Medienentwicklungsplan

  • Keine Brennpunkteschule. Eher ländlich zwischen OWL und Sauerland. Es ist auch nicht nur unser BK. Egal mit welchem Kollegen von anderen BKs ich spreche. Überall das gleiche Bild

    Erlebe ich auch so. Zustimmung zu allen Postings.

    Aber fairerweise war es an anderen Schulformen nicht so ausgeprägt schlimm, also ist es vielleicht auch ein spezielles Klientel-Problem.

  • Du bist nicht der einzige, der über den Verfall der Sitten jammert, das tun einige hier immer wieder gern. Einige Zeit lang wurde die Grundschule verantwortlich gemacht für die faule und schlechte Generation, dann war alles "politisch gewollt", in der DDR alles besser, ab und an ist das Handy Schuld, früher waren es Computerspiele. Apropos: machen die eigentlich noch aggressiv oder hat sich das inzwischen erledigt?

    Erosion von Allgemeinwissen, Basiskompetenzen u.ä. ≠ "Verfall der Sitten"... und was soll dein Kommentar überhaupt (inkl. des framing "jammert" etc.)? Leugnest du diese Erosion?

    Und ja, wenn die Rahmenbedingungen so sind, dass Qualifikation, Selektion, Allokation und Sozialisation de facto unterminiert werden und diese Rahmenbedingungen staarlich (durch Dezernate, Kultudministerien und Co.) verantwortet sind, bspw.

    • Elternwille soll über Zuordnung zur weiterführenden Sxhule entscheiden;
    • Widersprüche erfordern kein Begründungdniveau, so dass Lehrer i.V.m. überbordenden Aufgaben 'sehenden Auges' den Weg des geringsten Widerstands gehen (ähnlichrs gilt mutatis mutandis für Ordnungsmaßnahmen etc.);
    • Abschulungen werden verunmöglicht, rechtlich und z.B. auch durch Abbau von Real-, Haupt- und Förderschulen;
    • Grundätze der Leistungsbewertung werden derart geändert, dass Leistungen, die früher mangelhaft bis ungenügend waren, heute aschlechtestenfalls ausreichend sind;
    • Einführung von Leistungsüberprüfungen resp. Prüfungsformaten, die Noteninflationen bewirken;

      Etc. Etc. Etc.

    ... dann ist das "politisch gewollt".

    Zitat

    früher waren es Computerspiele. Apropos: machen die eigentlich noch aggressiv oder hat sich das inzwischen erledigt?

    Die Debatte ist glücklicherweise tot:

    Die Forschung litt seit den ersten 1984 veröffentlichten Studien in dieser Subdisziplin der Nediengewaltwirkungsforschung an denselben endemischen Problemen wie die einschlögige Forschung zur Wirkung von Gewaltdarstellingen, die sie seitdem perpetuierte: Massivste Defizite bei der Theorienbildung, der Operationalisieeung der unabhängigen und abhängigen Variablen, der allg. Studiendesigns etc. und ein (selbst wenn man all das ignorierte) vollständiges Ausbleiben der Demonstration strapazierbarer, bedeutungsvoller Effekte:

    Spoiler anzeigen

    Den tatsächlichen Stand der Forschung fassen da Experten, die entsprechende Überblicksarbeiten und Metananlysen, wie auch z.T. eigene Wirkungsstudien durchgeführt haben, realistisch zusammen:

    “Any cursory look at the research field will note that the same problems and the same reservations apply to research today as thirty years ago. […] Although most studies would seem a quite pointless exercise, an
    additional complaint must be that research is very expensive and wastes thousands of hours of participants’ time. The opportunity cost alone for more interesting studies is considerable. It is far from easy to detect any obvious improvement in research designs. Measures have changed but perhaps less often to achieve validity and more to help ensure significant results. […] The real puzzle is that anyone looking at the research evidence in this field could draw any conclusions about the pattern, let alone argue with such confidence and even passion that it demonstrates the harm of violence […] in video games. […] If one conclusion is possible, it is that the jury is not still out. It’s never been in. Media violence has been subjected to lynch mob mentality with almost any evidence used to prove guilt” [Cumberbatch, Guy (2004): Video Violence. Villain or victim? A review of the research evidence concerning media violence and its effects in the real world with additional reference to video games].

    Das hat sich seitdem nicht verändert, spätestens(!) mein Kollege Christopher Ferguson (2010) hat da bereits vor über 1 1/2 Jahrzehnten einen diplomatischen Sargnagel mit Blick auf entsprechende Metaanalysen und die korrespondierenden Einzelstudien geschlagen: “Thus the debate on video game violence has been reduced to whether video game violence produces no effects… or almost no effects” [Ferguson, Christopher (2010): Blazing Angels or Resident Evil? Can Violent Video Games Be a Force for Good? In: Review of General Psychology; Nr. 2/2010, Seite 68-81, hier: Seite 74).

    Gerne auch hier:

    • Sherry, J. L. (2001): The effects of violent video games on aggression: A meta-analysis. In: Human Communication Research; Nr. 3/2001, Seite 409-431.
    • Ferguson, C. J. (2007): The good, the bad and the ugly: A meta-analytic review of positive and negative effects of violent video games. In: Psychiatric Quarterly; Nr. 4/2007, S. 309-316
    • Ferguson, C. J. & Kilburn, J. (2009): The Public Health Risks of Media Violence: A Meta-Analytic Review. In: The Journal of Pediatrics; Nr. 5/2009, Seite 759-763.
    • Ferguson (2015): Do Angry Birds Make for Angry Children? A Meta-Analysis of Video Game Influences on Children’s and Adolescents’ Aggression, Mental Health, Prosocial Behavior, and Academic Performance. Online: <http://www.christopherjferguson.com/Angry%20Birds.pdf&gt;.
    • Drummond, A.; Sauer, J. D. & Ferguson, C. J. (2020): Do longitudinal studies support long-term relationships between aggressive game play and youth aggressive behaviour? A meta-analytic examination. Online: <https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rs…RSOS200373C9&gt;.

    Etc. Etc. Etc.

    Die marginalen Zusammenhänge, die man da vermeintl. ‘gefunden’ hat, erodieren, je mehr konfundierende Variablen je besser kontrolliert werden, je adäquater die Kontrollen der Mediengewaltexposition sind, je standardisierter und valider die Operationalisierung der abhängigen Variablen… und zwar auf ein Niveau im unteren einstelligen Prozentbereich bis zur Null vor dem Komma, was die Varianz erklärten Verhaltens angeht (die vermeintl. ‘Wirkungen’ sind von Artefakten quasi nicht mehr unterscheidbar).

    Ist ganz btw übrigens dieselbe Problematik mit den Studien, die vermeintl. positive Effekte des Genderns u./o. negative des gen. Maskulinums herausgefunden haben wollen. Wenn dir korrekterweise schwant, dass die Behauptung, Computerspieke machten aggressiv, Quatsch ist - und es ist aus wissenschaftl. Gründen in der Tat Quatsch -, dann wäre es Zeit, konsequent zu sein und aus denselben Gründen die hl. Kuh dieser Subdisziplin der Psycholinguistik zu schlachten (just saying, weil ich mich sn die letzte 'Debatte' hier erinnere).

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

    Einmal editiert, zuletzt von PaPo (16. Februar 2026 10:09)

  • Wenn man sich z.B. mal die VERA-Tests (gegen Ende des 3. Schuljahres) anschaut, trifft diese Aussage in der Pauschalität definitiv nicht zu.

    Dafür müsste man VERA erstmal als valides Instrument erachten, die skizzierze Leistungserosion auch in den oberen Klassen bei entsprechend guten Testergebnissen ausschließen zu können.

    ... da reicht dann oft auch ein Blick auf die Ergebnisse für die eigenen Klassen, die eigeme Schule etc. und den regelmäßigen Widerspruch der Ergebnisse zu den alltäglichen Erfahrungen.

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    Die Bildungsmisere (eine Anekdote)

    Der Vorwurf: "lächerliche Fremdwortdichte"

    Der Fakt: Ein Kommentar von 80 Wörtern beinhaltete das Wortpaar "quantifizierend exemplifizieren" - 2,5 %, indeed "lächerlic[h]" :zahnluecke:

  • ... da reicht dann oft auch ein Blick auf die Ergebnisse für die eigenen Klassen, die eigeme Schule etc. und den regelmäßigen Widerspruch der Ergebnisse zu den alltäglichen Erfahrungen.

    Nach meinen Erfahrungen aus der Schulleiterrunde decken sich VERA und die alltäglichen Erfahrungen oft. Auch wenn man das nicht glauben möchte.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Wir im BK können heute nicht mehr die Dinge voraussetzen, die wir noch vor 8-10 Jahren als Grundvoraussetzung annehmen könnten. Jeden Tag sehen wir in allen Fächern, dass den Schülern absolute Basics fehlen. Prozentrechnung, Dreisatz, Mengenlehre, Entstehung eines Regenbogens, Bundesländer, Hautstädte ganz normale Dinge. Das was vor 8-10 Jahren noch Grundlagen der Allgemeinbildung war ist heute ein großes Geheimnis.

    Ja. Genau! Früher war alles besser und das Gras war grüner!
    Da waren wir Boomer aber auch noch im Dienst. Die Lehrer von heute können nur noch am Smartboard wischen und lassen die Kids daddeln.
    Unsereins konnte noch Schillers Glocke rezitieren.
    Die Formel für die Kurzfassung der heutigen Bildung lautet:
    <start>
    S=1OEL<end>

    PS:Beachtet die Fußnote.

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • früher waren es Computerspiele. Apropos: machen die eigentlich noch aggressiv oder hat sich das inzwischen erledigt?

    Auf jeden Fall. Ich kläre seit meiner Kindheit Konflikte nur mit körperlicher Gewalt.

  • Die LK kann den Endgeräten üblicherweise per Knopfdruck den Internetzugang sperren.

    Und sie kann jederzeit sehen, was SuS gerade machen, indem sie sich am Lehrer-PC z.b. die Bildschirme aller aktiven Laptops der Klasse anzeigen lässt.

    Unsere Laptops sind Convertibles, also komplett umklappbar. SuS schreiben darauf wie auf Papier.

    Da gehen keine Skills verloren. Im Gegenteil, sie lernen den professionellen Umgang mit IT.

  • Ah, okay, danke, zerrst du dann Leute aus dem Auto und verdrischst sie, wenn sie zu dicht überholt haben? So stelle ich mir das vor...

    Nein, ich überhole zu dicht und verprügele dann die Leute und klaue die Brieftasche.

  • Liebe Community,

    an meiner Dienstschule sollen ab kommenden Schuljahr nach und nach für verschiedene Jahrgänge Tablets durch den Schulträger bereitgestellt werden. Den Eltern wird ermöglicht durch den Schulträger einen Zuschuss zum zukünftigen Schulgerät zu erhalten. Die Lehrkräfte werden, Stand jetzt, nicht mit Geräten durch den Schulträger oder das Land ausgestattet.

    Meine Frage dazu: Kann der Schulträger die Anschaffung/Verwendung der Tablets einfach bestimmen? Unsere Schulleitung vermittelt zumindest diesen Eindruck, da jetzt schon darauf hingearbeitet bzw. eingestimmt wird, dass es eine gesetzte Sache sei und wir als Kollegium die Umsetzung koordinieren und durchführen müssten.
    Meines Wissens nach sollte zumindest die Schulkonferenz nach §65 Abs. 2 Punkt 6 (SchulG) darüber befinden, also im Bestfall der Sachverhalt durch die verschiedenen Mitwirkungsgremien gehen (Lehrkräftekonferenz, Elternpflegschaft, Schüler:innen-Vertretung) und beraten werden, was zumindest in der Lehrkräftekonferenz bisher nicht passiert ist.

    Und drei Anschlussfragen: Könnte die Schulkonferenz den Prozess verlangsamen oder stoppen? Wenn ihr an euren Schulen ausgestattet seid; wie handhabt ihr die Verwaltung der Tablets und wie gut läuft der Einsatz im Unterricht?


    Viele Grüße

    Privatschule oder öffentlich?

    Ich denke nicht, dass die Eltern zur Anschaffung genötigt werden können, Lehrmittelfreiheit und so.

    Ihr ebensowenig, auf welcher Grundlage?

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Konferenz sowas beschließen kann. M.E. kannst du dich weigern, wirst aber permanent Probleme haben, umzusetzen, was ihr umsetzen sollt. Langer Atem ist also gefragt.

  • Die LK kann den Endgeräten üblicherweise per Knopfdruck den Internetzugang sperren.

    Und sie kann jederzeit sehen, was SuS gerade machen, indem sie sich am Lehrer-PC z.b. die Bildschirme aller aktiven Laptops der Klasse anzeigen lässt.

    Dies geht nicht auf den Privatgeräten der Schüler und darf auch rein rechtlich nicht auf Schülereigentum gemacht werden. Du kannst euer WLAN unterbinden, aber nicht die privaten Hotspots der Schüler.

  • Private Endgeräte dürfen sie bei uns nur in Ausnahmefällen benutzen.

    Die Schul-Laptops und -iPads sind so konfiguriert, dass sie nur bestimmte SSID akzeptieren.

    Wir kappen auch nicht das WLAN, sondern nur den Gateway ins Internet.

  • Private Endgeräte dürfen sie bei uns nur in Ausnahmefällen benutzen.

    Die Schul-Laptops und -iPads sind so konfiguriert, dass sie nur bestimmte SSID akzeptieren.

    Wir kappen auch nicht das WLAN, sondern nur den Gateway ins Internet.

    Bei uns gibt es nur private Endgeräte.

    Die Schüler haben unterschrieben, sich an einige Regeln zu halten, sonst dürfen sie ihr Gerät nicht mehr verwenden. Für uns Lehrer gilt, wir dürfen die ohne Gerät nicht benachteiligen. Bis jetzt funktioniert dies aus meiner Sicht.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Und ich betone nochmal: ich meine keine Migranten! Da könnte ich es ja verstehen.

    Wie sind diese Satz gemeint? Die Curricula unterscheiden nicht zwischen Schülern (m/w/d) mit und ohne Migrationshintergrund. Schüler (m/w/d) eurer Bildungsgänge müssen ja bestimmte formale Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und die sollten dieselben sein - egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

  • Wie sind diese Satz gemeint? Die Curricula unterscheiden nicht zwischen Schülern (m/w/d) mit und ohne Migrationshintergrund. Schüler (m/w/d) eurer Bildungsgänge müssen ja bestimmte formale Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und die sollten dieselben sein - egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

    Die Curricula mögen gleich sein, aber wenn ein Mensch 6 Jahre lang eine Schule irgendwo auf der Welt besucht hat und dann ein Jahr ( oder länger) auf der Flucht war um dann nochmal bei uns 3 Jahre zur Schule zu gehen, dann erwarte ich von diesem Menschen nicht den gleichen Wissensstand, wie von jemandem der Kita, Grundschule und dann eine weiterführende, vielleicht sogar ein Gym, besucht hat. Ich freue mich, wenn die Kenntnisse vorliegen, aber ich erwarte sie nicht! Bei den Schülern mit 10 Jahre deutschem Schulsystem erwarte ich die Inhalte, die unterrichtet worden sind. Und sehr häufig liegen diese Kenntnisse und Fähigkeiten nicht vor.

  • ...Wir im BK können heute nicht mehr die Dinge voraussetzen, die wir noch vor 8-10 Jahren als Grundvoraussetzung annehmen könnten. Jeden Tag sehen wir in allen Fächern, dass den Schülern absolute Basics fehlen. Prozentrechnung, Dreisatz, Mengenlehre, Entstehung eines Regenbogens, Bundesländer, Hautstädte ganz normale Dinge. Das was vor 8-10 Jahren noch Grundlagen der Allgemeinbildung war ist heute ein großes Geheimnis. ...

    Du unterrichtest also seit mindestens 8 Jahren in derselben Schulform und vor 8 Jahren wussten noch alle, wie man Prozentrechnung anwendet und wie die "Hautstädte" heißen, ein Regenbogen entsteht und jetzt ist alles Wissen verschütt gegangen?

    Ich frage mich, auf welcher Grundlage diese Analyse beruht. Das sagt dir offenbar dein Gefühl und das Gefühl von ein paar anderen Kolleg*innen möglicherweise. Viele andere bestätigen dieses Gefühl aber nicht. Und nun? Was soll aus dem Gejammer folgen? Die Welt geht den Bach runter, Jugendliche sind alle doof? In 5 Jahren gibt es keine Automechaniker und Hebammen mehr, weil alle zu dumm für Dreisatz sind?

    Ach und: welche Schlussfolgerung gibt es für dich, wenn sie alle nichts wissen, darfst du keine Abschlüsse vergeben. Alle müssten durchfallen. Bist du wenigstens selbst konsequent?

  • Sie sind nicht zu dumm dafür. Zu dumm hieße ja, dass die Intelligenz abgenommen hat.

    @Quitengelee: Abgesehen davon fühle ich mich von deinem Post etwas angegriffen. Natürlich ist es meine subjektive Empfindungen aus dem Unterricht der letzten 20 Jahre. Wir haben bei uns am BK ca 150 Kollegen in über 30 verschiedene Teilzeit- und Vollzeitbuldungsgänge und auch Bildungsgänge, die zum staatlich geprüften Irgendwas führen und jeder Kollege bemerkt diese Veränderung. Und genauso wenn ich mit Kollegen von anderen BKs spreche.

    Subjektiv ja, aber von sehr vielen Kollegen im ganzen Land.


    Konsequenz daraus? Leider keine, außer: Die Bezirksregierung hat uns nun gedrängt den Notenschlüssel zu erleichtern.

  • Wie gesagt, wenn die Schüler*innen plötzlich (8-10 Jahre sind plötzlich) die allergrundlegendsten Grundlagen nicht mehr beherrschen, dürften sie auch nicht in der Lage sein, einen Schulabschluss zu machen.

    Mich ärgert das Thema deswegen, weil es hier aller drei Monate von jemandem aufs Tapet gebracht wird und immer ist jemand anderes gefühlt Schuld an der gefühlten Misere. Und am Ende heißt es immer: ICH kann ja daran nichts ändern und muss deswegen alle mit einer 4 durchs Schuljahr heben.

    Entweder, das Problem existiert, dann muss die logische Konsequenz sein, dass entsprechend viele SuS sitzen bleiben bzw. die Prüfung nicht bestehen. Oder es existiert nicht und Jugendliche sind vergesslich wie eh und je und lernen nur bis zur nächsten Klausur was sie hinterher sofort wieder vergessen. So wie die meisten von uns auch.

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