Beamte auf Probe und Mutter-Kind-Kur

  • Hallo,

    ich bin noch auf Probe verbeamtet und überlege gerade eine Mutter-Kind-Kur mit meinen Kindern zu machen. Nun stellt sich mir die Frage, ob das für die Verbeamtung auf Lebenszeit später ein Problem werden könnte. Da werden ja medizinische und etwaige andere Dinge nochmal überprüft. Gerade solche Kuren stehen ja oft in Zusammenhang mit Problemen der Eltern (wurde mir von einer Freundin gesagt, die dadurch nicht in die private Krankenversicherung kam).

    Hat jemand Erfahrung damit? Ist das für die Verbeamtung später schwierig?

    Muss ich irgendetwas bei der Beantragung beachten?

  • Hallo, ich kann dir bei deiner eigentlichen Frage nicht weiterhelfen und auch diese Anmerkung von mir fußt nicht auf fundiertem Wissen, sondern ist eher ein Nebenschauplatz: Ich habe nur gehört, dass eine Mutter-Kind-Kur bei Privatversicherten ein großes Problem bzgl der hohen Eigenbeteiligungskosten sein kann. Je nach Versicherungskonstellation müsstest du auch das in deine Überlegungen einbeziehen

  • Danke für deine Antwort. Das hatte ich vergessen zu erwähnen. Ich bin freiwillig gesetzlich versichert, daher sollte es von der Krankenkasse aus kein Problem sein.

  • Beitrag von chilipaprika (26. September 2026 11:11)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: selbst gegoogelt und Fehler gemerkt (26. September 2026 12:00).
  • Ich kenne mich überhaupt nicht aus mit Mutter-Kind-Kuren. Ich wundere mich nur immer, wie viele junge Mütter diese mit ihren Kindern in Anspruch nehmen (die fehlen dann in der Schule und wir müssen für mehrere Wochen das Material bereitstellen).

    Im Gegenzug kann ich mich nicht erinnern, dass je eine einzige Kollegin auf Mutter-Kind-Kur war und habe mich schon öfter gefragt, warum das so ist. Wie ist es bei euch, welche Erfahrungen habt ihr im Kollegium?

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • da die allerallermeisten Kolleg*innen privat versichert sind, ergibt sich aus den Einschränkungen (vgl. Beitrag 2), dass wir kaum solche Kuren wahrnehmen können.

  • Hallo,

    ich bin noch auf Probe verbeamtet und überlege gerade eine Mutter-Kind-Kur mit meinen Kindern zu machen. Nun stellt sich mir die Frage, ob das für die Verbeamtung auf Lebenszeit später ein Problem werden könnte. Da werden ja medizinische und etwaige andere Dinge nochmal überprüft. Gerade solche Kuren stehen ja oft in Zusammenhang mit Problemen der Eltern (wurde mir von einer Freundin gesagt, die dadurch nicht in die private Krankenversicherung kam).

    Hat jemand Erfahrung damit? Ist das für die Verbeamtung später schwierig?

    Muss ich irgendetwas bei der Beantragung beachten?

    Ich habe es jetzt doch gegoogelt. Die Mutter-Kind-Kur ist doch eine Kur/Behandlung der Mutter, die Kinder kommen nur als Begleitpersonen, weil eine Trennung nicht zumutbar wäre.
    Dann ist es doch logisch, dass die Fehltage als Krankheitstage angesehen werden und bei der Verbeamtung auf Lebenszeit nachgeguckt wird, warum es zu dieser Fehlzeit kam. Du wirst ja Gründe haben, warum es notwenig und "nicht aufschiebbar" ist. Achte auf deine Gesundheit!

  • Ist die Mutter-Kind-Kur nicht eher für die Kinder, die nicht ohne Begleitung eine Kur absolvieren können?

    Wie erholt sich eine Mutter, wenn sie voll für ihre Kinder verantwortlich ist? Was macht der Vater in dieser Zeit zuhause?

  • Na hoffentlich wird sowas berücksichtigt, wenn Kolleginnen bereits so früh in ihrer Laufbahn massive Fehlzeiten produzieren. Vermutlich werden solche Leute mit erhöhter Wahrscheinlichkeit kein Vergnügen für Arbeitgeber und Kollegen.

  • Wie erholt sich eine Mutter, wenn sie voll für ihre Kinder verantwortlich ist? Was macht der Vater in dieser Zeit zuhause?

    Daher habe ich früher manchmal scherzhaft gesagt: Ich brauche eine Mutter-ohne-Kind-Kur....

    Jetzt sind die Kinder aus dem Haus und ich vermisse sie so. :( Also auch die Zeiten, in denen sie hier gewohnt haben.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Na hoffentlich wird sowas berücksichtigt, wenn Kolleginnen bereits so früh in ihrer Laufbahn massive Fehlzeiten produzieren. Vermutlich werden solche Leute mit erhöhter Wahrscheinlichkeit kein Vergnügen für Arbeitgeber und Kollegen.

    Ich hatte zwei Kolleginnen und einen Kollegen - es gibt auch Vater-Kind-Kuren. Alle hatten die dreiwöchige Kur in den Oster- oder Herbstferien und hatten exakt 5 Fehltage. Das finde ich jetzt nicht exorbitant viel.

    Es könnte alles so einfach sein - ist es aber nicht.

  • ich bin noch auf Probe verbeamtet und überlege gerade eine Mutter-Kind-Kur mit meinen Kindern zu machen. Nun stellt sich mir die Frage, ob das für die Verbeamtung auf Lebenszeit später ein Problem werden könnte. Da werden ja medizinische und etwaige andere Dinge nochmal überprüft. Gerade solche Kuren stehen ja oft in Zusammenhang mit Problemen der Eltern (wurde mir von einer Freundin gesagt, die dadurch nicht in die private Krankenversicherung kam).

    Das klingt ein bisschen so, als würde nach etwas Auszeit gesucht werden und weniger nach einer entsprechenden Indikation. Wenn eine solche Kur tatsächlich indiziert ist, dann sollte sie wohl auch angegangen werden, um eine sich möglicherweise abzeichnende schwerwiegendere Erkrankung noch zu verhindern/abzumildern. Sollte es hingegen keine Indikation geben, dann stellt sich die Frage eigentlich gar nicht erst.

  • @TE: Geht es um mögliche Fehlzeiten oder um die simple Tatsache?
    Wenn es dadurch keine Fehlzeiten gäbe (Sommerferien), erfährt der Dienstherr nicht, wenn du keine Krankschreibung einreichst. Die KV gibt keine Infos weiter.
    Sonst werden nur die Kranktage erfasst, bei denen du fehlst.

  • Ist die Mutter-Kind-Kur nicht eher für die Kinder, die nicht ohne Begleitung eine Kur absolvieren können?

    Wie erholt sich eine Mutter, wenn sie voll für ihre Kinder verantwortlich ist? Was macht der Vater in dieser Zeit zuhause?

    Es gibt beide Varianten. Eine solche Kur kann sowohl aufgrund einer sich abzeichnenden Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung des Kindes als auch eines Elternteils indiziert sein. Eine Erholung von Vielfachbelastungen des Alltags und das Wappnen gegen diese ist durchaus auch mit Kind möglich.

  • Ist die Mutter-Kind-Kur nicht eher für die Kinder, die nicht ohne Begleitung eine Kur absolvieren können?

    Wie erholt sich eine Mutter, wenn sie voll für ihre Kinder verantwortlich ist? Was macht der Vater in dieser Zeit zuhause?

    Nein, das wäre eine Reha fürs Kind.

    Bei der Mutter-Kind-Kur haben die Kinder Schule oder Betreuung.

    Auserdem können Kinder auch eine eigene Behandlung bekommen, wenn sie eine eigene Diagnose haben, Adipositas etwa oder Depression.

    Und was hat das mit dem Vater zu tun? Es gibt auch Vater-Kind-Kuren, wahrscheinlich leben die meisten Mütter dort aber sowieso getrennt.

    Das klingt ein bisschen so, als würde nach etwas Auszeit gesucht werden und weniger nach einer entsprechenden Indikation. Wenn eine solche Kur tatsächlich indiziert ist, dann sollte sie wohl auch angegangen werden, um eine sich möglicherweise abzeichnende schwerwiegendere Erkrankung noch zu verhindern/abzumildern. Sollte es hingegen keine Indikation geben, dann stellt sich die Frage eigentlich gar nicht erst.

    Genau das wollte ich auch schreiben.

  • Ich kenne mich überhaupt nicht aus mit Mutter-Kind-Kuren. Ich wundere mich nur immer, wie viele junge Mütter diese mit ihren Kindern in Anspruch nehmen (die fehlen dann in der Schule und wir müssen für mehrere Wochen das Material bereitstellen).

    Im Gegenzug kann ich mich nicht erinnern, dass je eine einzige Kollegin auf Mutter-Kind-Kur war und habe mich schon öfter gefragt, warum das so ist. Wie ist es bei euch, welche Erfahrungen habt ihr im Kollegium?

    Die Mütter, die dorthin fahren, sind in aller Regel belasteter als deine verbeamteten Kolleginnen mit intakten Familien.

    Diese Kuren sind gesetzlich verankert und bringen nachweislich längerfristig Effekte.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/mutter-…c1-a92c25d805ea

    Daher habe ich früher manchmal scherzhaft gesagt: Ich brauche eine Mutter-ohne-Kind-Kur....

    Haha, wie witzig. Es geht bei diesen Maßnahmen aber nicht um Urlaub.

  • Wir Jahren im letzten Schuljahr 2 Kolleginnen, die auf Kur waren. Beide mit jeweils einem von 2 Kindern dabei. Bei der einen war es Reha fürs Kind (ADHS), bei der anderen Kur für die Mutter (Burn out).

    Ärgerlich fand ich, dass ersteres, also die Reha, 4 Wochen während der Schulzeit war, es hätte in den Ferien liegen sollen, die Kollegin hat es aber durch Anruf verschoben, weil sie für die Ferien schon Urlaub gebucht hatten. Sowas geht.

    Und oberärgerlich, dass es zwar eine Vertretung gab, aber nicht für alle Stunden, Pausenaufsichten, Projekte, die musste dann das Kollegium auffangen für lau. Nicht sehr gesundheitsförderlich....

  • Und was hat das mit dem Vater zu tun? Es gibt auch Vater-Kind-Kuren, wahrscheinlich leben die meisten Mütter dort aber sowieso getrennt.

    Komisch, alle, die ich kenne, die eine Mutter-Kind.+-Kur gemacht haben, waren nicht getrennt. Und auch bei einer Trennung kann das Kind doch beim Vater bleiben? Was spricht dagegen?

    Wenn ich mich so sehr erholen muss, dass ich von zuhause weg muss, dann wäre es besser, wenn ich mich allein auf mich konzentrieren kann und nicht noch nachmittags und am Wochenende voll eins oder mehrere Kinder versorgen muss.

  • Ich musste mal aufgrund eines Burnouts eine Reha machen und anschließend eine Wiedereingliederung. Das lag alles in den Sommerferien, war aber keine Mutter-Kind-Kur und mir ging es so schlecht, dass ich mich nicht um meine Kinder hätte kümmern können.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

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