In NDS fliegt die [schriftliche] Division aus dem Mathe Curriculum

  • Das einzige, was ich in der Schule richtig gemocht habe, war das Parfum.

    Das musste vor paar Jahren eine Klasse lesen, in der ich auch unterrichtet habe. Die waren so mäßig begeistert ;)

    Die Geschichte war aber echt so irgendwo zwischen spannend, krass und pervers.

    Tim Finnegan liv’d in Walkin Street
    A gentle Irishman mighty odd.

  • Naja, es gibt nicht nur "Smartphone-Kinder, die ungefilterten Zugriff auf alles haben".
    [Ich weiß, hinkender Vergleich]
    Ich schaue auch keine Pornos oder Squid Game im Unterricht, auch wenn viele zuhause dies tun.

    Es ist für mich ein gutes Werk der Weltliteratur, aber es wäre nicht auf meiner Liste. Aber ich bin eh sehr eingeschränkt, weil ständig auf Tschick und weitere Jugendbücher verwiesen wird.

  • Es gab mal eine Phase, da war "Tschick" das Jugendbuch schlechthin - so wie es "Rico, Oscar und die Tieferschatten" für die Altersgruppe im Übergang Primar-/Sekundarstufe war. Manchmal steckt dahinter cleveres Marketing, manchmal wird diesen Werken (berechtigterweise?) hohes Potential für die schulische Behandlung zugesprochen. Ich vermute, diese Trends wird es auch schon früher gegeben haben und es wird auch in Zukunft der Fall sein. Vielleicht hat ja jemand hier einen Vorschlag, welches Werk der 20er-Jahre zukünftig das Must Have für den Deutschunterricht sein könnte.

  • Ich mag gerne das Werk in Abhängigkeit der Klasse, des Jahres, etc... wählen.
    Ich habe 2010 in einer 8. Klasse ein Buch aus Südafrika gelesen (Weltmeisterschaft Fussball 2010, da gab es viel zum Thema). Ich bin jemand, der selbst Abwechslung braucht und ausgerechnet in der Mittelstufe finde ich, dass man quasi jedes Buch lesen kann, und daraus was machen kann.
    Eine Kollegin von mir hat oft um Vorschläge von SuS gebeten und hat zum Beispiel noch laaaange vor der Serie "Tote Mädchen lügen nicht" gelesen, man kann auch SuS selbst suchen lassen.

  • Schulische Curricula mit eibem allgemeinen und universellen Bildungsbegriff gleich zu setzen ist schon gewagt.

    In einem Lehrerforum vielleicht weniger gewagt, als man meint. Zumindest wenn man unterrichtet, was im Plan steht.

    Davon abgesehen, die Aussage, Schullektüren seien für Schüler nicht herausfordernd, ist eben dünnes Eis. Dahinter steckt dann wenig Ahnung von Schülern oder ihren Unterrichtslektüren.

  • In einem Lehrerforum vielleicht weniger gewagt, als man meint. Zumindest wenn man unterrichtet, was im Plan steht.

    Hm? Wo ist der Zusammenhang?

    Zitat

    Davon abgesehen, die Aussage, Schullektüren seien für Schüler nicht herausfordernd, ist eben dünnes Eis. Dahinter steckt dann wenig Ahnung von Schülern oder ihren Unterrichtslektüren.

    Wo ist der Zusammenhang zwischen der Aussage, dass Schullektüren in der Regel nicht besonders herausfordernd seien und der Aussage, dass Schüler mit Schullektüren Probleme haben können? Erfahrungsgemäß setzen sich die meisten SuS, die schlechte Noten schreiben nicht genug mit dem Material auseinander. Dass SuS tatsächlich intellektuell überfordert sind, kommt höchst selten vor.

  • Ich habe ehrlicherweise keine Lust auf dieses "sich doof stellen, damit man was zu diskutieren hat". Es ist Zeit für meinen Mittagsschlaf.

    Mir ist wirklich nicht klar, warum du nicht über den Bildingsbegtiff nachdenken willst. Gerade als Lehrer müsstest du dafür offen sein. Merkwürdigerweise klappt das bei meinen SuS in der Regel ganz gut.

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