer über das Schultelefon.


    Lg

  • Also das NEIN!!! bezog sich auf den 1. Beitrag.


    Die Nummer geben lassen ist hier in dem Fall die einzig richtige Lösung, wenn es das Telefon sein muss.


    Einmal die Nr. rausgegeben kannst du es nicht mehr rückgängig machen!

  • ich würde die Nummer auch nicht rausgeben.

    Unterdrückte Nummer ist eine gute Idee.

    Per mail geht der Kontakt nicht? Reicht nicht aus?

  • Muss jeder für sich entscheiden, meine Nummer hat sowieso die halbe Schule. Ich verstehe aber auch, wenn man das nicht will.

  • Ich würde auf keinen Fall die Nummer rausgeben, du kannst dir nicht sicher sein, ob sie nicht weitergegeben wird.
    Warum geht's per Mail nicht?

  • Never ever!

    Ich weiß zwar nicht, worum es geht - aber ich hätte auch gerne den Frosch als Schulleiter.

    Und Pizza mag ich auch. :_o_)

  • Für das Homeschooling hat sich eine Kollegin von mir eine prepaid Karte gekauft. Ich könnte auf meinem Handy eine 2. SIM - Karte benutzen.

    Auf jeden Fall würde ich nie die gewöhnliche, private Nummer herausgeben.

  • Eine Schülerin schrieb, dass ihr Vorgesetzter eine Frage zum Arbeitsauftrag hat

    ? Verstehe ich nicht.


    Und nö, Nummer rausgeben mache ich nicht mehr. Habe einmal eine Mutter von der Klassenfahrt aus angerufen. Ende vom Lied war, dass ich dann später so Nachrichten bekam, wie "es sind zwar gerade Sommerferien aber mein Kind wurde von einem Mitschüler beklaut! Machen Sie was!"

  • Für das Homeschooling hat sich eine Kollegin von mir eine prepaid Karte gekauft. Ich könnte auf meinem Handy eine 2. SIM - Karte benutzen.

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber ist das nicht im handling furchtbar nervig?

    Grünfink privat: SIM 1, Grünfink dienstlich: SIM 2 - und dann nicht vergessen zu wechseln...


    Da erscheint es mir einfacher, kategorisch auf die Dienst-E-Mail zu verweisen. :weissnicht:

    Ich weiß zwar nicht, worum es geht - aber ich hätte auch gerne den Frosch als Schulleiter.

    Und Pizza mag ich auch. :_o_)

  • Ende vom Lied war, dass ich dann später so Nachrichten bekam, wie "es sind zwar gerade Sommerferien aber mein Kind wurde von einem Mitschüler beklaut! Machen Sie was!"

    Großartig! :schreien:

    Ich weiß zwar nicht, worum es geht - aber ich hätte auch gerne den Frosch als Schulleiter.

    Und Pizza mag ich auch. :_o_)

  • Ich gebe den SuS aus meiner Klasse immer meine private Telefonnummer und habe damit noch nie schlechte Erfahrungen gemacht (auch andere Klassenlehrerkolleg*innen an meiner Schule nicht).

    Aber, wie Trantor schon schrieb, das muss jeder für sich selbst entscheiden!

    Eine Schülerin schrieb, dass ihr Vorgesetzter eine Frage zum Arbeitsauftrag hat (der eigentlich klar formuliert ist)

    Kurze Frage, Frank: In deinem Profil steht, dass du an Sek II unterrichtest? Ist das eine BBS oder warum hat diese Schülerin einen "Vorgesetzten"? In diesem Fall finde ich übrigens auch, dass dieser Herr dich am besten per Mail kontaktieren könnte und dich nicht zuhause belästigen sollte, wenn es sich nur um eine Frage zu einem Arbeitsauftrag handelt.

  • Ich bin auch Anhänger von "möge jeder selbst entscheiden".


    Meine eigenen Schüler haben seit über 10 Jahren meine Privathandynummer (for the records: Wir KÖNNTEN tatsächlich auch ein Diensthandy haben), und vereinzelt auch die Festnetznummer. Ich seh's so: Früher stand man auch im Telefonbuch. Und da gab es noch nicht die Möglichkeit, Nummern zu blocken. So what?


    Das ganze wurde in der ganzen Zeit genau einmal "missbraucht", als mich ein Schüler angerufen hat, weil er wissen wollte, ob ihm der Mediamarktverkäufer gerade zu teure Leitungen andrehen wollte. Meine Antwort war sinngemäß "Äh, ich sitz ziemlich betrunken im Biergarten an der Nordsee, schau bitte im Tabellenbuch nach den Materialeigenschaften" :-D

  • stehe meinen Schülern über IServ und dem Messenger zur Verfügung.

    Da bist du doch sowieso schon direkt erreichbar, da kann sie auf diesem Weg ja wohl einfach um einen Anruf bitten und du wählst die #31# davor (wobei hier irgendjemand im Forum mal eine ander Kombi genutzt hat...).

    Mein Highlight war mal die Mutter, die mich aus dem Schreibschriftladen anrief, welche Farben die Hefter für ihr Kind haben sollten...

    (die sollte meine Nummer eigentlich gar nicht haben, aber da ist damals was schiefgegangen...)

  • Naja, als es noch Telefonbücher und Telefone mit Kabel dran gab, hat man nur in Notfällen zu Hause bei Lehrern angerufen. Ich glaube, außer mal für einen Telefonstreich, haben wir diese Möglichkeit nicht genutzt. Ist halt was anderes, wenn Leute sich daran gewöhnt haben, alle sofort mit jedem zu teilen. Aber vielleicht kommt's auch nicht auf das Medium an, sondern ob Leute erzogen wurden :P

  • ich habe nach ein paar unangenehmen Erfahrungen eine Geheimnummer und die erhalten Eltern sicher nicht. Wir haben eine Dienstmailadresse, davor hatte ich schon eine private speziell für die Schule eingerichtet.


    Es gab Eltern, die um Mitternacht oder morgens um 5 Uhr bei mjr anriefen, um ihr Kind krank zu melden. (Wortwörtlich, wenn das Sekretariat auf hat, habe ich keine Zeit.)


    Es gab Abiturienten, die samstagnachts um 3 Uhr betrunken bei mir anriefen, um mir Liebeserklärungen mitzuteilen (war irgendein Spiel).


    Und es gab mehrfach Mütter, die kurz vor den Zeugnissen anriefen und bettelten, dass ihr Kind doch bitte eine 2 statt einer 4 kriegt, es sehe besser im Zeugnis aus. (Eine Mutter rief 2 Wochen jeden Tag Punkt 18 Uhr an, da ging irgendwann nur noch der Anrufbeantworter dran.)


    Ich bin auf berufliche Anrufe gern vorbereitet. Dann vergesse ich nichts wichtiges und kann sonst entspannen. Deshalb überrasche ich auch Eltern nicht, sondern maile immer vorher und frage, wann sie Zeit haben (wenn es von Elternseite telefonisch sein muss). Dann sind beide Seiten vorbereitet. Ich selbst maile beruflich lieber, dann habe ich es schriftlich.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Mein Highlight war mal die Mutter, die mich aus dem Schreibschriftladen anrief, welche Farben die Hefter für ihr Kind haben sollten...

    "Der Ordner muss unbedingt malvefarben sein, aber hellmalve, auf keinen Fall dunkelmalve." *aufleg*

  • ich denke mal, je jünger die Schüler sind, desto mehr helikoptern die Eltern......

    da muss man halt eissen, wie die eigene Schüler- und Elternklientel so drauf ist.


    Ich für mein Teil würde nicht morgens früh über Krankheit eines Schülers informiert werden wollen:pfeifen:

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