0 Punkte im mündlichen Abitur aus Lehrerperspektive

  • Ich komme gerade aus einer mündlichen Zusatzprüfung in Baden-Württemberg, woanders Bestehensprüfung genannt und darf nichts aus der Prüfung erzählen. Deshalb kann der Prüfling nichts wissen, wie irgendjemand entschieden hat. Daher nur allgemein, ich hatte schon dutzende Prüfungen.

    Das meiste andere wurde schon geschrieben. Im Protokoll steht in Baden-Württemberg nur der Verlauf, also stichpunktartig die Fragestellung, es hilft nicht, wenn Kollegen anderer Bundesländer hier anderes schreiben.

    Prüfungsvorsitzender ist ein Kollege einer anderer Schule, er und nicht der eigene Lehrer gibt die Note auf Wunsch dem Schüler bekannt, d. h. nicht, dass er entschieden hat, vorschlagen tut die Note normalerweise der Prüfer, also der eigene Lehrer. Der 3. Kollege protokolliert und spricht normalerweise nicht in Gegenwart des Schülers, er ist aber an der Notenfindung genauso beteiligt. Bei kritischen Prüfungen ist fast immer der SL der fremden Schule dabei, selten auch noch der eigene, damit alles korrekt verläuft.

    In allen mündlichen Prüfungen habe ich nie größere Abweichungen erlebt, wir fanden immer zu einer Note und wenn das Abitur in Gefahr ist, wissen wir es vorher. Ich habe noch nie einen "scharfen Hund" erlebt, allerdings werden Noten und Abitur nicht verschenkt, es muss Leistung erbracht werden. Automatisch 1 Punkt gibt es nicht, auch ich saß schon in Prüfungen, die mit 0 Punkten geendet haben.

    Zu Nachprüfung, gibt es in den Basiskursen (Grundkursen), im Mathe und Deutsch müssen nämlich alle im Basiskurs ins mündliche, die Kollegen haben heute und morgen insgesamt über 20 Prüfungen. Bei 0 Punkten müssen Prüfling, eigener Lehrer , Protokollant der eigenen Schule, Prüfungsvorsitzender der fremden Schule, SL innerhalb einer Woche noch einmal antreten. Das will auch kein Lehrer, wenn es trotzdem 0 Punkte gibt, dann sicher berechtigt.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Das meiste andere wurde schon geschrieben. Im Protokoll steht in Baden-Württemberg nur der Verlauf, also stichpunktartig die Fragestellung, es hilft nicht, wenn Kollegen anderer Bundesländer hier anderes schreiben.

    Darf ich denn noch ein oder zwei Fragen stellen?

  • Schnell mit dem Mathelehrer sprechen, um den Stoffrahmen einzugrenzen und mit professioneller Hilfe intensiv üben und zwar auf Lücke, also mit dem Ziel des Bestehens und nicht mit dem unrealistischen Ziel gut zu bestehen.

    Ich hatte noch keine Nachprüfung (Basiskurs), ich durfte die Woche vorher aber vor der Zusatzprüfung (nach verpatzter schriftlichen Abiturprüfung im Leistungskurs) nicht mehr mit dem Schüler reden, bei Nachprüfung weiß ich es nicht.

    Stoffrahmen eingrenzen ist allerdings nicht zulässig, sonst muss der Prüfungsvorsitzende, also der Kollege einer anderen Schule die Aufgaben ablehnen, er sucht auch aus, und leider oft anders als ich es täte, die den Schüler kennt. Auf Lücke lernen ist also Roulette und kein guter Vorschlag, lieber überall etwas, wenn 1 Punkt reicht.

    Wieder einmal, jedes Bundesland ist anders, ich wundere mich, dass hier so viele überzeugt sich äußern.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Trivia: Eine 4.te Schülerin hätte wohl ebenfalls fast 0 Punkte bekommen, hat sich dann nach Verkündung des Prüfungsergebnisses schlicht geweigert, dies zu akzeptieren. Das ging wohl hin und her, am Ende ist sie nach der Diskussion mit einem Gnadenpunkt herausgelaufen.

    Vorher überlesen, es stand auch so viel falsches drinnen. Das kann nicht stimmen .

    Das Protokoll ist vor der Notenverkündigung in Baden-Württemberg geschrieben , inklusive Note in Punkten und ausgeschrieben, inklusive aller Unterschriften. Jeder einzelne inkl. SL (anwesend bei vorher bekannten kritischen Prüfungen) müsste klagen, wenn nachher noch die Note geändert wird. Und weil 2 Kollegen von 2 nicht benachbarten Schulen beteiligt sind, wird sicher nicht gemauschelt, ich riskiere doch kein Disziplinarverfahren oder mehr wegen einer mir unbekannten Schülerin.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Darf ich denn noch ein oder zwei Fragen stellen?

    Natürlich.

    Es wurde hier nur einiges falsch als Tatsache geschrieben, dem TE hilft dies nicht.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Ergänzung: Es gibt Einzelfälle, wo die Kommission bewusst 0 Punkte gibt statt einem Gnadenpunkt, um eben dem Prüfling noch eine Chance auf eine Nachprüfung zu geben und so eventuell ein Durchfallen noch zu vermeiden.

    Ansonsten alles, was Kris24 zum Ablauf geschrieben hat. Gemauschel ist extrem unwahrscheinlich.

  • Ergänzung: Es gibt Einzelfälle, wo die Kommission bewusst 0 Punkte gibt statt einem Gnadenpunkt, um eben dem Prüfling noch eine Chance auf eine Nachprüfung zu geben und so eventuell ein Durchfallen noch zu vermeiden.

    Ansonsten alles, was Kris24 zum Ablauf geschrieben hat. Gemauschel ist extrem unwahrscheinlich.

    Das wäre m.E. auch ein Verstoß gegen die Grundsätze der Leistungsbewertung, da hier dann ja aus strategischen Gründen eine Note festgesetzt wird und nicht auf der Basis der tatsächlichen Leistung.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Das wäre m.E. auch ein Verstoß gegen die Grundsätze der Leistungsbewertung, da hier dann ja aus strategischen Gründen eine Note festgesetzt wird und nicht auf der Basis der tatsächlichen Leistung.

    Klar. Ich habe es als Gegenbild zum Ausgangspost erwähnt, in dem ja insinuiert wird, dass man da dem armen Mädle nur Böses wollte.

  • Vielen Dank für euren Input.

    Ich habe die Informationen selbstverständlich auch nur aus zweiter Hand erfahren, daher ist es nur allzu richtig und logisch, dies kritisch zu hinterfragen. Ich versuche es mit den Aussagen nochmals etwas einzugrenzen, was ich mitbekommen habe:

    • Das Gespräch mit dem Fachlehrer fand wie gesagt vorgestern statt. Der O-Ton war schon so, wie ich es beschrieben habe. Unterm Strich gab es mehrere inhaltliche Aussagen, die richtig waren - es sei das Wort Definitionen gefallen, die richtig waren. Für einen Punkt scheint es trotzdem nicht gereicht zu haben. Das Auftreten wurde insbesondere vom Fremdprüfer bemängelt, die Antwortvergabe war häufig nicht selbstbewusst genug. Es fiel auch der Satz: "Den Prüfern sei nicht klar gewesen, ob die Antwort, die sie von sich gegeben habe, auch wirklich ihre Antwort gewesen sei." Ich kann mir das schon gut vorstellen, dass man das bei einer sehr schüchternen Schülerin bemängelt . Ein anderer Kollege schrieb hier ebenfalls, dass man in Hessen wohl mindestens 20% richtige Antworten geben muss, um einen Punkt zu bekommen.
    • Eine Diskrepanz besteht auch in den Aussagen des Fachlehrers mit der gemeinsamen Notenfindung. Wenn der Fachlehrer tatsächlich die Leistung der Schüler besser als 0 Punkte gefunden hätte, ist es tatsächlich komisch, dass an der Notenfindung am Ende die 0 rausgekommen ist. Dann muss man aber auch festhalten, dass irgend etwas an seiner Geschichte nicht stimmt, oder er sich in der Prüfungskommission ganz anders verhalten hat und den 0 Punkten zugestimmt hat. Wenn hier die Noten wirklich gemittelt werden, dann kann ich mir höchstens vorstellen, dass Fremdprüfer und Protokollantin beide für 0 Punkte plädiert und sich durchgesetzt haben. Das beißt sich aber mit Kris seiner Aussage, dass der Notenvorschlag primär vom Fachlehrer selbst kommen würde.
    • Die Geschichte mit der 4. Person hat die 3. Schwester im Bunde im Gang erfahren. Ja, auch hier kann ich nur Fremdaussagen widergeben. Vorgestern war zugleich wohl Bücherabgabe und daher ziemlich viele Schüler anwesend. Als das Privatgespräch Fachlehrer - Schüler/innen (auch mit der durchgefallenen Schwester) stattgefunden hat, hat Sie auf dem Gang die Schülerin getroffen, die nach der besagten 4. Person Ihre Prüfung absolvieren musste. Diese habe dann erzählt, dass Sie das von besagter Schülerin mitbekommen habe, als sie herausgelaufen ist. Die Protokollantin soll wohl auch "sehr laut" geworden und die Stimmung sehr schlecht gewesen sein. Die Aussagen, durch die wir das wissen, stammen also nicht von der 4. Person selbst. Es wirkte allerdings sehr überzeugend. Kann das nun überzogen sein? Wissen wir nicht. Ich denke, dass die Wahrheit sich irgendwo in der Mitte befindet.
    • Am Ende bleibt es schon auffällig, dass in dieser Prüfungskommission zumindest 3 x 0 Punkte, mindestens 1x 1 Punkt, und als Bestnote 5 Punkte vergeben wurden. In keiner anderen Prüfungskommission trat dies auf Auch hier stellt sich wieder die Frage: Woran hat es gelegen? War die Vorbereitung vielleicht einfach hundsmiserabel, sodass die Schüler auch damit zu kämpfen hatten? War es einfach Zufall, dass die Schülerinnen und Schüler alle einfach nicht gut waren? Hat die Prüfungskommission extrem strenge Bewertungskriterien vorausgesetzt, allen voran der Fremdprüfer? Auch da kann ich mir noch keinen Reim drauf machen.


    Da hier auch schon gefragt wurde: Nein, ich bin kein Lehrer - Ich studiere noch Lehramt. Die Fächerkombination, Fachsemester und Studienort kann ich gerne per PN durchgeben, denke aber nicht, dass das hier Relevanz hat (Mathe ist leider nicht dabei). Einer meiner beiden Brüder ist auch Lehrer, allerdings nicht auf dem Allgemeinbildenden und auch nicht Mathe, und meine Mutter ist Grundschullehrerin im Ruhestand. Den hab ich da natürlich auch schon zu gefragt. Und Bundeskanzler habe ich auch nicht vor, zu werden. 😅

  • Am Ende bleibt es schon auffällig, dass in dieser Prüfungskommission zumindest 3 x 0 Punkte, mindestens 1x 1 Punkt, und als Bestnote 5 Punkte vergeben wurden. In keiner anderen Prüfungskommission trat dies auf Auch hier stellt sich wieder die Frage: Woran hat es gelegen?

    Vielleicht sind hier eben die schlechtesten Schülerinnen in einer Gruppe zusammengekommen.

    Kann dir auch aus einer Klasse (auch AHR!) 4-6 Leute rauspicken, die 0 Punkte machen würden.

    Wenn hier die Noten wirklich gemittelt werden, dann kann ich mir höchstens vorstellen, dass Fremdprüfer und Protokollantin beide für 0 Punkte plädiert und sich durchgesetzt haben. Das beißt sich aber mit Kris seiner Aussage, dass der Notenvorschlag primär vom Fachlehrer selbst kommen würde.

    Der Fachlehrer macht einen Vorschlag, aber dann muss dem zugestimmt werden und der Fachlehrer muss seinen Vorschlag ja auch begründen. Deswegen besteht eine Kommission ja auch aus 3 Personen. Und (zumindest in NRW) entscheidet der Vorsitz, wenn sich nicht geeinigt werden kann.

  • In NRW wird abgestimmt, zur Not auch gegen den Vorsitz. Wenn der dann damit unglücklich ist, kann er das beanstanden, dann entscheidet der ZAA oder die obere Schulaufsicht. Hab ich aber noch nie erlebt.

    If you look for the light, you can often find it.
    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • Woran hat es gelegen?

    Der Prüfling war nicht gut genug.

    Der Prüfling muss zeigen, was er/sie kann. Irgendwelche Spekulationen über die Prüfungskommission sind nicht zielführend. Ein schlecht vorbenoteter Prüfling hat in der Prüfung 0 Punkte erreicht. Das ist jetzt nicht so überraschend und passt doch ins Bild großer fachlicher Defizite. Die einzige sinnvolle Lösung ist dass der Prüfling nochmal lernt und/oder sich umorientiert und die Zukunftsperspektiven ohne Abi auslotet.

  • So ist der Vorgang:

    Das Abstimmungsverhältnis wird protokolliert.
    Sollte da 2:1 stehen, sind die Chancen nicht gering, dagegen vorgehen zu können, da es dann offenbar etwas gab, was einen Punkt gerechtfertigt hätte. Dies müsste aus dem Protokoll zu entnehmen sein.

    Das Protokoll kann nur nach schriftlichem und begründeten Antrag eingesehen werden und erst nachdem die Prüfung mit der Aushändigung des Abiturzeugnisses oder der Information des endgültigen Nicht-Bestehens abgeschlossen ist.

    Eine 20% Regel gibt es in NRW nicht, wohl aber die oben bereits zitierte Notendefinition. Aus der Begründung der Note (Protokoll) muss das auch deutlich werden.
    Diese Begründung wird bei uns dem Schüler / der Schülerin auch mit der Mitteilung des Ergebnisses vorgelesen.

  • Eine 20% Regel gibt es in NRW nicht, wohl aber die oben bereits zitierte Notendefinition. Aus der Begründung der Note (Protokoll) muss das auch deutlich werden.
    Diese Begründung wird bei uns dem Schüler / der Schülerin auch mit der Mitteilung des Ergebnisses vorgelesen.

    Die lässt sich zumindest indirekt von den Bewertungsvorgaben für die Klausuren ableiten.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Das Abstimmungsverhältnis wird protokolliert.
    Sollte da 2:1 stehen, sind die Chancen nicht gering, dagegen vorgehen zu können, da es dann offenbar etwas gab, was einen Punkt gerechtfertigt hätte. Dies müsste aus dem Protokoll zu entnehmen sein.

    In BW steht das nicht im Protokoll, sondern höchstens in den (aufzubewahrenden) persönlichen Unterlagen der Kommissionsteilnehmer.
    Was im Protokoll steht ist in §26 (8) AGVO geregelt.

  • und hier wurde geschrieben, dass man sich in BaWü EINIGT.
    Ich finde das Verhalten des Fachlehrers - sollte es hier stimmen - unkollegial und total unprofessionell.

  • ...Unterm Strich gab es mehrere inhaltliche Aussagen, die richtig waren - es sei das Wort Definitionen gefallen, die richtig waren. Für einen Punkt scheint es trotzdem nicht gereicht zu haben. Das Auftreten wurde insbesondere vom Fremdprüfer bemängelt, die Antwortvergabe war häufig nicht selbstbewusst genug. Es fiel auch der Satz: "Den Prüfern sei nicht klar gewesen, ob die Antwort, die sie von sich gegeben habe, auch wirklich ihre Antwort gewesen sei." Ich kann mir das schon gut vorstellen, dass man das bei einer sehr schüchternen Schülerin bemängelt .

    Oder sie hatte nur ein paar Definitionen auswendig gelernt und keinen blassen Schimmer, um was es geht?

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was du für eine Verschwörung witterst. Du hättest deiner Verwandten einen Punkt gegönnt, verständlich, aber sie wusste nicht genug für diesen Punkt.

    Selbst wenn der Unterricht grottenschlecht gewesen war, hätte ihr mal aufgehen müssen, dass sie Nachhilfe braucht.

    Wenn du Lehrer wirst, dann wirst du sehen, dass es einem nicht leicht fällt, jemandem eine 6 drunter zu schreiben oder gar das Zünglein an der Waage zu sein, das für Versetzung oder Bestehen einer Prüfung sorgt. Das macht keinen Spaß und ist außerdem oft mit Gegenwehr derer verbunden, die dafür eigentlich Verantwortung tragen sollten. Und es macht mehr Arbeit. Niemand sitzt gerne zusätzlich in irgend welchen Nachprüfungen rum.

    Es ist aber notwendig, sonst können wir uns Prüfungen einfach komplett sparen. Das kann ein Ansatz sein, es gibt auch freie Schulen etc. aber wenn jemand das Abitur bestehen will, dann muss er oder sie bestimmte Anforderungen erfüllen.

  • DANKE Quittengelee.
    Durch dieses "Die Note des Fachs X würde sonst alles versemmeln" kommen zu viele Leute durch. Die Spielregeln sind im Vorfeld bekannt. Ja, der Prüfungsvorsitzende mag ein harter Hund gewesen sein, aber er alleine kann nicht über die 0 Punkte entschieden haben. (Egal ob geeinigt oder abgestimmt). Vielleicht musste der Fachlehrer einsehen, dass seine bisherigen Noten verschenkt waren und auch da ist die Regel klar: in BaWü gibt es Fremdprüfer*innen in der Kommission.

  • Es geht um Baden-Württemberg. Normalerweise einigt man sich, wenn dies nicht möglich ist, wird gemittelt und gerundet. Ich habe dies noch nie erlebt.

    Der Rest kann nicht stimmen, gestern ausführlich geschrieben. Wenn der Fachlehrer über die Prüfung gesprochen hätte, hätte er gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen.

    Ich vermute, dass enttäuschte Schülerinnen auf dem Gang spekulieren, ich kann mir sogar vorstellen, dass unsere Prüflinge, die schlecht abgeschnitten haben, dies ähnlich sehen.

    Zitate von dir, mein altes Handy will nicht zitieren

    Prüfungsvorsitzender scharfer Hund, weil er die Note erklärt und bei 0 Punkten aufzählt, was nicht gewusst wurde

    Prüfer eigener Lehrer sitzt unglücklich da, unglücklich aber wegen schlechter Schülerleistung nicht wegen Prüfungsvorsitzenden

    Protokollant sitzt nur daneben

    Ja, so ist die Aufgabenverteilung, bei der Notenfindung sind aber alle gleichermaßen beteiligt. Jede Stimme zählt gleich viel.

    Und für 1 Punkt reicht nicht, wenn ein paar Definitionen gewusst werden.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Die TE ist noch nicht voll ausgebildet und muss noch am Habitus arbeiten.
    Ja, es ist traurig, wenn Schüler*innen (ob eigene oder nicht) eine schlechte Note haben. Aber wir sind Begleiter*innen, ggf. Motivationscoaches, aber nicht deren Kumpel und am wenigsten für die Note verantwortlich.
    Es ist sonst nicht fair.

    Diesen einen Punkt zu schenken bedeutet auch, jedem anderen den potenziellen Punkt zu schenken, der auch zur besseren Abinote führen würde.
    Wenn BaWü sagt: 0 Punkte in Mathe sind ein Ausschlusskriterium, dann ist es halt so.
    (Wechselt das BL, haha).

    Nein, ich finde das System mit den Fremdprüfer*innen in BaWü immer attraktiver. Wie schon gesagt: einen Versetzungsantrag würde ich sofort stellen, wenn ich könnte, ich behaupte mal, es würde zwar nicht alle meine Probleme lösen aber einen Großteil meiner Arbeitszufriedenheit lösen. Da nehme ich sogar die Hitze in Juli und die Nähe zu Frankreich in Kauf ;) (Die eigentlich positiv ist, denn: nah genug an diejenigen, die mir wichtig sind, trotzdem fast ähnlich entfernt zu denjenigen, für die ich nicht bereit bin, den Weg zu machen.)

Werbung