Ich mag meine Fächer ebenfalls sehr. Würde ich auch nochmal so machen, obwohl ich derzeit Latein leider gar nicht unterrichte.
Wenn ihr eure Fächerkombi nochmal neu auswählen könntet ...
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Inwiefern kann man sich eigentlich gegen fachfremden Unterricht wehren? Kann ich zur Schulleitung sagen "Nein, ich unterrichte nur meine studierten Fächer"? Was passiert dann?
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Inwiefern kann man sich eigentlich gegen fachfremden Unterricht wehren? Kann ich zur Schulleitung sagen "Nein, ich unterrichte nur meine studierten Fächer"? Was passiert dann?
Ja, kann man. Manche Fächer haben "harte" Zulassungsbedingungen, z. B. Religion, Sport, Physik & Chemie, Technik (wegen der Fachräume). Teilt die SL dich trotzdem dafür ein, haftet sie und handelt grob fahrlässig.
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Ja, kann man. Manche Fächer haben "harte" Zulassungsbedingungen, z. B. Religion, Sport, Physik & Chemie, Technik (wegen der Fachräume). Teilt die SL dich trotzdem dafür ein, haftet sie und handelt grob fahrlässig.
Nicht ganz.
-> Teilt die SL dich trotzdem dafür ein UND DIE LEHRKRAFT REMONSTRIERT (signalisiert, dass sie sich nicht in der Lage, das Fach zu unterrichten), haftet sie und handelt grob fahrlässig.
(aber die SL darf einen gar nicht einsetzen.)Inwiefern kann man sich eigentlich gegen fachfremden Unterricht wehren? Kann ich zur Schulleitung sagen "Nein, ich unterrichte nur meine studierten Fächer"? Was passiert dann?
Für alle anderen Fächer gilt: Nein, du kannst dich nicht "wehren".
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Inwiefern kann man sich eigentlich gegen fachfremden Unterricht wehren? Kann ich zur Schulleitung sagen "Nein, ich unterrichte nur meine studierten Fächer"? Was passiert dann?
Dann musst du es trotzdem machen.
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Nicht ganz.
-> Teilt die SL dich trotzdem dafür ein UND DIE LEHRKRAFT REMONSTRIERT (signalisiert, dass sie sich nicht in der Lage, das Fach zu unterrichten), haftet sie und handelt grob fahrlässig.
(aber die SL darf einen gar nicht einsetzen.)Für alle anderen Fächer gilt: Nein, du kannst dich nicht "wehren".
Richtig, da war ich jetzt irgendwie von ausgegangen aber klar, das muss man machen!
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In der Grundschule: Sport und Religion.
Ethik/ Werte und Normen kann zugewiesen werden, zumal das ja bisher nur wenige Leute studiert haben.
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wobei ich ziemlich sicher bin: Physik/Chemie/&co darf angewiesen werden, wenn es nicht experimental unterrichtet werden (also: im Klassenraum). Bei der Lehrermangelsituation sicher eine häufige Situation. Ideal? Nein. Notlösung: ja.
(Ich glaube, ich habe 3 oder 4 Experimente in meiner ganzen Schulzeit in Chemie gesehen. In Physik wüsste ich nicht, was gefährlich sein sollte, aber mein Niveau ist auch sehr niedrig. Also: Buchunterricht, Youtube-Videos, das ist die Bildung von Morgen!) -
Ich würde auch mal behaupten, dass keine/r angewiesen werden kann, eine Fremdsprache zu unterrichten, die er/sie nicht beherrscht.
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doch, rein technisch schon. (und ich kenne viele Fälle von Französisch in der Realschule, die definitiv fachfremd waren ("Französisch bis zum Abi gehabt").
und was heißt "beherrschen".
und was heißt "gegen seinen Willen". Klar, einige poltern gerne und setzen durch, dass sie 20 Jahre nur Erdkunde und Politik unterrichten, andere verstehen, dass das System ein Problem hat und jede*r einen Beitrag leisten kann, zumal, wenn es zum pädagogischen Konzept gehört. -
"Französisch bis zum Abi gehabt" wäre noch eine Basis auf der man irgendwie von einer fachlichen Eignung sprechen könnte, aber was wäre mit "hatte zu Schulzeiten eine andere Fremdsprache gelernt, danach eine andere Fächerkombination gewählt und auch sonst nie mit dieser Fremdsprache irgendwelche Berührungspunkte"?
Zum zweiten Absatz: Es gibt bei uns Kollegen (m/w/d), deren Fächerkombi genug Bedarf hergibt, dass sie auf absehbare Zeit definitiv nicht fachfremd eingesetzt werden müssen. In den Fällen, in denen das doch bisher notwendig war, habe ich mitbekommen, dass man niederschwellig auf potentielle Kollegen (m/w/d) zugeht und versucht, einen Kompromiss in beidseitigem Interesse zu finden. Mir ist bewusst, dass an anderen Schulen die Personalsituation deutlich angespannter ist und die Organisation von fachfremdem Unterricht dort zum Tagesgeschäft gehört.
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Natürlich wird die Schulleitung keinen Lateiner zu Französisch verdonnern und es wird immer geguckt, wer welche Neigungsfächer gerne hätte.
Aber es geht nunmal nicht immer auf, und manchmal wird jemand gezwungen (wie hier im Thread). und es ist rechtens.
und es gibt umgekehrt sowohl KuK, die ernsthafte Bedenken haben, Physik zu unterrichten, obwohl sie es wirklich nicht können und nie hatten, als auch KuK, die einfach keinen Bock haben, mehr Fächer zu unterrichten, lieber die springenden FachKuK ohne Klassenleitung sind, und seit 20 Jahren die Geografie Europas unterrichten und sich über sich verschiebenden Grenzen total ärgern. -
Ja, kann man. Manche Fächer haben "harte" Zulassungsbedingungen, z. B. Religion, Sport, Physik & Chemie, Technik (wegen der Fachräume). Teilt die SL dich trotzdem dafür ein, haftet sie und handelt grob fahrlässig.
Aber vermutlich eher nur an Oberschulen, in Sport ist es inzwischen so, dass man nur mit seiner Einverständnis in Berlin in den Grundschulen dort eingeteilt werden darf, gegen alles andere kannst du dich nicht wehren (Religion sind eh keine "normalen" Lehrer im Schuldienst bisher bei uns)
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Ich würde auch mal behaupten, dass keine/r angewiesen werden kann, eine Fremdsprache zu unterrichten, die er/sie nicht beherrscht.
Doch, kann er. Ich hatte bei meiner ersten Einstellung gleich gesagt, ich würde alles bis auf Englisch unterrichten. Nunja, seitdem habe ich es immer unterrichtet und Englisch hatte ich bereits nach Klasse 11 abgewählt, weil ich nicht mal auf eine 4 gekommen wäre, also beherrschen ist für mich was anderes, wobei ich mich damit schon mehrmals in anderen Ländern problemlos verständigen konnte, auch in der USA.
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Doch, kann er. Ich hatte bei meiner ersten Einstellung gleich gesagt, ich würde alles bis auf Englisch unterrichten. Nunja, seitdem habe ich es immer unterrichtet und Englisch hatte ich bereits nach Klasse 11 abgewählt, weil ich nicht mal auf eine 4 gekommen wäre, also beherrschen ist für mich was anderes, wobei ich mich damit schon mehrmals in anderen Ländern problemlos verständigen konnte, auch in der USA.
Musste ich auch schon.
Ich würde meine Fächer so lassen, nur würde ich anstatt Reli Musik wählen. Unterrichte ich jedes Jahr fachfremd und würde es gerne richtig gut machen.
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"Französisch bis zum Abi gehabt" wäre noch eine Basis auf der man irgendwie von einer fachlichen Eignung sprechen könnte, aber was wäre mit "hatte zu Schulzeiten eine andere Fremdsprache gelernt, danach eine andere Fächerkombination gewählt und auch sonst nie mit dieser Fremdsprache irgendwelche Berührungspunkte"?
Zum zweiten Absatz: Es gibt bei uns Kollegen (m/w/d), deren Fächerkombi genug Bedarf hergibt, dass sie auf absehbare Zeit definitiv nicht fachfremd eingesetzt werden müssen. In den Fällen, in denen das doch bisher notwendig war, habe ich mitbekommen, dass man niederschwellig auf potentielle Kollegen (m/w/d) zugeht und versucht, einen Kompromiss in beidseitigem Interesse zu finden. Mir ist bewusst, dass an anderen Schulen die Personalsituation deutlich angespannter ist und die Organisation von fachfremdem Unterricht dort zum Tagesgeschäft gehört.
Also könnte es eine gute Strategie sein, ein Hauptfach + gefragtes kleines Fach zu haben, evtl. noch gefragtes nachzertifiziertes Drittfach, um zu vermeiden, dass man noch irgendwas anderes machen muss, das einem eigentlich nicht gefällt! Denn so bekommt man sein Deputat schon voll.
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Wenn an einer Schule hoher Bedarf an den Fächern X und Y herrscht und ein Kollege (m/w/d) genau diese Fächer als Fächerkombination hat, dürfte auch die Schulleitung ein Interesse haben, dass dieser Kollege mit seinen Stunden hier eingesetzt werden kann.
Aus organisatorischen Gründen heraus kommen vor allem die Kollegen (m/w/d) für fachfremdes Unterrichten infrage, bei denen es schwer fällt, das Deputat nur mit ihren studierten Fächern voll zu bekommen, weil an der Schule nur wenig Bedarf an diesen Fächern besteht, da sie nur wenige Stunden binden oder es bereits genug andere Kollegen (m/w/d) mit diesen Fächern gibt.
Also ja, mit seiner Fächerwahl im Studium kann man schon beeinflussen, inwieweit man später ggf. fachfremd unterrichten muss.
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Willst du Lehramt studieren?
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