Ich sprach von Krisensituationen (z. B. Todesfall) außerhalb der Unterrichtszeit
Da kann ich mir immer noch nichts drunter vorstellen. Wer ist in deinem Beispiel gestorben? Und wozu braucht man dabei einen Messenger?
Ich sprach von Krisensituationen (z. B. Todesfall) außerhalb der Unterrichtszeit
Da kann ich mir immer noch nichts drunter vorstellen. Wer ist in deinem Beispiel gestorben? Und wozu braucht man dabei einen Messenger?
Völlig absurdes Beispiel, in Schulen gibt es Amokkonzepte und keines davon setzt auf Privathandy und externe Messengerdienste.
Leider ist es nicht absurd. In unserer Schule wurde genau das von der Lehrerkonferenz beschlossen: jede Lehrkraft soll ihr Handy während des Unterrichts auf laut stellen, damit sie derartige Warnungen über den Messenger erhält.
Die ADO soll novelliert werden. Dort habe ich Folgendes gelesen:
"Lehrkräfte werden zur Nutzung bereitgestellter Lehr- und Lernsystem sowie der Arbeits- und Kommunikationsplattformen verpflichtet, ohne aber allen Lehrkräften landeseitig die dafür notwendigen digitalen Endgeräte zur Verfügung zu stellen. "
Sollte dies so beschlossen werden, bedeutet dies doch, dass ich mein privates Handy zur Kommunikation nutzen muss. Oder wie seht ihr das?
Dort
Wo? Link?
Die ADO soll novelliert werden. Dort habe ich Folgendes gelesen:
"Lehrkräfte werden zur Nutzung bereitgestellter Lehr- und Lernsystem sowie der Arbeits- und Kommunikationsplattformen verpflichtet, ohne aber allen Lehrkräften landeseitig die dafür notwendigen digitalen Endgeräte zur Verfügung zu stellen. "
Sollte dies so beschlossen werden, bedeutet dies doch, dass ich mein privates Handy zur Kommunikation nutzen muss. Oder wie seht ihr das?
So wird das aber sicher nicht in der neuen Fassung der ADO stehen. Der Nebensatz wurde von dem Personalrat hinzugefügt.
Lehrkräfte werden zur Nutzung bereitgestellter Lehr- und Lernsystem sowie der Arbeits- und Kommunikationsplattformen verpflichtet,
Wenn das so in der ADO auftaucht, ist es eigentlich ganz gut, den daraus folgt direkt die Verpflichtung für den Schulträger, Lehrkräfte mit Geräten auszustatten.
Wo? Link?
Beitrag "Unfassbar....." im Forum "Frust, Ärger...." von Super 112, am 30. Mai,
das ist die Stellungnahme, nicht der ADO-Entwurf.
So wird das aber sicher nicht in der neuen Fassung der ADO stehen. Der Nebensatz wurde von dem Personalrat hinzugefügt.
Lehrkräfte werden zur Nutzung bereitgestellter Lehr- und Lernsystem sowie der Arbeits- und Kommunikationsplattformen verpflichtet,
Wenn das so in der ADO auftaucht, ist es eigentlich ganz gut, den daraus folgt direkt die Verpflichtung für den Schulträger, Lehrkräfte mit Geräten auszustatten.
Ich habe O. Meier die Quelle benannt. Es kann natürlich sein, dass ich da etwas falsch verstanden habe.
Es ist kein Kollege verpflichtet, ein privates Hyndy zu besitzen, daher kann niemand darauf verwiesen werden.
"Lehrkräfte werden zur Nutzung bereitgestellter Lehr- und Lernsystem sowie der Arbeits- und Kommunikationsplattformen verpflichtet, ohne aber allen Lehrkräften landeseitig die dafür notwendigen digitalen Endgeräte zur Verfügung zu stellen. "
Daraus lässt sich bestenfalls ableiten, dass Lehrkräfte an zur Verfügung stehenden Dienstgeräten auf die entsprechenden Plattformen in regelmäßigen Abständen zugreifen sollen. Das kann dann auch bedeuten, dass man das halt einmal am Tag (oder bei zu wenig Geräten eben seltener) an den PCs im Lehrerzimmer tut, wenn da gerade etwas frei ist und man die Zeit hat.
Völlig absurdes Beispiel, in Schulen gibt es Amokkonzepte und keines davon setzt auf Privathandy und externe Messengerdienste.
Wie gesagt, genau so ist es passiert. Seitdem haben wir unserem Amokkonzept übergearbeitet.
Da kann ich mir immer noch nichts drunter vorstellen. Wer ist in deinem Beispiel gestorben? Und wozu braucht man dabei einen Messenger?
Suizid/Unfall von Kollegen oder Schülern, Todesfälle während der Klassenfahrt – all das ist schon passiert.
Messenger braucht man nicht unbedingt, aber einen Plan, wie im solchen Fall kommuniziert wird.
Völlig absurdes Beispiel, in Schulen gibt es Amokkonzepte und keines davon setzt auf Privathandy
Oh doch. Wir.
Ich muss natürlich mit meinem Privatgerät nicht mitmachen, aber dann kommt die Info eben nicht bei mir an.
Oh doch. Wir.
Ich muss natürlich mit meinem Privatgerät nicht mitmachen, aber dann kommt die Info eben nicht bei mir an.
Dass es sowas heute noch gibt, ist ein Armutszeugnis 🫣
Messenger braucht man nicht unbedingt, aber einen Plan, wie im solchen Fall kommuniziert wird.
Also off-topic.
Ich habe O. Meier die Quelle benannt. Es kann natürlich sein, dass ich da etwas falsch verstanden habe.
Du hättest einen Link einstellen können. Ist aber auch egal, die ADO aus NRW(?) spielt eh keine Rolle für den Einsatz von Threema in Ba-Wü.
Also off-topic.
Es ging um private Geräte und Kommunikation in der Schule. Ich habe unsere Erfahrungen und Überlegungen dazu dargestellt. Aus unserer Sicht gibt es zumindest auf SL-Ebene Fälle, in denen ein (privates) Handy unverzichtbar ist. Ob mit oder ohne Messenger. Wir nutzen einen Messenger und machen damit gute Erfahrungen. Es gibt aber bestimmt auch andere funktionierende Lösungen.
Ich bin gespannt, wie ihr es macht.
Dass es sowas heute noch gibt, ist ein Armutszeugnis 🫣
Ich finde es auch sehr "interessant" hier. Wir hatten letztes Jahr einen Amokfehlalarm, von dem ich nichts mitbekommen hätte, wenn nicht Kollegen über den Flur gegeistert wären und überall geklopft hätten, um zu fragen, ob alle die Nachricht aufs Handy bekommen haben. Hatte ich nicht. Inzwischen haben wir eine App, die man aber halt auch aufs private Gerät installieren muss.
Es ging um private Geräte und Kommunikation in der Schule.
Der Threadtitel ist deutlich enger gefasst: „Threema zur schnellen Kommunikation im Kollegium? Erfahrungen?“.
Wenn ein privates Gerät „notwendig“ erscheint, bedeutet das doch nur, dass vergessen wurde ein entsprechendes Dienstgerät anzuschaffen.
Soll aber auch nicht mein Problem sein, was für Geräte Schulleiterinnen verwenden.
Dass es sowas heute noch gibt, ist ein Armutszeugnis 🫣
Du glaubst gar nicht, wieviel Overhead, anderes nutzlose Zeug und vor allem digitaler Hausfriedensbruch aka Sprachnachrichten an mir vorbeigeht, seitdem ich vor zwei Jahren mein WhatsApp-Konto gelöscht habe. Ich habe deutlich an Lebensqualität hinzugewonnen. Wer was von mir möchte, schreibt mir eine SMS. Oder eine E-Mail. Oder ruft mich an.
Ich sehe darin also kein Armutszeugnis, sondern eine Möglichkeit, da nicht mitzumachen bei diesem Jetztmüssenaberalleganzsschnelldieseinformationhabenundkommentieren-Blödsinn.
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