• Ich denke dass eine Menge Beamte eine aktive Triebfeder bei der Durchsetzung dieser Regelung waren.

    Dass die Zuschläge von mir als ungerecht empfunden werden, ist nicht unsachlich sondern dafür gibt es inhaltliche Gründe.

    Wenn wir uns noch einmal Dein ursprüngliches Posting ansehen, dann schreibst Du, dass die Beamten es übertrieben hätten mit den gierigen und abgedrehten Kinderzuschlägen [sic!].

    Was Du "denkst" oder nicht denkst, ändert nichts daran, dass der Beitrag völlig faktenbefreit ist. Die Mehrheit der betroffenen BeamtInnen mit drei Kindern hat sich zweifellos über das Mehr an Einkommen gefreut, aber aktiv überhaupt keinen Anteil am Zustandekommen der Gesetzesvorlage und der Verabschiedung dieses Gesetzes gehabt. Wenn Du das in der Sache anders siehst und belegen kannst, dann immer her mit den Argumenten.

    Ich will Dir die inhaltlichen Gründe für Dein berührtes Gerechtigkeitsempfinden überhaupt nicht absprechen, würde Dich dann aber bitten, das doch auch entsprechend so zu formulieren und im Idealfall weiter auszuführen - und Dich nicht selbst durch Beiträge wie oben zu disqualifizieren.

    Dass die Kinderzuschläge von kinderlosen oder Angestellten im öffentlichen Dienst als ungerecht empfunden werden können, kann ich im Kern nachvollziehen. Die Diskussion hatten wir hier im Forum ja schon sehr ausschweifend und brauchen sie nicht zu wiederholen.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Nachdem in den letzten Monaten ja bereits kreative Ideen bzgl. Krankenkasse oder auch Verbeamtung von Lehrkräften durch die Gegend geisterten, ist jetzt auch mal wieder die Pension dran. Der Wirtschaftsrat der CDU sieht es perspektivisch als Ziel, die Pensionen um 10% zu kürzen.

    Was bei den Überlegungen aber Sinn ergibt: Sie fordern, die zukünftigen Pensionslasten durch Rücklagen zu unterfüttern. Das gab es ja auch schon in RLP, wo dann aber die gesamten Rücklagen im Haushalt verfrühstückt wurden. Es ist eben billiger, aktuell mit den Beamten/innen zu sparen und die Belastungen der Zukunft zu überlassen.

    Tim Finnegan liv’d in Walkin Street
    A gentle Irishman mighty odd.

  • Nachdem in den letzten Monaten ja bereits kreative Ideen bzgl. Krankenkasse oder auch Verbeamtung von Lehrkräften durch die Gegend geisterten, ist jetzt auch mal wieder die Pension dran. Der Wirtschaftsrat der CDU sieht es perspektivisch als Ziel, die Pensionen um 10% zu kürzen.

    Was bei den Überlegungen aber Sinn ergibt: Sie fordern, die zukünftigen Pensionslasten durch Rücklagen zu unterfüttern. Das gab es ja auch schon in RLP, wo dann aber die gesamten Rücklagen im Haushalt verfrühstückt wurden. Es ist eben billiger, aktuell mit den Beamten/innen zu sparen und die Belastungen der Zukunft zu überlassen.

    In Hessen werden jedes Jahr brav die Versorgungsrückstellung getätigt. Das ist am Ende aber eh Ländersache, zumindest für die Beamten der Länder.

    Entropy is a bitch, embrace her.

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