Und was ist, wenn sich die Personen nicht einig sind? Neben Trauer, Abschiednehmen und vielleicht wirtschaftlichen Fragen müssen die sich dann noch einigen, welche Bestattungsform wohl angemessen ist. Und das unter Einfluss der „Gesellschaft“ („Warum habt ihr euren Vater denn im Wald verscharrt?“).
Es sind im Todesfall so viele Dinge zu klären, dann ist es erleichternd, wenn man sich um diese Fragen keine Gedanken machen muss. Den Ort auf dem Gelände, den Sarg, die Urne auszuwählen, wie die Trauerfeier ablaufen soll ... Es sind so viele Entscheidungen, da helfen Vorgaben von den Verstorbenen sehr.
In meiner Familie gab es relativ viele Todesfälle von Menschen um die 50 und es gab nie auch nur den Ansatz einer Diskussion, wo diese beerdigt werden sollen, obwohl vorher nichts abgesprochen wurde.
Bei uns läuft das "sehr entspannt".