Empfehlung PC-System ;-)

  • Ich habe bereits ein paar Kollegen beim Umstieg unterstützt. Die Zufriedenheit ist groß, aber, wie @Mikael sagte, gelegentlich werde ich um Support gebeten. Ist allerdings, wenn man sich mit Windows auskennt, auch nicht anders.

    Und wenn so ein Computer-Nerd schon einmal zur Weihnachtsfeier da ist, kann er sich ja gleich nützlich machen:
    https://www.spiegel.de/netzwel…er-familie-a-1301660.html


    Gruß !

  • Habe auch zwei Pads (aktuelles iPad neue Gen 7. Und ein 6 Jahre altes Google Nexus7).
    Zum Surfen, Übersetzen, Nachschlagen, E-Mail lesen, ... benutze ich noch immer sehr oft das alte Nexus 7 (7 Zoll). Das iPad (10 Zoll) ist mir dafür einfach zu groß.
    Professionell arbeiten (Arbeitsblätter erstellen, Tabellen verwalten, Programmieren, YouTube-Videos erstellen, ...) kann ich mit beiden Pads nicht, dafür sind mir u.a. auch die Bildschirme einfach viel zu klein. Brauche mindestens meinen 27 Zoll Hauptbildschirm. Oft noch zusätzlich mein alten (4:3) 19 Zoll Monitor am PC.

    Darum ging es aber hier gar nicht, also ob du den Bildschirm zu klein findest.

  • Ihr ratet doch nicht wirklich 08/15 Nutzern zu Sachen wie parallelem Linux installieren und solchen Späßen? Unfassbar.


    Fand ich auch ulkig.


    Ich selbst bin Tuxianer, habe 1x den Fehler gemacht, einem "normalen" Nutzer Ubuntu zu installieren - das war ein Fiasko. Heute ist er mit Windoof glücklich.


    Wer auf Linux nicht selbst kommt, sollte es besser lassen und dem Mainstream folgen.


    Dem Threadersteller rate ich weder zum gebrauchten Thinkpad (hatte ich mehrere, sind z.T. gut abgeledert, Displays und Akkus nicht unbedingt super in Schuss - alles kein Thema, wenn etwas Bastelei nicht abschreckt) und auch nicht zur Individual-Konfiguration.


    @Threadersteller:


    Mach keinen großen Zirkus drum. Kauf dir einfach den aktuellen Discounter-PC oder (besser, aber auch teurer) einen PC im Einstiegs-Segment als fix-und-fertig-Paket bei einem Fachhändler in der Nähe. Dann hast du für die nächsten Jahre Ruhe.

  • Und wenn so ein Computer-Nerd schon einmal zur Weihnachtsfeier da ist, kann er sich ja gleich nützlich machen:
    spiegel.de/netzwelt/web/it-sup…er-familie-a-1301660.html


    Gruß !

    Das Problem ist mir bekannt. Aktuell bin ich aber fein raus: "Tut mir leid, mit Windows 10 kenne ich mich gar nicht aus, ich nutze ja nur noch Linux!"

  • MarlenH: Du hattest geschrieben, dass du dein iPad zu 98% (für die Arbeit) nutzen kannst. Und ich habe geschrieben, warum ich mein iPad nicht zu 98% nutze. Der Grund für mich sind (u.a.) die Bildschirme. Im Moment nutze ich es zu geschätzt 0,01%. Aber wir bekommen Beamer+AppleTV in die Schule; ich schätze dann wird der Anteil auf ~1% steigen. (Bei anderen Lehrern evtl. höher, aber ich habe recht viel Unterricht im Computerraum und für zu Hause meine kleinere handlichere Tabletalternative.)


    Ein anderer hier noch nicht genannter Aspekt, den ich immer beim Rechnerkauf beachte: Lautstärke der Lüfter. Oder durfte ich das jetzt auch nicht schreiben, weil es hier nicht um Lautstärke ging?

  • Aspekt, den ich immer beim Rechnerkauf beachte: Lautstärke der Lüfter.

    Völlig richtig. Ich hatte auch tatsächlich überlegt, ob ich einen lüfterlosen PC empfehlen soll, nur weiß ich nicht, wie da auf Dauer die Haltbarkeit ist (ob diese sinkt, weil Prozessor und Grafikchip möglicherweise heißer werden).

  • Lüfterlos muss bei einem PC gar nicht sein. Einen guten PC hört man auch mit Lüfter (fast) nicht.
    CPU und GPU halten aber passiv i.d.R. auch sehr lange, da diese u.a. auch bei zu großer Hitze vorsichtshalber langsamer takten/werden.
    Was man oft nicht bedenkt ist, dass bei lüfterlosen Systemen der gute Luftstrom im Geäuse und/oder Netzteil fehlt und dann dort andere Bauteile (die eigentlich sonst gar nicht so warm werden und normalerweise keine extra Kühlung haben) schneller schlapp machen.


    Es kommt einfach darauf an, was man mit seinem Rechner machen möchte. In den letzen Monaten habe ich z.B. sehr viel an meinen Kursplanungsprogramm für die Oberstufe geschrieben. Dafür braucht man eingentlich ein "Monster"-Pc, da die Lösung solcher Planungen extrem komplex sind. Ich habe es aber komplett auf einen Raspberry Pi 3 gemacht. Und ehrlich gesagt: Ich habe in der Praxis fast keinen Unterschied zu einen (auf dem Papier) viel schnelleren PC bemerkt. (Das würde ich jetzt aber nicht für die tägliche Arbeit in der Schule empfehlen. Da empfehle ich auch eher, wenn man einen Rat haben möchte, einen "normalen" Windows-PC)

  • Es kommt einfach darauf an, was man mit seinem Rechner machen möchte. In den letzen Monaten habe ich z.B. sehr viel an meinen Kursplanungsprogramm für die Oberstufe geschrieben. Dafür braucht man eingentlich ein "Monster"-Pc, da die Lösung solcher Planungen extrem komplex sind. Ich habe es aber komplett auf einen Raspberry Pi 3 gemacht. Und ehrlich gesagt: Ich habe in der Praxis fast keinen Unterschied zu einen (auf dem Papier) viel schnelleren PC bemerkt.

    Sehr interessant. Es gab dazu mal einen (auch recht amüsant geschriebenen) 'ct Artikel:
    https://www.heise.de/ct/artike…-PC-ersetzen-4176097.html
    Ich habe mir vor etwas mehr als 3 Jahren ein "modernes Netbook" gekauft (das Acer Travelmate B116) und damit ca. 2 Jahre auch meine gesamte Arbeit gemacht. Das ging gut (das Gerät ist leistungsfähiger als ein Raspi, aber deutlich leistungsschwächer als ein "normaler" PC oder Notebook), aber irgendwann wollte ich ein Convertible haben. Da ich außerdem zum Testen gerne virtuelle Maschinen benutze und ferner zum Musikmachen virtuelle Instrumente brauche, habe ich mir dann ein richtig leistungsfähiges Lenovo Convertible (1TB schnelle SSD, 16 GB RAM) gekauft. Damit konnte ich z.B. zum Einarbeiten in unsere neue Schulserverlösung ein komplettes virtuelles Schulnetz (Server, Firewall, mehrere Clients) installieren. Da rentierten sich dann die 16 GB RAM. Die schnelle SSD (es gibt von SSD zu SSD auch noch erhebliche Unterschiede) merkt man sehr beim Arbeiten, weil einfach alles (Systemstart, Programmstart) wahnsinnig schnell geht.
    Das kleine Netbook benutze ich aber immer noch gerne privat, weil es sehr leicht ist, der Akku sehr lange hält und das WLAN Modul sensationell gut ist (tatsächlich besser als bei dem teuren Lenovo Yoga). Seit ich das schnelle Convertible habe, merke ich aber, dass meine Geduld (etwa beim Arbeiten mit Schulrechner) stark abgenommen hat, man gewöhnt sich sehr daran, dass alles immer gleich da ist.


    Ich tue mich daher schwer damit, konkrete Rechner zu empfehlen (was ich deswegen hier im Faden auch nicht getan habe). Wenn beispielsweise die Leistung eines Netbooks reicht, könnte man einen lüfterlosen Mini-PC empfehlen. Ein Lüfter, der nicht da ist, kann nicht verschmutzen und nicht kaputt gehen, das ist ein großer Vorteil.
    Wirst Du Dein Kursplanungsprogramm veröffentlichen, @Volker_D ?

  • goeba: Ja, Artikel kenne ich. Deine Ausführungen kann ich komplett nachvolziehen/unterstützen.


    Programm ist schon öffentlich. Ich werde allerdings hier im Forum keinen Link oder Namen angeben und auch bitten, dass es kein anderer macht. Link schicke ich dir per PM zu. Rückmeldungen höre ich mir gerne an.

  • Sicherer ja, komfortabler - nein.

    Falls du wirklich dieser Meinung bist, darfst du kein Handy benutzen. Android hat einen Linux-Kernel. (https://de.wikipedia.org/wiki/Android_(Betriebssystem))
    Es kommt auf die Distribution an. Da gibt es Bastler-Distris und Anwender-Distris, die das Look'n Feel von Win7/10 oder MAC besitzen.
    Wenn du zufällig mal mit einem LADA Baujahr 82 gefahren bist, schließt du dann daraus auch auf die Fahrweise eines Audi S4?
    Schade. Dir entgeht was ;-)


    Ich halte Linux für ein Betriebssystem, das im gesamten Bildungsbereich eingesetzt werden sollte.
    Gründe:
    - Es ist sicher
    - Es ist kostenlos und sorgt daher für Chancengerechtigkeit
    - Es bietet sämtliche Funktionalitäten, die Micidoof bietet (und will im Gegensatz dazu nicht ständig nach Hause telefonieren)
    - Es sind tausende Anwendungen kostenfrei verfügbar, die für Bildungszwecke entwickelt wurden
    - Updates werden für alle Programmteile automatisch installiert
    - Damit werden finanzielle Mittel für sinnvollere Anschaffungen freigesetzt
    ....

  • Falls du wirklich dieser Meinung bist, darfst du kein Handy benutzen. Android hat einen Linux-Kernel.

    Deswegen benutze ich iOS - was übrigens komfortabler als Android ist.


    Ich gehe hier mal nicht auf die Update-Politik bei Android ein.



    Was zur Hölle ist "Micidoof"? Ist das sowas wie "Windoof" oder "Micro$oft" oder ähnliches? Wir sind doch keine 15 mehr.

  • ad sicher) Du hast doch selbst Android erwähnt, was verteilen die denn da jeden Monat? Schnittchen?
    ad kostenlos und Chancengerechtigkeit) Die Einrichtung übernimmt bei den Schülern exakt wer? Windows ist out of the box einsatzbereit und für Schüler übrigens auch kostenlos wenn die Schule das will
    ad funktional) ganz sicher nicht, das ist so unsinnig, dass ich das nicht einmal ausführen muss. Wenn es so wäre, wäre es für jedes Wirtschaftsunternehmen hochgradiger Schwachsinn Windows anstelle von Linux im Benutzerbereich anzuwenden (Server ist was anderes)
    ad Anwendungen) für die Switch sind auch tausende Spiele verfügbar, nur sind die meisten davon halt Rotz (ich hab trotzdem eine aufgrund der First-Party-Spiele), für MacOS und Windows gibt es mehr und definitiv höhere Qualität
    ad Updates) geht es dir um automatische Updates aller Programme? Das ist unter Windows onboard tatsächlich unsinnig gelöst, aber nachrüstbar
    ad finanzielle Mittel) Die Kosten für die Schulung der Mitarbeiter (aka Lehrer) übernimmt der Weihnachtsmann?


    ---
    Edit by Mod: Zitat repariert, kl. gr. frosch, Moderator

    If you look for the light, you can often find it.
    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • Ich benutze zum aller größten Teil Linux. Das es allerdings (deutlich) komfortabler ist als Windows wage ich (etwas) zu bezweifeln.
    Was soll an der Bedienung von Firefox unter Linux jetzt so viel besser sein als unter Windows? Das könnte man jetzt mit sehr vielen Programmen so fortsetzen.


    Auch das "Linux updated die Software automatisch" ist leider nur in der Theorie richtig.
    Ich habe z.B. extra die Ubuntu LTS version, weil die ja lange mit Updates versorgt wird.


    Wenn ich aber mal folgendes eingebe, dann bemerkt man schon, dass diese Theorie nicht so ganz stimmt:
    ubuntu-support-status --show-unsupported


    Keine 60% werden 5 Jahr unterstützt. Ein sehr großer Teil nur 3 Jahre. 35 Paket werden gar nicht mehr unterstützt (obwohl es die aktuelle LTS-Version ist!).
    LibreOffice ist immer noch Version 6.0. Dabei hat die Version im Mai 2019 End of Life erreicht. Aktuell ist Version 6.3.

  • Ich habe z.B. extra die Ubuntu LTS version, weil die ja lange mit Updates versorgt wird.

    Mit dieser Version war ich nun auch drei Jahre unterwegs, bin nun jedoch auf MX-Linux umgestiegen. Hier werkelt ein Debian im Kernel und es gibt ein Feature, das gerade für die Softwareverteilung innerhalb der Schule Klasse ist: die Snapshot-Funktion.
    Du installierst ein Beispielsystem, holst aus den Repositories, was dir gefällt und installierst das.
    Daraus erstellst du einen 'Snapshot' und erhältst eine ISO-Datei, mit der du einen bootbaren Klon incl. Installationsroutine, womit du DEIN System (die eigene Distri) auf alle andere Rechner übertragen kannst. Versuch das mal mit Windoof. (Back to 15, aber gerne... )


    Wir sind nun zwar schon ziemlich off-topic. Aber als Tipp: Damit hauchst du allen alten win7-Maschinen wieder stabiles Leben ein.


    Die meisten User haben sowieso nur wenig Wünsche: sie wollen surfen (geht mit Firefox oder Chrome), Mails checken (macht Thunderbird ganz gut), Office-Anwendungen (LibreOffice - das zudem mit LibreOfficeDraw noch ein Vektorgrafikprogramm an Bord hat und mit LibreCAD ein CAD-Programm) Inkscape als prima Vektorgrafikprogramm, das aus Vektorgrafiken auch Ansteuerungsprogramme für CNC-Maschinen generieren kann oder mit der Erweiterung Sozi Präsentationen im Prezi-Look erstellt, Fotobearbeitung (macht Shotwell), Filme gucken (erledigt der VNC-Player), Bildbearbeitung (ist mit Gimp 10 einfacher geworden - und mächtig wie Photoshop), Scannen erledigt SimpleScan, Dateiübertragung mit Filezilla, Brennen mit K3B, HDR-Fotografie mit Luminance, MediathekView zum Filmchen gucken, MuseScore zum Notensatz und für Midifiles, PDFMod zum Editieren von PDF-Dateien, RawTherapee zur Foto-Bildbearbeitung ...


    Ich komm zurecht.
    Nebenbei: Die meisten der genannten Programme kennen auch Windows-Nutzer. Die laufen auf beiden Plattformen. Auf dieselbe Weise. Muss man nicht umlernen - und mit PlayonLinux/Wine laufen die meisten Windowsprogramme auch unter Linux ;-)

  • Das klingt, um nochmals auf das Ausgangsthema zurück zu kommen ;-), für mich doch ganz passend - wenn ich diese Eckdaten nutze, um mich zu informieren!


    Was ich auch noch herausziehe ist, dass der Lüfter "leise" sein soll.


    Ist in der heutigen Zeit ein gutes Marken-DVD-Laufwerk überhaupt noch nötig? Sollte es nicht lieber mehrere USB-Eingänge haben, welche auf dem schnellsten Level Daten übertragen?


    Für den Desktop-Bereich kam oben schon ein interessanter Hinweis, den ich leicht variiere:


    amazon.de/Multimedia-12-Kern-C…129031&s=computers&sr=1-1

    Dieser PC ist wohl nicht auf eure Zustimmung gestoßen, oder?


    Klingt jetzt doof, aber ich befinde mich in wenigen Tagen im Umzug und anderweitigen Stressfaktoren, da wäre mir eine Komplettmaschine, wie von Amazon oder auch persönlich bei K&M Computer sehr passend :)


    Euch einen guten Wochenstart....

  • Damit solltest Du beispielsweise gut bedient sein:
    https://www.itsco.de/pc-dell-o…4570-4x-3-2ghz-24783.html


    - wie gesagt, nur ein Beispiel. Es gibt mittlerweile x Firmen, die solche Geräte anbieten. Die bessere Qualität dieser Bürorechner spürst Du schon beim Druck auf den Einschaltknopf.
    Was Du halt hier nicht bekommst, ist ein bunter Karton mit viel Styropor und Folie und einem Haufen CDs und so.

    Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt. Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen.


  • Ist in der heutigen Zeit ein gutes Marken-DVD-Laufwerk überhaupt noch nötig? Sollte es nicht lieber mehrere USB-Eingänge haben, welche auf dem schnellsten Level Daten übertragen?

    EIne gute Reihe der (bei uns noch) verwendeten Lehrwerke in der Schule hat z.B. Begleit-CDs oder -DVDs und auch anderes Material liegt manchmal noch als physischer Datenträger vor. Insofern kann ein DVD-Laufwerk durchaus sinnvoll sein. Das lässt sich aber auch durch ein günstiges externes Laufwerk mit USB-Anschluss abdecken, mit der Gefahr, dass dieses gerade dann verlegt wurde, wenn es mal gebraucht wird.

  • EIne gute Reihe der (bei uns noch) verwendeten Lehrwerke in der Schule hat z.B. Begleit-CDs oder -DVDs und auch anderes Material liegt manchmal noch als physischer Datenträger vor.

    Was nicht wegläuft und auf Bäume klettert, wird gerippt. Physische Datenträger gehen bei Dauerbenutzung ohnehin nur verloren oder kaputt.


    (Natürlich gilt das niemalsnicht für irgendwelche kopiergeschützten Medien. Würde ich natüüürlich niemals machen. Ich wüsste auch überhaupt nicht, wie das geht, ganz ehrlich nicht. :) )

Werbung