Beiträge von Maylin85

    Was für eine bescheuerte und dumme Aussage. Warum sollte ich ein derartiges Problem haben? Ich möchte meine Kinder endlich wieder richtig verstehen, ich möchte sie im Klassenraum lachen sehen, ich möchte richtig atmen können, ich möchte einfach, dass wieder richtig Normalität einkehrt.

    Die Argumentationslinie über "freie Atmung" ist halt faktischer Schwachsinn. Deine Sauerstoffaufnahme wird nachweislich nicht beeinträchtigt - dass man es aus anderen Gründen unbequem oder doof findet oder sich einbildet nicht genug Sauerstoff zu bekommen, mag gerne sein, aber Masken stellen jedenfalls keine Einschränkung des Atmens dar.

    Sowas gibts in meinem Bereich überhaupt nicht. In Konferenzen wird gearbeitet, diskutiert, abgestimmt. Protokoll habe ich bereits vorher fertig und ergänze nur und die Sachen, die wir beschlossen/erarbeitet haben. Reine Info-Veranstaltungen benötigt kein Mensch, da kann ich ne Mail schreiben. Man sollte eigentlich auch vermuten, dass ohne Arbeitszeiterfassung erst recht effizienter gearbeitet wird, weil man dann eben frei hat, wenn die Arbeit erledigt ist. Komisch, dass bei manchen das nicht so ist.

    Das klingt traumhaft ;)

    Ich erinnere mich an die Konferenz, als es um die (eventuelle) Neuaufstellung/Stärkung eines Wahlpflichtbereichs ginge. Die Fachschaft hatte 2 Varianten entwickelt und bevorzugte Variante 1. In den ersten 2 Minuten meldete sich die Stundenplanung zu Wort, dass Variante 1 nicht ginge, weil es nicht ausreichend Fachkollegen zur Realisierung gäbe. Man sollte meinen -> aus die Maus, Thema erledigt. Statt dessen wurde weitere 45 Minuten erklärt und diskutiert, warum diese Variante aber schon netter sei und überhaupt... irgendwann mitten in der dickste Klausuren-/Korrekturphase um kurz vor 18h und mit noch x weiteren TOPs. Braucht kein Mensch.

    Was bei der Arbeitszeit zumindest exakt erfasst werden sollte, sind Konferenzen. Wir haben unendlich viele, unendlich schwachsinnige, unendlich ineffektive Konferenzen, in denen ein Teil der Belegschaft gerne redet um zu reden und die keinerlei ernsthaften Mehrwert haben. Ich bin überzeugt, dass das SO nicht stattfinden würde, wenn wir eingestempelt nach anwesenden Minuten bezahlt werden würden.

    Vielleicht sollte man die zur Verfügung stehenden Arbeitsstunden tatsächlich mal halbjahresweise aufdröseln.. wie viel ist durch Unterrichtsstunden gebunden, welches Stundenkontingent stellt man für Konferenzen bereit, wie viel entfällt durchschnittlich auf Unterrichtsvorbereitung und Korrekturen, welche Stundenanzahl bleibt für Elternarbeit... dann ließen sich zumindest Begrenzungen nach oben hin finden ( Konferenzstundenkontingent leider aufgebraucht? Schade, dann gibts eben ein schriftliches Memo statt eines halbstündigen, referierten "Berichts aus der Schulleitung").

    Aber klar, hat natürlich niemand ernsthaft Interesse dran.

    Ich kann sagen, dass ich diese Stunden mittlerweile für mich selbst erfasse und wenn ich zu dem Schluss komme, dass das Ungleichgewicht zu sehr Überhang nimmt, kürze ich meine Unterrichtsvorbereitung auf das absolute Minimum und verlege Korrekturen in Schülerarbeitsphasen. Woanders kann ich ja nunmal nicht selbst abhelfen.

    Und was hält einen ab das Thema zu wiederholen? Hättest du den Kontext meines Geschriebenen betrachtet und nicht einen Satz aus den Kontext gerissen, dann hättest du wohl keine Aussage getroffen, die mit meinem Punkt nichts zu tun hat :)

    Ich habe dem Rest deines Postings nichts entgegen zu setzen, ich wollte nur einen Gedanken einwerfen, was eine solche Ausgangssituation evtl. erklären könnte. Ich habe neulich auch eine Klausur in die Finger bekommen, von der ich dachte "super, würde ich gerne nehmen" und für die ich aber noch kurz irgendwie last minute Wiederholung hätte einstreuen müssen, um sie tatsächlich nehmen zu können. Da war die Abwägung dann: Klausur nehmen, mir einen Haufen Arbeit ersparen und pro forma eine Ultrakurzwiederholung einstreuen vs. lieber selbst hinsetzen und eine Klausur zu basteln, die besser auf den Schwerpunkt des Quartals passt. Ich habe Letzteres gemacht, aber durchaus auch länger mit Variante 1 geliebäugelt.

    Meines Wissens nach kann drankommen, was im Halbjahr behandelt wurde - entweder als reguläres Thema oder wiederholend. Ob es verbindliche Vorgaben dafür gibt, was als Wiederholung zählt, weiß ich ehrlich gesagt nicht... ich würde aber sagen, es bedarf einer "angemessenen" Vorbereitung, die ich persönlich jetzt nicht bei nur einer einzigen Stunde sehen würde.

    Es muss schon jedem selbst überlassen sein, ob er den Winter bei 16 Grad verbringen möchte oder nicht. Für mich wäre das definitiv nicht vorstellbar. Ich spare durchaus an Dingen, aber eine warme Wohnung (bei mir ist die 21-Grad-Linie die Wohlfühluntergrenze) gehört für mich sehr unabdingbar zur Lebensqualität und ist nichts, was ich missen wollen würde. Ich finde allerdings auch, dass der Gaspreis hier kein Argument sein darf, etwas Richtiges zu tun. Wenn ich dann das Doppelte an Heizkosten habe und woanders einsparen muss, dann begeistert mich das nicht, ist aber eben so. Nur meine ich, dass wir dann als Gesellschaft die Aufgabe haben denjenigen, die das nicht aus eigener Kraft leisten können, unter die Arme zu greifen und deutlich umfangreicher zu bezuschussen. Ich stehe vielen Sozialausgaben durchaus kritisch gegenüber, bei diesem speziellen Thema finde ich sie aber notwendig und Spartipps etwas zu einfach gemacht.

    Ich hatte eine Mitreferendarin, die mit einer 4 in Englisch ins Ref gestartet ist und wirklich schlecht gesprochen hat bzw. sprachliche Defizite hatte. Das Ref hat sie bestanden, da (angeblich?) hier nicht mehr primär die Sprachkompetenz bewertet werden darf. Dank des Mangelfach-Zweifachs war sie eine der Ersten von uns, die am Ende eine feste Stelle bekommen hat.

    Wenns nach mir geht -> joa, genau das 💁‍♀️

    Allerdings ist es ja nicht so, dass ich alleine damit bin. Horcht man mal in die Klassen und Kurse rein, dann finden viele die Maskenpflicht noch sehr angebracht. Ein gewisses Sicherheitsbedürfnis zeigt sich auch daran, dass zumindest meine Schüler nach wie vor überwiegend FFP2 Masken tragen.

    Gute Besserung allen Erkrankten!

    Ich hoffe, dass die Masken in der Schule das Allerletzte sind, was fällt. Mich stören sie mittlerweile (wenn es nicht gerade Sommer ist) absolut gar nicht mehr, umgekehrt scheinen sie aber tatsächlich ein effektiver Schutz vor Ansteckung zu sein. Während die Zahlen bei den Schülern explodiert sind, haben sich bei uns bisher nur erfreulich wenige Kollegen infiziert - und die dann eher bei den eigenen Kindern und nicht am Arbeitsplatz. Insofern kann man nur hoffen, dass die Maskenpflicht erst fällt, wenn die Inzidenzen niedrig sind und die Welle sich ausgelaufen hat.

    Auch im ÖPNV und Einzelhandel finde ich die Beibehaltung der Maskenpflicht vorerst sinnvoll.

    Och, mit Ausstattung und Arbeitsplatz bei analoger Bezahlung zum staatlichen System, könnte man mich durchaus locken. Das bedeutet nämlich im Zweifel, dass ich meinen Krempel weder selbst kaufen muss, noch privaten Wohnraum für Arbeitsplatz und Materiallager aufwenden muss. Auch kann ich deutlich effizienter planen und arbeiten, wenn ich auf eine entsprechende Raumausstattung und digitale Infrastruktur zurückgreifen kann. Arbeitszeitmodell KANN ebenfalls attraktiv sein, braucht aber mehr Infos.

    Den Namen finde ich auch ein bisschen putzig, würde aber ohne weitere Informationen (und ja, die fehlen hier leider) nicht direkt das ganze Konzept ins Lächerliche ziehen wollen.

    Nun ja, wenn die Pause zu kurz ist, um menschliche Bedürfnisse (dazu zählt für mich der Toilettengang) zu erledigen und Material durch die Gegend zu schleppen, dann bin ich halt nicht pünktlich im Unterricht, sondern komme auch mal 1-2 Minuten später. Wenn sich jemand darüber aufregt, möge er mir vorrechnen, wie es anders funktionieren soll..

    Passiert allerdings auch eher selten. Voraussetzung ist natürlich, dass die Schüler mit dem Klingeln pünktlich den Raum verlassen und nicht erst noch 2-3 Minuten einpacken, sonst reichen die 5 Minuten natürlich nicht.

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