Umfrage: Wie läuft das mit den Eltern-Unterschriften an eurer Schule?

  • Schülerdaten werden hochgeladen? Wohin? Oder hab' ich das falsch gelesen?

    Im Dashboard. Alles ist lokal beim Lehrer.

    Zitat

    Eigentlich sollte so etwas landesweit einheitlich geregelt sein.

    Um Gottes Willen. Mich fasziniert schon, wie einig ihr alle seid – bei uns hört man ständig das Meckern aus jeder Ecke, dass Digitalisierung nur Mehrarbeit schafft. Ich glaube, es liegt am fehlenden Wettbewerb, was sich durch falsche Auftraggeber erklären lässt. Sprich: Solange die Lehrer nicht mit ihrem Geld für ein Produkt entscheiden, wird die Qualität nie wirklich gut.

    Und erzählt mir bitte keinen Unsinn über Digitalisierung in Deutschland – wir haben immer noch kein anständiges WLAN in den Städten, unser Bankingsystem ist ungefähr ein Jahrzehnt hinterher, und unser Ideenimport (wie ein Freund von mir es scharf auf den Punkt gebracht hat) besteht längst nur noch aus Datenschutz und Flaschenpfandcaps. Ich freue mich zwar sehr, dass es hier so viele positive Erfahrungen gibt, doch es geht, so leid es mir tut, längst nicht allen so.

  • Sprich: Solange die Lehrer nicht mit ihrem Geld für ein Produkt entscheiden, wird die Qualität nie wirklich gut.

    Lehrer haben überhaupt keine Produkte für die Schule mit ihrem Geld zu beschaffen.

  • Im Dashboard. Alles ist lokal beim Lehrer.

    Um Gottes Willen. Mich fasziniert schon, wie einig ihr alle seid – bei uns hört man ständig das Meckern aus jeder Ecke, dass Digitalisierung nur Mehrarbeit schafft. Ich glaube, es liegt am fehlenden Wettbewerb, was sich durch falsche Auftraggeber erklären lässt. Sprich: Solange die Lehrer nicht mit ihrem Geld für ein Produkt entscheiden, wird die Qualität nie wirklich gut.

    Und erzählt mir bitte keinen Unsinn über Digitalisierung in Deutschland – wir haben immer noch kein anständiges WLAN in den Städten, unser Bankingsystem ist ungefähr ein Jahrzehnt hinterher, und unser Ideenimport (wie ein Freund von mir es scharf auf den Punkt gebracht hat) besteht längst nur noch aus Datenschutz und Flaschenpfandcaps. Ich freue mich zwar sehr, dass es hier so viele positive Erfahrungen gibt, doch es geht, so leid es mir tut, längst nicht allen so.

    Du versuchst hier auf Gedeih und Verderb ein Produkt loszuwerden das es schon lange gibt und das einwandfrei funktioniert.


    Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann.

    Der Himmel ist nicht mein Limit, ich bin es.

  • Du versuchst hier auf Gedeih und Verderb ein Produkt loszuwerden das es schon lange gibt und das einwandfrei funktioniert.

    Naja, ganz das gleiche ist es nicht - das Produkt des TE ist wesentlich komplizierter und verursacht zusätzliche Kosten. Das ist doch mal was.

  • Bin gespannt, wann die Stimmung gänzlich kippt und wir gereizt als maschineschreibende Faxgerätenutzer*innen entlarvt werden.

    Dabei wäre es nur konsequent: wo kein W-LAN, da kein Unterschrifteneinsammelprogramm möglich.

  • Vielleicht wäre es nur konsequent, nicht mehr auf Gesellschaftsebene über das Faxgerät zu schimpfen, sondern es als Kulturgut anzuerkennen.

    Dann könnte man leichter argumentieren, dass die deutsche Bevölkerung hieran festhält, weil es für sie eine von temporären Trends kulturell hohe Wertigkeit besitzt.

  • Lehrer sollen irgendetwas mit ihrem Geld entscheiden? What?

    Genau. Ich habe schon vorher geschrieben: Ich finde, es wäre viel effizienter gewesen, wenn die Lehrer vom Ministerium bzw. von der Schulleitung keine „digitalisierten Lösungen“, sondern einfach zusätzliches Geld bekommen hätten. Und jeder Lehrer könnte dann selbst entscheiden – will er das ausgeben um seinen Arbeitsalltag zu vereinfachen oder spart er und macht die Arbeit ohne Tools.

  • Genau. Ich habe schon vorher geschrieben: Ich finde, es wäre viel effizienter gewesen, wenn die Lehrer vom Ministerium bzw. von der Schulleitung keine „digitalisierten Lösungen“, sondern einfach zusätzliches Geld bekommen hätten. Und jeder Lehrer könnte dann selbst entscheiden – will er das ausgeben um seinen Arbeitsalltag zu vereinfachen oder spart er und macht die Arbeit ohne Tools.

    Selten so einen Quatsch gelesen. Das führt dann dazu, dass entweder Gelder sinnlos versickern oder bestenfalls zig parallele Tools an derselben Schule genutzt werden. Wesentlich sinnvoller ist der bisher an den meisten Schulen bereits eingeschlagene Weg: sinnvoll nutzbare, flächendeckende und einheitliche Tools, die zentral beschafft und vorgegeben werden. So ist dann auch ein zielführender Support und im Sinne des Qualitätsmanagements auch die Überprüfung auf Rechtssicherheit bzgl. Datensicherheit u.ä. möglich.

  • Du versuchst hier auf Gedeih und Verderb ein Produkt loszuwerden das es schon lange gibt und das einwandfrei funktioniert.

    Ich? Oder versucht ihr mir etwas vorzuwerfen, was ich gar nicht getan habe? Etwa nach eurer Meinung zu fragen = ein Produkt loswerden wollen? Und trotzdem bekomme ich - trotz mehrmaliger Wiederholungen, dass ich mich dafür interessiere, wie ihr das handhabt und ob das gut läuft - nur wenige konstruktive Kommentare zurück.

    Übrigens, nichtsdestotrotz: Danke an die, die es korrekt und respektvoll aufgeklärt haben.

  • Wenn unsere Rückmeldung nicht hilfreich sind, dann nimm dies als Zeichen das niemand so etwas benötigt.

    Bastel es für dich selbst und sei glücklich damit.

  • Im Dashboard. Alles ist lokal beim Lehrer.

    Um Gottes Willen. Mich fasziniert schon, wie einig ihr alle seid – bei uns hört man ständig das Meckern aus jeder Ecke, dass Digitalisierung nur Mehrarbeit schafft. Ich glaube, es liegt am fehlenden Wettbewerb, was sich durch falsche Auftraggeber erklären lässt. Sprich: Solange die Lehrer nicht mit ihrem Geld für ein Produkt entscheiden, wird die Qualität nie wirklich gut.

    Und erzählt mir bitte keinen Unsinn über Digitalisierung in Deutschland – wir haben immer noch kein anständiges WLAN in den Städten, unser Bankingsystem ist ungefähr ein Jahrzehnt hinterher, und unser Ideenimport (wie ein Freund von mir es scharf auf den Punkt gebracht hat) besteht längst nur noch aus Datenschutz und Flaschenpfandcaps. Ich freue mich zwar sehr, dass es hier so viele positive Erfahrungen gibt, doch es geht, so leid es mir tut, längst nicht allen so.

    Wieso fehlender Wettbewerb, es gibt einige, wir sind vor einigen Jahren zu Edupage gewechselt, davor hatten wir WebUntis

    Aber eines ist sicher, niemand will verschiedene Systeme an der Schule, vor allem Eltern nicht. Wenn jeder Kollege etwas anderes verwendet, wirkt es sehr unprofessionell. Und ganz sicher werde ich mir keine zusätzliche Arbeit machen und irgendwelche Daten einspeisen, wenn bereits alles in einem System vorhanden ist. Genau darin liegt der Vorteil von Edupage.

    Die Eltern haben eine App auf ihrem Handy und erfahren dort alles vom Stunden-und Vertretungsplan, von Informationen über Elternbriefe, Fehlzeiten, können direkt entschuldigen und vieles mehr.

    Und auch ich habe alles an einem Ort.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • bei uns

    Wo ist das? Wer seid ihr?

    hört man ständig das Meckern aus jeder Ecke, dass Digitalisierung nur Mehrarbeit schafft.

    Und? Die, die das sagen, sind alle doof? Oder ist das was dran? Vielleicht helfen uns ja die Computer die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten.

    Zum einen verursacht die Digitalisierung dann Mehrarbeit, wenn Sachen nicht oder nicht gut laufen. Erlebe ich täglich. Zum anderen steigen mit den Möglichkeiten auch die Ansprüche. Ja, und die fressen dann Zeit.

    Ich glaube, es liegt am fehlenden Wettbewerb, was sich durch falsche Auftraggeber erklären lässt.

    Jaja, mehr Wettbewerb. Hat ja bei den Krankenkassen und beim öffentlichen Verkehr auch gut geholfen.

    Es ist halt ein begrenzter Markt mit einer überschaubaren Anzahl von Kundinnen, die nicht bereit sind, wirklich Geld in die Hand zu nehmen. Deshalb treiben sich da nur Klitschen rum, die entsprechende Düdel-Software raushauen.

    Solange die Lehrer nicht mit ihrem Geld für ein Produkt entscheiden, wird die Qualität nie wirklich gut.

    Wieviel Geld, meinst du, spülen die Lehrerinnen denn in diesen Markt, dass es für einen Software-Goldrausch reicht? Lächerlich.

    Von mir gibt es jedenfalls nichts. Ich habe auch keine Lust, mich mit so etwas zu beschäftigen, das ist auch nicht mein Job.

    Mag ja sein, dass jede Präferenzen bzgl. der Erstellung von Material hat. Zur Verwaltung von Schülerinnen-Daten, zur Kommunikation und dergleichen braucht es aber mindestens schuleinheitliche Systeme.


    Sehe ich das richtig, dass du dein Tool am liebsten an einzelne Lehrerinnen verkauftest?

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

    2 Mal editiert, zuletzt von O. Meier (19. Juli 2026 09:28)

  • Sehe ich das richtig, dass du dein Tool am liebsten an einzelne Lehrerinnen verkauftest?

    Das lese ich auch so heraus und es zeugt halt von völligem Unverständnis des TE von Abläufen an Schulen und den von dir zurecht angesprochenen Notwendigkeiten bzgl. der Verwaltung von Daten und Kommunikationswegen. Als (angehende) Lehrkraft wäre das ein Offenbarungseid.

  • Aber eines ist sicher, niemand will verschiedene Systeme an der Schule, vor allem Eltern nicht. Wenn jeder Kollege etwas anderes verwendet, wirkt es sehr unprofessionell. Und ganz sicher werde ich mir keine zusätzliche Arbeit machen und irgendwelche Daten einspeisen, wenn bereits alles in einem System vorhanden ist. Genau darin liegt der Vorteil von Edupage.

    Bei uns gab es gleichzeitig itslearning (noch aus den COVID-Zeiten), WebUntis (als neues System, das die Stadt Düsseldorf als Schulträger für die Schulen angeschafft hat) und Logineo LMS. Dazu kamen Mails und Kalender über das SOGo-System, Teams für Video-Calls und eine ganze Menge verschiedener Software für die Unterrichtsvorbereitung (von Canva bis … keine Ahnung, was die KuKs sonst noch genutzt haben). Von einem einheitlichen System kann hier jedenfalls keine Rede sein; nicht jede Schule hat ein All-in-One System.

    Ich bewerte das gar nicht – for better or for worse, so ist es eben. Wobei ich auf jeden Fall zustimme: Bei der Verwaltung muss es einheitlich ankommen. Ob die PDFs aus itslearning, Edupage oder irgendwo anders herkommen, ist im Endeffekt ja egal.

    Was mir noch einfällt: WebUntis hat auch ein API-fähiges Plugin-System. Ich könnte theoretisch das Tool also als Plugin erstellen und beispielsweise in WebUntis integrieren. Das würde Mehrarbeit sparen. Nur muss ich mir noch überlegen, wie ich es hinkriege, dass die Eltern sich dafür nicht anmelden müssten.

    Aber danke - das gibt mir auf jeden Fall viel Stoff zum Nachdenken.

  • Sehe ich das richtig, dass du dein Tool am liebsten an einzelne Lehrerinnen verkauftest?

    An sich - ja. Nur liegt die Motivation nicht darin, „möglichst viel Geld von Lehrern abzukassieren“. Ich kann mir auch vorstellen, das ausschließlich hobbymäßig zu machen und nie einen Cent dafür zu bekommen. Aber ich möchte, dass die Lehrer die Auftraggeber sind. Das Tool - oder vielleicht später eine Plattform - soll vor allem nicht der Schulordnung, sondern in erster Linie dem Komfort der Lehrkräfte dienen.

    Ich sehe es so:
    Es gibt eine Aufgabe: Unterschriften sammeln. Das müssen wir so oder so machen, solange die Schulverwaltung das nicht komplett für uns übernimmt (solche Schulen gibt es übrigens ja auch). Die Tools, die es bisher gibt, sind suboptimal (jetzt einmal abgesehen von euren Erfahrungen) und lösen das Problem entweder mit großem Aufwand/zu langsam/nicht sicher genug.

    Ich habe außerdem einige Rückmeldungen bekommen, dass manche Eltern schon das Anmelden bei WebUntis und das Prüfen der Nachrichten vom Lehrer als Hürde empfinden. Meine Idee wäre daher: QR-Code -> sofortige Unterschrift -> kommt ab Lehrer unterschrieben. Eventuell später auch eine kurze Zusammenfassung und Übersetzung des Elternbriefes für beschäftigte Eltern bzw. Eltern mit Migrationshintergrund.

    Das Ziel ist dabei, den administrativen Aufwand für Lehrkräfte zu verringern – nicht durch „mehr Digitalisierung“, sondern durch eine Vereinfachung der Prozesse für alle Seiten. Das hat für mich oberste Priorität.

  • Das lese ich auch so heraus und es zeugt halt von völligem Unverständnis des TE von Abläufen an Schulen und den von dir zurecht angesprochenen Notwendigkeiten bzgl. der Verwaltung von Daten und Kommunikationswegen. Als (angehende) Lehrkraft wäre das ein Offenbarungseid.

    Mag ja sein. Ich weiß nicht, wie das bei euch an der Schule läuft. Genau deshalb stelle ich ja die Fragen - ich bin interessiert daran, wie andere es handhaben. Klär mich doch bitte auf – du bist ja ein Lehrer ;)

  • Solange Eltern etwas aktiv unterschreiben müssen, müssen wir den Unterschriften hinterherlaufen.

    Insbesondere wenn wir als Austräger Schüler nehmen, die alles von sehr zuverlässig bis komplett unzuverlässig sind, können wir erst durch die Unterschrift erkennen, dass die Post überhaupt bei den Eltern, für die sie bestimmt war, angekommen ist. Dank der digitalen Zustellung über iServ, Untis o.ä. ist der Eingang jetzt aber dokumentiert. Postbriefe gelten ja auch ab Zustellung als angekommen. Bei reinen Informationsbriefen mit optionaler Rückmeldung (z.B. Es gibt hitzefrei, melden Sie sich, wenn Sie Notbetreuung benötigen) sind wir damit auf der sicheren Seite.

    Wenn ich aber in jedem Fall eine Rückmeldung haben möchte (z.B. Mein Kind nimmt ohne medizinischen Einschränkungen wie Diabetes,... an der Klassenfahrt teil. Sie dürfen in unserem Namen dafür Geld ausgeben. ), muss ich unabhängig vom System wieder allen hinterherlaufen. Da genügt einfach keine Lesebestätigung mit oder ohne Passwort bzw. FaceID.

    LG DFU

  • Ich habe außerdem einige Rückmeldungen bekommen, dass manche Eltern schon das Anmelden bei WebUntis und das Prüfen der Nachrichten vom Lehrer als Hürde empfinden. Meine Idee wäre daher: QR-Code -> sofortige Unterschrift -> kommt ab Lehrer unterschrieben. Eventuell später auch eine kurze Zusammenfassung und Übersetzung des Elternbriefes für beschäftigte Eltern bzw. Eltern mit Migrationshintergrund.

    Das Ziel ist dabei, den administrativen Aufwand für Lehrkräfte zu verringern – nicht durch „mehr Digitalisierung“, sondern durch eine Vereinfachung der Prozesse für alle Seiten. Das hat für mich oberste Priorität.

    QR-Code auf den Papierbrief ändert nichts an der mehr oder weniger vorhandenen Zuverlässigkeit der Schüler diesen Brief abzuliefern. QR-Code ändert auf Papier ändert auch nichts an den Verständnisproblemen.

    Egal wie man es dreht und wendet - Elternbriefe sind immer eine Zusatzbelastung. Und diese Belastung wird minimiert durch Papier: Ich gebe Papierbriefe aus und Frage in den folgenden Tagen nach dem Rücklauf. Dafür habe ich eine Papierliste zum ankreuzen. Und fertig. Ich bin Informatiker und mache nahezu alles was geht digital, aber hier macht es keinen Sinn. Papier ist einfach einfacher und schneller

  • Der Verwaltungsaufwand wird nicht dadurch weniger, dass die Darstellungsform des Nachweises der elterliche Kenntnisnahme verändert wird, sondern indem überlegt wird, an welchen Stellen überhaupt eine nachweisliche elterliche Kenntnisnahme sein muss und in welchen Fällen sie auch entfallen oder auch durch eine reine Information (ohne anschließende Kontrolle der nachweislichen Kenntnisnahme) ersetzt werden kann.

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