Wenn also nach den Sommerferien 5x8h Ganztag gewährt werden muss, muss die SL diese 40h in NRW anwesend sein?
Welche Optionen hat sie denn, andere Termine, die z.B. am Abend sind, auszugleichen?
Wenn also nach den Sommerferien 5x8h Ganztag gewährt werden muss, muss die SL diese 40h in NRW anwesend sein?
Welche Optionen hat sie denn, andere Termine, die z.B. am Abend sind, auszugleichen?
Wenn in der Zeit auch Unterricht stattfindet, ja. Der Ausgleich muss dann über Ferien und sonstige schulfreie Tage erfolgen.
Danke für eure Rückmeldungen.
Ich würde mich auf das konkrete Grundproblem konzentrieren:
Alles andere führt letztlich zu nichts. Da gewinnst du sonst nichts außer eigenem Ärger und mieser Stimmung.
Und noch eine Frage:
Wie soll denn jemand mit einer Teilzeit-Stelle die 40h Ganztag abdecken?
In den Ferien und am Wochenende wieder frei nehmen ![]()
Nein, ernsthafte Antwort: Wenn jemand in TZ ist, dann arbeitet er einen "Bruch" von 5 Vollzeit-Tagen. Durch einen schönen Dreisatz kann man ja die Arbeitstage ermitteln.
Danke für die Rückmeldungen! Das hat mir weitergeholfen. Ich hatte ein komisches Gefühl bei der Sache und wollte Klarheit. Ich werde das erstmal für mich überdenken, und ggf. mal beim Lehrerrat nachfragen. Ich schätze unsere komm. SL in persönlicher und fachlicher Hinsicht, aber deswegen schalte ich nicht mein kritisches Denken ab. Ich weiß nicht, ob es sich um ihre Leitungszeit handelt, aber sie meldet sich hin und wieder morgens ab, dass sie ganztägig im Homeoffice ist. Das müsste sie ja nicht, wenn es sowieso ihr freier Tag wäre. Oder sie würde sich bzw. ihr Kind krankmelden. Mich hat es einfach interessiert, ob es dazu eine Regelung gibt, weil bisher unsere hauptamtliche SL immer feste Zeiten im Vormittag vor Ort anwesend war, mit einem freien Tag in der Woche. So ist ja auch an jedem anderen Arbeitsplatz normal. Und wenn das mit einzelnen Kollegen und Schulamt so besprochen sein sollte, warum kann man uns nicht einbeziehen? Die Sache ist nicht transparent. Ich kann nicht immer nur stillschweigend funktionieren, wobei es bei uns aktuell öfter heißt, dass wir als Beamt*innen eben funktionieren müssen. Diese Auffassung ist mir jedoch zu eng gefasst. Das sind dann vermutlich auch die Leute, die, wenn die AfD an die Regierungsmacht kommen sollte, ihre - Entschuldigung - Schnauze halten. Mit mir nicht ![]()
Um es noch einmal zusammenzufassen:
Wenn es keinen dienstlichen Grund gibt, nicht vor Ort zu sein und das auch nicht der freie Tag im Rahmen der Teilzeitbeschäftigung ist, gibt es keine Möglichkeit des Homeoffice im Vormittag. Dabei ist es unerheblich, ob eine Stellvertretung vor Ort ist oder nicht.
(Zum Vergleich: Sowohl mein Chef als auch ich sind mit Ausnahme eines Tages, an dem jeweils einer von uns früher geht, jeden Tag von ca. 7.30 bis 15.00 Uhr in der Schule und vor Ort ansprechbar.)
Wie oft kommt das denn genau vor, dass sie sich abmeldet? Sind das nur vereinzelte Tage alle paar Wochen mal oder kommt das regelmäßig vor? Ich verstehe auch noch nicht ganz, was von dir gewünscht wird. Einerseits scheint die SL doch das Kollegium über ihre Abwesenheit zu informieren und gleichzeitig scheint das nicht genug zu sein.
PS: Das hier empfinde ich als unpassend:
Ich kann nicht immer nur stillschweigend funktionieren, wobei es bei uns aktuell öfter heißt, dass wir als Beamt*innen eben funktionieren müssen. Diese Auffassung ist mir jedoch zu eng gefasst. Das sind dann vermutlich auch die Leute, die, wenn die AfD an die Regierungsmacht kommen sollte, ihre - Entschuldigung - Schnauze halten. Mit mir nicht
Genauso unpassend wäre sicher auch der Vergleich von "hinsehenden Kollegen" mit dem Typ Blockwart, der auch Rettungswagen im Noteinsatz anzeigt, weil sie falsch parken. Beide Varianten führen wohl kaum zu mehr Verständnis füreinander.
Wie oft kommt das denn genau vor, dass sie sich abmeldet? Sind das nur vereinzelte Tage alle paar Wochen mal oder kommt das regelmäßig vor? Ich verstehe auch noch nicht ganz, was von dir gewünscht wird. Einerseits scheint die SL doch das Kollegium über ihre Abwesenheit zu informieren und gleichzeitig scheint das nicht genug zu sein.
Ich denke, sie möchte mehr Transparenz und weniger Willkür. Ich finde es nachvollziehbar.
Ich denke, sie möchte mehr Transparenz und weniger Willkür. Ich finde es nachvollziehbar.
Nachvollziehbar finde ich es auch, wenn man sich eine Transparenz darüber wünscht, wer als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung steht, wenn spontan etwas ist. Es scheint nur auch eine andere Ebene mitzuschwingen, wenn im Eröffnungsbeitrag zu lesen ist, dass die Wahrnehmung, dass auch die SL genau wie die Lehrkräfte einen Teil der Arbeit an anderen Orten als in der Schule durchführt, als unfair empfunden wird....insbesondere wenn es dazu keine konkreten Anlässe gegeben hat, bei denen die Nichtpräsenz einer kommissarischen SL wirklich ein Problem gewesen wäre.
PS: Wünschen würde ich mir von so einer SL, dass sie auch für ihr Kollegium einen guten Blick hat und z.B. mal ermöglicht, dass jemand nicht extra für eine kurze Besprechung kommen muss, sondern dafür andere Formate gefunden werden können. Seltsam wäre es natürlich, wenn genau diese SL eine umfassende und unbedingte Präsenz des Kollegiums einfordert.
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