• Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu und denke an meine Mutter und ihre Eltern. Ich würde sie abholen, wenn sie es wollen, nicht weil ich Angst habe. Wie sollen Kinder angstfrei aufwachsen, wenn Eltern so ängstlich sind?

    Ich weiß, ist ein Dilemma. Vielleicht würde auch reichen in eine andere Gegend zu ziehen, wo man ein besseres Gefühl hätte, denn es macht natürlich schon einen Unterschied, an welcher Haltestelle man letztlich aussteigen muss.

    Und da hat man dann wieder die sozioökonomische Segregation, die in der Theorie ja eigentlich keiner will. Oder so.

  • Eine erschreckende Zahl:
    In manchen Regionen Deutschlands beträgt der Anteil an Migranten bereits mehr als 20%.
    Man fasst es nicht.

    Und dies in Pflegeberufen!

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Maylin85 : Vielleicht erwarte ich gerade zu viel, aber was denkst du, was die Gründe sind, warum Männer sich mutmaßlich bewusst gegen gesellschaftliche und rechtliche Konventionen übergriffig gegen Frauen verhalten? Ich wage mal zu behaupten, dass ein Mann, der in sich gefestigt ist, ein solches Verhalten nicht nötig hat. Imponiergehabe kann es auch nicht sein, da du schreibst, dass die Täter nicht oder zumindest selten mit ihren Taten prahlen. Ist es eine Art Minderwertigkeitsgefühl? Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, der Position innerhalb der Gesellschaft, dem Verhältnis zu Frauen? Oder womöglich etwas ganz Anderes?

  • Ich musste auch nie zu einer bestimmten Uhrzeit zuhause sein, durfte mit 18 mit 3 Freundinnen alleine nach Griechenland mit dem Zug (damals gab es noch keine Handys!), durfte überall hin etc, war frei und unbesorgt und trotzdem verhielten sich Männer sehr grenzwertig übergriffig mir gegenüber.

  • Zitat von "statista":

    Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 12.600 Frauen und circa 840 Männer Opfer von polizeilich erfasster Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall.

    Wenn man bedenkt, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich sehr viel höhe ist und dann noch viele unterschwellige sexuelle Gewalt noch nicht einmal anzeigefähig ist.

  • Ich bin ein bisschen schockiert über einzelne Aussagen, insbesondere von betroffenen.
    Ja, viele haben früher (und heute!) nicht verstanden, dass es eine schwere Handlung ist, wenn jemand einem an die Brüste oder in den Schritt fasst. Für mich (!) klingt viel mit "Früher"... und auch "ich habe keinen Schaden davon getragen, so schlimm war es nicht."
    Ein Klaps auf den Po (oder ins Gesicht?) hat wohl auch nicht geschadet?
    Was einen nicht tötet, härtet wohl ab?

    und wenn es jetzt unsere Töchter wären?
    (Interessanterweise hat ein Übergriff auf eine mir wichtige, jüngere Person, bei mir genau das ausgelöst: Das Aufhören von Verharmlosung, von "es ist normal, so verhalten sich Männer" (NEIN! Tun sie nicht! Sollten sie nicht!), eigenem Schuldgefühl und "Akzeptieren" vom "Opferstatus".

  • Zitat von "statista":

    Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 12.600 Frauen und circa 840 Männer Opfer von polizeilich erfasster Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall.

    Methodische Besonderheiten der Kriminalstatistik

    Bei der Interpretation der PKS-Daten weisen Kriminologen und Sicherheitsbehörden auf mehrere statistische Effekte hin:

    1. Tatverdächtige vs. Verurteilte: Die PKS erfasst polizeilich ermittelte Tatverdächtige, noch keine rechtskräftig Verurteilten.
    2. Einfluss der Demografie: Gewalt- und Sexualstraftaten werden statistisch am häufigsten von jungen Männern begangen. In der Gruppe der ausländischen Bevölkerung – insbesondere bei Schutzsuchenden – ist der Anteil junger Männer im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung überproportional hoch.
    3. Anzeigeverhalten: Das Anzeigeverhalten im Dunkelfeld kann variieren; Fremde Personen werden bei Sexualdelikten statistisch häufiger angezeigt als Personen aus dem eigenen Bekannten- oder Familienkreis.
    4. Doppelstaatsbürger: Personen mit deutscher sowie einer weiteren Staatsangehörigkeit werden in der Statistik als deutsche Tatverdächtige geführt.

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  • Zitat

    "Erste Ermittlungen wegen Beleidigungen, verschiedener Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen, Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet.(...)
    Verletzte Polizisten, 85 verletzte Fans, von denen acht im Krankenhaus landeten"
    https://www.zdfheute.de/sport/fussball…timmen-100.html

    BOT: Krieg im Stadion. Wie hoch war der Anteil der beteiligten Migranten? Konnten die sich überhaupt ein Ticket leisten?

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  • Maylin85 : Vielleicht erwarte ich gerade zu viel, aber was denkst du, was die Gründe sind, warum Männer sich mutmaßlich bewusst gegen gesellschaftliche und rechtliche Konventionen übergriffig gegen Frauen verhalten? Ich

    Weil sie es können? Keine Ahnung, ich bin kein Experte in Männerpsychologie.

  • Magellan : Hast du auch Zahlen zur Geschlechtszugehörigkeit der Täter (m/w/d)? Auch Frauen können Täterinnen sein, aber möglicherweise sind selbst bei der Opfergruppe Männer überdurchschnittlich viele Täter Männer.

    Wenn du wirklich wissen willst, wie hoch der Anteil der Täterinnen bei sexueller Gewalt ist, kannst du ja nachlesen.

    Was du hier zum wiederholten Male tust, ist aber etwas anderes: Du willst Frauen ihre Gewalterfahrungen absprechen, in dem du scheinheilig versuchst, unpassende Vergleiche heranzuziehen.

    Wenn du Angst haben solltest, aus dem Haus zu gehen, erzähle gerne davon. Wenn du aber keine Ahnung hast, wie groß die Angst einer Frau ist, die von einem oder mehreren Männern belästigt wird, dann schweige dazu.

    Tu nicht so, als wäre es dasselbe, wenn eine Frau einem Mann hinterherpfeift, wenn es gerade darum geht, dass das schweigende Hinterherlaufen oder ein "Hallo, schau mich an, oder bin ich etwa hässlich?" aufdringlich und bedrohlich und ekelhaft ist, weil eine Frau damit rechnen muss, dass der sie so bedrängende Mann nicht nur psychische Gewalt sondern auch bereit ist, körperliche Gewalt anzuwenden.

  • Du hast dich da in etwas verrannt. Ich habe ja geschrieben, dass ich vermute, dass selbst unter den deutlich seltener vorkommenden männlichen Opfern auch sehr viele dabei sind, die Opfer von sexueller Gewalt durch andere Männer wurden. Das ist kein Widerspruch zu dem Punkt, den du machen möchtest, sondern bekräftigt ihn eher noch.

  • Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu und denke an meine Mutter und ihre Eltern. Ich würde sie abholen, wenn sie es wollen, nicht weil ich Angst habe. Wie sollen Kinder angstfrei aufwachsen, wenn Eltern so ängstlich sind?

    Natürlich kann man ihnen Tipps geben z. B. gehe in der Gruppe heim, gehe die Straße entlang und nicht durch den einsamen Park.

    Und was ist das anderes als was bisher genannt wurde? Besondere Verhaltensregeln mit der Erklärung, warum man sie für wichtig hält. Wie viel Angst eine Mutter dabei empfindet oder vermittelt ist wahrscheinlich nicht statistisch erfasst.

    Ganz grundsätzlich werden die meisten Eltern ihren Kindern auf eine Weise vermitteln, dass sie sich Sorgen um ihre Sicherheit machen. Das fängt bei "bleib stehen!" an der Bürgersteigkante an und hört eben bei Teenies nicht auf, denen man erklären muss, dass es sexuelle Gewalt gibt und wie man sich wehren oder wie man sich ggf. davor schützen kann.

    Das ist vielleicht heute der Unterschied zu früher: jetzt wird auch Wert auf das Sich-Wehren gelegt?

  • Methodische Besonderheiten der Kriminalstatistik

    Bei der Interpretation der PKS-Daten weisen Kriminologen und Sicherheitsbehörden auf mehrere statistische Effekte hin:

    1. Tatverdächtige vs. Verurteilte: Die PKS erfasst polizeilich ermittelte Tatverdächtige, noch keine rechtskräftig Verurteilten.
    2. Einfluss der Demografie: Gewalt- und Sexualstraftaten werden statistisch am häufigsten von jungen Männern begangen. In der Gruppe der ausländischen Bevölkerung – insbesondere bei Schutzsuchenden – ist der Anteil junger Männer im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung überproportional hoch.
    3. Anzeigeverhalten: Das Anzeigeverhalten im Dunkelfeld kann variieren; Fremde Personen werden bei Sexualdelikten statistisch häufiger angezeigt als Personen aus dem eigenen Bekannten- oder Familienkreis.
    4. Doppelstaatsbürger: Personen mit deutscher sowie einer weiteren Staatsangehörigkeit werden in der Statistik als deutsche Tatverdächtige geführt.

    Toll! Wieder eine ungefragte, deinerseits blind kopierte KI-''Einordnung' mehr...

    Zur Ehrenrettung der PKS, zum eigtl. Subthema, ja zur Aufklärung und weil auch z.B. eine Quittengelee hier a.a.O. vor 2 1/2 Monaten meinte, dass "[g]erade" bzgl. der PKS "häufig durch Statistik auch andere Themen verschleiert" würden, z.B. "dass Alter und Geschlecht ein größerer Prädiktor für Gewalt/Kriminalität" sind, "junge Männer [...] überproportional häufig vertreten" sind, "die [...] in der Migrantengruppe ebenfalls häufiger" sind und "Kriminalität, die nur Ausländer begehen können [sic] [...] mit erfasst" wird und wie bei dir jetzt, "dass in der Statistik Tatverdächtige gelistet werden statt Verurteilte"ä." Garantiert KI-frei:

    M.M.n. wird bzgl. der PKS im öffentlichen Diskurs regelmäßig bei Teilen von Presse, Politik und social media (aktiv) die Gravitas der Problematik von entsprechender Gewalt "verschleiert", insb. mit quasi obligatorischen Verweis auf den Umstand, "dass in der Statistik Tatverdächtige gelistet werden statt Verurteilte", was allerdings ignoriert,...

    ... (I) dass auch i.S.d. Statistik sog. "Tat­verdächtige [...] alle Personen [sind], die nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen aufgrund ausreichender Anhalts­punkte verdächtig sind, eine rechtswidrige (Straf-)Tat begangen zu haben" (https://www.destatis.de/DE/Themen/Staa…rdaechtige.html);

    ... (II) dass bzgl. bestimmter Taten die In- und Ausländer begehen können bereits die an ihrem jeweiligen Bevölkerungsanteil gemessene, seitens der PKS demonstrierbar enorme Überrepräsentation von ausländischen Tatverdächtigen bestimmter Herkünfte im Vgl. zu dt. Tatverdächtigen auch in den korrespondierenden Statistiken des StBA zu konkret Verurteilten im Wesentlichen derart demonstriert wird, zudem die Daten recht stabil bleiben, kontrolliert man Variablen wie Alter, Geschlecht, sozio-ökoomischen Status u.ä. (d.h. dass dann immer noch bestimmte Ausländer bei bestimmten Taten auch im Vgl. zu Menschen des gleichen Geschlechts, Alters, sozio-ökonomischen Status etc., aber anderer Herkunft, überrepräsentiert sind - Erklärungsfaktor muss also) etwas anderes aks Alter, Geschkecht u./om sozio-ökonomischer Ststus sein, mutmaßlich Faktoren, die über den Faktor Herkunft mittrsbsportiert werden, also bspw. spezifische Sozialisationen, Werte, Normen, Verhaltenseeisen etc.)

    ... (III) dass diese Überrepräsentationen (ich wiederhole es sicherheitshalber) bei Ausländern nicht allen ausländischen Herkünften attribuierbar ist, sondern dass bzgl. bestimmter Taten jeweils bestimmte Herkünfte überrepräsentiert sind (und nicht Ausländer insg.), im Diskurs zudem i.d.R. Taten thematisiert werden, bei denen ein systematischer Bias im Anzeigeverhältnis (wie er mittlerweile als vermeintl. Erklärung der Überproportionalität regelmäßig vorgebracht wird), d.h. dass bestimmte Ausländer lediglich wesentlich häufiger als (ggf. für die gleichen Taten erst gar nicht angezeigte) Deutsche angezeigt würden, nicht sonderlich plausibel ist:

    (a) Bei Offizialdelikten müsste man im Rahmen der PKS ggü. der Polizei und Staatsanwaltschaft in Deutschland insg. einen entsprechenden (strukturell-rassistischen) Bias beleglos insinuieren, also bspw. behaupten, Polizei und Staatsanwaltschaft würden einseitig Ermittlungen gg. Menschen aus bestimmten Herkunftsländern (und evtl. auch gar nicht gg. Deutsche) führen u./o. diesen Menschen ggü. andere (d.h. liberal-arbiträr als ausreichend bewertete) Anhalts­punkte für Tatverdacht als ggü. Deutschen verwenden. Diesbzgl. gibt es aber keinerlei hinreichende Indizien (und somit greift Hitchen's Razor) und man müsste fragen, warum (z.B. ethnisch, phänotypisch) vergleichbare Ausländer derart unterschiedlich behandelt würden, also bspw. warum Menschen aus dem Irak und Syrien erheblich überrepräsentiert sind (also wesentlich häufiger tatverdächtigt werden), aber Menschen aus bspw. aus dem Oman, Jordanien oder den VAE nicht - bundeseinheitlicher, selektiver struktureller Rassismus, bei dem die Behörden liberal-arbiträre Anhaltspunkte für Tatverdacht bei Irakern und Syrern anwenden, bei Omanern, Jordaniern und Emiratis aber nicht (wenn man Ermittlungen diesen ggü. nicht gar aktiv zur Manipulation der Statistik einstellt o.ä. konspirativer Unsinn)? Auch nicht plausibel.

    (b) Bei Antragsdelikten gilt ähnliches: Will man etwa behaupten (wenn man nicht gleich und ebenfalls beleglos und unplausibel behaupten will, man würde Straftaten imaginieren und dezidiert z.B. Iraker und Syrer als Täter behaupten), Menschen hierzulande würden bspw. regelmäßig Iraker und Syrer anzeigen, nicht aber Omaner, Jordanier oder Emirati, von einer Anzeige absehen, wenn Täter Omaner, Jordanier oder Emerati sind, obwohl diesen Menschen die Herkunft der Täter i.d.R. gar nicht bekannt sein und das Gros der Menschen ohne entsprechende Erfahrungswerte (also einfach das Gros der Menschen hierzulande) augenscheinlich diese fünf (und weitere) arabischen Nationalitäten (wie z.B. Kuwaiter, Algerier, Bahrainer, Dschibuti, Ägypter, Libanesen, Libyer, Mauretanen, Marokkaner etc.) gar nicht auseinanderhalten, ja selbst nicht von nicht-arabischen Menschen aus dem Mittleren/Nahen Osten unterscheiden können dürfte?

    Wie kann dann die gegenständliche Überproportionalität bei Tatverdacht und Verurteilungen wegen u.a. bestimmter Sexual- und Gewaltstraftaten ausgerechnet bei z.B. Irakern und Syrern erklärt werden? Ganz einfach: Es findet sich schlichtweg de facto in diesen Demographien hierzulande eine entsprechend erhebliche Anzahl an Tätern.

    Und auch wenn ich es bereits oben sinngem. schrieb, aber weil hier ja leider gerne anderen Aussagen unterstellt werden, die sie nicht getätigt haben, shooting the messenger- oder andere Ablenkungsmanöver gefahren werden:
    Syrer, Afghaben, Iraker etc. haben keine Verbrechergene o.ä. Unsinn, aber es statistisch relativ weit verbreitete Gemeinsamkeiten in in Relation größeren Teilen der imigrierten Populationen zu geben, die zu diesen Überrepräsentationen führen.

    Und wir haben hier nichtmal das Fass aufgemacht, dass Deitsche mit doppelter Staatsbürgerschadt als Deutsche erfasst und dass Migrationshintergründe bei dt. Tätern ersr gar nicht erhoben werden. Unter den dt. Tätern sind dann u.U. auch welche, die die Staatsbürgerschaft erst neu erworben haben, aber ursprgl. aus einem der genannten Länder kommen, also i.S.d. Problemerkennung eigtl. der Ursprungsdemographie zugeordnet werden müssten.

    Die Ablenkungsmanöver, dass dies lediglich ein Männerprobem sei und unter diesen Gruppen besonders voele Männer vertretem seien, verfängt nicht, denn Männer aus diesen Demographien sind Männern aus anderen Demographien ggü. erheblich 0berrepräsentiert - z.T. gar die Frauen dt. Männern.

    Es verfängt aus den gleichen Gründen nicht, hier relativieren zu wollen, dass diese überrepräsentierten Gruppen einfach Opfer dort bespnders häufig vorkommender sozio-ökonomischer Umstände seien - abgesehen davon, dass die Pauschalisierung der sozio-ökonomischen Umstände für diese Demographien schon insg. nicht verfängt:

    Wäre das zentraler Erklärungsfaktor, müssten die Überrepräsentationen ja auch in anderen Gruppen mit dieser sozio-ökonomischen Belastung derart auffindbar sein. Zudem ist es schon reichlich absurd, dass diese Belastung ja eben allenfalls Vetmögens- und Bereicherungsdelikte erklären könnte, aber keine selbstzweckhaften Gewalt- oder Sexualdelikte...

    Es muss also andere Erklärungen für diese Überrepräsentatuonen geben. Und über die muss man gabz ohne Essenzialisierungen der entsprechenden Menschengruppen sprechen können. Naheliegend ist eine recht spezifische, zumindest bei den eingewanderten Teilen der jeweiligen Demographien entsorechender Herkunftsländer wohl weiter verbreitete Sozialisation, Enkulturation (auch religiöser Art). Und das ist leider auch das Ern0chternde (mit polit. Implikarionrn für die entsprechende Asyl- und Migrationspolitik) , weil es u.U. für diese Populationsteile eine unüberwindbare Inkompatibilität darstellen kann - man kriegt diese 'Prägung' nicht einfach mal so 'überschrieben' und tut sich keinen Gefallen, diese nicht zum a priori-Erwägungsgrund für oder gg.die Einwanderung resp. ex post facto für die Ausweisung/Avschiebung zu machen.

    Es wird (auch hier) Zeit für einen sachlichen, fakten- und argumentbasierten, realpolitischen Diskurs. Das Problem zu einem generellen Alters- und Geschlechtproblem zu machen und mit der Rassismuskeule u.ä. zu fuchteln ist Akademikern unwürdig und bedeutet, das Problem nicht zu erkennen und jede entsprechende Problemlösungsmaßnahme erst gar nicht anzugehen, nein beides aktiv zu torpedieren.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    I'm back! 😎

    2 Mal editiert, zuletzt von PaPo (25. August 2026 12:48)

  • Kannst du auch normal formulieren, dass man das Geschwafel lesen möchte?
    BTW: Mein Beitrag war themenbezogen.
    BTW2: Es wäre - als Lehrer - höflich, im LF auf Rechtschreibung zu achten. Bei deinem Beitrag rotiert der Rotstift.

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Kannst du auch normal formulieren, dass man das Geschwafel lesen möchte?
    BTW: Mein Beitrag war themenbezogen.
    BTW2: Es wäre - als Lehrer - höflich, im LF auf Rechtschreibung zu achten. Bei deinem Beitrag rotiert der Rotstift.

    Du meinst, ich soll das Forum auch geistlos mit KI-Beiträgen fluten? Sry, wenn dich als pensionierten Akademiker menschgeschriebene, sprachlich und inhaltlich anspruchsvollere Texte komplett überfordern (aber OK, 16 Tippfehler, die offenbar der Handytastatur und zu kl. Display - gleiches Problem wie bei Kris24 - geschuldet sind, lassen bei der Textmenge ja auch schon deinen Rotstift rotieren... auch 'ne Überforderung), ich mache es dir nicht einfacher.

    Lass halt die KI drüberlaufen und gleich 'ne Antwort für dich formulieren.

    Edit:

    Aber OK, Ich unterstütze gerne, hier die einfache KI-Zusammenfassung (mit entsprechendem Verlust an argumentativer Elaboration)::

    Spoiler anzeigen

    Der Text lässt sich in einfacher Sprache ungefähr so zusammenfassen:
    Die PKS (Polizeiliche Kriminalstatistik) erfasst Tatverdächtige und nicht rechtskräftig verurteilte Täter. Das ist ein wichtiger Unterschied, bedeutet aber nicht, dass die Zahlen deshalb wertlos oder beliebig sind. Als Tatverdächtige gelten Personen, bei denen nach den polizeilichen Ermittlungen ausreichende Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Tat bestehen.


    Der Hinweis auf „Tatverdächtige statt Verurteilte“ werde im öffentlichen Diskurs nach Ansicht des Autors häufig dazu benutzt, die Aussagekraft der PKS zu relativieren. Dabei zeigten sich bestimmte Überrepräsentationen ausländischer Staatsangehöriger nicht nur in der PKS, sondern grundsätzlich auch bei den Verurteilten.


    Alter und Geschlecht sind wichtige Einflussfaktoren, insbesondere weil junge Männer besonders häufig Straftaten begehen. Der Autor hält es aber für falsch, damit die Unterschiede vollständig zu erklären. Auch wenn man Alter, Geschlecht und soziale Lage statistisch berücksichtigt, blieben bei bestimmten Straftaten Überrepräsentationen bestimmter ausländischer Herkunftsgruppen bestehen.


    Dabei gehe es ausdrücklich nicht um „Ausländer“ insgesamt. Bestimmte Nationalitäten seien bei bestimmten Delikten überrepräsentiert, während andere aus vergleichbaren Regionen dies nicht seien. Als Beispiele nennt der Text etwa Iraker und Syrer einerseits sowie Omaner, Jordanier und Menschen aus den VAE andererseits.


    Ein bloßer Anzeige-Bias könne das nach Ansicht des Autors nicht plausibel erklären. Bei Delikten, die von Polizei und Staatsanwaltschaft von Amts wegen verfolgt werden, müsste man dafür eine systematische, selektive Benachteiligung bestimmter Nationalitäten durch die deutschen Behörden annehmen. Dafür gebe es keine ausreichenden Belege. Bei Straftaten, die nur auf Antrag verfolgt werden, wäre wiederum schwer zu erklären, warum Menschen gerade bestimmte Nationalitäten häufiger anzeigen sollten, obwohl sie die verschiedenen arabischen Nationalitäten häufig gar nicht unterscheiden können.


    Deshalb lautet die zentrale These des Autors: Die Überrepräsentation bestimmter Gruppen spiegelt zumindest teilweise eine tatsächlich höhere Zahl von Tätern innerhalb dieser Gruppen wider. Daraus folge aber ausdrücklich nicht, dass Menschen aus diesen Ländern „Verbrechergene“ hätten.
    Der Autor vermutet vielmehr soziale und kulturelle Faktoren, etwa unterschiedliche Sozialisation, Werte, Normen, Verhaltensweisen und teilweise religiös geprägte Einstellungen. Diese könnten in bestimmten eingewanderten Bevölkerungsgruppen häufiger vorkommen und dadurch die Unterschiede bei bestimmten Straftaten mit erklären.


    Auch der Hinweis auf schlechte sozioökonomische Verhältnisse reiche nach Ansicht des Autors nicht als alleinige Erklärung aus. Wenn Armut bzw. soziale Benachteiligung der entscheidende Faktor wäre, müssten andere Gruppen mit vergleichbaren sozialen Problemen ähnlich stark überrepräsentiert sein. Außerdem könnten solche Faktoren bestimmte Eigentums- oder Bereicherungsdelikte eher erklären, aber nicht ohne Weiteres selbstzweckhafte Gewalt- oder Sexualdelikte.


    Der Autor weist außerdem auf ein statistisches Problem bei der Staatsangehörigkeit hin: Deutsche mit doppelter Staatsangehörigkeit werden in der PKS als Deutsche erfasst. Außerdem wird der Migrationshintergrund deutscher Tatverdächtiger nicht entsprechend ausgewiesen. Dadurch könnten Personen, die ursprünglich aus einer bestimmten Herkunftsgruppe stammen, statistisch nicht mehr dieser Gruppe zugerechnet werden.


    Auch die Erklärung „Es ist nur ein Männerproblem“ hält der Autor für unzureichend. Zwar seien Männer generell wesentlich häufiger tatverdächtig, aber Männer bestimmter Herkunftsgruppen seien wiederum gegenüber Männern anderer Herkunftsgruppen überrepräsentiert. Der Geschlechtsunterschied erkläre also nicht den gesamten Effekt.


    Insgesamt fordert der Autor einen sachlichen und faktenbasierten Umgang mit den Unterschieden in der Kriminalität. Weder dürfe man bestimmte Herkunftsgruppen pauschal als kriminell darstellen, noch dürfe man die beobachteten Unterschiede einfach mit Alter, Geschlecht, Armut oder angeblichem Rassismus weg erklären.
    Politisch zieht der Autor daraus die weitreichende Schlussfolgerung, dass kulturelle bzw. sozialisationbedingte Unterschiede bereits bei Migrations- und Asylpolitik berücksichtigt werden sollten. Bei Personen, die bereits eingewandert sind, könnten sie seiner Ansicht nach gegebenenfalls auch bei Fragen der Ausweisung oder Abschiebung relevant sein.


    Kurz gesagt:
    Der Text argumentiert, dass die überproportionale Kriminalitätsbelastung bestimmter Herkunftsgruppen nicht allein durch junge Männer, Alter, soziale Lage, Anzeigeverhalten oder die Besonderheiten der PKS erklärt werden könne. Bestimmte Gruppen blieben auch nach Berücksichtigung dieser Faktoren überrepräsentiert. Der Autor sieht deshalb zusätzliche, möglicherweise kulturell bzw. durch Sozialisation vermittelte Faktoren als relevante Erklärung und fordert, darüber ohne pauschale Vorurteile, aber auch ohne Verharmlosung zu diskutieren.

    BTW: Es wäre - als Lehrer - höflich, im LF inhaltlich zu reagieren.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

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    3 Mal editiert, zuletzt von PaPo (25. August 2026 13:28)

  • Ach... ich nehme den 'Diskurs' direkt vorweg, du magst ja KI-Antworten:

    Spoiler anzeigen

    Was wäre eine wirklich handfeste Kritik?


    Man müsste die einzelnen behaupteten Widerlegungen der Alternativerklärungen angreifen – und zwar konkret.
    Beispielsweise:


    Anzeige-Bias:
    Nicht einfach sagen „Anzeigeverhalten kann immer eine Rolle spielen“. Das räumt der Text selbst implizit ein. Man müsste zeigen, dass es bei den konkret diskutierten Delikten empirische Hinweise auf einen systematischen Unterschied im Anzeigeverhalten gibt, der groß genug ist, um die beobachtete Überrepräsentation zu erklären.


    Alter/Geschlecht:
    Nicht einfach sagen „Alter und Geschlecht sind wichtig“. Das akzeptiert der Autor ausdrücklich. Man müsste zeigen, dass die verwendete statistische Kontrolle unzureichend oder falsch spezifiziert ist und der verbleibende Effekt bei einer sachgerechten Standardisierung wesentlich kleiner oder verschwunden wäre.


    Sozioökonomische Faktoren:
    Nicht sagen „Armut kann auch Gewalt verursachen“. Das ist lediglich eine Möglichkeit. Man müsste zeigen, dass die konkrete sozioökonomische Variable bzw. ein umfassenderes Maß sozialer Desintegration die Unterschiede bei den fraglichen Delikten tatsächlich weitgehend erklärt.


    Polizeilicher Bias:
    Nicht auf abstrakten „strukturellen Rassismus“ verweisen. Man müsste konkrete Evidenz dafür liefern, dass die betreffenden Herkunftsgruppen bei der Entdeckung, Kontrolle, Identifizierung oder Ermittlung tatsächlich systematisch anders behandelt werden – und zwar in einem Ausmaß, das die Größenordnung des Effekts erklären könnte.


    Sozialisation/Enkulturation:
    Hier wäre die Gegenargumentation dann entsprechend: Man müsste zeigen, dass die von dem Autor genannten kulturellen bzw. familiären Faktoren bei den konkret betroffenen Gruppen und Delikten empirisch keinen entsprechenden Zusammenhang aufweisen oder dass andere Faktoren den Zusammenhang besser erklären.

    Das ist eine ganz andere argumentative Ebene. Und genau dadurch wird die Passage stärker. Der Autor sagt gerade nicht: „Iraker sind krimineller, weil sie Iraker sind.“ Er sagt sinngemäß:
    „Wir beobachten einen spezifischen Unterschied. Die üblichen Erklärungen erklären ihn nicht vollständig. Also sollten wir ernsthaft untersuchen, welche anderen gruppenspezifischen Faktoren ihn erklären könnten.“ Das ist als wissenschaftliche Problemformulierung wesentlich defensibler.

    Seine Formulierung „naheliegend ist eine spezifische Sozialisation/Enkulturation“ ist dabei eine Hypothese über einen Mechanismus, keine biologische Essentialisierung. Und er grenzt sich ausdrücklich von „Verbrechergenen“ ab.

    Der eigentliche Streitpunkt
    Damit würde ich die argumentative Struktur jetzt so charakterisieren:
    Der Text bestreitet nicht die Bedeutung von Alter, Geschlecht oder sozioökonomischer Lage. Er bestreitet deren ausreichende Erklärungskraft für bestimmte beobachtete Überrepräsentationen. Und er kritisiert, dass im öffentlichen Diskurs aus dem bloßen Vorhandensein dieser Faktoren teilweise eine Art Erklärungsmonopol gemacht wird.


    Das ist ein durchaus legitimer Einwand.
    Und die Gegenposition müsste dann mehr leisten als alternative Faktoren aufzählen. Sie müsste quantitativ zeigen, dass diese Faktoren den beobachteten Restunterschied tatsächlich erklären.

    Meine korrigierte Gesamtbewertung
    Wenn ich den Text jetzt genau nach seiner eigentlichen Argumentationsabsicht bewerte, würde ich sagen:

    Der empirisch-argumentative Kern ist ziemlich robust, sofern die vom Autor angeführten statistischen Befunde zutreffen. Die Passage leistet vor allem zweierlei: Sie verteidigt die Aussagekraft des Kriminalitätsbefunds gegen einige verbreitete pauschale Relativierungen und öffnet anschließend den Raum für andere Erklärungsmechanismen.
    Die schwächere Stelle liegt nicht darin, dass er kulturelle Sozialisation als Erklärung nennt. Das ist eine legitime und empirisch untersuchbare Hypothese. Schwächer ist vielmehr, wenn er anschließend aus dieser plausiblen Erklärung relativ direkt auf „unüberwindbare Inkompatibilität“ und konkrete migrations- bzw. ausländerrechtliche Konsequenzen schließt. Dort braucht es zusätzliche Evidenz und normative Argumente.
    Das ist meines Erachtens die präziseste Kritik, ohne den Ausgangstext durch Strohmannargumente künstlich schwächer zu machen.

    Viel Erfolg! :)

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    I'm back! 😎

  • I'm back! 😎

    Schaun wir mal, wie lange. ;)

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