Massives Mobbing im Referendariat

  • Da wird die TE selbst überblicken können, was sie davon erreicht hat, sie wird selbst über die Zeiträume in BB bei 12-monatigem Ref Bescheid wissen, sie äußert selbst, dass eine Verlängerung realistisch scheint.

    Wie gesagt, ich habe oft gefehlt und ich würde es eher unrealistisch finden, wenn nicht verlängert wird, aber ich will das definitiv nicht an dieser Schule, denn das würde bedeuten, dass ich diese Frau noch länger bei mir im Unterricht habe und das halte ich nicht aus.

    Ich müsste ja dann den Personrat mitnehmen, aber da der eng mit der Schulleitung ist, weiß ich nicht, ob das so effektiv ist. Ganz allein will ich aber ehrlich gesagt auch nicht dort antanzen.


    Die Verlängerung wäre ja eine super Option, um dort die Koffer zu packen und die Reißleine zu ziehen.

  • Ohne eine zuverlässige andere Bezugsperson für das Kind ist es prinzipiell sehr schwierig. Was wäre, wenn du mal ins Krankenhaus müsstest? Lässt sich da keine Lösung finden, gerade für die Zeit der Prüfungen? Eigentlich müssten ja auch bald die Prüfungszeiträume losgehen. Hast du niemanden für Notfälle?

    .

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Ohne eine zuverlässige andere Bezugsperson für das Kind ist es prinzipiell sehr schwierig. Was wäre, wenn du mal ins Krankenhaus müsstest? Lässt sich da keine Lösung finden, gerade für die Zeit der Prüfungen? Eigentlich müssten ja auch bald die Prüfungszeiträume losgehen. Hast du niemanden für Notfälle?

    .

    Wenn ich ausfalle über Nacht, dann könnte er zu Freunden. Die müssen tagsüber aber auch arbeiten. Insofern wäre das nur eine Ausnahme. Die können ja nicht zu Hause bleiben, weil mein Sohn krank ist.

    Meine Nachbarin hat den Schlüssel und kann schauen, aber ich habe kein Oma-Opa Netzwerk im Sinne von einspringen oder Kind parken, wenn die Prüfungen anstehen.

  • Wenn ich ausfalle über Nacht, dann könnte er zu Freunden. Die müssen tagsüber aber auch arbeiten. Insofern wäre das nur eine Ausnahme. Die können ja nicht zu Hause bleiben, weil mein Sohn krank ist.

    Meine Nachbarin hat den Schlüssel und kann schauen, aber ich habe kein Oma-Opa Netzwerk im Sinne von einspringen oder Kind parken, wenn die Prüfungen anstehen.

    Wir fassen noch einmal zusammen:
    Du wirst an Deiner Schule gemobbt und Schulleitung, Personalrat und Lehrkräfte haben sich gegen Dich verbündet.
    Der Vater des Kindes sowie Deine Eltern stehen aufgrund von zerrütteten Verhältnissen zu Dir nichts zur Verfügung.
    Sowohl Du als auch Dein Kind sind häufig krank, so dass Du Deine Ausbildung womöglich nicht erfolgreich abschließen kannst.
    Dein Kind kann nicht fremdbetreut werden.

    Damit hast Du ein Netz von Problemen dargestellt, aus dem es vordergründig erst einmal keinen Ausweg gibt. Nicht zuletzt, weil Du viele Vorschläge und Optionen als undurchführbar erachtest. Die Probleme innerhalb des Netzes sind interdependent, d.h. dass man die Probleme augenscheinlich nicht angehen kann.

    Sei mir nicht böse, aber wir hatten hier bereits zwei Userinnen, die über einen längeren Zeitraum viele UserInnen beschäftigt haben und von ähnlichen Problemen berichteten; die für sie nach Lösungen gesucht haben und nichts war gut genug. Das Ganze endete dann in erheblichen Auseinandersetzungen, Meta-Diskussionen und letztlich auch viel Unfrieden.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Wenn sie zum Dienstgespräch eine Begleitung mitnehmen möchte, kann sie sich u.a. beim Personalrat oder der GEW erkundigen, was möglich ist.

    Ich müsste ja dann den Personrat mitnehmen, aber da der eng mit der Schulleitung ist, weiß ich nicht, ob das so effektiv ist. Ganz allein will ich aber ehrlich gesagt auch nicht dort antanzen.

    Das muss gar nicht stimmen.
    Erkundige dich doch erst einmal, was möglich ist.

    Warum nimmst du die Beratung nicht an?

  • Sei mir nicht böse, aber wir hatten hier bereits zwei Userinnen, die über einen längeren Zeitraum viele UserInnen beschäftigt haben und von ähnlichen Problemen berichteten; die für sie nach Lösungen gesucht haben und nichts war gut genug. Das Ganze endete dann in erheblichen Auseinandersetzungen, Meta-Diskussionen und letztlich auch viel Unfrieden.

    Bereits beim ersten Beitrag kam mir die Geschichte schon so wild vor, daher habe ich auch direkt daran gedacht.

  • Nicht zuletzt, weil Du viele Vorschläge und Optionen als undurchführbar erachtest

    Willst du hier jetzt weitermachen wo die Schule aufgehört hat?
    Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass die Vorschläge undurchführbar sind.

    Mir scheint es aber eher so, als ob du verärgert wärst, dass ich nicht bei allem sofort ja und amen sage.

    Im Gegenteil. Ich habe mehrfach geschrieben, dass ich gerade nach einer Leihoma suche und das ausweite. Mir ist klar, dass das besser werden muss und mein Betreuungsnetz alles andere als Optimal ist. Ich weiß aber auch, dass mein Sohn nicht ewig 5 bleibt. Außerdem sind Bezirkspersonalrat und BEM nach wie vor Thema. Meine Situation ist nun mal so, dass ich aktuell kein großes Netz habe. Soll ich das jetzt leugnen oder lügen, nur weil es schöner klingt?
    Ich frage mich, was du hier hören möchtest? Soll ich jetzt meine Koffer packen und zu meinen Eltern ziehen, zu denen seit Jahren kein Kontakt besteht oder blind das Bundesland wechseln und mein Kind bei seinem Vater absetzen? Ich bin gerade sprachlos über deine Unterstellungen und denke, dass ich mich wohl besser zurückziehe, denn noch mehr Stress muss ich mir nicht antun. Auch wenn er von Menschen kommt, die mir unbekannt sind. Ich hatte mir hier eigentlich Unterstützung erhofft und nicht Vorhaltungen oder Menschen, die meine Probleme anzweifeln.

    Ist ja schön, wenn du in inakten Familienverhältnissen lebst und zu deinen Eltern ein super Verhältnis hast. Du kannst nur eben nicht davon ausgehen, dass das bei allen Menschen der Fall ist.


    Das muss gar nicht stimmen.
    Erkundige dich doch erst einmal, was möglich ist.


    Was soll ich nicht annehmen?

    Es gibt nur einen Personalrat und andere Varianten gibt es ja nicht. Einen Anwalt kann ich nicht mitnehmen, auch wenn ich den mittlerweile am liebsten einschalten würde, Wie so vieles im Kontext Schule würde das aber sicher ergebnislos bleiben. Ich habe bereits überlegt, ob ich meine Kollegin frage mitzukommen, aber anderseits würde ich sie damit vielleicht in Loyalitätskonflikte führen.


    Bereits beim ersten Beitrag kam mir die Geschichte schon so wild vor, daher habe ich auch direkt daran gedacht.

    Die "Geschichte" ist leider mein Leben. Auch wenn man es in NRW scheinbar für unmöglich hält, dass man sich von seinem Partner trennt und mit 26 nicht mehr der Alkoholabhägngikeit des Vaters und der Co-Abhängigkeit seiner Mutter aussetzen möchte, unter der man Jahre gelitten hat, auch um sein Kind zu schützen. Aber danke für so viel ausgeprägtes Empathieverhalten.

  • Es ist auch im Verlauf nichts stimmig in der ganzen Story und der Parallelthread nimmt ebenfalls dieselbe Richtung ein. Aber Trollalarm darf man nur geheim auslösen, sonst schimpft die Moderation.

    Tut mir leid, aber wer denkst du hier eigentlich zu sein so über mich zu reden? Und was genau gibt es für dich an einer Trennung und Schikanen im Referendariat nicht zu verstehen? Wir können gerne tauschen. Dann trolle ich an deiner Stelle im Forum und du schlägst dir mit meinem kranken Kind die nächste Nacht um die Ohren und wäschst die vollgekotzten Bettlacken, die ich gerade in die Waschmaschine getan habe.

    Ohne Worte. Wer hier der Troll ist, ist da noch die Frage. Ich bin es nicht.

  • Das muss gar nicht stimmen.
    Erkundige dich doch erst einmal, was möglich ist.

    Warum nimmst du die Beratung nicht an?

    Bei uns steht es jeder Lehrkraft frei eine Person des Vertrauens mitzunehmen. Ob das Externe, spricht Freunde oder Familie sein können weiß ich nicht genau. Aber eine Kollegin oder Kollegen ist auf jeden Fall zulässig, neben Personalrat oder jemand von der Gewerkschaft/Verband.

    Ich kann auch verstehen, dass man nicht alleine in manche Gespräche gehen möchte.

  • Ich rate dringend davon ab, während einer Krankschreibung Aufgaben zu schicken, zumindest in deinem Fall. Ansonsten wird es so ausgewertet, dass du in Wirklichkeit gar nicht krank bist, und bekommst neuen Stress hinzu.

    Nicht ausgewiesene angebliche Vertretungsstunden: Erstelle am besten für jeden Tag ein Bildschirmphoto über den jeweiligen Vertretungsplan.

    Weißt du, aus welchen Gründen deine ursprüngliche fachbegleitende Lehrkraft so lange ausfällt ? Hängt das womöglich auch mit dem unseligen Klima zusammen, das von Vetternwirtschaft und Opportunismus geprägt ist ? Immerhin stand sie abweichend von anderen fair an deiner Seite, was offenbar nicht zu den vorherrschenden Strukturen passt...

    Insgesamt scheinst du ein gutes und kritisches Gespür für soziale oder besser unsoziale Strukturen zu haben, was natürlich nicht gerne gesehen wird, da sich niemand gern ertappt fühlt. Aber das sind trotzdem eigentlich unabdingbare Voraussetzungen für eine gute Lehrkraft.

    Interessant finde ich den Begriff "narzistische Persönlichkeit": Die Krux ist, dass du es solchen Leuten niemals recht machen kannst: Einerseits sollst du ein Abbild von ihnen sein, damit sie sich bestätigt fühlen, andererseits wittern sie darin wiederum eine Konkurrenz...

    In Zeiten des Lehrermangels würde ich vielleicht versuchen, wieder in deine alte Heimat (Hessen) zu kommen. Du hast es nicht nötig, dich so behandeln zu lassen.

Werbung