Wie geht ihr dem Klimawandel entgegen?

  • ... Tempolimits gibt es in fast allen Ländern z. B.

    Wirklich wahr, das wäre der absolut geringste Aufwand. Man muss nicht mal Schilder aufstellen, Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen senken und fertig ist der Lack.

    Zumal Deutsche sich sowieso daran gewöhnen werden müssen, dass Aufschwung nicht mehr auf dem 50er Jahre Autofetisch beruhen wird.

  • Das fehlende Tempolimit in Deutschland sehe ich auf der gleichen Ebene wie das Recht auf Schußwaffen in den USA. Daran zu rütteln ist nicht so mal eben möglich. Zumal sich bei einer zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrs auc hdie Frage stellt, was das bringen soll? Wenn der Strom aus Solarzellen kommt, ist es für die CO2-Bilanz unerheblich, ob das E-Auto 15, 20, 25 oder 30kWh/100km verbraucht.

    Was meiner Meinung nach mehr Sinn machen würde, wäre es Verbote mal wieder runterzufahren. Hier führen sie z.B. gerade flächendeckend in den Stadtgebieten Tempo 30 wegen Lärmschutz ein. Welchen Lärm meinen sie damit? Die E-Maschine macht keinen Lärm, bleibt das Abrollgeräusch der Reifen. Warum nicht wie in Österreich: "Verbrenner dürfen dort auf der Autobahn 100 fahren, E-Autos 130." Da hätte man dann einen Anreiz fürs E-Auto, ganz ohne Subventionsmilliarden raushauen zu müssen.

    Quasi: Verbrenner 130, E-Autos frei... "Freie Fahrt für freie Bürger!" um bei dem damaligen Slogan und dem Vergleich mit dem US-Waffenrecht zu bleiben.

    Quittengelee Warum nicht die Luxus-Haustierhaltung verbieten? Ein großer Hund verursacht insb. dank der Futterproduktion jährlich soviel Schaden wie ein Interkontinentalflug in die USA (inkl. Rückflug), Ein Pferd soviel Schaden wie ein Neuseeland-Flug. Also kann man sich entscheiden entweder einen Hund zu halten oder jedes Jahr (!!!) in den USA Urlaub zu machen. Der Fußabdruck ist identisch. Warum ist dann nicht die Tierhalter-Steuer so hoch wie die Steuer auf den Interkontinentalflug? Schließlich entsteht ein Schaden in ähnlicher Höhe, der kompensiert werden muss.

  • Quittengelee Warum nicht die Luxus-Haustierhaltung verbieten? Ein großer Hund verursacht insb. dank der Futterproduktion jährlich soviel Schaden wie ein Interkontinentalflug in die USA (inkl. Rückflug), Ein Pferd soviel Schaden wie ein Neuseeland-Flug. Also kann man sich entscheiden entweder einen Hund zu halten oder jedes Jahr (!!!) in den USA Urlaub zu machen. Der Fußabdruck ist identisch. Warum ist dann nicht die Tierhalter-Steuer so hoch wie die Steuer auf den Interkontinentalflug? Schließlich entsteht ein Schaden in ähnlicher Höhe, der kompensiert werden muss.

    Inwiefern wird sowas kompensiert, wenn mehr Steuern gezahlt werden?

  • Warum ist dann nicht die Tierhalter-Steuer so hoch wie die Steuer auf den Interkontinentalflug? Schließlich entsteht ein Schaden in ähnlicher Höhe, der kompensiert werden muss.

    Die Hundesteuer beträgt durchschnittlich ganz grob 150€ pro Jahr, die Luftverkehrssteuer für einen Interkontinentalflug beträgt ca. 70€

    Keine dieser beiden Steuern wird in irgendeiner Weise zur Verwendung der dabei entstandenen Klimaschäden verwendet.

  • Die Hundesteuer beträgt durchschnittlich ganz grob 150€ pro Jahr, die Luftverkehrssteuer für einen Interkontinentalflug beträgt ca. 70€

    Keine dieser beiden Steuern wird in irgendeiner Weise zur Verwendung der dabei entstandenen Klimaschäden verwendet.

    Gerüchteweise entstehen den Gemeinden durch die Hundehaltung Kosten außerhalb von Klimaschäden. Insbesondere Reinigung, Aufstellen von Mülleimern, Kontrolle von Leinenzwang, ...

  • Kein Mensch verzichtet auf einen Hund, weil er 10€ pro Monat Steuern dafür zahlen muss. Eine entsprechende Wirkung haben vielleicht die Steuern bei Listenhunden, die an die 1000€ pro Jahr betragen können, ansonsten geht es bei der Steuer um das Generieren von Einnahmen, nicht um irgendeine andere Wirkung.

  • Quasi: Verbrenner 130, E-Autos frei... "Freie Fahrt für freie Bürger!"

    Meinetwegen. Und?

    Warum ist dann nicht die Tierhalter-Steuer so hoch wie die Steuer auf den Interkontinentalflug?

    Meinetwegen. Und?

    Sehe gerade den Widerspruch nicht.

    Einziger Einwurf: das Kerosin muss vernünftig besteuert werden. Kann ja nicht sein, dass die Fliegerei so billig ist, dass Leute 3x im Jahr in Urlaub fliegen, wären 6 Flüge für 6 Hunde, wenn du unbedingt was verrechnen willst :sterne:

  • Auch bei Klimaschäden durch Haustierhaltung gilt: dagegen vorzugehen, schwächt den Klimaschutz, weil man die Leute verliert.

    Es ist nun auch kein Hexenwerk, gescheite Klimapolitik zu machen. Viele Länder schaffen das. Industrie, E-Mobilität, Emissionshandel. Alte Technologien auslaufen lassen mit Verboten in der Neuanschaffung, sodass die Letzten dann Wechseln, weil es einfach nicht mehr rentabel ist und die Infrastruktur für den Betrieb der Ölheizung oder des Verbrenners fehlt.

  • Echt? Das fragst du dich? Ich sag‘s dir. Um diesem Forum immer wieder vorhalten zu können, für wie niveaulos ich es halte.

    Ach, das ist deine Mission. Na, dann wissen alle anderen User*innen dieses Forums ja, woran sie bei dir sind. Wie schreibst du selber immer: Danke für die Ehrlichkeit.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Auch bei Klimaschäden durch Haustierhaltung gilt: dagegen vorzugehen, schwächt den Klimaschutz, weil man die Leute verliert.

    Darum nehme ich das Beispiel mit der Tierhaltung ja hier auch immer. Anderen etwas verbieten zu wollen, was einen selber nicht betrifft, eben weil man dank der Haustiere nach Dänemark in den Urlaub fährt und eben nicht auf die Kanarischen Inseln fliegt, ist einfach. Aber selber Abstriche zu machen und das dann trotzdem für höhere Ziele, in dem Fall für den Klimaschutz, hinzunehmen, das ist schwer.

  • Kein Mensch verzichtet auf einen Hund, weil er 10€ pro Monat Steuern dafür zahlen muss. Eine entsprechende Wirkung haben vielleicht die Steuern bei Listenhunden, die an die 1000€ pro Jahr betragen können, ansonsten geht es bei der Steuer um das Generieren von Einnahmen, nicht um irgendeine andere Wirkung.

    Und deswegen erhöhen die Kommunen gerade für den zweiten und dritten Hund die Steuern massiv? Ich rede auch nicht von 10 € im Monat. Ich finde durchaus, dass man für ältere, Single etc. das erste Haustier pro Haushalt preiswert anbieten sollte. Aber wenn man die Steuer für das zweite und dritte Tier deutlich erhöht (vielleicht einfach +50 € / +100 €) wird das schon einen Effekt haben...

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