Welchen Stundenlohn haben Lehrer?

  • Hallo zusammen,


    ich überlege gerade, welchen Stundenlohn Lehrer haben. Das sich dieser aus Arbeitszeit / Gehalt ergibt, hat womöglich jeder einen anderen je nach...


    - Tarif (Beamter/Angestellter)

    - Entgelt-/Besoldungsgruppe & Stufe

    - Organisatorisches Drumherum (jede Schule tickt ja abhängig vom Kollegium anders, in den Extremen "kompliziert" zeitaufwendig oder "pragmatisch" zeitsparend organisiert)

    - Fächer (Mathematik, Sport vs. Sprachen --> Korrekturaufwand)

    - Individuelle Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit (je nach Engagement/Perfektionswille/etc.)


    Wie hoch schätzt ihr eure Stundenlöhne ein? Wie kommt ihr auf das Ergebnis (Rechnung)?

  • Du arbeitest in NRW 41 Stunden die Woche, also etwa 164 im Monat. (bzw. 156 mit Altersermäßigung)

    Vollzeitgehalt /164


    Das ergibt je nach Besoldungsstufe, Erfahrungsstufe und Altersermäßigung zwischen 23€/h und 38,5€/h brutto für Lehrer ohne Führungsverantwortung (A12-A14).

    Arbeiten, die du in den 41 Stunden pro Woche nicht schaffst, kannst du da nicht mit hineinrechnen.

  • Ok, mal folgende Berechnung. Lehrer haben (langfristig, Unterricht steht) ~191 Arbeitstage x 8,2 Stunden am Tag (ohne Wochenende & Ferien!, https://www.schnelle-online.in…19&to=31.12.2019#ergebnis ) = 1.566 Stunden , A13 Stufe 7 macht rund 43.000 EUR ( http://oeffentlicher-dienst.in…&zulage=&stkl=1&r=0&zkf=2 ) im Jahr.


    Lehrer A13 Stufe 7

    43.000 EUR (Brutto) / 1.566 Stunden = 27,40 Brutto

    34.370 EUR (Netto) / 1.566 Stunden = 21,90 Netto


    Packt man bspw. noch 300 Stunden wg. Wochenendarbeit etc. drauf, dann ist man bei

    43.000 EUR (Brutto) / 1.866 Stunden = 23,04 Brutto

    34.370 EUR (Netto) / 1.866 Stunden = 18,42 Netto


    Alter Job (Chemiebranche) 80.000 EUR (Brutto) / 2.070 Stunden (230 Tage * 9 Stunden, da 45 Stundenwoche) = 38,65 Brutto

    44.086 EUR (Netto, https://www.brutto-netto-rechner.info/ , nicht verbeamtet) / 2.070 Stunden = 21,30 Netto


    Netto "fehlen" mir als Lehrer rund 10.000 EUR pro Jahr, welche ich in der Chemiebranche mehr verdient habe. Lebenszeit geht da aber mehr verloren und man hat einen geringeren Stundenlohn (zumindest im ersten Fall ohne +300 Stunden). Verteilt auf z. B. 35 Jahre macht das im Leben rund 350.000 EUR aus.


    Ist man A14 Stufe 7, hat 2 Kinder + verheiratet landet man bei...

    50.144 (Brutto) / 1.566 Stunden = 32,00 Brutto

    38.763 (Netto) / 1.566 Stunden = 24,75 Netto


    Der Unterschied reduziert sich auf 5.300 EUR/Jahr, verteilt auf 35 Jahre (ok, Familienzulage fällt irgendwann weg... egal) macht das im Leben 185.500 EUR.

  • deine Arbeitszeit für Lehrer ist etwas optimistisch (klar, manche tun wenig genau wie in der Wirtschaft auch).


    Wir stempeln nicht, arbeiten nicht nur zu fest gelegten Zeiten. Es gibt nicht den Lehrer.


    Es gibt viele Studien, einfach mal googeln. Einen Link habe ich heraus gesucht.


    https://www.spiegel.de/lebenun…ie-zu-viel-a-1190380.html

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  • Warum vergleichst du denn ein 75% Teilzeit-Lehrergehalt (bei fast voller Arbeitszeit) mit einem Vollzeitindustriejob? In Vollzeit sind die Zahlen für A13/7:

    57410 EUR (Brutto) bzw. 42720 EUR (Netto), mit 2 Kindern erhöht sich das auf 62230 EUR (Brutto) bzw. 45590 EUR (Netto*).


    Die Arbeitstage dürften im Mittel gleich sein, da Lehrkräfte zwar weniger Präsenztage als in der Industrie haben, dafür in der Unterrichtszeit auch mehr als 41h/Woche arbeiten, die sie dann in der unterrichtsfreien Zeit ausgleichen. Wir vergleichen also den Industriejob mit 45h/Woche mit dem Lehrerjob mit 41h/Woche:


    Industrie (45h):

    80.000 Brutto bzw. 44086 Netto ---> 38,65 Brutto / 21,30 Netto


    Lehramt ohne Familie (41h):

    57410 Brutto bzw. 42720 Netto* --> 30,44 Brutto/ 22,65 Netto*


    Lehramt mit 2 Kindern (41h)

    62230 Brutto bzw. 45590 Netto* --> 33,00 Brutto/ 24,17 Netto*


    Finde ich jetzt nicht so unattraktiv....selbst für MINT-Fächer. In vielen nicht-MINT-Fächern wären solche Gehälter für die meisten unter uns in der freien Wirtschaft zudem gar nicht erst zu realisieren.


    *PS: Ja, ich weiß...die PKV geht davon noch ab. Das macht bei mir umgerechnet auf den Stundenlohn etwa 1€ pro Stunde aus. Damit liegt der Nettostundenlohn immer noch über dem, den ich selbst mit 80k p.a. in der Industrie hätte.

  • Wenn man sich selbst vorrechnen will, dass Lehrer wenig verdienen, dann kann man das auch. Umgekehrt auch.

    Ich frage mich immer: Was ist denn der Grund ins Lehramt zu wechseln bzw. zu gehen wenn man dort 1) weniger verdient als in der freien Wirtschaft, 2) mehr arbeiten muss, als in der freien Wirtschaft und 3) auch noch Arbeitsmaterialien selbstbezahlen muss, die man in der freien Wirtschaft gestellt bekäme? Warum bleibt man dann nicht in der bzw. geht in die freie Wirtschaft?


    Frage an alle, nicht nur an diejenigen, die hier in diesem Thread schon gepostet haben.

  • Seph

    Ach sry, ja das war eine 75% Stelle! Da habe ich mich wohl verklickt.


    Hier wird wohl viel zu viel in meine Posts hineininterpretiert. Ich wollte lediglich die Stundenlöhne vergleichen und der Lehrerjob kommt da mit Sicherheit nicht schlecht weg!


    Kris24

    Die Studie ist zwar nett, wurde aber von der GEW finanziert. Zudem sollten Lehrer selbst ihre Arbeitszeit protokollieren, was das Ergebnis natürlich extrem verzerren dürfte. (Das ist jetzt keine Kritik an dem Ergebnis sondern eine Kritik an der Methodik, welche das Ergebnis verfälscht).

  • Die Studie ist zwar nett, wurde aber von der GEW finanziert. Zudem sollten Lehrer selbst ihre Arbeitszeit protokollieren, was das Ergebnis natürlich extrem verzerren dürfte. (Das ist jetzt keine Kritik an dem Ergebnis sondern eine Kritik an der Methodik, welche das Ergebnis verfälscht).

    Nur kommen im Prinzip alle Studien zu diesem Ergebnis, egal, wer finanziert (und der Staat finanziert keine - warum wohl?).

  • Kennst Du noch weitere Studien?

    Es gibt über 20 Studien in fast allen Bundesländern. Und das Ergebnis ist immer ähnlich. Außerdem wie soll Arbeitszeit erfasst werden außer durch Lehrer, wenn ein sehr großer Teil zu Hause im Arbeitszimmer statt findet? Die Arbeitszeit schwankt angeblich zwischen 1000 und 2500 und mehr Arbeitsstunden im Jahr.


    Ich habe aber keine Lust, über zu gut bezahlte faule Lehrer zu diskutieren (irgendwie erinnern mich deine Kommentare daran). Ich weiß, was ich tue, ich tue es, weil es mir Freude bereitet. Und dann schaue ich nicht auf die Zeit. Aber natürlich kenne ich auch Kollegen, die viel weniger Zeit und Geld investieren. Ich bin für mich verantwortlich, ich möchte etwas erreichen (in Bezug auf meine Schüler).


    Ich kenne aber auch einige Mitstudenten und Referendare, die sich gegen Schule entschieden haben, um mehr zu verdienen. Ob sie deswegen glücklicher sind?

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  • Ich habe aber keine Lust, über zu gut bezahlte faule Lehrer zu diskutieren (irgendwie erinnern mich deine Kommentare daran).

    Ich nehme einfach mal an, dass Du durch das Forum oder privat ziemlich stark geframt bist. Ich kann mir ansonsten nicht erklären, warum Du auf diese Schlussfolgerungen kommst, da ich nie gesagt habe, dass Lehrer faul und zu gut bezahlt werden!


    Da die Studien auf Selbsterfassung beruhen, kann man sie meiner Meinung nach alle vergessen. Als Indiz vllt. brauchbar, wobei 1.000 bis 2.500 Stunden schon heftig sind.

  • Ok, mal folgende Berechnung. Lehrer haben (langfristig, Unterricht steht) [...] = 1.566 Stunden [...] im Jahr.

    Das passt nicht. Laut Hamburger Modell zur Lehrerarbeitszeit muss man für die Standard-Wochenarbeitszeit im öffentlichen Dienst auf ca. 1800 Stunden pro Jahr umrechnen (kann tatsächlich von Schuljahr zu Schuljahr aufgrund der Ferientage leicht variieren).

    Quelle: https://www.hamburg.de/bsb/lehrerarbeitszeit/

  • Wenn man sich selbst vorrechnen will, dass Lehrer wenig verdienen, dann kann man das auch. Umgekehrt auch.

    Ich frage mich immer: Was ist denn der Grund ins Lehramt zu wechseln bzw. zu gehen wenn man dort 1) weniger verdient als in der freien Wirtschaft, 2) mehr arbeiten muss, als in der freien Wirtschaft und 3) auch noch Arbeitsmaterialien selbstbezahlen muss, die man in der freien Wirtschaft gestellt bekäme? Warum bleibt man dann nicht in der bzw. geht in die freie Wirtschaft?


    Frage an alle, nicht nur an diejenigen, die hier in diesem Thread schon gepostet haben.

    Ich vermute es kommt daher, dass hier viele die Verhältnisse in der Wirtschaft nicht erlebt haben.


    Mir war, bevor ich den Schritt zum Lehramt gemacht habe, klar was ich verdienen werde.


    Hier mal mein ganz persönlicher Vergleich. Ich war zuvor in einem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie in der Entgeltgruppe E8 beschäftigt.


    Industrie: 40h/Woche; 30 Tage Urlaub

    Jahresbruttogehalt: 63.805€

    Jahresnettogehalt: 43.065€


    Lehramt: A13 Stufe 3

    Jahresbruttogehalt: 63.937,32€

    Jahresnettogehalt(bereinigt mit Krankenversicherung): 46.027,10€


    Es bleiben mir also etwa 3000€ mehr im Jahr. Dazu kommt noch, dass ich weniger Fahrten habe wegen der Ferien.


    Mein Verdienst war auch ganz ok, ich habe auch schon für weniger gearbeitet bzw. Kommilitonen von mir arbeiten auch für weniger. Sicher ist auch mehr drin, ist halt zu Frage zu welchen sonstigen Konditionen? Viel Reisetätigkeit, Personalverantwortung, Budgetverantwortung, Bereichsverantwortung... also mehr Verantwortung für meist nicht signifikant mehr Geld. Jeder findet immer etwas zu meckern. Das Niveau ist bei beamteten Lehrkräften aber wirklich unverschämt hoch. Dass man dann komische Blicke von anderen Berufsgruppen erntet, ist für mich sehr verständlich.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Diese 1800 Stunden pro Jahr entsprechen den 41 Stunden pro Woche im öffentlichen Dienst. So lange arbeitet man halt als Beamter, Punkt und aus (zumindest aus Sicht des Dienstherren).


    Darüber hinaus sagen die Studien klar aus, dass Lehrer im Mittel über dieser Arbeitszeit liegen und dass es hierbei starke Ausreißer nach oben und unten gibt.


    Die 1800 Standard-Stunden drücken deinen berechneten Stundenlohn natürlich, wenn du dann noch das Gefühl hast, viel in deinen Unterricht zu investieren und auch regelmäßig in den Ferien und am Wochenende am Schreibtisch zu sitzen, kommst du vielleicht sogar weit über diese 1800 Stunden. Ist aber kein Problem, da Lehrer zu den reichen 10% der Bevölkerung gehören, wie es gerade in einem anderen Thread diskutiert wird.

  • Ich finde unterm Strich den Lehrerberuf eigentlich sehr lukrativ, da neben dem vergleichsweise guten Gehalt (Pendant mit der freien Wirtschaft vergleichen) eine hohe Jobsicherheit einhergeht. Natürlich kann der Job auch schrecklich werden (Schüler, Kollegium) und man hat hier vielleicht nicht die Exit-Möglichkeiten wie in der freien Wirtschaft. Man ist quasi im Beamtenverhältnis "gefangen". Da braucht man denke ich einfach Glück im Leben (wie überall). Mit 1.866 Stunden (siehe mein zweiter Post) habe ich die Standardstunden ja einigermaßen getroffen.

  • Es bleiben mir also etwa 3000€ mehr im Jahr. Dazu kommt noch, dass ich weniger Fahrten habe wegen der Ferien.

    Und: *Mantra* *Mantra* *Mantra* Hinzu kommt die aus Steuergeldern finanzierte Pension, deren Niveau Du mit Rente + Zusatzrente nur dann erreichst, wenn Du frühzeitig massiv eigenes Geld (heißt: einen deutlich zweistelligen Prozentsatz Deines Nettoverdienstes) investierst. Wird beim Beamtennetto gern vergessen.


    Disclaimer 1: Ja, ich weiß, dass kurz nach dem Krieg mal ein paar Prozent am Beamtenbrutto gekürzt wurden, um Pensionsrücklagen zu bilden. Kratzt keinen heute noch lebenden Beamten mehr.

    Disclaimer 2: Ja, ich weiß, dass die Pensionen praktisch ständig von massiven Kürzungen bedroht sind, weil der Staat sparen muss. Nu ja, das muss er seit Kaisers Zeiten (und ich rede da eher von Karl als von Wilhelm!). Passiert ist eigentlich nie was. Die dramatischste Kürzung war die von 75% auf 71,75%.


    Anekdötle: Hierzugegend ist kürzlich ein pensionierter Polizist verurteilt worden, weil er - noch im Dienst - mit seiner dienstlichen Tankkarte privat getankt hat. Ihm wurde tatsächlich die Pension aberkannt, was für ihn jetzt bedeutet, dass er in der RV nachversichert wird.

    Jetzt hat er wenige Beitragsjahre, weil regulär mit 60 pensioniert worden und nur die gesetzliche Rente, die sich zusätzlich noch aus dem geringeren Beamtenbrutto berechnet. Sehr überschlägig gerechnet fällt er jetzt von ca. 2800 EUR Pension auf ca. 1300 EUR Rente. Und das wegen ein paar Liter Sprit... blöd gelaufen.

    The penis

    Mightier than the sword.

    - frei nach Edward Bulwer-Lytton

  • Ich sage es immer wieder: Mummert und Partner. Die kamen zum Teil auf 3.500 Stunden. Da diese Studie aber dem Land als Auftraggeber nicht genehm war, verschwand sie sang- und klanglos in der Schublade. Einige Tätigkeiten (Konferenzen etc.) wurden zum Normaufwand deklariert, verschwanden so aus der Arbeitszeitberechnung - und schon stimmte die Rechnung wieder aus Sicht des Landes.

    Das ist für Teilzeitkräfte - insbesondere für unterhälftige - fatal und somit ein richtig fieses Minusgeschäft.
    http://www.rboelling.de/download/l-arbzeit.pdf

  • Ich sage es immer wieder: Mummert und Partner. Die kamen zum Teil auf 3.500 Stunden. Da diese Studie aber dem Land als Auftraggeber nicht genehm war, verschwand sie sang- und klanglos in der Schublade. Einige Tätigkeiten (Konferenzen etc.) wurden zum Normaufwand deklariert, verschwanden so aus der Arbeitszeitberechnung - und schon stimmte die Rechnung wieder aus Sicht des Landes.

    Das ist für Teilzeitkräfte - insbesondere für unterhälftige - fatal und somit ein richtig fieses Minusgeschäft.
    http://www.rboelling.de/download/l-arbzeit.pdf

    Danke, dass war die Studie, die ich vorher gesucht habe. Ich hatte den genauen Namen vergessen, Kollegen hatten damals daran teilgenommen. (NRW schuldet mir übrigens noch 3 Vorgriffsstunden, ich hatte inzwischen das Bundesland gewechselt. )

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  • Zitat

    Ich sage es immer wieder: Mummert und Partner. Die kamen zum Teil auf 3.500 Stunden. Da diese Studie aber dem Land als Auftraggeber nicht genehm war, verschwand sie sang- und klanglos in der Schublade. Einige Tätigkeiten (Konferenzen etc.) wurden zum Normaufwand deklariert, verschwanden so aus der Arbeitszeitberechnung - und schon stimmte die Rechnung wieder aus Sicht des Landes.

    Das ist für Teilzeitkräfte - insbesondere für unterhälftige - fatal und somit ein richtig fieses Minusgeschäft.

    http://www.rboelling.de/download/l-arbzeit.pdf

    Ja gut, der Durchschnitt lag bei 1.700 bis 1.900. Man sollte hier auch mal die statistische Verteilung zeigen. Der Ausreißer von 3.500 Stunden kann mehrere Gründe haben: Erstens hat einer der 6.500 Lehrer schlicht 3 statt 2 geschrieben (Datenfehler), zweitens hat ein Lehrer bewusst manipuliert und drittens gibt es tatsächlich jemanden, der 3.500 Stunden gearbeitet hat. Geht man z. B. von einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft aus (250 Tage á 8 Stunden am Tag = 40h/Woche), so hätte der kleine Workaholic rund 14 Stunden am Tag (250 Tage á 14 Stunden = 3.500 Stunden) gearbeitet. Das ist allein aus physikalischen Gründen nicht möglich. Da wurde statistisch nicht sauber gearbeitet. Normalerweise würde man solche Ausreißer (oben wie unten) entfernen, da es immer Datenfehler (bewusst oder unbewusst) gibt. Aber wie gesagt, da müsste man sich die statistische Verteilung anschauen...

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