Bist du mal mit Schülern der Sek I an einem Snackautomaten/E-Kiosk vorbeigelaufen?
Oh ja, auch in Schwimmhallen stehen diese Dinger zum Leidwesen der Begleitpersonen ![]()
Bist du mal mit Schülern der Sek I an einem Snackautomaten/E-Kiosk vorbeigelaufen?
Oh ja, auch in Schwimmhallen stehen diese Dinger zum Leidwesen der Begleitpersonen ![]()
Wenn du mit anderer Leute Kindern ein Eis essen gehen willst, gibt es zwei Möglichkeiten: a) du lädst sie ein oder b) du fragst, ob die Eltern dafür Geld mitgeben, damit sich die Kinder selbst eins kaufen können.
Geld einsammeln und dafür nach Gutdünken Sachen kaufen ist unnötig bis ärgerlich.
Das geht bei Geburtstagsgeschenken weiter, die das Kind nie haben wollte und endet nicht bei: "pro Kind sind noch 9,90 € übrig, es ist doch bestimmt okay für alle, wenn ich davon Blumen zur Zeugnisübergabe kaufe und Fotos auf Tassen drucken lassen?" und dergleichen mehr. Nein, das ist nicht okay, für manche Menschen sind 10 Euro eine Menge Geld, verwalte es nicht, als wäre das selbstverständlich.
Also ich antworte dann doch mal:
Ich muss nicht als Lehrkraft per se Eis ausgeben. Vielleicht mache ich das mal. Aber es ist sicherlich nicht meine Aufgabe. Ich zahle mein Eis. Das reicht.
Grundschulkinder selbst Geld mitgeben? Klappt super.
Ein (einmaliger) Gang im Sommer zur Eisdiele kann durchaus zum Schulbesuch dazu gehören. Und ja dafür zahlen die Eltern. Das gehört zum Schulleben dazu. Wenn wir in Mathematik "Cocktails" mixen, zahlen die Eltern auch die Säfte. Wenn wir im Winter Kekse backen und es fehlt noch irgendwas, dann wir das auch auf Kosten der Klassenkasse gekauft. Das sind alles Dinge, die zur Schule dazu gehören. Schule ist nicht nur Lernen. Und Bildung heißt nicht nur Fachwissen.
Und wenn am Ende der vierten Klasse noch 10 € übrig sind und man eine tolle Idee, dann fragt man in der Elternschaft rum, ob man das umsetzen soll. Warum nicht? Eine Mutter hatte ein relativ teures Fotobuch gestaltet. Fast alle Eltern hatten es genommen und waren dankbar für die Arbeit. Und die eine Familie, die es nicht wollte, hat das restliche Geld bar ausgezahlt bekommen. Wo ist dein Problem?
Die meisten Eltern haben vor allem das Interesse, dass ihre Kinder eine tolle Schulzeit haben zu der auch positive Erinnerungen gehören. Natürlich gibt es inzwischen auch sicherlich Eltern, die sich über ein Eis im Sommer oder Waffeln im Winter aufregen. Aber ganz ehrlich? Wer so doof ist ...
Und auch bei einem Bürgergeldempfänger sollte sich einmal im Jahr 2 € für die Eiskugel drin sein. Und auch 10 € sollten drin sein. Es geht nicht darum das Geld aus dem Fenster zu werfen. Wir reden hier von 10 - 20 € zusätzlich zu den anderen Ausgaben. Das sollte in jeder Familie drin sein. Das sind 2 Packungen Zigaretten im Jahr. Das Kindergeld für das erste Kind sind übrigens 260 im Monat.
Oh ja, auch in Schwimmhallen stehen diese Dinger zum Leidwesen der Begleitpersonen
Wo ist das Problem? Es ist Schulzeit und keine Freizeit. Da wird halt nichts gekauft. Meine Grundschüler kamen auch schon auf die Idee sich im Schwimmbad Eis kaufen zu wollen. Das gibt es einfach nicht.
Ich finde deine bissig gemeinten Kommentare auch nicht wertschätzend. Aber das ist dann der Eindruck, den sie bei mir hinterlassen. Muss dich nicht stören.
Danke, das entscheide ich selbst.
Schön, dass man mit einer so einfachen Frage tiefsitzende Persönlichkeitsmerkmale sichtbar machen kann 🫠
Das sind 2 Packungen Zigaretten im Jahr. Das Kindergeld für das erste Kind sind übrigens 260 im Monat.
Arrogant bist du zum Glück gar nicht.
Die meisten Eltern haben vor allem das Interesse, dass ihre Kinder eine tolle Schulzeit haben zu der auch positive Erinnerungen gehören. Natürlich gibt es inzwischen auch sicherlich Eltern, die sich über ein Eis im Sommer oder Waffeln im Winter aufregen. Aber ganz ehrlich? Wer so doof ist ...
Weil du das schon das dritte Mal schreibst: es geht nicht darum, dass Eltern ihrem Kind kein Eis gönnen, sondern dass Lehrkräfte das Geld von Eltern ohne zu fragen für Vielerlei ausgeben. Es bleibt, wie mehrfach erklärt, nicht bei einer Kugel Eis.
Seltsam übrigens, dass du darauf beharrst, bloß keinen Cent privat für die Schüler auszugeben, dann aber bereit bist, 28x20€ in bar aufzubewahren und für Unterrichtsmaterialien auszugeben. Und natürlich sind Cocktails und Backzutaten Unterrichtsmaterial.
Werden die Eltern wenigstens informiert, was du mit dem Geld machst oder behältst du den Rest dann ein, weil ja eh keiner so genau nachrechnet und die Eltern bloß Kippen davon kaufen?
Danke, das entscheide ich selbst.
Wenn es dich so stört, kannst du dein Verhalten ja ändern.
Schön, dass man mit einer so einfachen Frage tiefsitzende Persönlichkeitsmerkmale sichtbar machen kann 🫠
Man müsste hier eigentlich Eintritt nehmen.
Arrogant bist du zum Glück gar nicht.
Weil du das schon das dritte Mal schreibst: es geht nicht darum, dass Eltern ihrem Kind kein Eis gönnen, sondern dass Lehrkräfte das Geld von Eltern ohne zu fragen für Vielerlei ausgeben. Es bleibt, wie mehrfach erklärt, nicht bei einer Kugel Eis.
Seltsam übrigens, dass du darauf beharrst, bloß keinen Cent privat für die Schüler auszugeben, dann aber bereit bist, 28x20€ in bar aufzubewahren und für Unterrichtsmaterialien auszugeben. Und natürlich sind Cocktails und Backzutaten Unterrichtsmaterial.
Werden die Eltern wenigstens informiert, was du mit dem Geld machst oder behältst du den Rest dann ein, weil ja eh keiner so genau nachrechnet und die Eltern bloß Kippen davon kaufen?
Ist eine Klassenkasse etwas so Ungewöhnliches? Und 10€ pro Schuljahr sind wirklich nicht die Welt.
Schön, dass man mit einer so einfachen Frage tiefsitzende Persönlichkeitsmerkmale sichtbar machen kann 🫠
Das sind tiefsitzende Konflikte.
Wo ist das Problem? Es ist Schulzeit und keine Freizeit. Da wird halt nichts gekauft. Meine Grundschüler kamen auch schon auf die Idee sich im Schwimmbad Eis kaufen zu wollen. Das gibt es einfach nicht.
Frag Saruman, der traut seinen SuS kein Geld zu, weil es Automaten gibt.
Daraus ist ja direkt eine große Diskussion geworden. Bei mir an der Schule hat jede Klasse eine Klassenkasse. Es wäre mir sehr recht, wenn ein Elternteil diese verwalten würde, aber das war bisher nur in einem Schuljahr der Fall.
Noch lieber wäre mir, dass eine Klassenkasse gar nicht nötig wäre, weil offizielles Geld vorgesehen wäre, um Bastelmaterialien, Hefte, Taschentücher etc. Zu kaufen oder Ausflüge zu bezahlen. Ist aber eben nicht so. Die Eltern jede Sache selbst besorgen und die Kinder ihre Pappe, ihren Draht, das Transparenzpapier für die Laterne, die Hefte in der richtigen Lineatur etc mitbringen zu lassen klappt nicht und würde dazu führen, dass vieles gar nicht mehr gemacht werden kann oder dass Kinder ausgeschlossen wären (oder Lehrkräfte vom eigenen Geld "Ersatz"Dinge für diese Fälle besorgen) und im Endeffekt auch, dass Eltern mehr Arbeit hätten (farbige Pappe kann man bei uns in der Nähe nicht mehr kaufen) und mehr Geld ausgeben müssten (ich kaufe die Pappen und das Ton Papier ja nicht in einzelnen Bögen und auch die Schreibhefte kaufe ich günstig ein). Insofern ist eine Klassenkasse auch für die Eltern eine bequeme Lösung.
Ja, ich habe schon Kindern am Ende 5€ zurück gezahlt, aber das ist mir zum Glück nur einmal passiert. Meist kommt es sehr gut hin und zum Schluss kaufe ich für das Abschlussfest noch Bastelsachen, drucke Fotos für die Kinder aus und kaufe ihnen oft auch noch ein Eis (allerdings meist aus dem Supermarkt), so dass das Geld dann am Schuljahresende aufgebraucht ist.
aus Neugier: wieviel zahlt man da so pro Kind in die Klassenkasse rein? also für "Nebenmaterialien", nicht für den landesseitig vorgesehenen Eigenanteil.
Wie geschrieben hier verboten, wenn es Eltern einfach machen, ich persönlich verwalte kein Geld.
Und was mich interessieren würde, sagt ihr euren Schülern, dass nicht ihr das Eis zahlt, sondern ihre Eltern? Oder steht ihr vor Kindern und einigen Eltern als sehr großzügig da und setzt dadurch eure Kollegen unter Druck?
Was macht ihr bei Allergien etc.? Kriegt das Kind kein Eis? Wisst ihr immer Bescheid?
Und was mich interessieren würde, sagt ihr euren Schülern, dass nicht ihr das Eis zahlt, sondern ihre Eltern? Oder steht ihr vor Kindern und einigen Eltern als sehr großzügig da und setzt dadurch eure Kollegen unter Druck?
DEN Punkt habe ich die ganze Zeit im Kopf. Nicht bei Grundschüler*innen, das spielt vermutlich (?) eher keine Rolle, aber in der Mittelstufe eher ...
aus Neugier: wieviel zahlt man da so pro Kind in die Klassenkasse rein? also für "Nebenmaterialien", nicht für den landesseitig vorgesehenen Eigenanteil.
Unsere klassenkasse ist durch die Eltern eingerichtet und verwaltet. Die Eltern haben sich auf 2x25€ pro Schuljahr geeinigt. Find ich recht hoch aber die Eltern wollten das so und wir zehren jetzt davon natürlich 😅
Ich würde im übrigen kein Eis aus eigener Tasche kaufen. Außer für eine Abschlussklasse die meine ist und die sich das verdient hat.
aber wenn die Eltern das verwalten, dann können die Lehrkräfte nicht vorbei kommen und Kunstmaterialien beantragen, oder?
Unsere klassenkasse ist durch die Eltern eingerichtet und verwaltet. Die Eltern haben sich auf 2x25€ pro Schuljahr geeinigt. Find ich recht hoch aber die Eltern wollten das so und wir zehren jetzt davon natürlich 😅
Um mal den Querverweis zu einem parallel geführten Thema herzustellen: Was natürlich auch eine Möglichkeit wäre, statt dass Eltern oder die Klassenleitung die Klassenkasse führen, wäre dass alle Klassenkassen über die Sekretariatsfachkraft bzw. Schulverwaltungsassistenz geführt werden. Hier liegt zumindest im Schulkosmos die fachlich größte Qualifikation in Sachen Verwaltung und Organisation von Geldern.
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