Arbeitszimmer aufräumen - Motivationschat

  • Bücher und Noten wegzuwerfen tut wirklich weh.

    Bei uns gibts Verschenke-Bücherregale und im Wertstoffhof nicht weit weg einen Verschenke-Container.

    Da bring ich meine guterhaltenen Sachen immer hin. Und weil da immer alles zügig weggeht motiviert mich das eher zum Ausmisten. 🥰

  • Ein Hoch auf IVAR!
    Billy wäre vielleicht noch eine Alternative, Pax auf keinen Fall (zu unflexibel, weder Höhe, Breite, noch Umzug ;) )

    Ich habe IVAR, mein Mann Billy.

    Bei Ivar biegt sich nichts durch. Die Regale sind voll mit Ordnern, Bücher oder Arbeitsheften. Alles sehr stabil und so flexibel im Aufbau. Die ersten Regale habe ich nach dem Referendariat gekauft (vor 25 Jahren) und hab dann immer mehr erweitert, auch mit Schränken und Schubladen.

    Bei den Billys meines Mannes biegen sich die Böden durch, wenn sie voll sind und das Regal ist zu wenig tief und die Ordner stehen immer über.

  • Ich habe viele Arbeitsblätter auf dem Rechner und zwei Exemplare davon plus nur-analoge ABs jeweils in thematischen und klassenspezifizierten Ordnern in meinem Büro. Man weiß ja nie. Unser Schulkopierer funktioniert mit Stick, also muss ich kein Papier daheim bedrucken, nur, wenn ich Sachen lediglich analog vorliegen habe. Alles andere fliegt rigoros raus, bzw entsteht nicht, weil ich ja weiß, welche Klassenstärken ich brauche. Irre ich mich mal, gebe ich sie weiter oder schmeiße sie in der Schule weg. Ich werde unruhig, wenn es sich daheim noch mehr stapelt, als es das eh schon tun muss.

    Trotzdem sammeln sich einige Dinge an, die dann meist am ersten Wochenende nach Schulschluss sofort weggeräumt werden. Das dauert ein wenig, befreit aber immens und dann kann ich in Urlaub fahren, ohne, dass diese Altlast drückt. Zum Aufräumen laute Mukke, meist kommt dann von unten ne WhatsApp: geeelll, du räumst auuuf? 😉

    Aber es tut mir gut, wenn alles geräumt ist. Meine Schulfächer sind zum Schulschluss beide komplett leer und werden zum Schulbeginn neu bestückt. Damit fahre ich am besten.

    Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.

  • Ich muss nur wegwerfen. Ein kleiner Stapel liegt da zum Einscannen, da werde ich wohl noch mal ne halbe Stunde am Kopierer stehen müssen. Ansonsten bin ich auch eher papierlos unterwegs u d kann da auch wesentlich besser Ordnung halten.

    Aber ich hab noch ein paar Tage, bevor das Schuljahr endet und dann mache ich erstmal Urlaub. Danach räume ich vielleicht mal ein bißchen auf...

  • Ein kleiner Stapel liegt da zum Einscannen, da werde ich wohl noch mal ne halbe Stunde am Kopierer stehen müssen.

    Kein automatischer Papiereinzug?
    Da kann man den Stapel einfach reinlegen und bekommt anschließend die fertige Scan-Datei.

  • Kein automatischer Papiereinzug?
    Da kann man den Stapel einfach reinlegen und bekommt anschließend die fertige Scan-Datei.

    Doch. Aber manches ist getackert oder auch Großformat bis A1. Und ich möchte alles in einzelnen Dateien haben. Ein bisschen dauert das dann doch leider.

  • Ein bisschen dauert das dann doch leider.

    Meine Rede. Lohnt es sich?

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    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Meine Rede. Lohnt es sich?

    Wo ist der Unterschied, ob ich Zeit fürs abheften benötige oder fürs scannen? Ich habe 95% meiner Unterlagen digital, da ich alles auch nur digital erstelle. Trotzdem kommt noch was auf Papier bei mir an. Es ist für mich daher unsinnig, eine extra Ablage zu führen.

  • Ich hause derzeit in einem Arbeitszimmer, das zur Hälfte voller nicht ausgepackter Kartons ist und gleichzeitig als Abstellkammer fungiert. Ich freu mich einfach nur darauf, dass ich - wahrscheinlich im Herbst - ins Haus einziehen kann und dort einen 40m² Wohn- und Arbeitsbereich habe. Dort kann ich dann nach Lust und Laune sortieren, ordnen, neu einrichten etc. und bis dahin lese ich hier mit und entdecke für mich vielleicht einen brauchbaren Tipp. Ich muss vor allem meine zwei sehr großen Kisten, Deutsch und Englisch, aussortieren. Ich brauche ein System für A3 Brettspiele, Memory-Spiele usw. Alles andere habe ich eh digital.

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

  • Da mein Lehrerdasein lange vor der "großen Digitalisierung" begonnen hat, sammelte sich eine Unmenge an Papier an. Dieses Regal (zum Glück nur noch Erinnerung...) war für mich übersichtlich sortiert, dieses Ordnungsprinzip habe ich grob auf späteren Festplatten übernommen:

    Oben: Nur Deutsch und Mathe, jeweils 4 "Standard"-Ordner für jede Klassenstufe (1 bis 4, je Stufe eine Farbe) mit dem immer wieder einsetzbaren Material. Ergänzende Ordner (schmaler) kamen dazu.

    2. von oben: Nur Sachunterricht, nach Themenbereichen sortiert, nicht nach Klassenstufen. In den gelben Schachteln waren Dinge, die nicht abzuheften waren: Plakate, laminierte Lernspiele usw..

    3. und 4. von oben: Schulbücher, Zeitschriften, Ideen und Material von und für Projekttage, Kunstprojekte, Schulfeste, Klassenfahrten, Weiterbildungen...

    Und ganz unten das, was sich so ansammelt und fürs Einordnen oder Wegwerfen sortiert werden musste...

    Für den Kunstunterricht brauchte ich den Rest der Arbeitsräume. Ich konnte mir die für viele Jahre wohnungsnah anmieten (extern), hatte dementsprechend viel Platz und reichliche Angaben für die Steuererklärung :). Der viele Platz hatte aber auch Nachteile, wie sich wohl alle Lehrkräfte denken können, die nicht nur eine digitale Materialsammlung haben.

  • Meine Sortierung ist nahezu gleich,

    aber dein Regal ist winzig!

    Dafür ist mein Kunstbereich kleiner.

    Ich habe mehr Kartons, früher vor allem für Themen/Projekte, inzwischen gehe ich dazu über, Materialien von D/Ma je Jahrgang in Pappis zu lagern. Ähnliches habe ich damals bei meiner Mentorin gesehen, konnte es mir aber so gar nicht vorstellen.

  • Genau, das regal reichte gerade für Deutsch und Musik, wobei ich inzwischen noch zwischen Anfangsphase und den restlichen Klassen (die ich viel seltener habe) getrennt habe.

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