• Solange die Kinder beaufsichtigt sind, ist doch alles klar. Die wenigsten Eltern werden überhaupt mitbekommen, dass statt Unterricht Beaufsichtigung stattfindet.

    Doch, das merken die Eltern bei uns ganz genau und ja, das ist auch ein deutlicher Unterschied in der Statistik, denn es ist eben kein Unterricht, sondern Hortzeit dann, die kostenlos von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr für alle angeboten werden muss.

    Wirklich treffen würde es erst, wenn Unterricht ausfällt und Kinder nach Hause geschickt werden.

    Das ist aber in der Grundschule nicht erlaubt und führt im Zweifelsfall dazu, dass eine Person über 100 Kinder in der Sporthalle betreut.

  • Doch, das merken die Eltern bei uns ganz genau und ja, das ist auch ein deutlicher Unterschied in der Statistik, denn es ist eben kein Unterricht, sondern Hortzeit dann, die kostenlos von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr für alle angeboten werden muss.

    Das ist aber in der Grundschule nicht erlaubt und führt im Zweifelsfall dazu, dass eine Person über 100 Kinder in der Sporthalle betreut.

    Na, wenn's niemanden gibt, der die Arbeit machen kann, dann gibt es auch keine Betreuung. Bei uns geht's auch nicht um Menschenleben, also braucht es auch keine Notbesetzung wie in Krankenhäusern.

  • Ich finde das Ergebnis an sich erwartbar, was ich als eine Frechheit empfinde ist, dass die Einigung nicht rückwirkend gelten soll, denn die Quintessenz ist: je länger man verhandelt, desto länger sparen die AG

  • Ich finde das Ergebnis an sich erwartbar, was ich als eine Frechheit empfinde ist, dass die Einigung nicht rückwirkend gelten soll, denn die Quintessenz ist: je länger man verhandelt, desto länger sparen die AG

    Ich dachte, die 27 Monate zählen rückwirkend, also Nov. 25 bis Januar 28. Vielleicht habe ich es auch falsch gelesen? Momentan schreibt jede Zeitung anders.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Ich dachte, die 27 Monate zählen rückwirkend, also Nov. 25 bis Januar 28. Vielleicht habe ich es auch falsch gelesen? Momentan schreibt jede Zeitung anders.

    Die Laufzeit gilt ab Auslaufen der alten Einigung, also von November 2025 bis Januar 2028. Die erste Steigerung gibt es aber erst ab dem 1. April 2026. Von November 2025 bis April 2026 gibt's also 0 %.

  • Was ja defacto einer Nullrundung entspricht.

    Für das 1. Halbjahr ja.

    Und die letzte Erhöhung kommt im allerletzten Monat.

    Wir haben ja in einem Monat Wahlen. Es wurde versprochen, dies zeit- und inhaltsgleich auf Beamte zu übertragen. Mal schauen, ob dies wirklich klappt.

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  • Die Laufzeit gilt ab Auslaufen der alten Einigung, also von November 2025 bis Januar 2028. Die erste Steigerung gibt es aber erst ab dem 1. April 2026. Von November 2025 bis April 2026 gibt's also 0 %.

    Rückwirkend gab es selten Geld und 1. April klappt aus Zeitgründen für uns Beamte wohl auch nicht. Mal schauen, wann wir mehr Geld erhalten.

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  • Lächerliche Terminierung dieser Verhandlungen und das seit Jahren. War doch beim letzten Mal auch ne Nullrunde für einige Monate. November bis April sind saftige 5 Monate 0% Erhöhung. Wie wäre es, wenn die nächsten Verhandlungen dann auch mal pünktlich starten, sodass die AG-Seite ihre Zeitspieltaktik (Mourinho wäre stolz) nicht in diesem Maße umsetzen kann?

    Den Reallohnverlust merkt man schon gut, selbst als Beamter. Da muss man dann ggf. durch D.n.V. selbst nachsteuern, um den Reallohnverlust irgendwie auszugleichen. Naja, wenigstens die letzte PKV-Erhöhung wird ausgeglichen, wenn man mal von einer Übertragung des Ergebnisses auf die Beamten ausgeht.

    Ich werde in Zukunft mein schulisches Engagement stark zurückschrauben. Keine Extrawürste, kein Material- oder Methodenfeuerwerk, solide Stunden mit dem Lehrbuch. Pünktlich vor Ort, noch pünktlicher wieder im Auto nach Hause. Erkältungs- und / oder Erschöpfungssymptome werde ich noch präziser wahrnehmen und entsprechend handeln.

  • Wüst erneuerte dabei sein Bekenntnis, den angestrebten Tarifabschluss in der laufenden Einkommensrunde eins zu eins auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen zu übertragen. Ausreichend ausgestattetes Personal sei eine zentrale Voraussetzung für einen krisenfesten, modernen Staat. „Ohne sie wird es nicht gehen. Dieser Staat braucht das Berufsbeamtentum“, sagte der Ministerpräsident.


    "1:1" - Wüst kündigt vollständige Übernahme des Tarifergebnisses auf Beamte an - News4teachers https://share.google/GdJSpKWwO3SNSLZDj

  • Wie wäre es, wenn die nächsten Verhandlungen dann auch mal pünktlich starten, sodass die AG-Seite ihre Zeitspieltaktik (Mourinho wäre stolz) nicht in diesem Maße umsetzen kann?

    Die Verhandlungen dürfen nicht starten, so lange der Tarifvertrag noch gilt. Eher anfangen geht daher nicht.

  • Wüst erneuerte dabei sein Bekenntnis, den angestrebten Tarifabschluss in der laufenden Einkommensrunde eins zu eins auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen zu übertragen. Ausreichend ausgestattetes Personal sei eine zentrale Voraussetzung für einen krisenfesten, modernen Staat. „Ohne sie wird es nicht gehen. Dieser Staat braucht das Berufsbeamtentum“, sagte der Ministerpräsident.


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    Ist aber vom Januar. Da lässt sich dann sagen, dass man nicht mit diesem Ergebnis gerechnet hat. Da würde ich zunächst nicht zu viel drauf geben, auch wenn die Übernahme sicherlich kommen wird, ist schließlich auch die ständige Übung.

  • Naja, wenigstens die letzte PKV-Erhöhung wird ausgeglichen, wenn man mal von einer Übertragung des Ergebnisses auf die Beamten ausgeht.

    Mein Beitrag wird nächsten Monat so gepfeffert erhöht, dass 1/2 von 5,8% bei Teilzeit die Erhöhung nicht (!) ausgleichen werden. Dazu arbeite ich noch aufgerundete zwei Bagatellstunden trotz 50% Teilzeit unbezahlt. Wirklich deprimierend ...

  • Die Verhandlungen dürfen nicht starten, so lange der Tarifvertrag noch gilt. Eher anfangen geht daher nicht.

    Die Verhandlungen dürfen vorher anfangen, nur gestreikt werden darf nicht. (Das ist zumindest die Begründung, warum sie nicht vorher beginnen.)


    Meines Erachtens kann man aber die erste Verhandlung schon vorher starten – und zwar so, dass das Ende des zweiten Verhandlungstermins auf den Tag des Endes des Tarifvertrags fällt.

    Die Tarifverhandlungen laufen doch ohnehin immer gleich ab:

    Der erste Tag endet damit, dass der Arbeitgeber kein Angebot vorlegt, und dann vergeht ein Monat, ohne dass irgendetwas passiert.

    Bei der zweiten Runde gibt es ein Minimalangebot der Arbeitgeber, und es kommt zu zaghaften Streiks.

    Bei der dritten Runde einigt man sich auf irgendetwas dazwischen (leider oft näher am Arbeitgeber-Angebot als an den Arbeitnehmer-Forderungen).

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