• Such dir für deine Spielchen doch bitte einen anderen Nutzer. Viel Spaß.

    Hm? Welche Spielchen? Die "110 Prozent" habe ich mir nicht ausgedacht. Den Quatsch hast du selbst geschrieben und du stehst nach eigener Aussage dazu. Was genau willst du damit denn ausdrücken?

  • Ist es wirklich Davonlaufen oder nicht eher ein lange überfälliger Selbstschutz? Ich hatte irgendwann nur noch Albträume, und der Druck, Stress wurde immer mehr. Irgendwann hatte ich so eine panische Angst Fehler zu machen.

    Und man kann sich nun mal nicht JEDEN Tag psychologisch und rechtlich begleiten lassen.

  • Ich verstehe es auch nicht! Willst du andeuten, dass im sozialen Bereich wirklich ausnahmslos jede/r irgendwann gemobbt wird? Oder sind die "110 %" einfach nur eine übertrieben hoch gesetzte Zahl, die für "extrem hoch" stehen soll?

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Ich verstehe es auch nicht! Willst du andeuten, dass im sozialen Bereich wirklich ausnahmslos jede/r irgendwann gemobbt wird? Oder sind die "110 %" einfach nur eine übertrieben hoch gesetzte Zahl, die für "extrem hoch" stehen soll?

    Und vor allem: Werden alle gemobbt oder mobben alle? (Die 10 % en plus lasse ich mal weg, damit ist’s bestimmt so, wie Humblebee vermutet.)

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Vielleicht ist’s auch, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % irgendjemand bei der entsprechenden Arbeitsstelle gemobbt wird?

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Und vor allem: Werden alle gemobbt oder mobben alle? (Die 10 % en plus lasse ich mal weg, damit ist’s bestimmt so, wie Humblebee vermutet.)

    Vielleicht gibt es einige, die mobben und auch selbst gemobbt werden. Das würde die 110% erklären. 🤔

  • Ich kenn nur Reaktor auf 110% möglich? „Jagd auf roter Oktober“

    Ansonsten habe ich mimt der Angabe ähnliche Probleme

    Vielleicht gibt es einige, die mobben und auch selbst gemobbt werden. Das würde die 110% erklären. 🤔

    Das wäre dann der Circle of screaming aus How I Met your mother

    Qui legere potest, plane praevalet

  • Ich kann die Quelle in den folgenden Tagen gern noch einmal raussuchen und hier einstellen.

    Es war ein kompletter Artikel, der aufschlüsselte, weshalb Mobbing im sozialen Bereich, der alle sozialen Jobs umfasst überproportional vertreten ist.


    Ergänzend: Ich hab noch einen anderen Beitrag dazu gefunden. Der spricht von 280 Prozent.

    Ich stell euch das mal ein. Der Artikel, den ich meinte ist es aber nicht.

    https://schraeglage.blog/mobbing-in-verschiedenen-berufen/

  • Ich kenn nur Reaktor auf 110% möglich? „Jagd auf roter Oktober“

    Ansonsten habe ich mimt der Angabe ähnliche Probleme

    Das wäre dann der Circle of screaming aus How I Met your mother

    Bitte den besten Film der Welt hier raushalten. Der hat das nicht verdient.

  • Aber auch da sind doch die Prozentwerte unsinnig. Ein Risikowert von mehr als 100 % - was soll das sein? Eine weitere Aussage in dem Blog ist sinnvoller „mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt “.
    Es handelt sich offenbar um einen Faktor. Damit wäre 110% - also 1,1- ziemlich nah am Durchschnitt, m. a. W. „Normal“.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Aber auch da sind doch die Prozentwerte unsinnig. Ein Risikowert von mehr als 100 % - was soll das sein? Eine weitere Aussage in dem Blog ist sinnvoller „mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt “.
    Es handelt sich offenbar um einen Faktor. Damit wäre 110% - also 1,1- ziemlich nah am Durchschnitt, m. a. W. „Normal“.

    Es ist etwas ungünstig formuliert, aber 110% des durchschnittlichen Mobbingrisikos ergibt schon Sinn. Besonders spektakulär ist es aber wirklich nicht.

    Wenn im Durchschnitt 10 von 1000 Personen gemobbt werden, wären es bei Lehrkräften ("110%") 11 Personen.

  • In Sozialberufen vielleicht deshalb, weil die oft überlastet sind und sich dann gerne auf Kosten eines Sündenbocks entlasten? Der ist einfach an allem schuld was nicht rundläuft, fertig.

    Alle anderen klopfen sich dann auf die Schulter, dass sie alles richtig gemacht haben.

    Ich weiß nicht. Wenn man das ganze Prozedere mehrfach durchhat, will man einfach irgendwann nicht mehr.

    Ich finde, was ihr alle vielleicht mitnehmen könnt: Neue Kollegen oder Kolleginnen brauchen generell euren besonderen Schutz, den die werden, wie wir ja nun auch mehrfach festgestellt haben, gerne mal zur Zielscheibe. Natürlich nicht immer und überall. Aber in einigen Gruppendynamiken scheinbar schon.

    Einmal editiert, zuletzt von Nordlicht_33 (10. Juli 2026 02:04)

  • Ich denke es macht auch einen Unterschied wie man privat aufgestellt ist. Wenn man familiären Rückhalt hat, einen unterstützenden Partner oder enge Freunde, dann kann man sich da vielleicht mehrfach durchkämpfen. Wenn man das aber nur bedingt hat.. Das ganze Umfeld wird ja mitbeansprucht. Das geht vielleicht beim ersten Mal, aber beim zweiten und dritten Mal sind die dann verständlicher Weise auch irgendwann raus. In einer Beratung meinte eine zu mir, dass ich wirklich einfach nur Pech hatte. Hätte ich bei der Versetzung einen anderen Landkreis, andere Schulen angegeben.. Tja, wer weiß. Aber nun ist es, wie es ist.

  • Und zu der Frage: Warum immer du?

    Statistisch sind 80% Frauen und 20% Männer von Mobbing betroffen.

    Ein Mann kann da also arbeiten und wird beispielsweise in Ruhe gelassen.

    Ich meinte ja schon man muss "neu" sein und sich von den anderen "unterscheiden". Die Frau die vor mir dort anfing, unterschied sich nicht so sehr von den anderen, was z.B. Methoden und Materialien etc angeht.

    Ich hatte mehr Berufserfahrung und habe eben Dinge angewendet, die ich an den Schulen zuvor gelernt habe. Was dort bekämpft wurde, wie sonst was. Erst recht, wenn es gut ankam --> siehe Konkurrenz, Rang ablaufen, Macht sichern etc.

    Ich konnte mal absolut gar nichts dagegen tun! Rechtlich nicht, durch Gespräche nichts...

  • Ich hatte mehr Berufserfahrung und habe eben Dinge angewendet, die ich an den Schulen zuvor gelernt habe. Was dort bekämpft wurde, wie sonst was. Erst recht, wenn es gut ankam --> siehe Konkurrenz, Rang ablaufen, Macht sichern etc.

    Schade. Kann aber auch anders laufen und läuft meistens anders. An fast allen Schulen, an denen ich war, hat man sich gegenseitig ergänzt, voneinander profitiert. Jeder sollte eigentlich ein Interesse daran haben, sich weiterzuentwickeln. Bewährtes kann man beibehalten, Neues, wenn es einem sinnvoll erscheint, ausprobieren. Deswegen geht man ja auch auf Fortbildungen.

  • Schade. Kann aber auch anders laufen und läuft meistens anders. An fast allen Schulen, an denen ich war, hat man sich gegenseitig ergänzt, voneinander profitiert. Jeder sollte eigentlich ein Interesse daran haben, sich weiterzuentwickeln. Bewährtes kann man beibehalten, Neues, wenn es einem sinnvoll erscheint, ausprobieren. Deswegen geht man ja auch auf Fortbildungen.

    Das war da aber absolut nicht gewünscht. Dann hätten sie sich ja hinterfragen müssen. "So machen wir das hier nicht. Das haben wir schon immer so und so gemacht."

    Ja, schade. Also ich wäre auch offen für Neues, gerade wenn es gut funktioniert. Es kommt wahrscheinlich drauf an, wo man ist. In der Großstadt wird wahrscheinlich mehr Offenheit sein, als bei ländlichen Regionen. Dafür kann da dann natürlich wieder was Anderes sein 🤷‍♀️

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