Lehrkräfte für eine Studie gesucht!

  • Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Referendar*innen aller Schulformen,


    (angehende) pädagogische Fachkräfte und Logopäd*innen für Studie gesucht!:aufgepasst:


    Hallo zusammen,


    ich studiere an der Leibniz Universität Hannover und bin Teil eines Projektes, welches in einer Kooperation mit der Universität Bremen und der Technischen Universität Dortmund umgesetzt wird. Dabei führen wir eine wissenschaftliche Studie zu diagnostischen Einschätzungen und Entscheidungen im pädagogischen Alltag durch.


    Dafür suchen wir derzeit noch Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Referendar*innen aller Schulformen, (angehende) pädagogische Fachkräfte und Logopäd*innen, die einen Fragebogen von etwa 20 min Bearbeitungszeit ausfüllen. Die Daten werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt und anonym erhoben. Es sind keinerlei Rückschlüsse auf die Person möglich.


    Ich würde mich freuen, wenn ihr an der Studie teilnehmen könntet und/oder den folgenden Link: http://chip.fk13.tu-dortmund.de/umfragen/diagnostik teilt, damit so viele Leute wie möglich teilnehmen.


    Vielen Dank für eure Hilfe!!

  • Ich hätte gerne mitgemacht. Das geht aber leider nicht, da bei der Primar- und Sekundarstufe automatisch von Lehrkräften ausgegangen wird. Als (Sozial-) Pädagoge*in kann man sich gemäß der Auswahlfragen nur dem Elementarbereich zuordnen und die Fragen zielen dann entsprechend auf das Kita-Alter ab. Dies entspricht nicht der Realität, weil auch an Schulen ganz viele Pädagogische Fachkräfte tätig sind.

  • Plattenspieler was verwirrt dich denn?

    1. Wer nicht Lehrkraft oder im Lehramtsstudium/Referendariat/Quer-/Seiteneinstieg ist, hat keine Schreibberechtigung im Forum (https://www.lehrerforen.de/wcf/nutzungsbedingungen/).

    2. In der Studie geht es um diagnostische Einschätzungen und Entscheidungen. An Schulen werden solche in der Regel nicht von Pädagogischen Fachkräften getroffen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich hätte gerne mitgemacht. Das geht aber leider nicht, da bei der Primar- und Sekundarstufe automatisch von Lehrkräften ausgegangen wird. Als (Sozial-) Pädagoge*in kann man sich gemäß der Auswahlfragen nur dem Elementarbereich zuordnen und die Fragen zielen dann entsprechend auf das Kita-Alter ab. Dies entspricht nicht der Realität, weil auch an Schulen ganz viele Pädagogische Fachkräfte tätig sind.

    Zumindest richtet sich die Umfrage dann nicht an deine Profession. So einfach ist das.

  • Plattenspieler  kleiner gruener frosch


    Oben steht ganz fett Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte


    Ich bin Sozialpädagogin, also eine pädagogische Fachkraft und mein Job war es viele Jahre u.a. Lehrkräfte dahingehend zu beraten. Aktuell bin ich angehende Referendarin im Quereinstieg (also meines Wissen schreibberechtigt). Ich wüsste nicht, warum ich nicht die Zielgruppe sein sollte, wenn es oben im Text explizit erwähnt wird..🤷🏽‍♀️

    Falls ich etwas falsch verstanden haben sollte, dann wird es Lora_Hannover sicher aufklären. Sie wird wohl am besten wissen warum was wie abgefragt wird.

    Wer Fehler findet darf sie behalten und sich freuen! :victory:

  • Ach was, irgendwo steht doch, welchem Fachbereich man sich "zugehörig" fühlt. Du kannst angeben, was immer du willst.

    Aber wenn ich die erste Frage lese: "Das Kind mit türkischem Migrationshintergrund bearbeitet ein Arbeitsblatt. Auf einer Skala von 1-100, wie sympathisch finden Sie das Kind?" vergeht mir gleich die Lust.

  • Aktuell bin ich angehende Referendarin im Quereinstieg

    Dann kannst du doch in der Umfrage dein Lehramt auswählen und dann entweder "Referendariat" oder "Anderes" (und dann "Quereinstieg" ergänzen) auswählen, je nachdem, was besser passt. Du kannst also natürlich teilnehmen. Ich verstehe dein Problem nicht.

  • Ach was, irgendwo steht doch, welchem Fachbereich man sich "zugehörig" fühlt. Du kannst angeben, was immer du willst.

    Aber wenn ich die erste Frage lese: "Das Kind mit türkischem Migrationshintergrund bearbeitet ein Arbeitsblatt. Auf einer Skala von 1-100, wie sympathisch finden Sie das Kind?" vergeht mir gleich die Lust.

    Interessant,. Bei mir war das kein Kind mit Migrationshintergrund. Offenbar geht es da durch die Hintertür eher um Ali/ Fatma versus Maximilian/ Sophia.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

    • Offizieller Beitrag

    Habe ich auch gedacht. Bei mir gab es keine Angabe zu einem Migrationshintergrund. Aufgrund der Abkürzung des Namens ließen sich aber auch keine Schlüsse ziehen.

    Ich habe mir dann aber mal die Forschungsbereiche der beteiligten Dr./Profs angesehen und nehme daher nicht an, dass das das Thema ist.







    (Habe ich da gerade wirklich in einem Satz "dass das das ..." geschrieben. Das wollte ich immer schon mal machen. ;)

    • Offizieller Beitrag

    Kleiner Hinweis, Lora_Hannover: ich wollte in zwei EIngabefelder was schreiben und konnte nicht alle Infos unterbringen. Einmal habe ich es daher ganz gelassen. Kann man nachträglich noch die Anzahl der maximalen Zeichen in den Eingabefeldern erhöhen? 150 ist recht wenig.

    • Offizieller Beitrag

    Nachtrag zu Beitrag 12 von mir:

    Am Ende der Untersuchung gibt es Informationen zur Untersuchung und zum Hintergrund der Forschung.

    Diese Infos jetzt hier zu verlinken fände ich ... unpassend. ;)


    Aber es ist keine "Kevin"-Studie oder ähnliches, sondern erscheint mit sehr sinnvoll und wichtig.


    Viel Erfolg bei der Arbeit.

  • Man erfährt, dass das Kind weiblich ist und brav sein Zeug bearbeitet und es nutzt das Wort "ekmek" in einem ansonsten deutschen Satz. Die erste Frage ist, wie sympathisch und kompetent man es findet zwischen 1 und 100, genau so.


    Ich habe eben noch ein zweites Mal begonnen, da war es ein Junge, der sein Arbeitsblatt zerknüllt und durchs Zimmer läuft.


    Da ich gefragt wurde, ob ich mehrsprachig aufgewachsen bin, wette ich 99 zu 1, dass es genau darum geht. Aber vielleicht mag ja jemand was ganz anderes berichten, der den Fragebogen fertig bearbeitet hat.

  • Ich bin leider nicht zu der Erläuterung am Ende gekommen, weil ich irgendwann Fragen nicht mehr vernünftig beantworten konnte. Ich habe schon von Beginn an Probleme gehabt mit dem Fallbeispiel, welches sich auf ein Protokoll über einen Zweitklaessler aus dem November 2022 beziehen sollte. Der wäre aktuell ja noch immer an der GS, womit ich gar nicht zuständig wäre als Lehrkraft, dennoch soll ich mir Elterngespräche und Co dazu vorstellen. Das ist einfach zu absurd irgendwann geworden für mich, dazu noch Antworten zu imaginieren, die sinnvoll sind, aber die nicht, wenn am Ende nicht berücksichtigt werden sollte, dass ich in der Sek. I keine SuS der 3.Klasse unterrichte, am Ende das Ergebnis einfach nur verfälschen, weil meine Antworten dadurch plötzlich unter Umständen für den Primarbereich unangemessen werden.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Ich hatte dasselbe Fallbeispiel wie CDL und habe den Frageborgen kurz danach abgebrochen. Es erschien mir einfach viel zu unrealistisch (mal abgesehen von dem unpassenden Datum des fiktiven Protokolls aus der 2. Klasse: 15.11.22!?), dass sich in der SuS-Akte eines/r unserer Berufsschüler*innen irgendein uraltes Protokoll aus einer Unterrichtsstunde in der Grundschule befinden sollte, die ja schon mind. acht Jahre zurückliegt. EDIT: Wir erhalten als BBS ja nicht mal Unterlagen von den abgebenden weiterführenden Schulen; warum sollten wir also aus der Grundschule welche erhalten? Sorry, das ist mir wirklich zu weit hergeholt.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

    3 Mal editiert, zuletzt von Humblebee ()

  • Ich hab auch abgebrochen, weil ich mit der Altersstufe nichts anfangen kann und mir auch kein Grundschulprotokoll angucken würde. Entweder es liegen handfeste Diagnosen vor, mit denen man arbeiten kann, oder man konzentriert sich auf die aktuell auftretenden, eigenen Probleme und die entsprechenden Handlungsoptionen - was Jahre zurückliegend mal in irgendeiner Grundschulstunde gelaufen ist, interessiert mich nicht so arg und ich sehe auch keinen Sinn darin fiktiv zu überlegen, worüber ich mit Kind und Eltern und sonstwem in dieser Situation gesprochen hätte.

    • Offizieller Beitrag

    Dafür suchen wir derzeit noch Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Referendar*innen aller Schulformen,

    Aufgrund der Rückmeldungen (und nach meiner Bearbeitung des Bogens): wahrscheinlich geht es nicht mehr, aber der Fragebogen und die Fragestellung ist sehr stark (auch im weiteren Verlauf) auf Grundschule bezogen. (Bzw. NUR auf Grundschule bezogen)


    Lora_Hannover kannst du das noch irgendwie sinnvoll anpassen?

  • Die ersten Fragen bzgl. Spracherwerb verwirren mich etwas. Geht es da nur um den Spracherwerb außerhalb der Schule? Oder zählt andere Sprache an Schule gelernt / an Uni gelernt auch?

  • Die ersten Fragen bzgl. Spracherwerb verwirren mich etwas. Geht es da nur um den Spracherwerb außerhalb der Schule? Oder zählt andere Sprache an Schule gelernt / an Uni gelernt auch?

    Das ist auch eine gute Frage. Ich war jetzt vom Spracherwerb "im Privatleben" ausgegangen.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

Werbung