Ne, das ist nicht Inklusion sondern Förderschule.
Diese Kinder, um die es geht, laufen einfach weg.
Es kam bisher immer eine Vertretung. Da läuft es natürlich nicht so gut, aber es wird die Selbstgefährdung verhindert.
Ne, das ist nicht Inklusion sondern Förderschule.
Diese Kinder, um die es geht, laufen einfach weg.
Es kam bisher immer eine Vertretung. Da läuft es natürlich nicht so gut, aber es wird die Selbstgefährdung verhindert.
Genau das geht eben doch, wenn nämlich die Schulhelfer enger zusammen arbeiten und die Kinder so auch mehrere kennenlernen, dann geht das. Es gibt sicherlich Kombies, die gar nicht gehen, aber ja, wir haben diverse autistische Kinder in der Schule und die fassen meist relativ schnell vertrauen zu anderen, aber man muss eben auch wissen, wie man mit ihnen umgehen muss (oder manchmal auch besser eben nicht umgehen, sondern nur daneben setzen o.ä.)
Bei leichten Fällen von Autismus ist dies sicher möglich, bei ausgeprägten nicht. Da dauert die Gewöhnung an einen oft Monate.
Bei leichten Fällen von Autismus ist dies sicher möglich, bei ausgeprägten nicht.
Wenn ich eines gelernt habe, dann, das leicht und ausgeprägt keinesfalls der Messwert sind, autistische Kinder reagieren so so verschieden, da gibt es welche mit schwerem Autismus, die den Kontakt suchen und welche mit leichtem, die nur unter dem Tisch sitzen.
Also die Aussage kann ich so nicht unterschreiben und bin mir sicher, dass ihr andere Erfahrungen machen würdet, wenn ihr es denn probieren würdet.
Wenn ich eines gelernt habe, dann, das leicht und ausgeprägt keinesfalls der Messwert sind, autistische Kinder reagieren so so verschieden, da gibt es welche mit schwerem Autismus, die den Kontakt suchen und welche mit leichtem, die nur unter dem Tisch sitzen.
Also die Aussage kann ich so nicht unterschreiben und bin mir sicher, dass ihr andere Erfahrungen machen würdet, wenn ihr es denn probieren würdet.
Okay, es heißt Spektrum und das ist extrem gestreut.
Viele oft Frauen benötigen so wenig Hilfe, dass es oft nicht oder erst als Erwachsene erkannt wird. Bei anderen reicht die allerkleinste Änderung und sie sind Monate zurück geworfen
Ich habe in der Ausbildungsvorbereitung einen Schüler, der eine I-Helferin hat. Leider läuft das alles nicht besonders gut. Die I-Helferin kommt immer erst um 8 Uhr, obwohl Unterrichtsbeginn eine halbe Stunde früher ist und der Schüler ist ohne sie aufgeschmissen, kann nicht mal sein Material herausholen. Also mache ich das.
Und dann hilft sie bei Tests, kommentiert den Unterricht ("Harry Potter ist auch ein Roman, oder?") oder quatscht mit den Sitznachbarn. Wenn man sie darauf anspricht, unterbleibt es zwei, drei Tage, dann geht's aber wieder von vorne los.
Das darf einfach nicht sein und noch weniger darf das an die Eltern abgeschoben werden,
Es ist Aufgabe der Eltern, sich um eine Eingliederungshilfe zu bemühen, die notwendigen Unterlagen dafür zu erbringen und auch, einen Anbieter zu finden oder gar selbst eine I-Hilfe zu verpflichten.
Es ist gar nicht die Aufgabe der Schule, Zusammenarbeit, ja, aber nicht die Beantragung und Verteilung. Wie das bei einer Pool-Lösung rechtlich geregelt wird, weiß ich nicht.
Auch ich wäre mit Klassenassistenzen zufrieden, die zur Schule und zum Schulpersonal gehören, entsprechend angewiesen werden können und über die die Schule verfügen kann. Noch stärker fände ich einen pädagogischen Ausbildungsberuf, vergleichbar zu Assistenzen in anderen Bereichen.
Es ist Aufgabe der Eltern, sich um eine Eingliederungshilfe zu bemühen, die notwendigen Unterlagen dafür zu erbringen und auch, einen Anbieter zu finden oder gar selbst eine I-Hilfe zu verpflichten.
Wie das bei einer Pool-Lösung rechtlich geregelt wird, weiß ich nicht.
Tja, da ist es nun einmal genau nicht so, da beantragt die Schule, bekommt die Stunden zugewiesen und ist dementsprechend dann aber auch den Schulhelfern weisungsbefugt.
Und auch wenn die Eltern den beauftragen, so beauftragen sie in der Regel doch einen Träger und nicht eine Einzelperson, also ist es nicht ihre Aufgabe sich um Ersatz zu kümmern.
Es ist Aufgabe der Eltern, sich um eine Eingliederungshilfe zu bemühen, die notwendigen Unterlagen dafür zu erbringen und auch, einen Anbieter zu finden oder gar selbst eine I-Hilfe zu verpflichten.
Es ist gar nicht die Aufgabe der Schule, Zusammenarbeit, ja, aber nicht die Beantragung und Verteilung. Wie das bei einer Pool-Lösung rechtlich geregelt wird, weiß ich nicht.
Auch ich wäre mit Klassenassistenzen zufrieden, die zur Schule und zum Schulpersonal gehören, entsprechend angewiesen werden können und über die die Schule verfügen kann. Noch stärker fände ich einen pädagogischen Ausbildungsberuf, vergleichbar zu Assistenzen in anderen Bereichen.
Bezüglich der Organistationsform der Poollösung gibt es deutschlandweit unterschiedliche Modellprojekte und -versuche; zwei Varianten sind vorherrschend, die erste überwiegt aber aktuell:
Insgesamt ist die Studienlage, u.a. aufgrund des wenig festgeschriebenen Berufsbilds von Schulbegleitung und der großen Heterogenität derjeniger, die den Job ausüben (von FSJ bis pädagogisch qualifizierte Mitarbeiter*innen) nicht wirklich gut.
Es gibt aber, v.a. auch international, einige Studien, die ganz spannende Erkenntnisse haben: dass Einzelbegleitungen z.B. auch dazu führen, dass die Lehrkräfte der Klasse mit diesen Schüler*innen weniger interagieren und die Interaktion stattdessen primär über die Schulbegleitung läuft. Ist ein interessantes Feld, bei Bedarf kann ich gern die Quellen dazu raussuchen ![]()
Bezüglich der Organistationsform der Poollösung gibt es deutschlandweit unterschiedliche Modellprojekte und -versuche;
Hier gibt es Ergebnisse zum Thema Klassenassistenzen: Das Modellprojekt Klassenassistenz. Gelingensbedingungen für inklusive Schulen
Wenn die TE während des Unterrichts nicht am Handy herumspielt und nicht durch "Kommentare" stört, sondern ihr Kind im Auge hat, ist sie schon deutlich im oberen Mittelfeld der I-Helfer.
Ich wäre auch für eine Abschaffung der Schulbegleitung. Das Argument der Effizienz zieht hier meiner Meinung nach durchaus, allerdings anders als bislang teils erwähnt: Das Problem ist doch, dass hier ein halbes Monatsgehalt gezahlt wird, damit ein einzelnes Kind im Unterricht unterstützt wird. Je nach Bundesland und hier in NRW sogar je nach Kreis gibt es riesige Unterschiede in der Anzahl der Schulbegleitungen. Es gibt Kreise, da geht fast jeder Antrag auf Schulbegleitung durch, selbst wenn nicht unbedingt notwendig.
Die Realität ist doch, dass ein Kind mit Schulbegleitung diese nicht den ganzen Unterrichtstag benötigt und das Kind auch lernen muss, ohne Erwachsene sich in die Klassengemeinschaft einzubinden. Gute Schulbegleitungen ziehen sich daher möglichst weit zurück. Gleichzeitig wird dann die gute, motivierte Schulbegleitung (und ich weiß, dass es Glückssache ist, wie gut das mit der Schulbegleitung klappt, denn es sind eben i.d.R. keine Fachkräfte mit pädagogischer Berfusausbildung - ich hatte bislang zu 2/3 Glück!) nutzlos. Sinnvollerweise übernimmt sie dann freiwillig andere Tätigkeiten und fragt nach, wie sie sich sinnvoll einbringen kann. Ab dem Moment ist eine Schulbegleitung sehr hilfreich für die ganze Klasse. Rein offiziell darf sie das aber gar nicht machen.
Und da merkt man dann wieder, wie unsinnig und unbefriedigend das System ist. Überspitzt gesagt: Ich brauche nicht einen Wettbewerb darum, welche Schulen/Kreise/Lehrkräfte am meisten Förderstatus-Kinder produzieren oder am geschicktesten für eine Schulbegleitung argumentieren. Ich habe als Lehrkraft doch den Anspruch alle Kinder individuell zu fördern. Und in Situationen, wo diese Kinder mehr Unterstützung brauchen, gebe ich sie als Lehrkraft doch ohnehin... Wirklich unterstützend ist eine inklusive Klassenassistenz, die Kinder mit I-Status natürlich ggf. mehr unterstützt, wo nötig, aber insgesamt einfach so arbeitet - unterstützen immer da, wo die Gemeinschaft Unterstützung braucht -, wie ich es mit guten Schulbegleitungen mache... (Das fände ich auch für den Status des Kindes in der Klassengemeinschaft erleichternd. Ich hatte zum Glück da noch keine Probleme mit, habe es aber aus anderen Klassen schon mitbekommen, dass ein Kind, für das "immer ein Erwachsener da ist", schon anders wahrgenommen wird...)
Ich fürchte, du unterschätzt dabei ebenfalls die notwendigen Tätigkeiten von Schulbegleitungen gerade außerhalb des Unterrichts, aber innerhalb von Schule, die es Kindern mit derartigem Unterstützungsbedarf erst möglicht macht, überhaupt einen regulären Schulbesuch zu absolvieren. Das ist mit etwas mehr Aufmerksamkeit der Lehrkräfte im Unterrichtssetting nicht erledigt.
Und ja, ein Ziel kann darin bestehen, den Grad der Unterstützung schrittweise zurückzufahren. Nur wird damit nicht die Schulbegleitung insgesamt völlig obsolet.
Ich schreib's auch nochmal: Unsere Schüler laufen einfach weg (3 habe ich erlebt in den letzten 2 Jahren, alle drei noch an der Schule), der andere boxt die LK in den Bauch (bevor die SB endlich bewilligt wurde), der dritte urinierte ins Waschbecken im Klassenzimmer und aß Steine....
Und das ist nur das, was ich mitbekommen habe.
Edit: Der vierte schreit stundenlang.
Ich schreib's auch nochmal: Unsere Schüler laufen einfach weg (3 habe ich erlebt in den letzten 2 Jahren, alle drei Buch an der Schule), der andere boxt die LK in den Bauch (bevor die SB endlich bewilligt wurde), der die urinierte ins Waschbecken um Klassenzimmer und aß Steine....
Und das ist nur das, was ich mitbekommen habe.
Das sind schon extreme Fälle, aber die gibt es natürlich auch. Das gibt es aber auch in "zahmer". Wir haben z.B. Kids, die schlicht an den Rollstuhl gefesselt sind und eine Schulbegleitung für ganz lebenspraktische Tätigkeiten (Raumwechsel, Unterstützung bei Toilettengängen, Holen von Arbeitsmaterial usw.) benötigen, um an Bildung adäquat teilhaben zu können.
Kids, die schlicht an den Rollstuhl gefesselt sind
https://www.deutschlandfunk.de/sagen-meinen-r…esselt-100.html
Es gibt Kreise, da geht fast jeder Antrag auf Schulbegleitung durch, selbst wenn nicht unbedingt notwendig.
Und die Notwendigkeit kannst du beurteilen, weil?
Die Realität ist doch, dass ein Kind mit Schulbegleitung diese nicht den ganzen Unterrichtstag benötigt
Die Realität ist, dass es Kinder gibt, die die Schulbegleitung permanent benötigen und bei denen sich auch durch Förderung daran nichts ändern wird.
Sinnvollerweise übernimmt sie dann freiwillig andere Tätigkeiten [...] Rein offiziell darf sie das aber gar nicht machen.
Deshalb sollte sie das definitiv nicht tun.
Und in Situationen, wo diese Kinder mehr Unterstützung brauchen, gebe ich sie als Lehrkraft doch ohnehin... [...] Ich hatte zum Glück da noch keine Probleme mit, habe es aber aus anderen Klassen schon mitbekommen, dass ein Kind, für das "immer ein Erwachsener da ist", schon anders wahrgenommen wird...
Ich glaube, wir haben komplett unterschiedliche Kinder bzw. Gründe für eine Schulbegleitung im Kopf.
SuS, an die ich denke, benötigen definitiv nicht nur punktuell mal mehr Unterstützung, sondern rund um die Uhr Einzelbetreuung. Und dass die SuS anders wahrgenommen werden, liegt nicht daran, dass sie eine Schulbegleitung haben, sondern an den Besonderheiten, die die Schulbegleitung erforderlich machen.
SuS, an die ich denke, benötigen definitiv nicht nur punktuell mal mehr Unterstützung, sondern rund um die Uhr Einzelbetreuung. Und dass die SuS anders wahrgenommen werden, liegt nicht daran, dass sie eine Schulbegleitung haben, sondern an den Besonderheiten, die die Schulbegleitung erforderlich machen.
Ich glaube, es gibt viel dazwischen und es gibt bei den Kindern gute und schlechte Tage und es gibt eben einfach auch Kinder, die nicht alleine die Federtasche aufbekommen, keine Turnsachen anziehen können, nicht die Klotür aufgeschlossen bekommen usw. und die dürfen dann nicht auf eine normale Schule gehen?!? Oder die brauchen dann keine Schulbegleitung, weil?!? Klar, weil Sportunterricht nicht wichtig ist, Essen gehen übrigens auch nicht usw.
Nunja, komische Einstellung hier von einigen Leuten.
Ich fürchte, du unterschätzt dabei ebenfalls die notwendigen Tätigkeiten von Schulbegleitungen gerade außerhalb des Unterrichts, aber innerhalb von Schule, die es Kindern mit derartigem Unterstützungsbedarf erst möglicht macht, überhaupt einen regulären Schulbesuch zu absolvieren. Das ist mit etwas mehr Aufmerksamkeit der Lehrkräfte im Unterrichtssetting nicht erledigt.
Und ja, ein Ziel kann darin bestehen, den Grad der Unterstützung schrittweise zurückzufahren. Nur wird damit nicht die Schulbegleitung insgesamt völlig obsolet.
Das habe ich auch nicht geschrieben. Sicherlich ist das an der Grundschule auch nochmal ein anderes System. Wir widmen uns diesen Kindern nicht nur im Unterricht mit entsprechend mehr Aufmerksamkeit und sprechen uns natürlich auch eng mit den Schulbegleitungen ab.
Viele Dinge kann ich auch präventiv verändern, und zwar umso besser, je besser ich personell in der Klasse besetzt bin... Deshalb schrieb ich ja, dass ich mir statt der Schulbegleitung nicht keine, sondern eine inklusive Klassenassistenz wünsche, sodass der Einsatz eben flexibel erfolgen kann und die Ressourcen auch offiziell besser genutzt werden können. Wenn dann ein "I-Kind" die mal einen ganzen Tag neben sich benötigt, ist das so, aber das ist in den allermeisten Fällen eben nicht jeden Tag so...
Ich denke nicht, dass die Diskussion zur Notwendigkeit von Schulbegleitungen durch semantische Spitzfindigkeiten bereichert wird.
Ich finde es gerade wichtig, die regionalen Unterschiede zu berücksichtigen.
In unserem Kreis wird nicht einfach genehmigt, es ist schwierig, den Antrag bewilligt zu bekommen.
Somit hat man mehr Kinder, die Individuelle Hilfen benötigen, die zieldifferent beschult werden, aber nur einige haben eine I-Hilfe.
Unsere Schulbegleitungen haben in der Regel keine pädagogische Ausbildung, dennoch sind sie wirklich gut - mit bisher 2 Ausnahmen über 10 Jahre.
Mir wäre daran gelegen, frühzeitig Unterstützung für die Kinder zu haben, diese dann aber später reduzieren zu können, wenn das Kind selbstständiger wird. Gleichzeitig stellt der Unterricht ab Klasse 3 mehr Anforderungen und Herausforderungen und ohne Unterstützung durch eine 2. Kraft müsste man einiges als Lehrkraft auffangen. Das ist in Klassen mit vielen Kindern mit zusätzlichen Bedarfen rein zeitlich schwierig.
Nachteilig finde ich, dass es davon abhängig ist, dass die Eltern sich bemühen. Leider schaffen das einige Eltern nicht und Kinder erhalten diese Unterstützung nicht, obwohl sie helfen könnte und sicher auch angemessen wäre.
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