Umfrage zur Impfbereitschaft gegen Corona

  • Ich bin seit vielen Jahren gegen Influenza geimpft - ich glaube das erste Mal war als ich im Studium im S2-Labor gearbeitet habe. Ich wollte vermeiden mich mit einer bakteriellen Sekundärinfektion rumzuschlagen und habe sie immer gut vertragen. Auch die FSME-Impfung bekomme ich seit sie auf dem Markt ist, da ich immer viel in Wald und Flur war und schon generell mit Migräne zu kämpfen habe. Und auch sonst habe ich die üblichen Impfungen (zusätzlich noch Hep A/B wegen der Arbeit im Labor) und DTPP.
    Also ich habe eigentlich kein Problem mit Impfungen - der Ansatz von Biontech überzeugt mich und ich hoffe, dass das die Zukunft ist. Bei AZ stört mich das Durcheinander bei der Studie und mir behagt das Prinzip nicht so. Daher bin ich da noch sehr skeptisch. Ich hätte gerne noch ein paar fundierte Informationen.

  • Ich wurde nach den Gründen mangelnden Impfinteresses gegen Influenza gefragt und hab gesagt, was ich vermute. Es lassen sich halt einfach mal verhältnismäßig wenige, vor allem jüngere, Leute impfen. Dass andere das machen und auch ihre Gründe haben, glaub ich gern.

    Es wird ja wirklich ausdrücklich für alte Menschen und Personen mit Risikofaktoren empfohlen bzw Personen, die in der Pflege arbeiten. Ich glaube, da denken dann viele, sei nicht so wichtig, wenn es keine allgemeine Empfehlung gibt. Ging mir ehrlich gesagt auch so. FSME wird hier unterdessen für alle empfohlen und auch ziemlich beworben.

  • Ich bin seid vielen Jahren gegen Influenza geimpft - ich glaube das erste Mal war als ich im Studium im S2-Labor gearbeitet habe. Ich wollte vermeiden mich mit einer bakteriellen Sekundärinfektion rumzuschlagen und habe sie immer gut vertragen. Auch die FSME-Impfung bekomme ich seit sie auf dem Markt ist, da ich immer viel in Wald und Flur war und schon generell mit Migräne zu kämpfen habe. Und auch sonst habe ich die üblichen Impfungen (zusätzlich noch Hep A/B wegen der Arbeit im Labor) und DTPP.
    Also ich habe eigentlich kein Problem mit Impfungen - der Ansatz von Biontech überzeugt mich und ich hoffe, dass das die Zukunft ist. Bei AZ stört mich das Durcheinander bei der Studie und mir behagt das Prinzip nicht so. Daher bin ich da noch sehr skeptisch. Ich hätte gerne noch ein paar fundierte Informationen.

    Geht mir genauso.

    Ich bin gegen so ziemlich alles geimpft, inkl. Hep A/B und FSME. Auch gegen Influenza lasse ich mich jedes Jahr impfen und das schon seit vielen Jahren.

    Dabei gehts mir gar nicht primär um Selbstschutz, sondern darum, meine zum Teil sehr gefährdeten SuS (die oft selbst nicht geimpft werden dürfen) vor Ansteckung zu schützen.

    AstraZeneca behagt wohl den meisten nicht wirklich. Ich habe dennoch beschlossen, mich damit impfen zu lassen, wenn ich damit deutlich früher geimpft werden kann als mit den mRNA Impfstoffen. Ich hoffe nur, dass man sich dann später problemlos mit einem der anderen Impfstoffe impfen lassen kann.

  • Gegen Grippe habe ich mich dieses Jahr auch erstmalig impfen lassen und die Impfung nicht gut vertragen. Ziemlich genau 12 Stunden danach traten heftige Gleiderschmerzen auf, die 5 Tage angehalten haben (es waren gerade Herbstferien, ich glaube, sonst wäre ich zuhause geblieben).

    Mit Astra würde ich mich auch sofort impfen lassen, auch in der Hoffnung, später Biontech oder Moderna nachschieben zu können.

    Tja, mal schauen, was man mir anbieten wird...

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Ich habe heute irgendwo gelesen, dass man plant ungefähr ab April die Impfungen in die Hausarztpraxen zu verlagern, dann werden die Karten eh neu gemischt.

    Da die Impfzentren ab Ende März nicht mehr ausreichen, ist das auch die Lösung.


    AstraZeneca und Johnson & Johnson eignen sich dafür gut. Dumm nur, dass ausgerechnet AstraZeneca nicht für die älteren vorgesehenen ist. Viele ältere würden ihrem Hausarzt mehr vertrauen (ich habe heute von einer alten Dame gehört, sie würde sich nie von jemand impfen lassen, dessen Gesicht sie nicht kennt (und dank Maske auch nicht sieht). Viele jüngere haben gar keinen Hausarzt. Ich hatte bei der Grippeimpfung Riesenprobleme einen zu finden.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • In dem Artikel ging es ausdrücklich um den Aufbau einer Logistik um Biontech in die Hausarztpraxen zu kriegen. (Auftauen und finalieren am Montag, dann haltbar bis Freitag und entsprechende Verteilung und Verbrauch.)

    Bis zum Ende des zweiten Quartals basiert die deutsche Impfkampagne im wesentlichen auf Biontech, die Diskussionen um AZ sind im Grunde nur ein Randproblem und J&J wird genau so schleppend in die Verteilung gehen, wie die anderen drei Präparate davor, da ist nach Zulassung im März auch erst mal ein langsames Hochfahren zu erwarten.

  • In dem Artikel ging es ausdrücklich um den Aufbau einer Logistik um Biontech in die Hausarztpraxen zu kriegen. (Auftauen und finalieren am Montag, dann haltbar bis Freitag und entsprechende Verteilung und Verbrauch.)

    Bis zum Ende des zweiten Quartals basiert die deutsche Impfkampagne im wesentlichen auf Biontech, die Diskussionen um AZ sind im Grunde nur ein Randproblem und J&J wird genau so schleppend in die Verteilung gehen, wie die anderen drei Präparate davor, da ist nach Zulassung im März auch erst mal ein langsames Hochfahren zu erwarten.

    Darüber wäre meine Mutter (78) und damit ich auch froh. Ich hatte bisher anderes gelesen.

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  • In dem Artikel ging es ausdrücklich um den Aufbau einer Logistik um Biontech in die Hausarztpraxen zu kriegen. (Auftauen und finalieren am Montag, dann haltbar bis Freitag und entsprechende Verteilung und Verbrauch.)

    Bis zum Ende des zweiten Quartals basiert die deutsche Impfkampagne im wesentlichen auf Biontech, die Diskussionen um AZ sind im Grunde nur ein Randproblem und J&J wird genau so schleppend in die Verteilung gehen, wie die anderen drei Präparate davor, da ist nach Zulassung im März auch erst mal ein langsames Hochfahren zu erwarten.

    Eher andersrum. Irgendwann ab Ende dritten Quartals werden wir mehr als genug Impfstoffe haben. Da wird es egal sein, welchen man will.

  • In Mecklenburg-Vorpommern sind die Hausarztpraxen doch längst mit eingebunden.


    https://www.google.com/amp/s/w…ung-hausarzt-100~amp.html


    Auch unsere Landkantone impfen in Hausarztpraxen sowie in den Kantonsspitälern. Das geht alles, wenn man es nur gescheit organisiert. Das Prinzip an der Stelle scheint zu sein: Wo die Infrastruktur immer schon scheisse ist, ist man nichts anderes gewöhnt, geht es besonders schnell :)


    (Grosser Vorteil bei Moderna übrigens: Man braucht keine - 80 °C Kühlung, empfohlen werden - 20 °C, er darf aber auch kurzfristig im Kühlschrank wohnen.)

    Einmal editiert, zuletzt von Wollsocken80 ()

  • Die Amis impfen in der Apotheke den, der will. Unkomplizierter geht's tatsächlich nicht... Vorteil laut Apotheker*innen: sie kennen ihre Kunden und wissen, wer am vulnerabelsten ist.

  • Dass ich AstraZeneca aussitze, hat nicht den Grund der Impfnebenwirkungen. Ich finde es absolut unverantwortlich, wie die Medien das aufbauschen und Unsicherheit deswegen schüren. Neurologische Ausfälle, schwere Allergische Reaktionen müssen berichtet werden, aber sicher nicht eine AU wegen völlig gewöhnlicher Impfnebenwirkungen wie Fieber und Gliederschmerzen, weil das völlig erwartbar ist. Beides miteinander zu vermischen zeugt davon, dass da Leute schreiben, die vor dem Schlagzeilen machen sich nicht mit dem Thema beschäftigen und sich ihrer Verantwortung für die Pandemiebekämpfung (derInformationsgrad der Öffentlichkeit hat in Metastudien einen nachgewiesenen Einfluss auf den R-Wert!) nicht bewusst sind.


    Das Problem an AstraZeneca ist, dass er nicht gegen die Südafrikanische Mutante wirkt. Jetzt könnte man sagen, gut, die gibt es hier ja kaum. Die Antwort darauf ist "noch", a) ist absehbar das wir in Europa als Gesellschaft offenbar unfähig sind Wellen präventiv einzudämmen und ich davon ausgehe, dass sich in der laufenden Dritten Welle B1351 Analog B117 massiv verbreiten wird. b) hat SARS-CoV2 mehrfach Parallelmutation gezeigt; die maßgebliche Mutationd er Südafrikanischen Variante die AstraZeneca nutzlos macht ist unabhängig auch in Tschechien und England aufgetreten. Neben Tirol, Lothringen haben wir also mindestens in Tschechien einen großen unkontrollierten Cluster. Astra Zeneca wird daher also absehbar in einiger Zeit obsolet werden, eine Anpassung dauert anders als bei MRNA absehbar länger als das Aufkommen der jeweiligen Escape Mutation.


    Die Pandemie wird ab jetzt ein ständiger Wettlauf mit neuen Immune Escape Mutationen, wie bei der jährlichen Grippe, die wir schließlich auch nie ausrotten konnten, nur dass die Krankheit den ganzen Körper befällt und einem nach jedem Durchgang zu 20-30% mit sich aufschaukelnden Schäden zurücklässt. Wie russisch Roulette mit einem dreikammerigen Revolver. Solange mir keiner garantiert, dass mein Warteplatz auf MRNA Impfstoffe dadurch nicht verfällt, werde ich AstraZeneca nicht annehmen. Und das scheint nicht nur bei medizinischem Personal die Mehrheitsmeinung zu sein, unser Impfzentrum bettelt quasi darum, dass Termine gemacht werden.

    Man hätte schon längst die Impfstrategie exklusiv auf die wirksamen MRNA-Impfstoffe umstellen sollen und das wann man an B-Ware jetzt halt da hat, an Freiwillige abgeben ohne Gruppenbeschränkung. Für jemanden aus Gruppe 4, der voraussichtlich noch länger warten muss, könnte es sinnvoll sein sich jetzt mit Astra impfen zu lassen.

    Wenn Drosten übrigens denkt, dass die Leute sich wegen der gesamtgesellschaftlichen Pandemiebekämpfung und nicht zum Eigenschutz und daher nicht mit dem bestmöglichen Impfstoff impfen lassen werden, dann ist er in dieser Sache einfach realitätsfremd.

  • Bei älteren Leuten dürfte der Eigenschutz im Vordergrund stehen, aber weniger bei jüngeren Leuten, die seltener schwerwiegende Folgen haben, oder?

  • Viele jüngere haben gar keinen Hausarzt.

    Kennst du tatsächlich jemanden, der keinen Hausarzt hat? Ich nicht, muss ich sagen, zumindest wüsste ich das von niemandem.

    Das finde ich wirklich überraschend, dass es scheinbar so unterschiedlich ist.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Bei älteren Leuten dürfte der Eigenschutz im Vordergrund stehen, aber weniger bei jüngeren Leuten, die seltener schwerwiegende Folgen haben, oder?

    Ne, laut Nymphicus sehen harmlose Krankheiten wie Krebs gegen Corona alt aus. Nichts ist schlimmer. Jeder 20 jährige kriegt "Long Covid" und lebt brandgefährlich, wenn wir nicht endlich auf "No Covid" machen. Die Menschheit wie wir sie kennen wird ausgerottet.



    Alles mehr oder weniger Zitate.

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