Mischkurs/Huckepackkurs!

  • Ich habe Mischkurse sowohl in Musik als auch in Informatik schon unterrichtet, Huckepackkurse noch nicht.


    Thematisch bekommt man das bei guter Planung schon hin, was aber ätzend ist, ist die Organisation der Klausuren. Ich hatte schon zu einem Thema dann drei Klausuren: Q1, Q2 Prüfungsfach, Q2 Nichtprüfungsfach. Das ist von der Konzeption dann die dreifache Arbeit.

  • Sind nicht im selben Lehrjahr.
    Die einen kommen von Klasse 8 hoch und die anderen steigen erst in der 11 ein.

    Wie chilipaprika schon schrieb, wäre das in NRW tatsächlich nicht zugelassen. Da der TE von Lektüren spricht, gehe ich mal von einem sprachlichen Fach aus. Diejenigen, die in 8 beginnen, haben eine fortgeführte Fremdsprache, die ab der 11 eine neu einsetzende.

    Bei schnellem Googeln findet sich in der Ausbildungsordnung für die gymnasiale Oberstufe ab 01.08.2016 in NDS folgender Passus: "Der Fachunterricht wird in Schul-halbjahresabschnitten erteilt; er kann auch jahrgangsübergreifend sein und fachübergreifende sowie fächerverbin-dende Aspekte berücksichtigen. Auf Grund der Vorgaben der Kerncurricula ist bei einer neu beginnenden Fremdspra-che schuljahrgangsübergreifender Unter-richt nicht zulässig." Das würde ich als analog zu beschriebenen Situation in NRW sehen.

    Hat die Landesschulbehörde das denn wirklich so genehmigt oder behauptet die Schulleitung, dies sei der Fall? Eine schriftliche Remonstration halte ich, wie ein Vorredner schrieb, durchaus für sinnvoll.

  • Ein wenig Entlastung hätte ich aber schon gerne, in Form von Anrechnungsstunden. ;)


    Sehe ich hier keine Notwendigkeit zu, wenn das rechtlich erlaubt ist, gehört das zum Kerngeschäft des Lehrers und ich wüsste nicht, weshalb es hier Anrechnungsstunden geben sollte.


    Auch am Gymnasium muss man halt mal Differenzieren, das ist in anderen Schulformen seit Jahrzehnten normal.

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