Hallo zusammen,
nachdem mir das zutiefst analoge Verfahren rund um die Beihilfeverwaltung meines Sohnes über die letzten Jahre erhebliche Mühen beschert hat, habe ich über die letzten Monate eine Verwaltungslösung gebaut, die den Organisationsaufwand erheblich reduziert.
Ich selbst bin Kollege aus NRW und kenne nur unsere beihilferechtlichen Realitäten. Der BeihilfeBuddy ist als lokal laufende Webanwendung konzipiert und deckt den gesamten Verwaltungsprozess ab: Rechnungen können nach Erhalt direkt mit dem Smartphone erfasst und verschlüsselt auf den heimischen Desktop-PC übertragen werden. Auf dem PC und dem Smartphone können Zahlungsfristen überwacht und eingehende Erstattungen überprüft werden. Im Falle von Erstattungskürzungen oder Herabsetzungen seitens der Beihilfestelle bietet die Anwendung die Möglichkeit KI-gestützte Widerspruchsentwürfe zu erstellen.
Da es sich bei all dem um sensible Gesundheitsdaten handelt, war eine klassische Cloud-Speicherung ausgeschlossen. Das Tool arbeitet strikt "Local-First" – das bedeutet, alle persönlichen Belege und Daten bleiben zu 100 % im lokalen Speicher des eigenen Browsers. Das Smartphone dient beim Scannen lediglich als verschlüsselter Transitweg, und auch bei der KI-Widerspruchshilfe greift eine konsequente Anonymisierung.
Das Projekt ist eine absolute Solo-Entwicklung aus dem Eigenbedarf heraus. Für mich wäre es extrem spannend zu erfahren, wie praxistauglich dieser Ansatz für Kollegen aus NRW und anderen Bundesländern ist oder welche Hürden in eurem Alltag am meisten Zeit kosten.
Über das Smartphone aufgerufen, findet ihr unter "https://beihilfebuddy.de" eine Funktionsvorschauseite und über den Desktop Browser erreicht ihr eine voll funktionsfähige Testumgebung mit einer geführten Demo-Tour:
https://beihilfebuddy.de
Für ehrliches Feedback, Hinweise auf Logikfehler oder fehlende Funktionen aus eurem Beihilfe-Alltag bin ich sehr dankbar!
Beihilfebuddy - persönliche Beihilfeverwaltung digital neu gedacht
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Und das passend an einem Mittwoch. Endlich werden mal die Regeln eingehalten!
BeihilfeBuddy Was kostet der Spaß denn?
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Mir gefällt das grundsätzlich.
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Was kostet der Spaß denn?
Wer klickt, der findet... 12€ im Jahr.
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Wer klickt, der findet... 12€ im Jahr.
Schlecht investiert, zumindest bei uns ist Einreichung über eBeihilfe so einfach, da würde mir ein Dienstleister keine Arbeit sparen.
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Ich frage mich was der Mehrwert gegenüber die E Beihilfe wäre.
Da mach ich ein Foto und das wäre es.
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Es geht wohl eher um die Verwaltung der Rechnungen und Widersprüche direkt aus dem Programm zu verfassen.
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Beitrag von BeihilfeBuddy (
13. Mai 2026 13:18 )Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Schreibfehler (13. Mai 2026 13:18 ). -
Hallo zusammen und danke für das Feedback!
Vielleicht fange ich am besten damit an, das Konzept und den Hintergedanken der App etwas genauer einzuordnen.
Der BeihilfeBuddy ist als persönliche Verwaltungsunterstützung gedacht, die euren allgemeinen Aufwand rund um Rechnungskontrolle, Zahlungsfristen, Rechnungsaufschub und Widerspruchserstellung reduzieren soll.
Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Man reicht 5 Rechnungen an Tag X bei der Beihilfestelle ein. Nach 8 Wochen (wie hier in Köln oft üblich) erhalte ich eine Gesamterstattung. Das Auseinanderdividieren und Zuordnen zu den einzelnen Rechnungen empfand ich immer als einen anstrengenden Zwischenschritt. Während der Wartezeit auf die Erstattung stand ich regelmäßig vor der Situation, dass ich in Rechnungsverzug geriet und bei den Abrechnungsstellen oder Arztpraxen selbst um Aufschub bitten musste, weil ich nicht in Vorkasse gehen wollte.
Im Widerspruchsfall bei Mindererstattungen habe ich die Formulierungsarbeit und das Anfordern von Stellungnahmen beim Arzt als sehr aufwendig erlebt, wenn man eine hoffentlich erfolgreiche Erstattung nachträglich durchsetzen möchte.
Genau an diesen Punkten setzt der BeihilfeBuddy an. Er ermöglicht euch eine Fristenkontrolle sowohl auf dem Smartphone als auch am Desktop. Ein Klick genügt, und ihr habt vorgefertigte E-Mails, die einen Zahlungsaufschub bei euren Rechnungsstellen erbitten. Im Widerspruchsfall werden u. a. konkretisierende Fragen an den behandelnden Arzt so vorbereitet, dass die relevanten persönlichen und fachlichen Behandlungsfaktoren von diesem klar benannt werden können. Der erstellte Text bleibt komplett in eurem Browser, ist dort bearbeitbar und kann direkt in euer E-Mail-Programm übernommen werden – inklusive der bereits eingetragenen Adresse der Praxis.
Es geht also explizit nicht darum, den elektronischen Einreichungsweg zu verändern oder Dienstleistertätigkeiten zu vermarkten, sondern schlichtweg darum, eine persönliche Erleichterung im Alltag zu schaffen.
Zu den Kosten: Der BeihilfeBuddy kann 20 Tage völlig anonym und ohne jegliche Kontoerstellung getestet werden. Wenn ihr einen echten Mehrwert darin erkennt, kostet die Jahresnutzung umgerechnet 1 Euro pro Monat.
Ich hoffe, diese Ausführungen können etwas mehr Klarheit schaffen
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Mach ich für die Familie seit über 10 Jahren mit einer Excel-Tabelle. Farbmarkierung für 4 Personen. Regel-Erstattung der Beihilfe und Privaten werden anhand der Sätze per Wenn-Funktion berechnet. Ich gebe später die wirklichen Erstattungen ein und sehe direkt die Differenz. Natürlich werden auch Smen der Differenzen gebildet, damit ich den Gesamtüberblick habe. Zahlungs- und Erstttungstage werden auch mit eingetragen. So weiß ich, dass die Private im Durchschnitt nach 3 Tagen zahlt, die Beihilfe nach 20 Tagen und ich nach 25 Tagen. Am Jahresende filtere ich auf die Differenzen und habe direkt die Tabelle für die Steuer.
Echt easy.
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Am Jahresende filtere ich auf die Differenzen und habe direkt die Tabelle für die Steuer.
Setzt du das als besondere Ausgaben ab? Das geht aber nur ab Betrag x, oder?
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Ich trage bei der Steuer alles ein, was Beihilfe oder Private nicht erstattet haben. Ging immer ohne Probleme durch.
Könnt euch gerne melden,falls ihr es haben wollt. Natürlich kostenlos
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Ich trage bei der Steuer alles ein, was Beihilfe oder Private nicht erstattet haben. Ging immer ohne Probleme durch.
Könnt euch gerne melden,falls ihr es haben wollt. Natürlich kostenlos
Danke!
und * meld *
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Das würde mich auch interessieren. Dürfte ich deine Tabelle haben, Einer?
Vielen Dank!
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Hallo,
ich Stelle die Tabelle einfach Mal hier reun.
Das erste Blatt ist eine kleine "Anleitung" mit Erklärungen der Zellen und Spalten und ein Bild unserer Auswertung 2025. Dies Blatt kann naürlich bedenkenlos gelöscht werden. Die Datei enthält etwas VBA-Code zum Ein- und Ausblenden von Zeilen. Alle Rechnungen sind über Formeln und Funktionen gelöst. Manchmal hat man Rechnungen, da muss man händisch etwas anpassen. Zum Beispiel, wenn Krankenhäuser direkt mit der Privaten abrechnen. Aber in 99 % aller Fälle sollte die Tabelle passen.
Sollte theoretisch auch in Libre-Office funktionieren, aber dort natürlich ohne die beiden Schaltflächen, weil VBA dort nicht ausgeführt wird.
Viele Grüße
Einer
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Ich habe mir den Beihilfe-Buddy mal angeschaut. Layout ist wirklich toll!
Aber für die Dinge, die Lehrer im Normalfall benötigen, absolut überdimensioniert. Wir (Paar mit zwei Kindern, die jetzt fast alle aus der Schule raus sind) hatten in 20 Jahren Arztrechnungen von ungefähr 20.000 bis 25.000 Euro pro Jahr. Relativ konstant. Dabei waren zwei Schwangerschaften meiner Frau, eine davon mit starken Komplikationen, mehrere akute Notfälle mit wochenlangen Krankenhausaufenthalten, verschiedene chronische Krankheiten, Zahnbehandlungen, Zahnschienen bei Jugendlichen und Erwachsenen und auch natürlich auch "normale" geplante OPs. Die Private würde in Jubel ausbrechen, wenn sie uns los wäre! In diesem Jahr haben wir bisher Rechnungen in Höhe von 9.500 Euro und Abzüge in Höhe von 50 Euro. Das sind extrem wenig Abzüge. Normalerweise sind es 5 -10 % pro Jahr.
Natürlich haben wir auch Widersprüche. Aber 95 % aller Wiedersprüche ließen sich immer in einem Telefonat mit der Beihilfe und den Ärzten klären. Dann haben die Ärzte die Rechnung nochmal schriftlich erläutert und sogar mal geändert. Wieso sollte ich dann bei jeder Rechnung die gesamten Daten des Arztes/Rechnungsstellers aufnehmen? Da bin ich doch stundenlang mit diesem Mist beschäftigt. Ich habe auch noch andere Hobbys als die doofen Arztrechnungen. Der Krempel soll mich einfach nicht belasten.
Es sei denn, ich könnte die Rechnung scannen und der Beihilfe-Buddy holt sich alle Daten (Name und Anschrift des Arztes) aus dem Scan. Dazu dann bitte noch die abgerechneten Termine, damit die einzelnen Fahren zu Ärzten (stehen in der Rechnung als Behandlungsdatum dabei) in der Steuer berücksichtigt werden können.
Alles händisch eintragen nach keinen Sinn.
Bevor die Frage aufkommt wie wir unsere Arztrechnungen finanzieren: Wir haben ein extra Beihilfekonto bei der Bank. Darüber werden alle Arztrechnungen gezahlt. Ich warte stumpf bis die Beihilfe gezahlt hat, aber ich habe auch eine tolle Sachbearbeiterin in der Bezirksregierung. Eigentlich müssen wir extrem selten länger 25 Tage auf die Beihilfe warten. Alle paar Jahre, wenn das Beihilfekonto leer ist, kommen einfach 2.000 Euro aus der Steuerrückzahlung drauf. Zweimal mussten wir bisher Arztrechnungen vom normalen Konto zahlen, weil die Beihilfe doch länger dauerte. Da wir dann später das Geld vom Beihilfekonto wieder zurück auf das normale Bankkonto überwiesen. So haben wir die Kosten im Blick und es belastet nicht unsere normalen Geldgeschäfte.
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hatten in 20 Jahren Arztrechnungen von ungefähr 20.000 bis 25.000 Euro pro Jahr
Wow ist das viel. Wir sind auch 4 Leute, aber wir haben maximal 3-4k im Jahr.
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