Was sollen wir denn konkret machten? Also der mutmaßliche Syrer Mohammed A. wird abgelehnt. Ausweis hat er nicht. Zurück will er auch nicht. Syrien lehnt die Aufnahme sowieso ab solange wir nicht beweisen können, dass er Syrer ist. Nach 4 Wochen willst Du jetzt alle Leistungen kürzen? Und dann? Dann sitzt er in Deutschland auf der Straße und verhungert? Da bekommen wir ein Problem mit dem Grundgesetz. Mal davon abgesehen ist es auch schwierig, wenn sein Heimatland ihn nicht zurück will. Was soll man dann machen? Und wir machen es dann mit unseren Nachbarländern? Die Personen sollen freiwillig ausreisen? Also ziehen sie ins nächste Nachbarland und die haben dann das Problem? Auch nicht so ganz einfach, oder?
Dann sollte dieser Mensch in ein Abschiedezentrum überführt werden, wo er mit lebensnotwendigen Sachgütern versorgt wird, aber kein Bargeld in die Hand bekommt und sich auch nicht frei durchs Land bewegen darf. Möglicherweise erinnert er sich dort an seine Identität, die man dann nachfassen und damit eine Grundlage für die Abschiebung schaffen kann. Dass ein Land seine eigenen Staatsbürger nicht zurücknimmt, kann so auch nicht hingenommen werden und sollte mit einem sofortigen Stopp sämtlicher Entwicklungshilfegelder quittiert werden. Das Ganze idealerweise als EU-weit einheitliches Verfahren, dann gibts auch keine Probleme mit den Nachbarländern.