Ähm - nein. Ist es nicht. (Ich nehme an, das war Ironie, oder?)
Wie teuer ist es, Sachunterricht fachfremd zu unterrichten?
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Meine Kolleginnen und ich haben Desinfekt im Klassenzimmer, Schultasche, Auto. Vorher fasse ich nichts Privates an.
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Bei uns wird in den Sommerferien Großputz gemacht einschließlich Fenster. Ansonsten fegt die Putzfrau und so einmal pro Woche wird nass der Fuboden geputzt. Neulich fand ich es so eklig, dass ich mit den Schülern die Tische geputzt habe und die Regale und Fensterbretter, mein Lehrerpult. Die Putzfrau, die für das untere Stockwerk zuständig ist, macht nichts oberhalb des Fußbodens, die andere Reinigungskraft ist viel sorgfältiger. Wenn wir etwas sagen, ändert sich trotzdem nichts.
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Meine Kolleginnen putzen auch regelmäßig.
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An einer anderen Schule durften wir nach dem Unterricht nicht aufstuhlen, weil die Reinigungskraft täglich die Tische putzen wollte. Solche Unterschiede gibt es.
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Bei uns wird in den Sommerferien Großputz gemacht einschließlich Fenster. Ansonsten fegt die Putzfrau und so einmal pro Woche wird nass der Fuboden geputzt. Neulich fand ich es so eklig, dass ich mit den Schülern die Tische geputzt habe und die Regale und Fensterbretter, mein Lehrerpult. Die Putzfrau, die für das untere Stockwerk zuständig ist, macht nichts oberhalb des Fußbodens, die andere Reinigungskraft ist viel sorgfältiger. Wenn wir etwas sagen, ändert sich trotzdem nichts.
ist bei uns genauso (nichts oberhalb des fußbodens wird geputzt). aber zwei stunden mit der klasse zu putzen ist anstrengender als 6h unterricht und soo laut!!
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Bei uns:
- die Schule (Flure) wird jeden Tag gefegt und gewischt
- Klassenräume: jeden 2. Tag.
- Tische werden jeden Tag abgewischt
- Waschbecken in den Klassen ... ähm, da müsste ich im Putzplan nachschauen.
- Toiletten ebenfalls: jeden Tag gewischt und geputzt.
Solche Zustände wie Nihilst sie beschreibt ... kommen mir daher unmöglich vor. -
nihilist : Und eure Schulleitung lässt das einfach so laufen? Oder ist er/sie inzwischen betriebsblind und nimmt die Missständnisse schon nicht mehr wahr?
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ist das etwa nicht normal?
die graue soße müsste doch jede lehrkraft kennen, oder nicht?
Nein.
Unsere Reinigungskräfte sind die besten, es ist ein Knochenjob, ich möchte nicht tauschen.
Mich ekeln Hefte nicht, schmutzig aussehende Hände selten, da sieht man den Dreck zumindest, wenn das Kind in der Erde gebuddelt hat.
Mich ekeln dafür andere Sachen, aber Unterricht mit Matsch und Erde, mit Pappmaschee oder Modellierzeug, mit Experimenten, Kochen, Farben und anderem, bei dem man schmutzig werden kann, macht mir in der Regel viel Spaß. -
nihilist : Und eure Schulleitung lässt das einfach so laufen? Oder ist er/sie inzwischen betriebsblind und nimmt die Missständnisse schon nicht mehr wahr?
Die Schüler kommen bei uns mit schmutzigen Händen... im Klassenzimmer gibt es sogar noch ein Waschbecken, Seife kauft die Schule, aber aus dem Wasserhahn kommt so ein feiner Strahl und nur kaltes Wasser (wie übrigens auf den Lehrertoiletten auch), da kann man sich kaum die Hände waschen.
Unsre Lehrertoiletten haben nicht mal Klodeckel. Zudem nur kaltes Wasser, das man nicht selbst ausschalten kann, nur so ein oller Druckknopf. Außerdem einen Abfluss im Boden, der nach ein paar Wochen immer trocken liegt und stinkt wie Hölle. Kein Fenster. Keine Lüftung. Kein Haken für Taschen, Jacken, Mützen. Ein Graus!
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Das klingt eher wie Knast als wie Schule. Was sagt denn eure Schulleitung dazu? Klar kann die einzelne Lehrkraft nichts dagegen machen und ich vermute mal, dass eure Schülereltern nicht zu dem Teil der Bevölkerung gehören, die im Zweifel politisch Druck machen können. Und dennoch, finden nicht alle paar Jahre, gerade in Bayern, Schulinspektionen statt? Spätestens dann würde es mich überraschen, wenn eure Missstände einfach laufen gelassen werden.
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Unsere Schülertoiletten, außerhalb des Gebäudes und kalt, sollten vor 18 Jahren renoviert werden. Sollten.
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Ich habe einen abschließbaren Schrank wie alle anderen Kollegen, um z. B. Klassenarbeitshefte sicher zu verwahren. Jedes Kind hat ein Schließfach, das Lehrerpult ist abschließbar, Schlüssel hat der Klassenlehrer.
Unsere Türen sind dank Amok alle von ihnen ohne Schlüssel abschließbar, von außen mit Lehrerschlüssel. Selbst wenn abgeschlossen wurde, kann sie von drinnen geöffnet werden (Fluchtweg). Die Kinder nützen es manchmal aus, eines versteckt sich vor der Pause im Raum, lässt sich einschließen und sobald der Lehrer weg ist, wird geöffnet und die anderen kommen wieder hinein.
Allerdings wurde mir auch schon einmal mein Käsebrot im abgeschlossenen Schrank angeknabbert. Ich habe den Täter erwischt, es war eine Maus.

Ergänzung, mein Beitrag galt nihilist zu was ist normal?
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ist bei uns genauso (nichts oberhalb des fußbodens wird geputzt). aber zwei stunden mit der klasse zu putzen ist anstrengender als 6h unterricht und soo laut!!
Wir haben nach Kunst geputzt, die Tische hatten sowieso was abbekommen und das hat sich einfach so ergeben. Meine Klasse ist absolut lieb, da war das putzen sogar lustig und eifrig waren sie auch.
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So schlimme Zustände herrschen bei uns nicht, auch wenn immer wieder Nässe durch die Fenster kommt und wir viele bauliche Mängel haben. Aber: Es wird regelmäßig geputzt und unsere Schränke sind teils bei Bedarf abschließbar...
Was man als Lehrkraft hier anschafft, wird auch meistens von den SuS wertgeschätzt. Viele haben zuhause eben auch keine Bücher oder Spiele und es ist - eigentlich traurigerweise - etwas Besonderes. Ich mache das aber auch transparent, dass ich diese Dinge teilweise von privatem Geld anschaffe und die Bücher/Spiele etc. nur dann allen Kindern lange Freude machen können, wenn jeder pfleglich damit umgeht. Dass dann Sachen trotzdem bei intensivem Gebrauch schnell nicht mehr wie neu aussehen, ist natürlich völlig okay (deshalb kaufe ich ohnehin i.d.R. nur stark reduzierte Mängelexemplare und Flohmarkt-/Kleinanzeigenfunde).
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An einer anderen Schule durften wir nach dem Unterricht nicht aufstuhlen, weil die Reinigungskraft täglich die Tische putzen wollte. Solche Unterschiede gibt es.
Aufstuhlen in meinem Kopf: einem Raum mehr Stühle geben.
Aufstuhlen in Deinem Kopf: Stühle auf die Tische?
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Aufstuhlen in meinem Kopf: einem Raum mehr Stühle geben.
Aufstuhlen in Deinem Kopf: Stühle auf die Tische?
Der Duden gibt mir recht.
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Das klingt eher wie Knast als wie Schule. Was sagt denn eure Schulleitung dazu? Klar kann die einzelne Lehrkraft nichts dagegen machen und ich vermute mal, dass eure Schülereltern nicht zu dem Teil der Bevölkerung gehören, die im Zweifel politisch Druck machen können. Und dennoch, finden nicht alle paar Jahre, gerade in Bayern, Schulinspektionen statt? Spätestens dann würde es mich überraschen, wenn eure Missstände einfach laufen gelassen werden.
Unser Gebäude ist keine 10 Jahre alt, das wurde BEWUSST so geplant.
Flure, so breit wie der Amazonas, Gruppenräume für 2 Kinder. Licht geht von alleine aus, voll cool, wenn man gerade arbeitet.
Auf den Fluren aber keine Garderoben - die Jacken könnten ja brennen.
Garderoben in den zu kleinen Klassenzimmern, in einer Höhe, für die ich selbst mich auf die Zehenspitzen stellen muss. Eingangsklassen kommen da nicht hin. Kein Ort, um Schuhe abzustellen, einfach unter die Jacken ins Klassenzimmer. Riecht vorzüglich.
Sonnenschutz fährt sich runter, auch wenn es draußen unter 0 hat und die Sonne das einzig wärmende im Raum ist (ein winziger Heizkörper dient der Deko, der wird erst mittags warm). Der Sonnenschutz lässt sich NICHT manuell stoppen oder hochfahren. Dafür können wir den Raum nicht verdunkeln, zB für Filme oä, nur Vorhänge, die durch sich im Wind schließende Fenster eingezwickt und abgerissen werden). Wärme kommt über die Lüftungsanlage, die aber aussetzt, sobald jemand ein Fenster im Kreislauf öffnet (was bei 13 Klassen und diversen Räumen sicher so gut wie nie vorkommt).
Wie gesagt, 17°C sind normal und morgen früh wird es noch kälter sein, da die Heizung erst morgen um 6 Uhr einsetzt.
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bei mir wurde aus der einzigen abschließbaren schublade ein von mir angebissener, halber proteinriegel gemopst. es gibt nämlich nur eine art schlüssel, die für alle schränke und schubladen im haus passt. da hat sich wohl ein kind einen schlüssel geliehen und hatte mehr hunger als ekel. andere, private schubladenutensilien fand ich dann auf dem fußboden. daher ist schule für mich ein sehr ungemütlicher ort, den ich nach unterrichtsschluss schnellstens wieder verlassen will. vom fetten, dunklen dreck vom unversiegelten schulhof auf/in schränken, regalen, fensterbänken und büchern, der nie von der putzfirma geputzt wird und dann liegenbleibt, bis ich ihn alle paar monate notgedrungen selbst halbherzig wegputze, ganz zu schweigen. schule ist schon ein ziemlich unappetitlicher arbeitsplatz. stapel hefte korrigiert, hände gewaschen - graue soße im waschbecken.
Tja, das ist dann offenbar die Kehrseite der Medaille, wenn sich niemand für irgendwas verantwortlich fühlt und jeder darauf beharrt, nichts beizusteuern.
Bei uns ist es sauber, jeder kümmert sich um sein Zeug (ist ja Eigentum), gießt die Blümchen auf der Fensterbank und wischt den Staub selbst aus den Regalen.
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Bei uns ist es sauber, jeder kümmert sich um sein Zeug (ist ja Eigentum), gießt die Blümchen auf der Fensterbank und wischt den Staub selbst aus den Regalen.
Das sollte der Mindeststandard an jeder Schule, unabhängig von Einzugsgebiet und Schulform, sein. Ob das dann die Lehrkräfte selbst machen oder das Reinigungsteam: Wichtig ist, dass es eindeutig festgelegt ist, wer was wann wie zu machen hat (von mir aus auch visualisiert) und die Umsetzung kontrolliert wird. Traurig, dass das an vielen Standorten nicht der Fall ist. Das Problem sind leider ganz oft die Schulleitungen, denen es an Verantwortungsbewusstsein und Führungskompetenz fehlt. Lieber auf ausgefallene pädagogische Konzepte verzichten (Prioritäten setzen!) und dafür schauen, dass das gesamte Schulgebäude ordentlich aussieht und die technische Grundausstattung (!) funktioniert.
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