Beamte auf Probe und Mutter-Kind-Kur

  • naja, ganz genau ging es hier um die Frage, ob eine Kur in der Probezeit zu Nachteilen führen kann.

    und ob sie etwas bei der Beantragung beachten muss. Dazu zählt für mich, dass es in der Regel die Vorgabe des Dienstherrn ist, dass in den Ferien zu machen...

  • Nein, du hast das mindestens 10 mal geschrieben und eine Begründung dazu geliefert, als ob du beurteilen könntest, welche Diagnosen und Dringlichkeiten bei Mutter-Kind-Kuren deiner Kolleginnen oder Kolleginnen deutschlandweit zugrunde lägen.

    Ich habe geschrieben, dass man nicht auf Kur fahren darf? Oder ich habe irgendwelche Diagnosen bewertet ???

    Ich glaube, dass Du das noch mal nachlesen solltest.

    Wenn es medizinisch notwendig ist, dass die Kur sofort beginnt, muss sie in NDS nicht in den Ferien liegen.

    Ansonsten ....

    Was ist daran unverständlich? Irgendwie hast Du oft das Problem mir irgendwas zu unterstellen, was ich nicht behauptet habe.

  • Entweder muss die Familie das Problem lösen oder ein Arbeitgeber hat ein Problem.

    Was interessiert dich der Arbeitgeber irgend einer Mutter, die eine Kur beantragt? Sie beantragt, das Bundesland entscheidet, nicht der Tom.


    Aber es gibt leider auch Menschen, die so was als zusätzlichen Urlaub missbrauchen.

    Das hast du also nicht geschrieben?!

    Die Kur wird so beantragt, dass zu mindestens die Sommerferien möglichst raus sind. Und dann wird mit der Klinik gesprochen, damit der Termin gut liegt. Am Ende geht es einfach drum alle paar Jahre einen kleinen extra Urlaub zu machen. Eine passende Diagnose findet man doch immer...

    :uebel:

    Das meine ich, Tom123 und ich kann noch 20 andere Posts von dir raussuchen, in denen du anderen unterstellst, zu simulieren.

    Sei doch verdammt nochmal froh, dass du KEINE AHNUNG hast, was Krankheit ist und lass deine Kollegen in Frieden.

  • Genau und deswegen kann ich auch erwarten, dass ich meine Kur zu mindestens zum Teil innerhalb der Ferien mache, da dann noch genug Ferientage für meinen Erholungsurlaub übrig bleiben.


    Eben, du kannst von dir erwarten, was immer du willst.

    Und es heißt "zumindest" oder "mindestens".

    Eine gute Schule könnte so etwas beispielsweise über den Stundenplan kompensieren.

    Hohles Geschwätz.

  • Über den Stundenplan kompensieren: Was genau meinst du damit?

    Das mag vielleicht an einer 2-zügigen Grundschule funktionieren, aber nicht an einer 6-zügigen Schule mit Oberstufe und vielfältiger äußerer Differenzierung in der SEK I, wo alles in Bändern liegt.

    Hast du mal so einen Stundenplan erstellt?

  • Das war dann allein in diesem Threads der wievielte Beitrag dazu, dass Kolleg*innen die Reha als Urlaub nutzen?

    Zähle selbst nach und erzähle mir nichts zu meinen Lesekompetenzen.

  • Über den Stundenplan kompensieren: Was genau meinst du damit?

    Das mag vielleicht an einer 2-zügigen Grundschule funktionieren, aber nicht an einer 6-zügigen Schule mit Oberstufe und vielfältiger äußerer Differenzierung in der SEK I, wo alles in Bändern liegt.

    Hast du mal so einen Stundenplan erstellt?

    Mache ich jedes Jahr seit über 10 Jahren. Aber zwei einfache Beispiele:

    Kollege A schreibt Abiturklausur und wird mehrere Tage krank. Kommt dann wieder und schafft es nicht mehr die Klausuren rechtzeitig zu korrigieren. Die SL stellt ihn daher für X Tage frei, damit er zuhause die Korrekturen erledigen kann.

    Kollege B ist seit längerem gesundheitlich angeschlagen und ist schon öfters ausgefallen. Vor den Ferien teilt er der SL mit, dass er demnächst auf Kur fahren möchte. Daher entscheidet die SL ihn nicht einen Abiturkurs zu geben. Statt dessen versucht sie ihn mit seinen Nebenfächern in der Unterstufe einzusetzen. Dadurch entlastet sie ihn und gleichzeitig kann sie einen Ausfall besser kompensieren. Im Endeffekt eine Win-Win-Situation.

    Es sind auch zahlreiche andere Möglichkeiten denkbar. Das hängt natürlich immer der Situation an der Schule vor Ort zusammen. Wenn die Lehrkraft, die einzige ist, die einen Kurs geben kann, ist das natürlich doof. Aber viele Gymnasien haben auch so viele Lehrkräfte, dass da durchaus Spielraum bei der Einsatzplanung ist.

  • Du machst Pläne für eine Grundschule!

    Noch mal: Hast du schon mal einen Plan für ein Gymnasium oder eine Gesamtschule gemacht?

  • Mache ich jedes Jahr seit über 10 Jahren. Aber zwei einfache Beispiele:

    Kollege A schreibt Abiturklausur und wird mehrere Tage krank. Kommt dann wieder und schafft es nicht mehr die Klausuren rechtzeitig zu korrigieren. Die SL stellt ihn daher für X Tage frei, damit er zuhause die Korrekturen erledigen kann.

    Kollege B ist seit längerem gesundheitlich angeschlagen und ist schon öfters ausgefallen. Vor den Ferien teilt er der SL mit, dass er demnächst auf Kur fahren möchte. Daher entscheidet die SL ihn nicht einen Abiturkurs zu geben. Statt dessen versucht sie ihn mit seinen Nebenfächern in der Unterstufe einzusetzen. Dadurch entlastet sie ihn und gleichzeitig kann sie einen Ausfall besser kompensieren. Im Endeffekt eine Win-Win-Situation.

    Es sind auch zahlreiche andere Möglichkeiten denkbar. Das hängt natürlich immer der Situation an der Schule vor Ort zusammen. Wenn die Lehrkraft, die einzige ist, die einen Kurs geben kann, ist das natürlich doof. Aber viele Gymnasien haben auch so viele Lehrkräfte, dass da durchaus Spielraum bei der Einsatzplanung ist.

    Sorry. Du lebst im Paradies, und / oder ich in der Hölle.

    Kollege A fehlt seit Mai mit Langzeitkrankschreibung und bei der UV wurde kein Anzeichen von ihm gegeben, dass er nach den Sommerferien zurückkommt.
    Er kriegt nicht nur eine volle Unterrichtsverteilung sondern mehrere Oberstufenkurse, auch Q-Phase.
    Surprise: Kollege A fehlt weiterhin, der Kurs wird nicht vertreten.

    Kollegin B kommt nach den Ferien nicht zurück. Seine Q-Kurse werden auch nicht vertreten.

    Vertretungsstelle wird von der BR genehmigt (wie großzügig, wir haben 4 Langzeitkranke, also 10% des Kollegiums!!), aber es zieht sich, erst nach den Herbstferien.
    Und nein, wir haben nicht "so viele Lehrkräfte, dass da durchaus Spielraum" ist. Vielleicht in einzelnen Fächern. Aber bei 30 Stunden im Stundenplan (haben jetzt mehrere KuK zum Auffangen) ist auch Schluss.

  • Wenn man vor den Ferien Q1 hatte, ist man nach den Ferien automatisch in Q2. In der Q Phase werden Lehrer nicht gewechselt.

    Und dass man gar keine Oberstufe bekommt, ist völlig utopisch.

    Und auch bei den kleinen 5ern und 6ern ist Konsistenz schon wichtig, da werden die Grundlagen gelegt.

    Was machst du mit Kollegen, die nur Hauptfächer haben? Ich z.B.?

    Keine Sorge, ich war noch nie zur Kur und habe es auch nicht vor.

  • Das war dann allein in diesem Threads der wievielte Beitrag dazu, dass Kolleg*innen die Reha als Urlaub nutzen?

    Zähle selbst nach und erzähle mir nichts zu meinen Lesekompetenzen.

    Ok, also erstmal ist es ziemlich kindisch, dass Du meine Beiträge aus dem Zusammenhang reißt, um dann irgendwas zu beweisen.

    Du hast mir vorgeworfen, dass ich irgendwas zu Diagnosen und Dringlichkeiten geschrieben hätte und welche Diagnosen zu einer Kur berechtigen und welche nicht. Davon lese ich immer noch nichts.

    Richtig ist, dass ich im ersten Beitrag geschrieben habe, dass es Lehrkräfte gibt, die eine Kur als zusätzliche Urlaub missbrauchen und darunter die Leute leiden, die sie wirklich nötig haben. Möchtest Du diese Aussagen bestreiten?

    In den anderen Beiträgen ging es darum, dass man obwohl man 1-2 Wochen der Ferien für die Kur opfert trotzdem im Jahr seinen Urlaub (von in der Regel 30 Tagen) in den restlichen Ferien unterbringen kann. Ferien sind nämlich nicht gleich Urlaub.

    Dieser ganze Kindergarten von dir interessiert glaube ich weder mich noch den Rest des Forums. Du scheinst Probleme zu haben, meine Argumentation nachvollziehen. Oder ich habe anscheinend Probleme es so zu schreiben, dass Du es verstehst. Also ignorieren wir uns einfach und alle sind glücklich. Du kannst gerne etwas schreiben, wenn Du inhaltlich etwas beitragen möchte. Aber höre doch einfach auf mich persönlich anzugreifen. Und ich brauche auch wirklich keine Rechtschreibtipps von dir. Ich denke mir da immer, dass jemand der die Rechtschreibung kritisiert, keine guten Sachargumente hat.

    Also lass uns das Theater einstellen. Du kannst doch einfach schreiben: "Ich glaube nicht, dass jemand eine Kur als Urlaub missbraucht." Dann ist doch alles ok.

  • Naja, ich glaube, dass du zwei Dinge unterscheiden musst. Einmal die Situation der Schüler und der Schule und auf der anderen Seite der Lehrkräfte.

    Zu deinem Kollegen A: Wenn es da andere Optionen gegeben hat, ist das doch einfach Dummheit der Schulleitung. Sie hat Stress damit. Die Schüler haben Stress. Entweder hatte sie anderen Informationen oder es gab keine Alternativen oder sie ist einfach dumm.

    Mit Spielraum meine ich, dass bei größeren Schulen es oft mehrere Möglichkeiten gibt, wer einen Kurs macht. An unserem Gymnasium gibt es so eine Rotation. Als Deutschlehrkraft hat man dann alle X Jahre einen Abikurs. In Geschichte haben die beispielsweise nur einen Kurs aber z.B. 6 Lehrkräfte. Also kann ich mir vorher überlegen, wer den Kurs macht. Das klappt natürlich nicht in allen Konstellationen.

    Dass viele Gymnasien am Lehrermangel leiden, ist mir bewusst. Aber dann gibt es halt Schulausfall. Ist schlecht für die Schule, ist schlecht für die Schüler aber die Lehrkräfte können doch nicht die Versäumnisse der Politik ausbaden.

    Und vor allem, wenn wir auf die Ursprungsfrage zurückkommen, ob die Lehrkraft in der Schulzeit oder in den Ferien ausfällt. Wenn sie in der Schulzeit ausfällt, gibt es doch genauso wenig die Möglichkeit sie vertreten als wenn sie nach den Ferien ein paar Tage für Korrekturen freigestellt wird.

    Gerade wenn man so schlecht aufgestellt ist, ist das doch eher ein Argument für den Kurs der Dienstherren, dass man nicht in der Schulzeit fehlen sollte. Dann wird halt eher an Untervorbereitungen und konzeptioneller Arbeit etc. gespart und zu mindestens die Betreuung der Kinder sichergestellt. Das ist für mich schon nachvollziehbar.

  • Vielleicht klappt das ja für Grundschullehrer,

    Nein, klappt es nicht,

    jedenfalls nicht, wenn die Schule ohnehin unter 100% versorgt ist und noch jemand ausfällt.

    Auch nicht, wenn viele Vollzeitkräfte da sind und die Klassenleitungen gerade so verteilt werden können. Wegen einer Mutter-Kind-Kur von 3 Wochen gebe ich doch einer anderen Lehrkraft nicht die andere Klasse als zweite Klassenleitung samt Hauptfächern.

    Und ja, manchmal gibt man bestimmten Kolleg:innen keine KL, dann sind die anderen aber um so belasteter mit mehr Hauptfächern und mehr KL und den damit verbundenen Aufgaben. Kein Spaß. Und auch das geht nur, wenn man noch eine Person hat, die das stemmen kann oder wenn die SL eine KL nimmt und wenn alle anderen Fächer/Stunden auch einigermaßen verteilt werden können, mit Seminarleitungen/Refs die nur an bestimmten Tagen kommen, Turnhallenbelegung etc.

    Auch der Hinweis darauf, dass es für Ausfälle ab 2 Wochen Vertretungskräfte gäbe, ist unrealistisch. Vor einer Krankschreibung von 6 Wochen braucht man gar nicht anzufangen, sich darum zu bemühen.

    ————

    Und ja: Auch an dieser Stelle wird deutlich, wie knapp das System ist, dass Erkrankungen oder eine Kur kaum zu realisieren sind und zu Mehrbelastung führen, die der Gesunderhaltung nicht dienen.

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