Umfrage zur Planung von Klassenfahrten im Rahmen einer Bachelorarbeit

  • Der Pass ist doch der teuerste Posten. Bekommt ihr Sonderkonditionen?

    Kommt drauf an, wenn die Fahrt stattfindet und wohin es geht. Wir fahren auch nicht jeden Tag Ski, 1-2 Tage max. Daher hält sich das in Grenzen.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Na dann lasst uns wenigstens weitere Anbieter sammeln. Wer hat Erfahrung mit Herolé? Gibt es weitere?

    Ich habe schon über Alpetour und 23Butterfly gebucht.

    Früher habe ich immer alle Fahrten selbst organisiert, um die Kosten niedrig zu halten. Inzwischen bin ich dazu nicht mehr bereit und nutze Anbieter, am liebsten welche, an die die Eltern direkt ihre Zahlungen leisten können. Das spart unvorstellbar viel Zeit und vor allem auch Nerven. Zudem schließe ich inzwischen immer eine Reiserücktrittsversicherung mit ab und übergebe damit auch bei spontan nicht mitfahrenden SuS die Verantwortung an den Reiseveranstalter ab.


    Freiplätze nutze ich nicht, da wir in Bayern die Kosten für die Klassenfahrten erstattet bekommen (bisher immer die kompletten Kosten von 300-400 Euro zzgl. Verpflegungspauschale). Wie die Erstattung bei teureren Fahrten aussieht, weiß ich nicht.

  • Freiplätze: In NRW müssen die Lehrer diese annehmen. Ja, da müssten Eltern mal klagen. Solange das nicht passiert, wird sich da nichts ändern. Ich persönlich klage da natürlich nicht, denn ich habe davon eher einen Vorteil, da ich nicht in Vorleistung gehen muss.

    Es ist allen Beteiligten (und den Unbeteiligten) klar, wie die Freiplätze subventioniert werden. Es gibt aber keine "offizielle Umlage" auf die Eltern. Und das ist der juristische Winkelzug.

    Wenn WIR das umlegen, ist es verboten (Vorteilsnahme etc. im Amt), wenn der Veranstalter das effektiv (aber nicht offiziell) tut, dann ist es in Ordnung. Es kommt also auf die Verpackung und nicht auf den Inhalt an.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Es ist allen Beteiligten (und den Unbeteiligten) klar, wie die Freiplätze subventioniert werden. Es gibt aber keine "offizielle Umlage" auf die Eltern. Und das ist der juristische Winkelzug.

    Wenn WIR das umlegen, ist es verboten (Vorteilsnahme etc. im Amt), wenn der Veranstalter das effektiv (aber nicht offiziell) tut, dann ist es in Ordnung. Es kommt also auf die Verpackung und nicht auf den Inhalt an.

    Bis mal jemand klagt...

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • natürlich legen wir nichts eigenständig um!!!
    Aber unsere Schule ist eigen, das kann man auch hier zu Genüge nachlesen.

    Die Umlage durch den Reiseveranstalter kaschiert das Vorgehen zwar, ist aber letztlich nichts anderes.

  • Viele meiner Kollegen weigern sich bereits. Bin am Überlegen diesen Boykott künftig mitzumachen. Was ich dieses Schuljahr wieder erlebt habe ... (Kopfschüttel).

  • Ja, aber legal. In NRW.
    Und erwünscht!

    Erwünscht. Wenn man sich das Urteil aus Nds ansieht, kann ich mir gut vorstellen, dass es auch bei einer Klage in NRW zu einem ähnlichen Urteil käme. Aber letztlich kriegen es die Eltern gar nicht so mit und wo kein Kläger da kein Urteil.

  • Und die Rahmenbedingungen vor Ort tragen nicht gerade dazu bei, dass man diese Belastung gut auffangen kann. Ja, man hat in der Regel ein Einzelzimmer, aber die Qualität hat mit dem, was man aus beruflichen Kontexten (und damit muss man nicht einmal auf Akademikerniveau vergleichen, auch mit geringerer Qualifikation erlaubt sich kein Unternehmen die Mitarbeiter so unterzubringen) sonst kennt, so absolut gar nichts zu tun. Die Betten sind schlecht, die Ausstattung schlicht, das Essen auf Jugendherbergsniveau.

    Auf Akademikerniveau werfe ich mal den Arzt im Bereitschaftsdienst ein, der im Krankenhaus versucht zwischen zwei Notfällen ein wenig Schlaf zu finden. Da sind die meisten Zimmer in JH deutlich besser. Zumal einige JH inzwischen durchaus Hotel-Niveau haben.

  • Super, sollen wir jetzt noch die Akademikerberufe aufzählen, die auf Geschäftsreise im Hotel übernachten? Verkauft euch doch nicht so billig.

    Bestimmte Dinge gehören einfach im Job dazu. Ich kann doch nicht erwarten, dass ich auf der Klassenfahrt in einem Luxushotel übernachte. Wenn ich zu einer Fortbildung fahre und dort nächtige, sehe ich das schon anders. Da sollte es schon ein angemessenes Hotel sein. Das muss kein Luxus sein aber ein "ordentliches" Hotel und keine billige Absteige.

  • Schafft das Land NDS nicht.

    Ich bin aus Nds. Ich habe bisher bei jeder Fortbildung eine gute Unterkunft gehabt. Das schlechteste war das HOEB in Papenburg. Die Anlage ein Traum, das Essen super aber die (Einzel)zimmer tatsächlich eher auf JH Niveau. Loccum ist auch ganz nett. Alles andere waren irgendwelche Hotels. Mal mehr mal weniger gut. Aber ich keine einzige Fortbildung auf Jugendherbergsniveau oder noch schlechter erlebt.

  • Ich bin aus Nds. Ich habe bisher bei jeder Fortbildung eine gute Unterkunft gehabt. Das schlechteste war das HOEB in Papenburg. Die Anlage ein Traum, das Essen super aber die (Einzel)zimmer tatsächlich eher auf JH Niveau. Loccum ist auch ganz nett. Alles andere waren irgendwelche Hotels. Mal mehr mal weniger gut. Aber ich keine einzige Fortbildung auf Jugendherbergsniveau oder noch schlechter erlebt.

    Das HÖB kenne ich von einer Veranstaltung aus dem Ref. Traumhafte Anlage mit See und Bootssteg inkl. Ruderboot. Zimmer waren wirklich karg, aber das Ambiente... Top. Essen war auch okay.

  • Vor allem abends noch schön im Kaminzimmer oder am See zusammensitzen und dazu preiswerte Getränke. Das Essen war bei mir auch deutlich über JH Niveau. Allerdings war z.B. Loccum deutlich besser. Aber ich würde jederzeit wieder nach Papenburg fahren. Die Anlage ist einfach ein Traum.

  • Auf Akademikerniveau werfe ich mal den Arzt im Bereitschaftsdienst ein, der im Krankenhaus versucht zwischen zwei Notfällen ein wenig Schlaf zu finden. Da sind die meisten Zimmer in JH deutlich besser...

    Interessant, dass ausgerechnet du immer wieder für Klassenfahrten wirbst und für das spartanische Mehrbettzimmer plädierst. Wo du doch sonst regelmäßig betonst, wie sehr es dich stört, wenn sich Lehrkräfte mit anderen Berufsgruppen vergleichen, die weniger verdienen oder Geld für ihr Werkzeug ausgeben usw. Zweierlei Maß und so.

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