Beamtentum abschaffen?

  • Maylin, du vergisst immer, dass Gesellschaften deren Bevölkerung nicht stabil ist geringere Wachstumschancen haben als Gesellschaften mit stabiler Bevölkerung und dass das für dein Lebensmodell riskant ist.

    Oh bitte. Hier wächst in den nächsten Jahrzehnten sowieso gar nichts mehr, außer evtl. die Geschwindigkeit, mit der unser Nachwuchs bei PISA & Co abschmiert.

  • Oh bitte. Hier wächst in den nächsten Jahrzehnten sowieso gar nichts mehr, außer evtl. die Geschwindigkeit, mit der unser Nachwuchs bei PISA & Co abschmiert.

    So miserabel haben unsere Schüler nicht abgeschnitten. Der Punktestand war - wenn man die "genuinen" Deutschen und die Kinder der 2 Migrantengeneration betrachtet innerhalb der Spitzengruppe. Der Durchschnitt wurde jedoch durch sprachlich abgehängte Migrantenkinder massiv nach unten gezogen. Es besteht durchaus Hoffnung - so schlecht machen wir unsere Arbeit scheinbar doch nicht, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • So miserabel haben unsere Schüler nicht abgeschnitten. Der Punktestand war - wenn man die "genuinen" Deutschen und die Kinder der 2 Migrantengeneration betrachtet innerhalb der Spitzengruppe. Der Durchschnitt wurde jedoch durch sprachlich abgehängte Migrantenkinder massiv nach unten gezogen. Es besteht durchaus Hoffnung - so schlecht machen wir unsere Arbeit scheinbar doch nicht, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Rechenspielchen helfen nicht, sofern du diese Kinder nicht direkt remigrieren möchtest. Sie sind hier, sie sind schlecht qualifiziert und sie werden zukünftig ziemlich sicher Wirtschaft (durch Nichtabfederung des Fachkräftemangels) und Sozialkassen belasten.

  • So miserabel haben unsere Schüler nicht abgeschnitten. Der Punktestand war - wenn man die "genuinen" Deutschen und die Kinder der 2 Migrantengeneration betrachtet innerhalb der Spitzengruppe.

    Unsere Schüler sind alle Schüler, nicht nur die, die gut abschneiden, egal aus welchem Grund.

  • Unsere Schüler sind alle Schüler, nicht nur die, die gut abschneiden, egal aus welchem Grund.

    Hitler! Wolfgang hat Hitler gesagt! Seine Analyse ist doch richtig! Aber er hat Hitler gesagt!

    Können wir mal diesen albernen Beißreflexe bei Seite lassen!

    Die aktuellen PISA Ergebnisse zeigen das wir (Gesellschaft insgesamt) es nicht schaffen Kinder mit Migrationshintergrund so auszubilden, dass sich die Lücke zu Muttersprachlern schließt.

    Solche Dinge herauszufinden ist der Sinn von datengestützter Schulanalyse.
    Wenn wir aber daraus den Schluss ziehen, diejenigen die sowas benennen in semantische Wortklaubereien zu ertränken, werden wir uns auch noch in 50 Jahren wundern, dass wir nicht von der Stelle kommen.

    Rechenspielchen helfen nicht, sofern du diese Kinder nicht direkt remigrieren möchtest. Sie sind hier, sie sind schlecht qualifiziert und sie werden zukünftig ziemlich sicher Wirtschaft (durch Nichtabfederung des Fachkräftemangels) und Sozialkassen belasten.

    Das ist mal wieder der übliche ungebildete Blödsinn den du von dir gibst.
    Kannst du bitte belegen, dass Migration langfristig die Sozialkassen belastet?

    Qui legere potest, plane praevalet

  • Man muss jetzt auch nicht Hitler verharmlosen. Wer hat hier bezweifelt, dass der Migrationshintergrund sich auf die Ergebnisse auswirkt? Niemand. Aber dann zu sagen, dass "unsere Schüler" doch ganz gut sind, verharmlost doch das Problem. Die Schüler sind hier, bleiben vermutlich hier und darum muss sich gekümmert werden. Und das geschieht eben nicht, wenn man sich für diese im Grunde nicht zuständig erklärt.

  • Mir war klar, dass ich hinter meine Hitlerzeile nochmals fett Folgendes hätte schreiben müssen:

    Bewusst satirische Zuspitzung!

    Es ist aber leider so, dass wenn jemand es wagt, zu behaupten, dass Migration auch zur Problemen in Bereichen der Gesellschaft führen kann, immer jemand aus dem Busch springt und schreit, dass dürfe man so oder so nicht sagen, weil …

    Die von dir unterstellte Unterscheidung trifft Wolfgang nicht. Er spricht von der Spitzengruppe aus genuin Deutschen und Kindern mit Migrationshintergrund und sagt, dass dieses gute Ergebnis von Schüler*innen mit Migrationshintergrund, die abgehängt seien, zu einem schlechten Durchschnitt führt.

    Er verneint an keiner Stelle eine Zuständigkeit für die abgehängten Schülerinnen.

    Er erklärt lediglich die Ergebnisse und seine Analyse wird von den Daten gestützt oder zweifelst du seine Analyse an? Dann wäre es an dir anhand der Pisa Daten seine Aussage zu widerlegen.

    Du springst aber aus dem Busch und regst dich über das Wort unsere auf. Semantische Wortklauberei!

    Statt darüber zu diskutieren, wie es geschafft werden kann, die Lücke zwischen schlechten und guten Schüler*innen zu schließen, diskutieren wir das Wort unsere und kommen der Lösung des Problems keinen Schritt näher.

    Qui legere potest, plane praevalet

  • Wir haben in unserer Gesellschaft eine Gruppe vorzugsweise männlicher orientalischer Migranten, die in meinen Augen im Bildungsbereich zunehmend problematisch wird, wenn sie das nicht sogar schon eine ganze Weile war. Sie definieren sich durch Renitenz, Unterlaufen von Regeln und durch nicht nur in Deutschland mittlerweile überwiegend überkommene Männlichkeitsbilder. Böse formuliert: "Ich bin ein Mann, ich bin toll, also muss mich die Welt auch so sehen."

    Damit stehen sie sich in erster Linie selbst im Weg, nur wirkt das natürlich auch wieder in die Gesellschaft rein. Die orientalischen Mädchen sind da bis auf die konservativen Mädchen geistig und sozial flexibler. Das wird zunehmend zu einem dicken Problem, weil diese Frauen dann sicherlich keine Lust mehr auf Männer ihres kulturellen Hintergrunds haben, weil diese sozialisatorisch einfach stehenbleiben und sich augenscheinlich nicht weiterentwickeln.
    Die Konsequenz, die die Männer daraus ziehen, wird aber eben nicht eine Anpassung sein sondern ein Beharren an den alten Idealen, weil sie sonst nichts mehr als Orientierung haben. Da sind jetzt eigentlich die Eltern gefragt, aber da werden mitunter genau diese Männlichkeitsideale weitergegeben oder tatenlos zugesehen.

    Soviel zu meiner über 20jährigen Erfahrung im Schuldienst.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Kannst du bitte belegen, dass Migration langfristig die Sozialkassen belastet?

    Erklär mir lieber mal umgekehrt, wie aus dem abgehängten Teil der Schülerschaft, der desaströs in Lernstandserhebungen abschneidet, deiner Meinung nach Fachkräfte und Nettosteuerzahler werden. Hast du mal mit dieser Schülerklientel zu tun gehabt?

    Es geht nicht darum, dass man die Ergebnisse nicht differenziert betrachten und das unterschiedliche Abschneiden unterschiedlicher Schülergruppen nicht klar benennen soll. Das muss man sogar. Ich teile lediglich nicht die Schlussfolgerung, daraus sei irgendwo ein übermäßiger Hoffnungsschimmer abzuleiten. Der Anteil der schlecht abschneidenden Gruppe wird weiter steigen, das lässt sich meines Erachtens auch nicht mal eben so in einer Schülergeneration abwenden. Das Problem liegt nämlich leider nicht nur in mangelnden Sprachkenntnissen, sondern auch in einem völlig abweichenden Bildungsverständnis, einer anderen Lernkultur, einer anderen Sozialisation.

  • Rechenspielchen helfen nicht, sofern du diese Kinder nicht direkt remigrieren möchtest. Sie sind hier, sie sind schlecht qualifiziert und sie werden zukünftig ziemlich sicher Wirtschaft (durch Nichtabfederung des Fachkräftemangels) und Sozialkassen belasten.

    Aber Hallo! Ich bin der letzte, der nach Remigration ruft. Meine Feststellung zielt nur darauf ab, dass wir als Lehrkräfte diese Kinder in ein besonderes Förderprogramm aufnehmen müssen. Da müssen über Sprachkurse an der Schule schnellstmöglich die Wissenslücken geschlossen werden und kostenlose Ganztagesbetreuung muss überall Standard sein - jedoch nicht als Spielnachmittage, sondern in Form spielerischer Sprachvermittlung und durch Sprechanlässe.

    Deutschkenntnisse sind von zentraler Bedeutung - für Textaufgaben in Mathematik, zum Erfassen von Sachtexten in den Sachfächern, zum Erlernen anderer Sprachen wie Englisch, Französisch oder Latein. Nur auf diese Weise kommt Deutschland bei PISA wieder an die Spitze.

    PISA ermittelt aus den Ergebnissen einen statistischen Mittelwert. Wenn du kochendes Wasser und kaltes Wasser zusammenschüttest, kann das Ergebnis nur lauwarm sein. Das allein war die Feststellung. Lest die Pisa-Studie.

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Natürlich rege ich mich über das Worte "unsere" auf. Ich unterrichte seit Jahren vor allem in der Internationalen Förderklasse SuS, die erst seit kurzem in Deutschland sind. Manchmal sind darunter auch Schüler, die schon zwei, drei Jahre in der Sek 1 waren. Und was haben die bisher erlebt? Dass sie nicht dazu gehören, dass sie eine Last für das System und die Gesellschaft sind.

    Ich habe hier schon oft auf Probleme durch Migration hingewiesen. Diese Probleme betreffen oft genug die neu zugewanderten Schüler selbst. Frag doch mal, wie viele von denen alltäglich Gewalt erleben und sich nur mit einem Messer vor die Tür trauen. Es sind zu viele. Wir haben so viele Probleme, die wir angehen müssen, dann aber schreiben, dass die genuin deutschen Schüler (der ich auch nie war) gut abschneiden, klingt für mich nach halb so wild. Und da empöre ich mich. Immer wieder.

  • Aber Hallo! Ich bin der letzte, der nach Remigration ruft.

    (...)

    Das allein war die Feststellung. Lest die Pisa-Studie.

    Zum ersten Satz: das weiß ich und wollte ich auch nicht unterstellen.

    Zum zweiten: ist mir bekannt. Mir ging es um die Schlussfolgerung daraus - dein Glas ist halb voll, meins halb leer. Die Förderprogramme haben wir halt nicht und ich sehe auch nicht, wer die durchführen sollte. Ist ja nun nicht gerade ein spaßiger, gut bezahlter Tätigkeitsbereich, der von Interessenten überrannt wird.

  • Wir haben in unserer Gesellschaft eine Gruppe vorzugsweise männlicher orientalischer Migranten, die in
    Die Konsequenz, die die Männer daraus ziehen, wird aber eben nicht eine Anpassung sein sondern ein Beharren an den alten Idealen, weil sie sonst nichts mehr als Orientierung haben. Da sind jetzt eigentlich die Eltern gefragt, aber da werden mitunter genau diese Männlichkeitsideale weitergegeben oder tatenlos zugesehen.

    Hierzu: leider beschränkt sich das nicht auf bildungsferne Schichten oder frisch Zugewanderte. Wir sind ein sehr multikulturelles Kollegium. Vor ein paar Wochen unterhielten sich Kollegen am Nebentisch, ob sie deutsche Frauen daten würden (nein) und warum nicht. Im Fortlauf des Gesprächs ging es darum, ob ihre Frauen alleine weggehen "dürften" (auch überwiegend nein). Alles sehr nette, zugewandte, engagierte Kollegen, die sicherlich einen guten Job machen und Poster Boys für gelungene Integration und sozialen Aufstieg in der 2. oder 3. Zuwanderungsgeneration sind. Offen gestanden, mir ist sehr unwohl beim Gedanken, dass Menschen mit solchen Haltungen und Wertvorstellungen auf unser Grundgesetz vereidigt sind und ihre eigenen Kinder vermutlich ebenfalls in diesem Geiste erziehen werden. Mindestens dort, wo entsprechende Weltbilder bereits jetzt von einer Mehrheit geteilt werden, laufen wir meines Erachtens Gefahr, dass sie sich sukzessive als "normal" und gesellschaftlicher Konsens einschleichen.

  • Die Förderprogramme haben wir halt nicht und ich sehe auch nicht, wer die durchführen sollte. Ist ja nun nicht gerade ein spaßiger, gut bezahlter Tätigkeitsbereich, der von Interessenten überrannt wird.

    Vielleicht sollte Herr Theo Müller (der von "Müller-Milch") seine Spenden in diesem Bereich sinnvoll investieren und seine Millionen nicht in Plakate und Werbetrommler für eine gesichert rechtsradikale Partei und die Forderung nach Abschiebungen stecken. Wenn das die Milliardäre Deutschlands so handhaben würden (oder man eine entsprechende Abgabe zur Ausbildung der Kinder ihrer Beschäftigten erheben würde), wäre die Finanzierung gesichert und Deutschland in der Bildung wieder Weltspitze.

    BTW: Herr Müller verdient sein Geld für die Spenden an die AfD mit diesen Produkten (Quelle GlasGoogel):
    Bekannte Molkerei- und Lebensmittelmarken
    Müller (Müllermilch, Joghurt mit der Ecke, Milchreis, etc.)
    Weihenstephan (Molkerei Weihenstephan)
    Landliebe (inklusive Puddis und Südmilch)
    Sachsenmilch
    Homann Feinkost (Salate, Saucen, Dressings)
    Nadler (Fisch- und Feinkostsalate)
    Lisner
    Käserei Loose (Hirtenkäse, Harzbube)
    Almhof
    Lünebest
    Elinas (Griechischer Joghurt)
    Biotiful Gut Health
    Pragolaktos (Tschechien)

    Handelsmarken (Eigenmarken)
    Aldi (z. B. Desira, Milsani, Milsa+, Biac, Hofburger, Milfina)
    Lidl (z. B. Milbona)
    Edeka (z. B. Gut & Günstig)
    REWE (z. B. ja!)
    Kaufland (z. B. K Classic)
    Netto Marken-Discount (z. B. Gutes Land)
    Norma (z. B. Landfein)

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Sind das Problem denn wirklich zu wenig Förderprogramme oder nicht vielmehr eine völlig unzureichende Lernbereitschaft? Ich bemühe mich z.B. wirklich, viel sprachlichen Input zu geben. Es bringt aber nichts, ständig Lernwörterlisten, Formulierungshilfen usw. reinzugeben, wenn sich sowieso fast niemand damit befasst. Schüler mit asiatischem oder osteuropäischen Hintergrund tun das, Ukrainer meist auch, andere Gruppen sitzen ihre Defizite signifikant mehrheitlich einfach aus. Sie nutzen auch nicht die kostenlosen Unterstützungsprogramme der Kommune. Eigentlich sehr ich keinen Grund noch mehr Gelder fließen zu lassen, solange bestehende Angebote nicht genutzt werden.

  • Sind das Problem denn wirklich zu wenig Förderprogramme oder nicht vielmehr eine völlig unzureichende Lernbereitschaft? Ich bemühe mich z.B. wirklich, viel sprachlichen Input zu geben. Es bringt aber nichts, ständig Lernwörterlisten, Formulierungshilfen usw. reinzugeben, wenn sich sowieso fast niemand damit befasst. Schüler mit asiatischem oder osteuropäischen Hintergrund tun das, Ukrainer meist auch, andere Gruppen sitzen ihre Defizite signifikant mehrheitlich einfach aus. Sie nutzen auch nicht die kostenlosen Unterstützungsprogramme der Kommune. Eigentlich sehr ich keinen Grund noch mehr Gelder fließen zu lassen, solange bestehende Angebote nicht genutzt werden.

    Letzteres. Es gibt genügend Förderprogramme und "niedrigschwellige" Angebote. Diese werden aus mangelnder Bereitschaft oft nicht angenommen. Ukrainer, Osteuropäer und Asiaten kriegen das deutlich besser hin als andere Gruppen, jeder weiß eigentlich, wer gemeint ist!

  • Maylin85 : Sprachkenntnisse und Bildungsstand alleine sagen nichts über die Haltung gegenüber soziokulturellen Themen aus. Auch gebildete Bevölkerungsgruppen sind keine einheitliche Gruppe und verfolgen unterschiedliche Ziele im Leben; ein Teil bisweilen auch solche, die sich als ablehnend oder gar destruktiv charakterisieren lassen.

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