Väter, die sich nicht um ihre Kinder kümmern

  • Mir geht es ausschließlich um den angesprochenen Aspekt, was nachfolgende Partnerinnen wohl denken, und das ist ganz einfach: je weniger Kinder ins Leben pfuschen, desto besser.

    Dann bist Du nicht so der Familienmensch! Muss ja auch nicht. Ein selbstbestimmtes Singleleben hat ja auch was.

    Erschrocken bin ich aber über Deine Wortwahl, wie Du Kinder generell siehst, die ein möglicher Partner mitbringen könnte.

    Wie sähst Du einen potentiellen Partner, der mit einem Hund lebt und sich liebevoll um ihn kümmert?8)

  • Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Trennung vom Vater tatsächlich dazu führte, dass ich sehr viel weniger Arbeit hatte und dazu noch echte Auszeiten, wenn Kind beim Vater war.
    Mein Partner war also damals eher das zweite Kind. Der Status alleinerziehend ist daher manchmal sogar entlastend. Aus dieser Situation heraus hat sich dann auch ein Netzwerk gebildet, das die Last noch weiter verteilt hat.

  • Eine Frau mit Hund/Katze als Kinderersatz würde ich auch als gigantische Red Flag sehen. (Namens-)Tätowierungen auch. Mein ja nur.

    Ein Hund ist kein Kinderersatz, aber sehr lebensbereichernd, wie ich finde!8)

  • Naja, wer ist schon "Familienmensch" für eine fremde Familie. Zu einem gewissen Grad gehören Kinder bei einem Menschen mit Kindern zum Gesamtpaket, dennoch möchte ich denjenigen sehen, der sie nicht - und wenn auch bloß insgeheim und aus Gründen nicht laut ausgesprochen - als mindestens kleinen Störfaktor wahrnimmt. Gerade in der Anfangsphase. Je weniger sie in Erscheinung treten, desto besser ist das erstmal.

    Es wird auch seine Gründe haben, dass viele Männer Kinder in Dating Apps erstmal verschweigen, denn natürlich beeinflusst diese Angabe die Matchquote. Wer nach einer Trennung erstmal eine neue Beziehung priorisiert, gehört dann eben ggf. zu den 30%.


    Hunde sind immer ein Plus 😊

    Katzen tolerabel.

  • Ich finde es traurig für die Kinder, wenn es beide Elternteile nicht schaffen, einen vernünftigen Umgang zu pflegen. Trennungsgeschichten gehen oft mit vielen Verletzungen einher und das wird doch auch öfter auf den Rücken der Kinder ausgetragen. Sowohl beruflich als auch privat habe ich einige Varianten erlebt. Ich habe einige Väter erlebt, die sich gerne mehr um die Kinder kümmern wollten, es aber nicht zugelassen wurde. Manchmal war es auch sehr schwierig, weil es unterschiedliche Ansichten gab. Das Thema ist komplex, zumal Mütter oft zeitlich die Hauptlast tragen.

  • BaldPension Ich bezog mich eher auf den Satz "Wie gehen im Zweifelsfall zukünftige Partnerinnen damit um".

    Ich hatte vor ein paar Jahren eine kurze Beziehung mit einem Mann, der 3 Kinder hatte und sich sehr engagiert gekümmert hat. War ganz toll (Ironie). Ständig musste irgendein Kind zu irgendeinem Hobby gefahren werden, die Wochenenden waren mit Vereinsterminen der Kinder vollgeklatscht, in den Ferien war permanent irgendein Kind (oder wahlweise gleich mehrere) da oder wollte/sollte mit in den gemeinsamen Urlaub (mit den entsprechenden Einschränkungen vor Ort). Abends am Wochenende war er ständig auf Abruf, seine älteste Tochter spätabends irgendwo abzuholen und nach Hause zu fahren; Sonntagmorgens rannte er mit dem angehenden Kommunionskind in die Kirche. Jeden. Verdammten. Sonntag. Das ist definitiv too much und hält keine neue Beziehung aus, ergo habe ich dort auch die Reißleine gezogen.

    Sich kümmernde Väter sind superunattraktiv für nachfolgende Partnerinnen.

    Sich kümmernde Mütter dann bestimmt auch. :(

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Eine Frau mit Hund/Katze als Kinderersatz würde ich auch als gigantische Red Flag sehen.

    Das sehe ich ebenso. Hinter den Kindern auf Platz zwei der Rangfolge zu stehen, ok. Aber sich in ihrer Rangfolge hinter den Haustieren einreihen zu müssen, geht mal gar nicht.

    Ein Hund ist kein Kinderersatz, aber sehr lebensbereichernd, wie ich finde! 8)

    Naja, wenn es dann aber von der Partnerin heißt, daß man nicht zusammen in den Urlaub fahren kann, weil ja der Hund da ist... und was alles sonst noch nicht geht, eben weil der Hund da ist, dann wird eben dieses Haustier doch zu einem gewaltigen Störfaktor. Bei Kindern ist es so, dass sie älter und zunehmend selbstständig werden. Da kann man sich ausrechnen, dass gewisse Dinge in 10-15 Jahren dann doch wieder möglich sind, die jetzt aktuell wegen der Kinder eben nicht gehen. Aber ein Haustier ist ein Schwerstpflegefall, der einen an das Haus kettet und es ist absehbar, dass es nie besser werden wird. Katzen sind in der Beziehung weitaus pflegeintensiver als Hunde, aber das Problem ist das gleiche.

    Erschrocken bin ich aber über Deine Wortwahl, wie Du Kinder generell siehst, die ein möglicher Partner mitbringen könnte.

    Bei der ganzen Diskussion hier darf man auch nicht außer Acht lassen in welchem Beruf wir hier alle arbeiten. Ich bin hier weißgottnicht für Prosa bekannt, wenn es darum geht das Fehlverhalten von Schülern zu beschreiben und zu bewerten, aber Kinder komplett abzulehnen geht zu weit.

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