• https://de.statista.com/statistik/date…ng-nach-kanada/

    https://www.canada.ca/en/immigration…tion-stats.html

    Deutschland hat auch weder zu Syrien, noch zu Afghanistan oder den nordafrikanischen Staaten eine Landesgrenze, trotzdem kommt da der Hauptkontingent der geduldeten Flüchtlinge her (+ Ukraine).

    Also die eine Seite ist nicht erreichbar. Bei der anderen Seite ist Einwanderung natürlich nicht gleich Flüchtlinge. Gerade zwischen den USA und Kanada gibt es einen regen Austausch. Insbesondere aus privaten oder beruflichen Gründen. Das sind aber keine Flüchtlingen. Asylanträge hatte Kanada im letzten Jahr rund 120.000. Also weit weg von 450.000.

    Also der Weg von Nordafrika oder Syrien in die EU ist nicht wirklich weit. Und da reden wir von einer ganzen Reihe von Ländern. Mexiko ist nur ein Land. Die Menschen aus Südamerika haben es deutlich schwerer. Und die Afrikaner oder Syrer? Wie kommen die nach Kanada? Die Situation in Mexiko ist auch nicht vergleichbar mit Syrien oder Afghanistan.

  • Also die eine Seite ist nicht erreichbar.

    Ich kann beide Seiten erreichen (16.08.2026, 21:41 Uhr).

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :P

    8) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:

    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  • Da will man doch nur weg, oder?

    Die Hemmschwelle, einen Ort, mit dem man ggf. emotional eng verbunden ist, ist bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Manche Menschen sehen Migration gar als Abenteuer, eine Art Tapetenwechsel. Für wieder Andere käme ein solcher Schritt nur infrage, wenn man sie mit Gewalt dazu zwingen würde. Zwischen Schwarz und Weiß gibt es viele Schattierungen.

    Es gibt Leute, die in sehr schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen und dennoch den Ort ihrer Kindheit als ihre Heimat betrachten, mit dem sie trotz aller Herausforderungen schöne Erinnerungen verbinden. Andere können sich davon leichter trennen und den subjektiven Begriff der Heimat zum objektiven Begriff der Herkunft abstrahieren, sich emotional vollkommen distanzieren.

    Und noch ein letzter Punkt: Wenn man noch irgendwie an eine Zukunft der eigenen Heimat glaubt, möchte man womöglich selbst dazu beitragen, das Narrativ möglichst zum Positiven zu beeinflussen, und das gelingt in der Regel vor Ort leichter als aus der Entfernung.

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