Immerhin wissen jetzt alle mal wieder, wie die derzeitige Bildungsministerin von NRW heißt.
Arbeitszeiterfassung und Präsenzpflicht
-
-
Vorschlag
Der Fokus in Schule liegt oft nicht auf dem Kind, sondern auf administrativen und organisatorischen Zwängen. Erst wenn das Kind gesehen und wertgeschätzt wird, kann es auch ohne Einschränkungen lernen. Lehrkräfte sind oft nur vormittags präsent und verbringen den Nachmittag außerhalb der Schule, was die Zusammenarbeit und die pädagogische Entwicklung behindert. Lehrkräfte sollten nicht nur als Wissensvermittler, sondern als ganzheitliche Begleiter der Schülerinnen und Schüler agieren. Daher sollte eine verpflichtende Arbeitszeit in der Schule von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr eingeführt werden.
Antwort
Die Diskussion über die Arbeitszeit von Lehrkräften wird aktuell auf verschiedenen Ebenen sehr intensiv geführt. Die Einführung eines verpflichtenden Arbeitszeit- bzw. Anwesenheitsfensters für Lehrkräfte von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr hätte einen grundlegenden Umbau des bestehenden Systems zur Folge und ist in jedem Fall kurzfristig angesichts der umfassenden rechtlichen, infrastrukturellen und finanziellen Hürden nicht möglich. Die z. B. zur Umsetzung erforderliche Einrichtung von Arbeitsplätzen und Büros an den Schulen würde erhebliche Kosten bei den Schulträgern auslösen. Aus Sicht der Landesregierung hat sich die eigenverantwortliche und somit auch flexible Einteilung der Arbeitszeit bewährt. Bereits jetzt findet sie ihren Rahmen in den entsprechenden Regelungen der ADO, mit denen Schulleitungen diese Flexibilität z. B. zum Zweck der Schul- und Unterrichtsentwicklung einschränken können.
Obwohl die Diskussion um die Arbeitszeit bei Lehrkräften und deren Erfassung und Bemessung derzeit allgemein präsent ist, gilt es, die bundesgesetzlichen Vorgaben hierzu abzuwarten. Daher steht der Austausch mit der Bundesregierung und den anderen Ländern in der Bildungsministerkonferenz zu einer Lösung für den Lehrkräftebereich im Vordergrund. Das Ministerium für Schule und Bildung steht hierzu mit den anderen 15 Bundesländern im engen Austausch.(Hervorhebungen durch mich)
-
Wie sind dann eigentlich die Präsenzzeiten bei Lehrer in der Abendschule angemacht? Der bei solchen, die in der Abendschule und im Vormittagsunterricht eingesetzt werden?Die werden vergessen, wie sie beim Glatteis vormittags um 7 vergessen wurden

-
Von mir is er nicht

Übrigens: Mach mal den Test, ob du wirklich für's Lehramt geeignet bist:
Und ich hatte gehofft, da kommt jetzt raus, dass ich besser kündigen sollte.
-
Abendunterricht: Ich nehme gern einen spät-Zuschlag.
-
Abendunterricht: Ich nehme gern einen spät-Zuschlag.
Ich mach das freiwillig. Mir müsste man einen Früh-Zuschlag zahlen.
-
Und ich hatte gehofft, da kommt jetzt raus, dass ich besser kündigen sollte.
Ich nenne dich jetzt nur noch „Vorbild des Lehrerzimmers“.
-
Ich mach das freiwillig. Mir müsste man einen Früh-Zuschlag zahlen.
Du lehnst das Geld ab? Dann gib es mir.
-
Du lehnst das Geld ab? Dann gib es mir.
Aktuell profitiert man ja davon 22 statt 25,5 Stunden zu unterrichten. So hoch wäre der Zuschlag nicht, zumal er ja erst ab 20 Uhr gelten würde. Natürlich würde ich ihn nehmen

-
Vorschlag
Der Fokus in Schule liegt oft nicht auf dem Kind, sondern auf administrativen und organisatorischen Zwängen. Erst wenn das Kind gesehen und wertgeschätzt wird, kann es auch ohne Einschränkungen lernen. Lehrkräfte sind oft nur vormittags präsent und verbringen den Nachmittag außerhalb der Schule, was die Zusammenarbeit und die pädagogische Entwicklung behindert. Lehrkräfte sollten nicht nur als Wissensvermittler, sondern als ganzheitliche Begleiter der Schülerinnen und Schüler agieren. Daher sollte eine verpflichtende Arbeitszeit in der Schule von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr eingeführt werden.
Antwort
Die Diskussion über die Arbeitszeit von Lehrkräften wird aktuell auf verschiedenen Ebenen sehr intensiv geführt. Die Einführung eines verpflichtenden Arbeitszeit- bzw. Anwesenheitsfensters für Lehrkräfte von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr hätte einen grundlegenden Umbau des bestehenden Systems zur Folge und ist in jedem Fall kurzfristig angesichts der umfassenden rechtlichen, infrastrukturellen und finanziellen Hürden nicht möglich. Die z. B. zur Umsetzung erforderliche Einrichtung von Arbeitsplätzen und Büros an den Schulen würde erhebliche Kosten bei den Schulträgern auslösen. Aus Sicht der Landesregierung hat sich die eigenverantwortliche und somit auch flexible Einteilung der Arbeitszeit bewährt. Bereits jetzt findet sie ihren Rahmen in den entsprechenden Regelungen der ADO, mit denen Schulleitungen diese Flexibilität z. B. zum Zweck der Schul- und Unterrichtsentwicklung einschränken können.
Obwohl die Diskussion um die Arbeitszeit bei Lehrkräften und deren Erfassung und Bemessung derzeit allgemein präsent ist, gilt es, die bundesgesetzlichen Vorgaben hierzu abzuwarten. Daher steht der Austausch mit der Bundesregierung und den anderen Ländern in der Bildungsministerkonferenz zu einer Lösung für den Lehrkräftebereich im Vordergrund. Das Ministerium für Schule und Bildung steht hierzu mit den anderen 15 Bundesländern im engen Austausch.(Hervorhebungen durch mich)
Hatte ich auf der ersten Seite bereits verlinkt.

-
Abendunterricht: Ich nehme gern einen spät-Zuschlag.
Nehmen würde ich den Zuschlag auch. Aber auch ohne würde ich weiter abends unterrichten.
-
Nehmen würde ich den Zuschlag auch. Aber auch ohne würde ich weiter abends unterrichten.
Mache ich ja auch. Ist ein angenehmes arbeiten.
-
Hatte ich auf der ersten Seite bereits verlinkt.

Jetzt habe ich es auch gesehen. Mir scheint jedoch, dass Links weniger zur Kenntnis genommen werden als die konkreten Aussagen. Daher zitiere ich die relevanten Aussagen gerne direkt.
Ich kann mich gar nicht über die Frage der Arbeitszeiterfassung und die Präsenzpflicht aufregen, da ich ohnehin fast jeden Tag ca. acht Stunden, teilweise länger, in der Schule bin. In den Sommerferien bin ich zwei Wochen vor Ort, in den Kleinen Ferien ist eine Woche immer für Korrekturen und sonstigen Verwaltungsaufwand verplant. Das sind zwar keine acht Stunden am Tag, aber unter Berücksichtigung des Urlaubsanspruchs feiern wie Lehrkräfte dann eben unsere Überstunden während der Schulzeit ab.
Man könnte über ein Gleitzeitkonto sprechen - aber dann müssten beide Seiten die Regeln einhalten.
Das MSB in dem Bereich, dass die echte Arbeitszeit erfasst wird und nicht nach Akkord berechnet wird nach dem Motto eine Englisch-LK-Klausur in der Q2 sei in 20 Minuten zu korrigieren.Die Lehrkräfte in dem Bereich, dass sie tatsächlich dann auch ihre 41 Stunden arbeiten - sprich einige müssen mehr arbeiten, einige weniger. Die eigene Wahrnehmung und die objektive Messung passen oft nicht übereinander.
Und dann ist da noch die Frage der Arbeitsdichte...
-
Ich hatte den Artikel bereits vorher gelesen und ganz schelmisch dabei grinsen müssen. Schon vor, aber erst recht nach Corona gibt es so viele Jobs, in denen Home Office mit Zeitabrechnung möglich ist und das soll für LehrerInnen aber nicht möglich sein? Ich halte den Gedanken, dass Arbeitszeiterfassung zeitgleich in Präsenzpflicht münden müsste, für absolut an den Haaren herbeigzogen. Vermutlich sollen dadurch Kollegen und Kolleginnen aufgeschreckt werden und die Forderung nach Durchsetzung der Pflicht zur Zeiterfassung gebremst werden.
Ich persönlich könnte mit der Präsenzpflicht absolut leben - aber dann auch bitte mit allen Konsequenzen. Ich hätte keine Betreuungsprobleme mehr, denn Konferenzen wären kein Fass ohne Boden. Klassenfahrten würden einfach nicht mehr stattfinden. Wochenenden wären endlich korrekturfrei. Abschlussprüfungen und Abitur werden in den Februar verlegt, damit die Korrekturen und Gutachten vor den Sommerferien fertig sind. Ich bekomme einen Schreibtisch, Hardware und einen Bürostuhl in einem geeigneten Raum gestellt. Die Infos, Anfragen etc., die aktuell über den gesamten Tag verstreut gelesen und bearbeitet werden müssen, würden nur noch bis 16.30 Uhr (bzw. bei mir in TZ wesentlich früher) bearbeitet werden, der Rest halt eben am nächsten Tag.
-
In aller Fairness sollte erwähnt werden, dass in der Privatwirtschaft einige Unternehmen auch zuletzt die Home Office-Tage reduziert haben oder planen, sie wieder ganz abzuschaffen (Quelle).
-
Aktuell profitiert man ja davon 22 statt 25,5 Stunden zu unterrichten. So hoch wäre der Zuschlag nicht, zumal er ja erst ab 20 Uhr gelten würde. Natürlich würde ich ihn nehmen

Wann beginnt bei euch der Unterricht und wie viele Stunden sind es pro Tag?
Habt ihr eigentlich auch den Freitag oder nur 4 Tage?Nehmen würde ich den Zuschlag auch. Aber auch ohne würde ich weiter abends unterrichten.
Früher gab es an meiner Schule einen Mehrwert in Form von 0,5 Entlastungsstunden. Das ist mittlerweile weg.
Der Unterricht endet aber auch um 20:15 Uhr, das empfinde ich noch als human.
Die Kollegen, die Samstags ran müssen bei uns haben dafür den Montag gesetzt frei. -
Früher gab es an meiner Schule einen Mehrwert in Form von 0,5 Entlastungsstunden. Das ist mittlerweile weg.
Der Unterricht endet aber auch um 20:15 Uhr, das empfinde ich noch als human.
Die Kollegen, die Samstags ran müssen bei uns haben dafür den Montag gesetzt frei.Bei uns dauert der Abendunterricht deutlich länger. Das schlaucht schon, Fachschulklassen sind aber angenehm und man darf in RLP bis zu 50% des Unterrichts der Fachschulen online erteilen (wenn ein Konzept vorgelegt wird).
Bei 2x Abendunterricht in der Woche gibt es eine kleine Entlastung (0,5h?).
-
Vorschlag
Der Fokus in Schule liegt oft nicht auf dem Kind, sondern auf administrativen und organisatorischen Zwängen. Erst wenn das Kind gesehen und wertgeschätzt wird, kann es auch ohne Einschränkungen lernen. Lehrkräfte sind oft nur vormittags präsent und verbringen den Nachmittag außerhalb der Schule, was die Zusammenarbeit und die pädagogische Entwicklung behindert. Lehrkräfte sollten nicht nur als Wissensvermittler, sondern als ganzheitliche Begleiter der Schülerinnen und Schüler agieren. Daher sollte eine verpflichtende Arbeitszeit in der Schule von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr eingeführt werden.
Antwort
Die Diskussion über die Arbeitszeit von Lehrkräften wird aktuell auf verschiedenen Ebenen sehr intensiv geführt. Die Einführung eines verpflichtenden Arbeitszeit- bzw. Anwesenheitsfensters für Lehrkräfte von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr hätte einen grundlegenden Umbau des bestehenden Systems zur Folge und ist in jedem Fall kurzfristig angesichts der umfassenden rechtlichen, infrastrukturellen und finanziellen Hürden nicht möglich. Die z. B. zur Umsetzung erforderliche Einrichtung von Arbeitsplätzen und Büros an den Schulen würde erhebliche Kosten bei den Schulträgern auslösen. Aus Sicht der Landesregierung hat sich die eigenverantwortliche und somit auch flexible Einteilung der Arbeitszeit bewährt. Bereits jetzt findet sie ihren Rahmen in den entsprechenden Regelungen der ADO, mit denen Schulleitungen diese Flexibilität z. B. zum Zweck der Schul- und Unterrichtsentwicklung einschränken können.
Obwohl die Diskussion um die Arbeitszeit bei Lehrkräften und deren Erfassung und Bemessung derzeit allgemein präsent ist, gilt es, die bundesgesetzlichen Vorgaben hierzu abzuwarten. Daher steht der Austausch mit der Bundesregierung und den anderen Ländern in der Bildungsministerkonferenz zu einer Lösung für den Lehrkräftebereich im Vordergrund. Das Ministerium für Schule und Bildung steht hierzu mit den anderen 15 Bundesländern im engen Austausch.(Hervorhebungen durch mich)
Ich dachte beim Lese tatsächlich "Was ist denn mit Bolzbold los?", weil das pauschale Gelaber extrem nach KI Bla klingt. Ict war fast beruhigt, als ich an der Quellenangabe sehen konnte, dass es das übliche Behördengelaber ist.
-
Bitte alle dann einen Arbeitsplatz in der Schule beantragen! Und so lange der nicht da ist, darauf verweisen, dass Präsenzpflicht nicht einhaltbar ist.
Niedliche Idee.
Genau. Ganz cool bleiben. So lange die keinen Arbeitsplatz nach Arbeitsschutzbedingungen zur Verfügung stellen, braucht man das auch nicht zu machen. Und wenn sie es tun: Juchu! Gehe sehr gerne nach 4 Stunden nach Hause und habe absolut gar nichts mehr für die Schule zu tun! Keine Wochenendarbeit mehr, keine Feiertagsarbeit! Prima. Dazu ein schicker Arbeitsplatz in der Schule, nette Kollegen um sich. Was will man mehr?
-
Ergänzung: Es wäre auch eine zu große Verbesserung für Teilzeitkräfte. Stellt euch vor, sie könnten sich bei 50% Teilzeit auf Präsenzzeiten von 7.30 Uhr - 11.30/12.00 Uhr berufen. Teammeetings (sprich Lehrerkonferenzen) würden dann natürlich während der Präsenzzeiten stattfinden, oder?Mein absoluter Traum!!!
-
Werbung