Klausur, Jg.13, Englisch zum Thema Gendern!?

  • Wow. Was Pronomen gegen Diskriminierung alles auslösen können.

    Manche Antworten hatten für mich richtig Harry-Potter-Vibes. Spannend.

    Ich habe solche Leute schon in der Schulzeit bewundert, die komplett in andere Welten abtauchen konnten.😎✨

  • Und wieder nur ad hominem, ad hominem, ad hominem... nichts zum Thema, lediglich Bauchgefühl, Ablenkungsmanöver, Ridikül u.ä.; bezeichnet ja am Ende die, die hier als Akademiker, Lehrer zumal, derart aversiv auf Sachargumente, Anspruch insg. und die notwendige Elaboration zur Klärung komplexer Probleme reagieren. Schade.

    Egal ob irgendwie geartetes Unverständnis oder ein Gefühl der Bedrohung der eigenen 'Wohlfühlblase' durch kognitive Dissonanz die Ursache sind, das sollte Lehrern nicht passieren. Man antwortet seinen Sch0lern im Unterricht, beim Widerspruch, im privaten Gespräch bei Fragen, Kritik, Anmerkung derselben, im akademischen Peer, im Umgang mit Kollegen etc. doch auch nicht mit 'is' halt so' oder macht irgendwie notwendige Komplexität und einen Mindestanspruch verächtlich, macht sich nicht über die Leute 'lustig', die ggf. eloquenter, ruminativer etc. als man selbst ist. Sich mit Antiintellektualismus brüsten, ist keine Tugend.

    ... um auch mal das Thema zu verlassen (obwohl es eigtl. ja die ganze Zeit darum geht): Da schwant mir Übles im Umgang mit den Schülern, nicht nur bei der Leistungsbewertung, sondern auch beim Vermitteln und Vorleben von Diskursivität, Argumentation, Pluralität etc. Schade.

    Ich bin hier erstmal raus (wenn ich nicht den gaslighting-Bann kriege, weil ich dieses unsägliche Verhalten hier benenne - die Moderation liked entsprechende Beiträge ja auch schon fleissig)) und reagiere allenfalls noch auf sachliche Kommentare (wie jüngst von Caro07); Provokationskindergarten brauche ich nicht und zur fachlichen Reflexion u./o. derjenigen des eigenen professionellen Wirkens kann ich hier (in dieser Filterblase aus ca. 'nem Dutzend aktiver, m.E. eingeschworener Personen im Thread, die erfahrungsgem. in ihrer Hermetisierung und in ihrer Position zu und ihrem Umgang mit der konkreten Thematik glücklicherweise nicht für unseren Berufsstand repräsentativ ist) niemanden zwingen.

    "Der, der aus Verzweiflung hinausrennt, wird nachher noch betitelt: 'den hab'n wir los jetzt'."

    ~ Thomas Bernhard

    Und zur Bestätigung bitte die üblichen Smileys:

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    6 Mal editiert, zuletzt von PaPo (22. November 2025 09:56)

  • PaPo

    Ich hätte eine ernst gemeinte Frage:
    Wenn Du Dir die Reaktionen auf Deine Beiträge aus einiger Distanz anschaust, glaubst Du, dass die in vielen Fällen nicht gelingende Kommunikation primär an dem defizitären Kommunikationsverhalten der anderen, hier teils seit Jahren aktiven UserInnen liegt, oder wäre es denkbar, dass hier auch andere, bei Dir liegende Faktoren eine Rolle spielen?

    Das Folgende mag den Charakter des "ad hominem" erfüllen, aber das nehme ich hier in Kauf.

    Ich bin nun kommunikativ und rhetorisch beileibe nicht unerfahren oder unversiert, komme aber nicht umhin, Deinen Kommunikationsstil als anstrengend zu empfinden. Würde ich Dir in gleich welchem Thread auf eine Erwiderung Deinerseits (auf einen beliebigen Beitrag von mir) antworten, so hätte ich zu erwarten, dass ich von einem rhetorischen Bulldozer überrollt werde.

    Warum ist das so?

    Mir fällt bei den allermeisten Deiner Beiträge auf, dass Du nicht exklusiv auf der Sachebene argumentierst, sondern für gewöhnlich auch in Kombination mit der Meta-Ebene. Dabei verwendest Du relativ regelmäßig Etikettierungen für Argumente (oder auch das, was Du nicht als Argument erachtest) des Gegenübers. Sei es der rote Hering, das Gaslighting, ad hominem oder was auch immer.

    Ich nehme das einerseits als eine hochentwickelte Form der Diskussion wahr, gleichwohl geht diese zum Teil ins Leere, weil - das ist meine Wahrnehmung - viele UserInnen sich hier gar nicht die Zeit und die Mühe machen wollen (ob sie es dennoch könnten, maße ich mir nicht an zu beurteilen), um auf auf Deine wortreichen Repliken auf ähnliche Weise zu reagieren. Das lässt die Diskussion zwischen Dir und den einzelnen UserInnen relativ schnell im Sande verlaufen.

    Während des Schreibens dieses Beitrags merke ich gerade selbst, dass ich signifikant mehr Zeit und gedankliche Energie aufwende, als ich das für gewöhnlich bei den allermeisten meiner Beiträge tun muss. Wenn ich dann auch noch damit rechnen muss, dass mein Beitrag auf mannigfaltige Art und Weise sachlich wie meta-kommunikativ zerpflückt wird und mir damit eine vermeintliche Unterlegenheit suggeriert wird, dann schreibe ich lieber in derselben Zeit fünf hilfreiche Beiträge zu verschiedenen Anliegen und habe den Eindruck, dass das irgendwo weitergeführt hat. Vom Ergebnis her führt das dann dazu, dass ich Dich weitgehend ignorieren würde.

    Ich habe in einem Forum wie diesem keinen Anspruch, keine Zeit und keine Energie dafür, Eloquenz, Argumentation und Rhetorik auf dem Niveau großer PhilosophInnen zu führen.
    Rein deskriptiv auf der Basis von 20 Jahren Erfahrung in diesem Forum wage ich zu behaupten, dass die überwältigende Mehrheit der UserInnen hier ähnlich denkt und handelt. (Ja, es gab hier auch Ausnahmen bzw. einen insgesamt eloquenteren Diskussionsstil, aber der hat sich mit dem Generationenwechsel, der auch vor diesem Forum nicht Halt gemacht hat, einfach verändert.)

    Das führt mich zu dem Fazit, dass Du hier vermutlich nicht glücklich wirst, wenn Du in der diskursiven Spitze einsam Deine Kreise ziehst. Du wirst hier kaum auf Gleichgesinnte treffen. Das ist jedoch kein diagnostizierbares Defizit auf unserer Seite. Es ist einfach der Geist dieses Forums. Gleichwohl suggeriert Dein Kommunikationsstil einen Anspruch auf Überlegenheit bzw. die Demonstration der Unterlegenheit des Gegenübers. (Den Einwand, dass das unser Problem wäre, weil wir uns den Schuh ja nicht anziehen müssten, lasse ich hier nicht gelten. Die Verantwortung für gelingende Kommunikation tragen Sender und Empfänger.)

    Falls Du den Wunsch haben solltest, hier mittelfristig ein integrierter und geschätzter Teil dieser Community zu sein, lege ich Dir ans Herz, aktiv zur gelingenden Kommunikation beizutragen. In der gegenwärtigen Form ist dies nicht der Fall.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Ich bin hier erstmal raus

    Mach’ wie du meinst. Aber mach’ einfach. Ankündigen brauchst du das nicht, wir merken, wenn du ’raus bist. Diskussionsverhalten anzukündigen, dass man dann doch nicht einlöst, ist nur unnötiges Rauschen im Thread. Oder schon anzukündigen, dass man die Absenz ohne nicht durchhalten wird, weil, wenn aber, dies, das, Ananas, erzeugt hier nur mehr Rauschen.

    Und außerdem, ich bin sehr wohl Akademikerin, nicht nur nachgewiesen durch Abschlüsse, die stehen eher hinten an. Vielmehr durch erworbene Fähigkeit, mir Gedanken zu machen. Ich habe kein Interesse mir erklären zu lassen, wie ich mich dann wohl verhalten müsste. Akademikerin ist nur ein Aspekt meiner Persönlichkeit, ich bin auch noch vieles anderes. Und auch diese Rollen haben Anspruch darauf, bedient zu werden. So spreche ich dann mit den Schülerinnen anders als mit den Kolleginnen, anders als zu Hause, anders als beim Sport und sonst im Verein usw.

    Ich bin ganz froh, mehrere Sprachregister bedienen zu können.

    Hier ist Freizeit, ich schreibe und formulieren nachlässig. Ich habe aber die Möglichkeit z. B. mit Ironie zu experimentieren, in der Schule geht das weniger. Usw.

    Aus dem Auftreten hier auf das gegenüber den Schülerinnen zu schließen, greift nicht nur zu kurz, es ist auch nicht gerechtfertigt.

    Wenn du dann das vermutete Lehrerinnenverhalten anderer kritisiert, ist das zunächst mal eine Unterstellung. Aber sehr und insbesondere eine Äußerung zur Person. „Ad hominem“, wenn ich Lust auf Latein hätte. Oder ist das Griechisch. Egal, schmeckt eh alles gleich. Ohje, jetzt habe ich das ridikülisiert, Mache einen Strich auf der Liste. Und ja, die Sprache, die ich dir gegenüber verwende, hat durchaus etwas damit zu tun, wie schwer es mir fällt, dich ernst zu nehmen.

    Noch zwei Anmerkungen aus dem leeren Raum.

    Korrektes Zitieren ist ein technisches Hilfsmittel, keine Erkenntnisstufe.

    Mir ist es egal, welche Farbe der Hering hat. Ich habe noch nicht mal Lust, nachzuschlagen, was diese Floskel bedeutet. So wenig holt mich ab, was du schreibst.

    Solltest du tatsächlich hier ’raus sein, fehlte mir nichts.

    Alles Gute.

    PS: Lach-Emoticons sind sehr weit weg von der sachlich-inhaltlichen Ebene. Sie dienen wohl eher der Ridikülisierung. Als nur zu:

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • [... weil ich das Zeichenlimit erreicht habe: Teil 1]

    Bolzbold

    Ich weiß nicht, wie konstruktiv es ist, Derartiges hier zu diskutieren (insofern ich ja permanent moniere, dass hier im Gros nicht themenrelevant diskutiert wird), aber insofern ich meine, in deinem Kommentar ein ernsthaftes Anliegen zu erkennen:

    Zitat

    glaubst Du, dass die in vielen Fällen nicht gelingende Kommunikation primär an dem defizitären Kommunikationsverhalten der anderen, hier teils seit Jahren aktiven UserInnen liegt, oder wäre es denkbar, dass hier auch andere, bei Dir liegende Faktoren eine Rolle spielen?

    Tatsächlich habe ich hier im Thread bei Verständnisproblemen meinerseits meinen Diskussionspartnern ggü. entsprechende Nachfragen formuliert und erwarte Dgl. auch im Fall von Verständnisproblemen (die hier ja z.T. auch expl. geäußert, z.T. in Form der Reaktion demonstriert wurden) meinen Kommentaren ggü. - ich bin immer bereit, meine Kommentare entsprechend zu reformulieren.

    Mir ist zudem bewusst, dass die Quantität meiner Kommentare insg. und die durchschnittliche Menge an Wörtern in diesen i.V.m. meiner hypotaktischen Syntax, meiner Wortwahl, den Abbreviationen etc. ein Faktor "nicht gelingende[r] Kommunikation" darstellen kann, insofern dies bspw. (a) warum auch immer tatsächlich nicht oder missverstanden wird oder (b) warum auch immer i.S.v. präziöser, prätentiöser, vermeintl. vom Inhalt ablenken wollender (der Vorwurf wurde hier ja auch bereits formuliert) Provokation (die sie aber de facto nicht ist) wahrgenommen wird und derart starkes Stimulanz darzustellen scheinen, dass man sich lediglich über den Duktus echauffiert, aber nicht inhaltlich diskutiert - beides ist jedoch primär rezipientenverortert.

    Unklarheiten im Fall von (a) kann ich allerdings klären, normative Wahrnehmungen wie im Fall von (b), die sich ausschl. aus idiosynkratischen Aversionen ggü. einem gewissen Stil speißen, allerdings nicht. Und ich wundere mich tatsächlich immer wieder, wie massiv entsprechende Aversionen ggü. solchen Stilen sein können, insb. bei akademischem Publikum. Warum ich diesen Stil überhaupt pflege, ist eigtl. irrelevant, aber ich habe denselben schlichtweg habitualisiert (ich komme aus dem aktiven Wissenschaftsbetrieb), er ist mir präziser und prägnanter (und ich gestehe, dass er ein gewisses auch inhaltliches Diskursniveau und eine Bereitschaft zur inhaltlichen, fokussierten Auseinandersetzung voraussetzt, das ich bzgl. entsprechend komplexer Themen voraussetze; gatekeeping).

    Dies zu meinem Beitrag zur "nicht gelingende[n] Kommunikation" - die andere Seite der Medaille ist m.E. tatsächlich "primär [...] dem defizitären Kommunikationsverhalten der anderen" geschuldet. Ich glaube, dass nicht lediglich der Stil diese Aversionen evoziert, sondern (und das ist in einigen Kommentaren überdeutlich) die kognitive Dissonanz, die meine Kommentare ausgerechnet in einer Sphäre 'provozieren', die besonders sozio-kuturell und -politisch belastet ist und sich hier relativ homogen zeigt.

    Es ist allerdings egal, ob man Probleme mit meinem Stil oder mit meinen Argumenten hat, niemand muss den Stil des anderen wertschätzen, niemand die Argumente der 'Gegenseite' affirmieren. Dies legitimiert allerdings nicht Unredlichkeiten wie die meinerseits monierten Ablenkungsmanöver, rote Heringe etc., egal ob hier User "teils seit Jahren akti[v]" sind (tatsächlich ist das Ausmaß an gegenseitiger unkritischer Affirmation des etwa Dutzends hier im Thread beachtlich, m.E. hermetisch und tatsächlich thematisch zumindest recht homogen).

    Zitat

    Ich bin nun kommunikativ und rhetorisch beileibe nicht unerfahren oder unversiert, komme aber nicht umhin, Deinen Kommunikationsstil als anstrengend zu empfinden. Würde ich Dir in gleich welchem Thread auf eine Erwiderung Deinerseits (auf einen beliebigen Beitrag von mir) antworten, so hätte ich zu erwarten, dass ich von einem rhetorischen Bulldozer überrollt werde.

    Mag sein, es ist allerdings nicht simple Rhetorik, denn ich meine schon, entsprechend sachlich-inhatlich, logisch, objektiv bis intersubjektivierbar und ggf. daten- und faktenbasiert zu argumentieren (und dass es seinen Grund aht, das evtl. Fehler diesbzgl. hier nie adressiert wurden). Ich versuche tatsächlich Gegenantworten, Anmerkungen, Einwände u.ä. zu antizipieren und a priori umfassend und möglichst eindeutig mittels entsprechender Elaboration zu adressieren (was Auswirkungen auf den Umgfang meiner Kommentare zeitigt). Wenn der "Bulldozer" einen zu "überroll[en]" droht, wäre doch eine Maßnahme, sich bulldozersicher zu machen (nicht den Bulldozerfahrer ad hominem anzugehen), oder nicht (wobei du ja später die nachvollziehbaren Gründe formulierst, warum man das vielleicht doch nicht macht)?

    Zitat

    Mir fällt bei den allermeisten Deiner Beiträge auf, dass Du nicht exklusiv auf der Sachebene argumentierst, sondern für gewöhnlich auch in Kombination mit der Meta-Ebene. Dabei verwendest Du relativ regelmäßig Etikettierungen für Argumente (oder auch das, was Du nicht als Argument erachtest) des Gegenübers. Sei es der rote Hering, das Gaslighting, ad hominem oder was auch immer.

    Solange mein Ggü. auf der Sachebene argumentiert, argumentiere ich ebenfalls auf der Sachebene - proaktiv argumentiere ich ohnehin derart.

    Begegnet man meinen Kommentaren nicht auf der Sachebene, was wäre denn eine legitime Reaktion? Man könnte derartiges ignorieren, sicherlich. Aber warum? Ich adressiere derart disruptives Verhalten lieber und benenne es konkret.

    Das ist btw auch keine "Etikettierun[g]", sondern simple (objektive) Identifikation von i.d.R. informell (un)logischen Fehlschlüssen. Ich kann gerne immer jeweils konkret benennen, welcher Fehlschluss warum vorliegt (statt nur die emtakategorie des roten hering zu bemühen), sollte aber beim Gros derselben offensichtlich sein; nehmen wir das "Ich finde diese Art zu schreiben von dir [...] unerträglich" (MarieJ), das mit dem Thema, meiner Argumentation nichts zu tun hat sondern tone policing darstellt. Dies zu benennen und zu kritisieren, dass dies eine Ablenkung vom eigtl. Thema und kein Argument darstellt, ist m.E. aber immer noch eine Reaktion auf der Sachebene (wenn auch ggf. nicht mehr zum eigtl. Thema, das ja bereits mit entsprechenden unsachlichen Kommentaren verlassen wurde). Inwiefern ist das Problem meinerseits zu verorten, dass einige meiner 'Diskussionspartner' hier Entsprechendes bemühen?

    Du schreibst später: "Gleichwohl suggeriert Dein Kommunikationsstil einen Anspruch auf Überlegenheit bzw. die Demonstration der Unterlegenheit des Gegenübers." Das ist nicht meine intention, mit einer Ausnahme: Dort, wo mir ad hominem begegnet wird (ich erinnere an den wenig subtilen Vorwurf der vermeintl. Propagierung "eine[r] intolerante[n], menschenverachtende[n] Einstellung", der Missachtung der "Persönlichkeit [...] und Persönlichkeitsrechte" und der Abrede von "sich aktiv für Toleranz, Respekt und die Würde jedes Einzelnen ein[zu]setzen" - das ist maximal unbegründet und unter der Gürtellinie, da trage ich keine Samthandschuhe.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • [... uuund: Teil 2]

    Zitat

    Ich nehme das einerseits als eine hochentwickelte Form der Diskussion wahr, gleichwohl geht diese zum Teil ins Leere, weil - das ist meine Wahrnehmung - viele UserInnen sich hier gar nicht die Zeit und die Mühe machen wollen (ob sie es dennoch könnten, maße ich mir nicht an zu beurteilen), um auf auf Deine wortreichen Repliken auf ähnliche Weise zu reagieren. Das lässt die Diskussion zwischen Dir und den einzelnen UserInnen relativ schnell im Sande verlaufen.

    Hier sind wir komplett d'accord.

    Zitat

    Während des Schreibens dieses Beitrags merke ich gerade selbst, dass ich signifikant mehr Zeit und gedankliche Energie aufwende, als ich das für gewöhnlich bei den allermeisten meiner Beiträge tun muss. Wenn ich dann auch noch damit rechnen muss, dass mein Beitrag auf mannigfaltige Art und Weise sachlich wie meta-kommunikativ zerpflückt wird und mir damit eine vermeintliche Unterlegenheit suggeriert wird, dann schreibe ich lieber in derselben Zeit fünf hilfreiche Beiträge zu verschiedenen Anliegen und habe den Eindruck, dass das irgendwo weitergeführt hat. Vom Ergebnis her führt das dann dazu, dass ich Dich weitgehend ignorieren würde.

    zu Satz 1: Damit wäre ja durchaus eine intention meinerseits erfüllt (s.o.).

    zu Satz 2: Es täte mir Leid, würde ich dir mit diesem Kommentar irgendwie vermitteln, ich wollte dir "eine vermeintliche Unterlegenheit suggerier[en]" - ist definitiv nicht meine Intention. Ich verstehe aberm, dass ähnliche Wahnehmungen ein Diskussionshemmnis hier darstellen (s.o.). Gleichzeitig glaube ich aber nicht, dass ein 'einfacherer' Sprachhabitus meienrseits bzgl. dieses Themas im Gros andere Reaktionen hervorrufen würde.

    zu Satz 3: Damit könnte ich als Nichtreaktion (egal von wem) problemlos leben, insofern dies zwar eine evtl. weiterführende Meinung, Perspektive o.ä. aus dem Diskurs fernhalten würde, das Diskursniveau aber immerhin ein sachliches bleibt. Ich habe ausschl. was gg. die skizzierten Ablenkungsmanöver.

    Zitat

    Das führt mich zu dem Fazit, dass Du hier vermutlich nicht glücklich wirst, wenn Du in der diskursiven Spitze einsam Deine Kreise ziehst. Du wirst hier kaum auf Gleichgesinnte treffen.

    Du hast mit aller Wahrscheinlichkeit recht. Mit 'Gegenwind' kann ich allerdings problemlos umgehen, ich brauche nicht alleortens Gleichgesinnte. Mir wäre es schon hinreichend, wenn trotz aller vorgetragenen Aversion oder wenn zumindest der ein oder andere stille Mitleser evtl. das ein oder andere als Anstoß zur Rumination (bspw. über das Thema, logische Fehlschlüsse und korrespondierende Diskurse etc.) nutzt.

    Zitat

    (Ja, es gab hier auch Ausnahmen bzw. einen insgesamt eloquenteren Diskussionsstil, aber der hat sich mit dem Generationenwechsel, der auch vor diesem Forum nicht Halt gemacht hat, einfach verändert.)

    Schade (dabei unterliege ich noch dem Trugschluss, der eigtl. jüngeren Generation anzugehören... ist aber mit Anfang/Mitte 40 auch nur eine Illusion). :(

    Zitat

    Falls Du den Wunsch haben solltest, hier mittelfristig ein integrierter und geschätzter Teil dieser Community zu sein

    Nichts für ungut, mir reicht inhaltlich-sachlicher, logik-, argument- und ggf. fakten- und datenorientierter Austausch (und ggf. der ein oder andere Autausch in den schulirrelevanten Subforen) hier. Mein Duktus wird sich wohl kaum ändern und ich brauche auch keine Affirmation, ich begegne aber jedem auf Augenhöhe, der nicht persönlich-angreifend wird (ich denke, der Kommentar hier verdeutlicht das auch).

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

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  • Die Benutzung einer philosophiebasierten Sprache macht die Aussage erstmal auch nicht akademischer. Vielleicht manchmal distanzierter, weil manche Vorwürfe in Fremdwörtern nicht so persönlich klingen.

    Es geht in der Diskussion eher um die Gedankengänge, die interessant sind. Die kann man auch durch die minimale Benutzung von Fremdwörtern ausdrücken, nämlich dort, wo sie üblich sind oder wo es keine deutschen Begriffe dafür gibt.

    Wenn man seine Aussagen verständlich kommunizieren will, dann sollte man auch eine Sprache benutzen, wo den Kommunikationspartnern schnell klar wird, was gemeint ist. Das gilt auch für die Art des Schreibens z.B. in Abkürzungen, wo man erst nachschlagen muss, was das wieder bedeutet. Das stört den Lesefluss.

    Die Basis ist ein sachlicher Diskussionsstil. Dann kann man in die Diskussion kommen.

    Ich habe zu der Zeit studiert, wo Philosphie immer eine Rolle gespielt hat, in der Pädagogik, in der Musik, Philosophie als Fach.... Da muss ich sagen, dass dort die Gedankengänge manchmal wirklich herausfordernd nachzuvollziehen waren, manchmal von der Sprache her und manchmal von der Logik. Das wäre dann wirklich der Anspruch, aber ich denke, da sollte es dann mehr um Lebensweisheiten gehen.

  • QED

  • Es kommt eben darauf an, was man will. Will man mit anderen in eine Diskussion kommen, dann formuliert man so einfach wie möglich (aber nicht einfacher), damit sich die Diskussionsoartner auf den Inhalt der Diskussion konzentrieren können.

    Versuch man hingegen einfach nur möglichst intelligent zu klingen und ist inhaltlich gar nicht an einer Diskussion interessiert, dann schreibt man auch so, scheitert aber an seinem Ziel.

  • Es kommt eben darauf an, was man will. Will man mit anderen in eine Diskussion kommen, dann formuliert man so einfach wie möglich (aber nicht einfacher), damit sich die Diskussionsoartner auf den Inhalt der Diskussion konzentrieren können.

    Versuch man hingegen einfach nur möglichst intelligent zu klingen und ist inhaltlich gar nicht an einer Diskussion interessiert, dann schreibt man auch so, scheitert aber an seinem Ziel.

    Wo genau stehen diese Gesetzmäßigkeiten?

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • Ich bin sicher durch und durch Naturwissenschaftlerin trotz Besuchs eines altsprachlichen Gymnasiums mit Latein und Griechisch als Pflichtfach, mit Hebräisch als AG. Ich habe also großes Latinum, Graecum und Kenntnisse in Hebräisch. Mein Lehrer starb leider überraschend, sonst wäre Hebraicum dazu gekommen. Ich schreibe dies nur PaPo, um zu zeigen, dass ich nicht "ungebildet" bin. Mathe habe ich nur studiert, um in Zeiten von Lehrerüberfluss eine Stelle zu erhalten.

    Ich erinnere mich an eine Diskussion um ein Buch über Bildung, in denen Naturwissenschaften noch nicht einmal erwähnt wurden. Für manche sind Naturwissenschaftler keine Akademiker.

    Ich amüsiere mich und denke mir meinen Teil. Mir ist aber dank Deutschunterricht wichtig, keine Sätze oder gar ganze Absätze zu schreiben, die man einfach löschen könnte, ohne die Aussage zu verändern, die nichts neues enthalten. Ich achte auch bei meinen Schülern darauf. Ist dieser Satz notwendig, was möchtest du ausdrücken.

    Bolzbold und O. Meier haben gut ausgedrückt, was ich empfinde.

    Mir ist wichtig, mich mit anderen auszutauschen, über ihren Meinungen nachzudenken. Bei dir PaPo habe ich das Gefühl, dass dir daran nicht gelegen ist. In Ordnung, jeder Mensch ist anders. Aber es ist meine Zeit, meine Freizeit, und weil ich mich nicht ärgern möchte, antworte ich nicht. Das bedeutet nicht, dass ich dir zustimme. Diese Äußerung von dir hat mich heute Nacht und jetzt zum Schreiben gebracht.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Die Gesetzmäßigkeit lautet: Je mehr Fremdwörter man benutzt, desto weniger diskutieren die anderen mit.

    Schmidt, der hier btw nicht so wirkt (Stichwort: Smileys und mittlerweile z.T. auch gelöschte Kommentare), als ob er "mit anderen in eine Diskussion kommen" wolle, tätigte hie unterstellende Behauptungen über Intentionen (wohlgemerkt nach meiner umfangreichen Antwort an Bolzbold, die derartige Unterstellungen eigtl. Lügen strafen sollte). Aber OK, is' halt nur die übliche Provokation. ¯\_(ツ)_/


    Und: Ist das eine ubiquitäre Gesetzmäßigkeit oder irgendwie zeit-, ort-, milieubezogen o.ä.? In meiner 'Filterblase' habe ich diese Gesetzmäßigkeit nämlich noch nie beobachtet...

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    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    3 Mal editiert, zuletzt von PaPo (22. November 2025 23:20)

  • Ich schreibe dies nur PaPo, um zu zeigen, dass ich nicht "ungebildet" bin. [...] Ich erinnere mich an eine Diskussion um ein Buch über Bildung, in denen Naturwissenschaften noch nicht einmal erwähnt wurden. Für manche sind Naturwissenschaftler keine Akademiker.

    Warum? Habe ich an deiner Bildung gezweifelt oder dich irgendwie anderweitig persönlich attackiert?

    Oder habe ich irgendwie irgendetwas Abwertendes oder so einen zum Himmel schreienden Unsinn geschrieben, dass "Naturwissenschaftler keine Akademiker" seien? probiere aus, was du in meinen Kommentaren weglassen könntest, ohne Aussage u./o. intention zu ändern.

    Zitat

    Mir ist aber dank Deutschunterricht wichtig, keine Sätze oder gar ganze Absätze zu schreiben, die man einfach löschen könnte, ohne die Aussage zu verändern, die nichts neues enthalten

    Ich auch. Ich formuliere hier expl. nicht "nachlässig" (O. Meier), jeder/s Satz, Absatz, Wort verwende ich gezielt, auch um Redundanzen, Unklarheiten und 'Füllworte' u.ä. zu vermeiden.

    Zitat

    Mir ist wichtig, mich mit anderen auszutauschen, über ihren Meinungen nachzudenken.

    Mir auch.

    Zitat

    Bei dir PaPo habe ich das Gefühl, dass dir daran nicht gelegen ist.

    Warum?

    ---

    EDIT: Zum Austausch möchte ich erwähnen, dass meine Fragen, die ich bzgl. des eigtl. Themas - wann und wo sind sex-basierte Pronomen zur benennung cisgeschlechtlicher Personen in Englischklausuren der gymnasialen Oberstufe Fehler und wann und wo nicht? - hier für essenziell halte, leider bislang (trotz etlicher Wiederholungen und möglichst 'einfacher' Formulierung derselben) nach wie vor unbeantwortet bleiben, stattdessen wird hier primär über mich geschrieben (eine Aufmerksamkeit, die ich eigtl. nicht brauche). Deshalb abermals: BTT?!

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (22. November 2025 13:13)

  • nehmen wir das "Ich finde diese Art zu schreiben von dir [...] unerträglich" (MarieJ), das mit dem Thema, meiner Argumentation nichts zu tun hat sondern tone policing darstellt. Dies zu benennen und zu kritisieren, dass dies eine Ablenkung vom eigtl. Thema und kein Argument darstellt, ist m.E. aber immer noch eine Reaktion auf der Sachebene (wenn auch ggf. nicht mehr zum eigtl. Thema, das ja bereits mit entsprechenden unsachlichen Kommentaren verlassen wurde).

    Meine oben zitierte Äußerung muss anderen User:innen nicht als persönlicher Eindruck erläutert werden. Das sollten alle einfach feststellen können und so war es auch gemeint. Ich erhob keinerlei Anspruch auf Argumentation zur Sache. Gleichwohl halte ich meine Äußerung dennoch für eine Bewertung des Diskussionsstils auf der Sachebene, denn ich habe nicht geschrieben : „Du, PaPo, bist unerträglich“, sondern: diese (deine) Art zu schreiben finde ich unerträglich.
    Du scheinst zu meinen, dass man sachlich vs. emotional stets leicht differenzieren könne, was natürlich gar nicht möglich ist.

    Ich zitiere mal einen großen Philosophen: „Alles, was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen.“

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Schmidt, der hier btw nicht so wirkt (Stichwort: Smileys und mittlerweile z.T. auch gelöschte Kommentare), als ob er "mit anderen in eine Diskussion kommen" wolle, tätigte hier eine unterstellende Behauptungen über Intentionen (wohlgemerkt nach meiner umfangreichen Antwort an Bolzbold, die derartige Unterstellungen eigtl. Lügen strafen sollte). Aber OK, is' halt nur die übliche Provokation. ¯\_(ツ)_/


    Und: Ist das eine ubiquitäre Gesetzmäßigkeit oder irgendwie zeit-, ort-, milieubezogen o.ä.? In meiner 'Filterblase' habe ich diese Gesetzmäßigkeit nämlich noch nie beobachtet...

    Vorab vielen Dank für Deine sehr ausführliche und elaborierte Antwort auf meinen Beitrag weiter oben.

    Ich möchte darauf wie folgt eingehen:

    Es gibt diese wunderschöne Szene bei "Shakespeare in Love" - ich zitiere aus dem Skript (Hervorhebung durch mich):

    HENSLOWE
    Will! Where is my play? Tell me you
    have it nearly done! Tell me you have
    it started.
    (desperately)
    You have begun?

    WILL
    (struggling with his boots)
    Doubt that the stars are fire, doubt
    that the sun doth move

    HENSLOWE
    No, no, we haven't the time. Talk
    prose. Where is my play?

    Ich denke, das trifft es im Kern ganz gut.
    Auf Deine Filterblase bezogen bedeutet das, dass die Filterblase hier anders ist. Hier findest Du keine exklusiven wissenschaftlich-dialektischen Diskurse, weil das in den allermeisten Fällen nicht unseren Interessen entspricht und es uns zwar nicht intellektuell aber zumindest energetisch und geduldsmäßig überfordert, auf Deine Beiträge auch nur ansatzweise so einzugehen wie Du es bei unseren Beiträgen tust.

    Um es metaphorisch auszudrücken und jegliches Hinken eines Vergleichs einmal zu ignorieren, erwarte ich in einer Pommesbude im Bahnhofsviertel weder das Interieur, noch die Speisekarte, noch die Speisen eines Sternerestaurants in Paris - ganz gleich, ob ich mich ansonsten gewöhnlich dort bewege oder gerade von dort komme. In der Pommesbude gibt es Currywurst und Pommes - Coq au vin oder ähnliches wird man dort vergeblich suchen. Das ist zweifellos einfach nicht der richtige Ort dafür.

    So verhält es sich hier mit diesem Forum.

    Ich möchte noch eine Aussage von Dir aufgreifen:

    Zitat

    Mir wäre es schon hinreichend, wenn trotz aller vorgetragenen Aversion oder wenn zumindest der ein oder andere stille Mitleser evtl. das ein oder andere als Anstoß zur Rumination (bspw. über das Thema, logische Fehlschlüsse und korrespondierende Diskurse etc.) nutzt.

    Ich weiß, wie Du das meinst, dennoch muss ich dabei mein spontanes Gefühl des Belehrtwerdens bewusst ausblenden. Wenn der Anstoß zum tiefgründigeren Nachdenken Dein Ziel oder Deine Hoffnung ist, dann muss dieser Anstoß situativ angemessen und adressatengerecht sein.

    Wir dürften hier auf der Basis des uns vorliegenden Textkorpusses hinreichend Fundstellen haben, die das Scheitern dieses Ansinnens belegen.

    Um es einmal ganz schlicht zu formulieren auf die Gefahr hin, Redundanz zu erzeugen:
    Hier schreiben studierte Menschen, die überwiegend im aktiven Schuldienst sind und

    • Sorgen und Nöte haben
    • Tipps und Hilfe benötigen
    • sich einfach nur einmal auskotzen wollen
    • in Einzelfällen sich profilieren wollen
    • ihre Meinung zu bestimmten Sachverhalten oder zu Problemen oder dem Verhalten anderer UserInnen kundtun möchten
    • Tipps und Hilfe geben möchten
    • Erfahrungswerte austauschen wollen
    • in den allermeisten Fällen kein Interesse an einer dialektischen Disputation haben

    Die Folge davon ist, dass Du wahlweise angegriffen wirst, ignoriert wirst, man sich den einen oder anderen Schlagabtausch gibt, aber dann aufhört und Du nicht die Repliken oder die Reaktionen, die Du Dir erhoffst, erhalten wirst.

    Das schließt aber eben nicht aus, dass die allermeisten UserInnen wahrscheinlich tolle Fachlehrkräfte sind.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • argumentiere, "dass das biologische Geschlecht des 'junge[n] Mann[es]' im Text gegeben war

    Warum sollte dieses Szenario relevant sein? Wir wissen nichts über den Text. Warum sollte in diesem vom biologischen Geschlecht einer Person die Rede sein? Überhaupt, in welchen Texten wird denn über das biologische Geschlecht der Protagonistinnen gesprochen?

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Überhaupt, in welchen Texten wird denn über das biologische Geschlecht der Protagonistinnen gesprochen?

    Es gibt auch Texte, in denen weder sex noch gender der Protagonistinnen benannt werden / deutlich werden (z.B. https://www.penguin.co.uk/books/354219/w…n/9780099598275 - die Veröffentlichung bei Penguin zeigt hoffentlich auch, dass das nicht "irgendein" "obskures" Werk ist).

    Da dann einfach von "he" oder "she" zu sprechen / schreiben, wäre sicherlich auch "interessant".

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