Regelbetrieb Hessen

  • Im Frühling war es untersagt, da waren unsere "REisende mit Traglasten" von den FöS fest an bestimmten Schulen eingesetzt.

    Auch die Teil-Abordnungen von anderen Schulen wurden gestoppt, die Vollzeitabordnungen blieben bestehen ...sonst hätten wir auch gleich komplett schließen können.

    "Hier" nicht, seit dem Sommer 2020.

  • Nein, seit den Sommerferien in NDS auch nicht mehr.

    Aufgrund der ähnlich "schwierigen" Situation in den meisten hessischen Landkreisen müsste es eben konkrete Anweisungen und Schutzkonzepte geben, falls Förderschullehrer sowohl in der Inklusion als auch in der FS eingesetzt werden. Die Situation ist ja momentan schlechter als während des ersten Lockdowns im März/April/Mai.
    Dahingehend gab es aktuell eigentlich keine "brauchbaren" Konzepte hier im Einzugsgebiet von Sommer 2020 bis zu den Weihnachtsferien.

    Das sollte bis Montag auch einmal klar verfügt werden, falls die GS und die Mittelstufe wieder anfangen ab 11.1.

  • Wenn alle Abschlussklassen wieder in kompletter Truppenstärke in die Schule kommen, haben wir an meiner BS knapp 650 SuS täglich da sitzen. Versetzte Pausen, Händewaschen ???? Fehlanzeige

    Tut mir leid, aber das kann ich nicht nachvollziehen... Warum wurde denn dahingehend bei euch seit Beginn des Schuljahres nichts geändert? Wir haben schon seit April versetzte Pausen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das an deiner Schule nicht auch möglich wäre; erfordert zwar ein wenig Planungsarbeit und "Puzzelei", aber ist durchaus möglich (und wie man bei uns sieht: sogar, wenn alle Bildungsgänge komplett im Präsenzunterricht sind, so wie es ja von August bis Dezember der Fall war).

    Und wie hattet ihr es denn mit dem Händewaschen bzw. -desinfizieren bis jetzt geregelt? Wurde das einfach geflissentlich ignoriert?

  • Tut mir leid, aber das kann ich nicht nachvollziehen... Warum wurde denn dahingehend bei euch seit Beginn des Schuljahres nichts geändert? Wir haben schon seit April versetzte Pausen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das an deiner Schule nicht auch möglich wäre; erfordert zwar ein wenig Planungsarbeit und "Puzzelei", aber ist durchaus möglich (und wie man bei uns sieht: sogar, wenn alle Bildungsgänge komplett im Präsenzunterricht sind, so wie es ja von August bis Dezember der Fall war).

    Und wie hattet ihr es denn mit dem Händewaschen bzw. -desinfizieren bis jetzt geregelt? Wurde das einfach geflissentlich ignoriert?

    Bei uns gab es nur eine versetzte Pause nach der 6. Stunde. Wir hatte aber auch bereits Wechselunterricht seit November. Händedesinfektion befindet sich an den Eingängen zum Schulgebäude. Was soll da denn noch geregelt werden?

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Bei uns gab es nur eine versetzte Pause nach der 6. Stunde. Wir hatte aber auch bereits Wechselunterricht seit November. Händedesinfektion befindet sich an den Eingängen zum Schulgebäude. Was soll da denn noch geregelt werden?

    Na ja, @Altera klingt nicht gerade glücklich mit den Regelungen an ihrer/seiner (?) Schule. Also sollte dort wohl doch noch etwas anders geregelt werden, gell?

    Ich kann ja nur für meine Schule sprechen, aber wir haben es eben durch die versetzten Pausen schon seit dem Frühjahr so geregelt, dass sich nicht allzuviele SuS begegnen und sich nicht alle gleichzeitig auf den Pausenhöfen "tummeln". Und wir haben in den Klassenräumen, in denen es kein Waschbecken gibt, auch schon seit Ende April Spender zur Handdesinfektion - zusätzlich zu denen an den Eingängen (wobei wir alllerdings das Glück haben, dass es vielen Räumen Waschbecken plus Seifenspender gibt).

  • Na ja, @Altera klingt nicht gerade glücklich mit den Regelungen an ihrer/seiner (?) Schule. Also sollte dort wohl doch noch etwas anders geregelt werden, gell?

    Ja, da hast du absolut Recht. Ich würde Schulschließungen etc. vermutlich auch anders sehen, wenn ich das Gefühl hätte, dass wir alles Mögliche tun. So ist es aber eben nicht. Versetzte Pausen sind für mich nur Wunschdenken, wenn ich SuS nach der Pause zum Händewaschen auffordere, bekomme ich dämliche Kommentare ab. Auf den Gängen tummeln sich buntgemischt, jahrgangs- und schulformübergreifend die Schüler mit einem Abstand von 10cm. Bevor ich in meine Räume komme, muss ich an diesen Schülern im Gang vorbei. Wir haben eine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände, ja. Aber jede Stunde und in den Pausen habe ich deswegen Diskussionen, dass gefälligst auch die Nasen bedeckt sein müssen. Die Problemtatik ist der SL bekannt, ich rannte vor Weihnachten jede Woche min 1x auf. Versetzte Pausen? Angeblich nicht zu organisieren, Maskenverweigerer haben das bestimmt nicht so böse gemeint, Präsenzkonferenzen sind effizienter als online...bei uns ist alles gut...Index ü 200 seit Wochen....

  • Versetzte Pausen sind für mich nur Wunschdenken, wenn ich SuS nach der Pause zum Händewaschen auffordere, bekomme ich dämliche Kommentare ab. Auf den Gängen tummeln sich buntgemischt, jahrgangs- und schulformübergreifend die Schüler mit einem Abstand von 10cm. Bevor ich in meine Räume komme, muss ich an diesen Schülern im Gang vorbei. Wir haben eine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände, ja. Aber jede Stunde und in den Pausen habe ich deswegen Diskussionen, dass gefälligst auch die Nasen bedeckt sein müssen. Die Problemtatik ist der SL bekannt, ich rannte vor Weihnachten jede Woche min 1x auf. Versetzte Pausen? Angeblich nicht zu organisieren, Maskenverweigerer haben das bestimmt nicht so böse gemeint, Präsenzkonferenzen sind effizienter als online...bei uns ist alles gut...Index ü 200 seit Wochen....

    Krass, wie unterschiedlich die Schulen damit umgehen. Bei uns sieht das eher so aus: Versetzte Pausen und abgesteckte Pausenbereiche führen zur Entkopplung der einzelnen Jahrgänge, konsequentes Ansprechen und Suspendieren von SuS im Wiederholungsfall zur weitgehenden Einhaltung von MNB-Pflicht und Abständen (die Diskussionen hat man dennoch). Besprechungen finden, sofern rechtlich möglich, online oder mit einem Minimum an notwendigen Personen statt, grundsätzlich aber nur noch in großen Räumen wie der Mensa auf Abstand. Gerade die Beschränkung von Besprechungen darf gerne auch nach der Pandemie beibehalten werden ;)

  • Seph Ja, mit solch einem praktizierten Hygieneplan könnte ich guten Gewissens in die Schule gehen bzw Schüler an diesen Ort schicken. Bei uns existiert der Hygieneplan maximal auf dem Papier, die Realität ist eine ganz andere. Ich komme in Klassenräume, in denen in der Pause alle Masken unten waren. Schüler teilen sich weiterhin ihre Brote und Getränke. Es gibt keine zusätzlichen Reinigungsintervalle. Sowohl die Lehrer als auch Schüler wechseln nach jedem Unterricht in andere Räume. Da die Mensa geschlossen ist, sind die Flure dicht besiedelt. Ich schätze, dass mindestens 10-20% der Schüler von uns rauchen. Also treffen sich in den (wie gesagt - gemeinsamen) Pausen ca. 100-200 Personen beim Rauchen vor dem Hauptportal auf dem Parkplatz, natürlich ohne Mundschutz beim Rauchen. Klar, dass sie das draußen machen, aber auch hier beträgt der Abstand keine 30cm. Wieso regen sich gerade alle über Winterberg auf? Ich brauche auch keine Bilder von sich nicht an die Regeln haltendem Partyvolk. Das habe ich täglich in der Schule :autsch:

  • Krass, wie unterschiedlich die Schulen damit umgehen. Bei uns sieht das eher so aus: Versetzte Pausen und abgesteckte Pausenbereiche führen zur Entkopplung der einzelnen Jahrgänge, konsequentes Ansprechen und Suspendieren von SuS im Wiederholungsfall zur weitgehenden Einhaltung von MNB-Pflicht und Abständen (die Diskussionen hat man dennoch). Besprechungen finden, sofern rechtlich möglich, online oder mit einem Minimum an notwendigen Personen statt, grundsätzlich aber nur noch in großen Räumen wie der Mensa auf Abstand. Gerade die Beschränkung von Besprechungen darf gerne auch nach der Pandemie beibehalten werden ;)

    Gerade letzteres sehe ich auch so! Wir hatten seit dem Frühjahr genau zwei Besprechungen in Präsenz (Abteilungsdienstbesprechungen mit Einzelplätzen in der Aula; eine vor und eine am Ende der Sommerferien), ansosnten liefen alle Besprechungen (es waren nur noch Teamsitzungen!) online. Gesamtdienstbesprechung hatten wir seit Februar 2020 nicht mehr und haben mir so überhaupt nicht gefehlt. Da sieht man doch, wieviel man auch per Mail "besprechen" kann ;-) !


    Ansonsten klappt es bei euch Seph mit den Hygienemaßnahmen ja genauso gut wie bei uns. Es ist also alles möglich, wenn man nur will!

  • Naja in der PK von Bouffier hat er die Lösung von vor den Ferien als sehr gelungen bezeichnet...wie genau die Regelungen aber aussehen werden, wird wohl erst morgen beschlossen. Es klang aber sehr nach: wir heben weiterhin nur die Präsenzpflicht auf...

  • Ich vermute auch die Aufhebung der Präsenzpflicht und volle Präsenz für die Abschlussklassen. Morgen Nami wird dann öffentlich verkündet wie es in Hessen weitergeht - wieder einen Tag verschwendet.

  • Ja, bis auf die fehlende Maskenpflicht finde ich es tatsächlich gut, da es an sinnvollen Alternativen fehlt. Wenn man Betreuungen für alle Kinder organisieren könnte, wäre das Wechselmodell für alle der beste Weg für mich. Da dies realistisch gesehen nicht möglich sein wird, ist es so eine gute Lösung für mich, insbesondere, wenn es tatsächlich die Übergangswoche gibt.

    Also die Eltern kriegen das größtenteils sehr gut hin. Voller Präsenzunterricht? Das würde ich auskämpfen. Was ist mit dem Motto so weit es geht zu Hause zu bleiben

  • Anja82 das klingt nach einem guten Vorschlag und wie ich gerade höre, wird es für die Kleinen bis zur Klasse sechs so umgesetzt. Hoffentlich bleiben dann auch entsprechend viele Schüler Zuhause.

    Ich finde die Lösung so ganz gut. Keiner muss kommen, die Schüler ab der sieben gehen in den Distanzunterricht.

  • Na da bin ich ja gespannt: Klasse 1-6 darf jeder kommen, der zuhause nicht betreut werden kann (oder will).

    Begründung : Das hat ja vor den Ferien schon gut geklappt.


    Situation vor den Ferien: großes Eigeninteresse, 3 Tage, überschaubar


    Situation nach den Ferien:

    wenig Eigeninteresse (einzig allgemeiner Infektionsschutz), 3 Wochen, unüberschaubarer Zeitraum.


    Abstand: Man hofft, dass das durch weniger anwesende Kinder eingehalten werden kann.

    Maske: hab ich nix von gehört!


    Ich persönlich kann entweder die Kids in der Schule bespaßen oder zuhause! Wenn ich vormittags im Präsenzunterricht bin, kann ich keine Mails beantworten, Telefonate führen, Videohilfen anbieten.


    Von meinen eigenen Kindern abgesehen - da werden wir eine andere Lösung finden, das ist in der Tat nicht das Problem.

  • Ich habe die Befürchtung, dass ich ab nächsten Mo von meinen 25 Std wieder 20 Std vor kompletter Klassenstärke stehen werde (da alles Abschlussklassen sind). Und ich habe die Situation an meiner Schule bereits gestern beschrieben.

  • Ich habe die Befürchtung, dass ich ab nächsten Mo von meinen 25 Std wieder 20 Std vor kompletter Klassenstärke stehen werde (da alles Abschlussklassen sind). Und ich habe die Situation an meiner Schule bereits gestern beschrieben.

    Ich bin dann auch etwa 50% (bzw. mehr aber der Unterricht wird dann eben von der Schule aus gestreamt) in der Schule. Mal sehen was die Schulleitung dazu sagt. Das ist ein Problem der beruflichen Schulen, dass es immer sehr viele Abschlussklassen je Schule gibt, weil die Bildungsgänge maximal 3 Jahre gehen.


    Also die Eltern kriegen das größtenteils sehr gut hin. Voller Präsenzunterricht? Das würde ich auskämpfen. Was ist mit dem Motto so weit es geht zu Hause zu bleiben

    Das unterliegt eben der Interpretation der Eltern was geht und was nicht. Da kann niemand die Schuld der Schule bzw. dem Ministerium geben...

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Ich bin dann auch etwa 50% (bzw. mehr aber der Unterricht wird dann eben von der Schule aus gestreamt) in der Schule. Mal sehen was die Schulleitung dazu sagt. Das ist ein Problem der beruflichen Schulen, dass es immer sehr viele Abschlussklassen je Schule gibt, weil die Bildungsgänge maximal 3 Jahre gehen.


    Das unterliegt eben der Interpretation der Eltern was geht und was nicht. Da kann niemand die Schuld der Schule bzw. dem Ministerium geben...

    Naja, leider sind es nicht unbedingt immer diejenigen, die es "nötig hätten", wenn es darum geht die Kinder zur Notbetreuung zu lassen.


    Das soll keine Missverständnisse aufkommen lassen. Ich bin absolut bei der Einschätzung, wenn Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen jeglicher Art weiterhin vor Ort in der Schule sind!


    Allerdings hat die Praxis vor den Weihnachtsferien in "manchen Regionen" gezeigt, dass dieses "Recht" die Kinder in die Schule zu schicken durchaus großzügig genutzt wurde. ;)

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