Krankmeldung per E-Mail bei Halsentzündung – schulische Praxis?

  • manche Schulen wollen angerufen werden ...

    Ich will auch ganz viel. Sinnvoll muss das nicht sein.

    Man kann es auch mal auf einer Konferenz thematisieren, wenn einem das Verfahren nicht passt. Nur so ein Gedanke.

    Wenn die Leistung hier nichts ändern möchte, ist es meiner Meinung nach die Aufgabe der Personalräte hier ins Gespräch zu kommen. Aber eigentlich sollte jede Leitung bemüht sein, die Abläufe möglichst effizient und sicher zu gestalten.

  • Du meine Güte. Man kann sich aber auch Probleme herbeikonstruieren. Da muss doch alles zusammenkommen. Eine Sprechunfähigkeit, die sich morgens ganz plötzlich anbahnt, der Mann, der nicht erreichbar ist (es gibt auch Kollegen, Freundinnen ... auch früh am Tag ...) Man kann auch beim Nachbarn mit einem Zettelchen klingeln ... Zusammengefasst: Wenn man krank ist, sorgt man dafür, dass die Schule rechtzeitig Bescheid bekommt und dringende Sachen regelt man, so gut es eben geht. Das ist bei jedem anders und manche Leute haben kein Whatsapp und manche Schulen wollen angerufen werden ... so what. Erwachsene Menschen finden da einen Weg.

    Man kann es auch mal auf einer Konferenz thematisieren, wenn einem das Verfahren nicht passt. Nur so ein Gedanke.

    Keine Sorge, ich habe es in den vergangenen 25 Jahren immer sehr gut hingekriegt, mich rechtzeitig und ordnungsgemäß krank zu melden. Sehe ich auch gar kein Problem drin.

    Ich habe lediglich auf die Aussage reagiert, dass dann eben der Ehemann anrufen kann.

  • Keine Sorge, ich habe es in den vergangenen 25 Jahren immer sehr gut hingekriegt, mich rechtzeitig und ordnungsgemäß krank zu melden. Sehe ich auch gar kein Problem drin.

    Ich habe lediglich auf die Aussage reagiert, dass dann eben der Ehemann anrufen kann.

    Eben kann. Das war als mögliche Option als Alternative gedacht.
    Dass das nicht bei jedem geht, ist doch klar. Soll auch Singles geben auf dieser Welt.

    Kann - nicht muss. War nur ein Denkanstoß.

    Ansonsten bei Familie, kann man auch die Partnerin / den Partner anrufen lassen.

  • Mir scheint, dass sich hier zwei Ebenen vermischen, die man sauber trennen sollte:
    das Kommunikationsmedium (Mail vs. Telefon) und die Verlässlichkeit der Informationen, die bei einer Krankmeldung benötigt werden.

    Aus meiner Sicht ist nicht entscheidend, wie die Krankmeldung erfolgt, sondern was ankommt. Wenn klar kommuniziert ist, welche Mindestinformationen erwartet werden (voraussichtlicher Zeitraum, Besonderheiten wie Klassenarbeiten oder Termine), kann das sowohl per Mail als auch telefonisch gut funktionieren.

    Der Vorteil der Mail liegt für viele schlicht in der Zeitunabhängigkeit und Nachvollziehbarkeit, gerade wenn man nachts oder sehr früh merkt, dass man nicht dienstfähig ist. Der Vorteil des Telefonats liegt dort, wo Rückfragen üblich oder notwendig sind.

    Ob das eine oder andere besser funktioniert, scheint stark von der jeweiligen Schulkultur und den klaren Absprachen abzuhängen. Wo diese fehlen, wird jedes Medium problematisch – egal ob Mail oder Telefon.

    Entscheidend finde ich, dass Krankmeldungen nicht unnötig erschwert werden. Am Ende profitieren alle davon, wenn kranke Kolleginnen und Kollegen sich frühzeitig und ohne zusätzlichen Druck abmelden können und die Schule trotzdem planbar bleibt.

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