Bei mir in der Stadt sind die Schulleitungen tatsächlich mit dem Bürgermeister wegen Klimaanlagen im Gespräch. Unsere Schulleitung klang verhalten optimistisch. Allerdings wage ich nicht, zu prognostizieren, ob das Mittel- oder doch erst langfristig etwas werden kann.
Aus Mexiko kenne ich Räume mit dicken Steinewänden und offene Flure bzw. Treppenbereiche auf der Südseite der Klassenräume. Also ähnlich wie eine Galerie statt eines Tunnels oder wie eine Veranda, ein Dach eben mit mehr oder weniger Wand. Da kann man dann deutlich besser querlüften als zu einem stickigen geschlossenen Flur.
Allerdings müssen sie sich im Winter nirgends durch große Schneewehen kämpfen und der Regen ist durch die Regenzeit berechenbarer.
Ergänzung: Grundsätzlich würde mehr grün (weniger Asphalt, mehr Wiesen und Bäume, begrünte Wände und Dächer) deutlich helfen. Das merkt man mitten in der Stadt noch einmal mehr als in einer nicht innerstädtischen Schule.