Abschaffung der Schreibschrift!

  • Ich bin Lehrerin an einer Realschule und beobachte mit großer Begeisterung und Neugier das Lernen meiner Kinder in der Grundschule. Es ist sehr interessant zu sehen, wie der Schriftspracherwerb erfolgt oder wie die Grundsteine in Mathematik gelegt werden.
    In der Klasse meiner Tochter (Ba-Wü) wird im Deutschunterricht ein neuer Ansatz erprobt: die Kinder lernen ausschließlich eine kursive Druckschrift, d.h. keine verbundene Schrift. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass man so ein grundlegendes Kulturgut, wie eine verbundene Schrift, nicht mehr in der Schule lernt. Die Lehrerin meinte am Elternabend, dass die Kinder mit der Zeit aus der Druckschrift heraus ihre eigene Handschrift entwickeln. Auch das kann ich mir ohne Schreibschrift nicht vorstellen. Die eigene Handschrift entwickelt sich doch aus einer Kombination von Druck- und Schreibschrift? Ich finde das alles sehr schade und sehe auch keinen Nutzen darin, die Schreibschrift nicht zu lernen.


    Wie seht ihr das?


    Grüße
    Mara

    "Die beste Methode das Gute im Menschen zu wecken ist, ihn so zu behandeln, als wäre er schon gut." (Gustav Radbruch) :troest:

  • Hallo Mara,


    grundsätzlich sehe ich das ersteinmal sehr positiv. Ich nehme an, Du sprichst von der Grundschrift?


    http://www.die-grundschrift.de/


    Diese Schrift ist für viele Kinder sicherlich eine wunderbare Alternative zur Qual durch einen Schreibschriftlehrgang und ich hege die Vermutung und Hoffnung, dass Texte dann auch bei solchen Kindern lesbar sein werden.


    Selbstverständlich kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich aus dieser Schrift eine verbundene individuelle Handschrift entwickeln kann.


    Ich beobachte sehr interessiert die Entwicklung dieser Schrift und erwäge, sie auch in unserem Kollegium einmal zur Diskussion zu stellen.


    Allerdings betrachte ich eine verbundene Handschrift nicht als wertvolles und unbedingt erhaltenswertes Kulturgut.


    Vielleicht ist meine Grundeinstellung da einfach eine ganz andere, als die Deinige.
    :)


    Herzliche Grüße
    strubbelsuse

  • Das ist ja interessant!


    Es ist tatsächlich die Grundschrift, aber eindeutig kursiv, von der es - wie ich sehe - aber auch zwei Sorten gibt. Eine Druckschriftversion und eine Schreibschriftversion.
    Bis jetzt lernen sie die Druckschriftversion. Ob sie die Schreibschriftversion noch lernen, weiß ich nicht. Die Lehrerin meinte auf jeden Fall, dass sie keine verbundene Schrift lernen würden. Und zum Thema "quälen". Zumindest einige Mädchen sind ganz scharf auf die Schreibschrift und mein Sohn tut sich sogar als Linkshänder mit der Schreibschrift viel leichter...aber ich weiß, dass es gerade unter Jungen auch andere Kandidaten gibt... :). Ich denke für Linkshänder könnte es bei dieser nach rechts geneigten Schrift schwer werden. Ansonsten finde ich die Grundschrift in der Schreibschriftversion schön. Das kann ich mir als Alternative zur Schreibschrift auch vorstellen. Also bleibt es doch nicht NUR bei der Druckschrift?


    Grüße
    Mara

    "Die beste Methode das Gute im Menschen zu wecken ist, ihn so zu behandeln, als wäre er schon gut." (Gustav Radbruch) :troest:

    Einmal editiert, zuletzt von mara77 ()

  • Wenn man sich die absolut mangelhafte Feinmotorik vieler Grundschüler heute und die damit verbundene grauenhafte Schrift ansieht, kann ich nachvollziehen, warum es einen Trend dahingehend gibt, gar keine Schreibschrift mehr zu lernen. Für viele Schüler ist das echt eine Qual, kostet wahnsinnig viel Zeit, sieht nicht schön aus, wird nicht gern geschrieben - und hinterher schreiben sie eben doch "individuell".


    Ich kann daran auch nichts Schlimmes sehen, da spätestens während der Pubertät eine eigene Handschrift ausgebildet wird und ohnehin niemand mehr so schreibt wie im Schreibschriftlehrgang stundenlang geübt.


    Wie sehen das andere? Finde ich sehr spannend!

  • Zitat

    Original von nani
    Wenn man sich die absolut mangelhafte Feinmotorik vieler Grundschüler heute und die damit verbundene grauenhafte Schrift ansieht, kann ich nachvollziehen, warum es einen Trend dahingehend gibt, gar keine Schreibschrift mehr zu lernen.


    Ich finde aber eher, dass man den Mangel an Feinmotorik doch unterstützt, wenn man dem Unbequemen einfach aus dem Weg geht!


    Sollen wir mit den Kindern dann demnächst auch nix mehr schneiden, weil es vielen von ihnen schwerfällt?


    Bedenkliche Grüße
    Moni

  • In der "Zeit" vom 24.3.11 war ein Bericht über diese Schrift. Ich fand es sehr interessant.

    Ich bin Grundschullehrer, ich muss nicht die Welt retten!!!

    • Offizieller Beitrag

    Wirklioch überzeugen tut es mich nicht *grübel*


    Ist es nicht so, dass gerade die Kinder, denen die Feinmotorik schwerfällt, eine Normierung als Hilfestellung brauchen könnten?
    Und wenn es in dem Artikel heißt:

    Zitat

    gleichzusetzen mit Fleiß, Ordnung, Sauberkeit und Disziplin. Aber darauf kommt es doch nicht an. Die Kinder müssen erkennen, dass Schrift ein lebensbedeutsames Kommunikationsmittel ist.« Und dafür genügt es, zu wissen, dass ein A ein a ist.


    kann ich nur widerpsrechen: SChrift hat NATÜRLICH mit Fleiß und Disziplin zu tun. Üben, Üben, Üben-- anders wird das nichts. Dann kann auch Kommunikation möglich werden. Mit manchen meinee Schüler (meist den männlichen) kann man über die Schrift kaum kommunizieren. X(
    Da weiß ICH oft nicht, ob das A ein a ist oder ein o oder ein u-- je nachdem.
    Da wird fett durchgestrichen, dass es auf der Rückseite noch durchschlägt,drüber geschrieben, alles immer unleserlicher gemacht.
    Wie wünschte ich mir da Sauberkeit und Ordnung her ;) Die Schüler oftmals übrigens auch, da nicht Lesbares als Fehler gewertet wird.
    Ich rede hier von Sechst-Klässlern aufwärts, die die VA gelernt hatten.


    Ob man mit dem Motto: sie tun sich schwer damit, also lassen wir's wirklich jemandem einen Gefallen tut ?(

  • Passend zum Thema, aber andere Baustelle - versuche gerade, meiner Tochter (5) Schuhe zu kaufen, die NUR zum Schnüren sind (keine Chucks oder Bergschuhe).
    Überall dasselbe: Das Binden von Schleifen können die Kinder nicht mehr, solche Schuhe seien daher nicht mehr gewollt. Man könne sie schlichtweg nicht mehr an den Kunden bringen!


    Nachdem ich mal aufmerksam war, habe ich mich in der Schule umgeschaut, an den Garderoben...
    180 Kinder, 6 Paar reine Schnürschuhe!!!


    Persönlich möchte ich, dass meine Tochter Schleifen binden lernt, wo es sinnvoll ist (am Schuh!), und dass sie dafür - auch mit mir - noch üben muss, ist klar.


    Ähnlich sehe ich es mit der Grundschrift: Ich befürchte, es ist ein Versuch, die vorhandenen Defizite zu umgehen.


    Macht ja auch alles leichter!


    Aber vielleicht ist es ja auch richtig und entwicklungsweisend, Dinge, die lästig sind .... etc., einfach zu verändern, wegzulassen, zu vereinfachen?


    Warum überhaupt noch Handschrift??? Tippen würde reichen - oder per Sprachmodus in den LT eingeben, der erkennt mein Sprachprofil und schreibt in jeder beliebigen Schriftart meinen Text? ??


    Klettverschluss klingt eh viel schöner, finden meine Kinder in der Schule.


    Bin gespannt!


    LG vanana (die im Netz dann doch noch Schnürer fand)

  • Ich habe in einer 2. Klasse miterlebt, wie viele Stunden der Schreibschriftlehrgang gedauert hat. Könnte man die Zeit nicht anders verwenden? Z. B. um die Druckschrift ordentlich zu üben und zu lesen? Letztendlich schreiben nur sehr wenige Kinder später eine reine Schreibschrift und viele drucken wesentlich schneller und schöner.
    Gruß
    Lissy

  • Ich halte auch nicht viel davon, Bedingungen und Erwartungen zu minimieren, um dem Nichtkönnen entgegenzukommen, aber auch das lässt sich meiner Meinung nach nicht Pauschalisieren.
    Es ist doch zu fragen, welcher Nutzen die Schreibschrift bringt?
    Die VA ist meiner Meinung nach gänzlich fehlentwickelt und ich persönlich kenne nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler, die diese Schrift lesbar schreiben können.


    Welche Zielsetzung wird denn mit einer Schreibschrift verbunden?
    Die Kinder erlernen die Schreibschrift doch nicht aus dem Grunde, dass ihre Feinmotorik verbessert, gestärkt, vefeinert werden soll.
    Ziel muss doch eine lesbare, flüssige Schrift sein.
    Flüssig, fließend und schnell kann man auch die Druckschrift schreiben.
    Übrigens auch schnell genug, weil das immer wieder in Frage gestellt wird.


    Zwei Schriften zu lernen ist meines Erachtens nach nicht nötig.
    Wenn es um die Schulung der Feinmotorik geht, die kann man auch anderweitig und nutzbringender üben und schulen.


    Aber wie in vielen pädagigischen Belangen kann man das so oder anders sehen.


    Viele Grüße
    strubbelsuse

  • Zitat

    Original von strubbelsuse
    Ziel muss doch eine lesbare, flüssige Schrift sein.
    Flüssig, fließend und schnell kann man auch die Druckschrift schreiben.
    Übrigens auch schnell genug, weil das immer wieder in Frage gestellt wird.


    Ja? Gibt es da Untersuchungen? Ich zweifle nämlich daran, habe aber nur meine Beobachtungen aus der Schule als Quelle, und die sind nicht systematisch. Klar: wenn irgendwann mal alle Druckschrift schreiben, dann ist das natürlich schnell genug, weil man dann darauf Rücksicht nimmt. Es schreiben ja auch nicht alle Steno, bloß weil das schneller geht.

    Seit 2004 unter dem gleichen Namen im Forum, weitgehend ohne ad hominem.

  • Zitat

    Original von Herr Rau
    ..... Es schreiben ja auch nicht alle Steno, bloß weil das schneller geht.


    Das wäre jedoch eine gute Alternative zur Schreibschrift. Im Ernst.


    - Die Grundschrift soll das Lesen unterstützen und schwächere Schüler kommen damit anscheinend besser zu Recht (zu ihrem Recht).


    - Mit der Schreibschrift soll ein möglichst flüssiges und schnelles Schreiben ermöglicht werden. Dafür wäre Steno viel besser geeignet.


    Mit diesen beiden Schrifttypen würde die Trennung in Druckschrift und (Schnell-)Schreibschrift wirklich einen Sinn machen.

    Vorurteilsfrei zu sein bedeutet nicht "urteilsfrei" zu sein.
    Heinrich Böll

  • Mein Mann schreibt nur Druckschrift, hat er sich in der Lehre angewöhnt und ich finde es grauenhaft.


    Außerdem habe ich mehrere Freundinnen aus England wo auch keine Schreibschrift gelernt wird, wenn wir uns früher Briefe geschrieben haben, sahen die Schriften auch sehr unpersönlich und gleich aus.


    Bei uns lernen die Kinder sehr schnell die Schreibschrift.Und fast alle sind sehr motiviert und können es kaum erwarten.


    Ich halte nichts davon alles immer mehr zu vereinfachen, durch manche Dinge muss man einfach durch.


    LG Anja

  • Meine Handschrift ist....problematisch. Allerdings schreibe ich, außer bei Tafelanschrieben, kleinen Notizen und Randkorrekturen, de facto nie im Alltagsleben. Ich benutze eine Tastatur und kann auch ungefähr vier bis fünf mal so schnell tippen wie Handschreiben.


    Der Schulaufsatz (und der Lebenslauf in Bayern) scheinen wohl das letzte große Refugium des handschriftlichen Langtextes zu sein - wie wichtig ist das für unsere Gesellschaft?


    Warum also nicht Druckschrift, außer aus Geschwindigkeitsgründen?


    Nele

  • Warum sollten sie da einfach durch, nur zum Selbstzweck? Weil wir da auch durch mussten? Finde ich ein ziemlich schwaches Argument für die Schreibschrift. Wenn ee danach gehen würde, müssten wir immer noch Süterlin-Schrift schreiben. Schrift entwickelt sich halt weiter.


    Ansonsten kann ich strubelsuse nur voll und ganz zustimmen. Es kommt auf den Sinn an.
    Hierzu noch schöne Zitate aus dem Zeit-online Artikel:


    Zitat

    Schließlich, erläutert Horst Bartnitzky, im Grundschulverband mit zuständig für die Grundschrift, verbänden Erwachsene auch nur zwei bis maximal vier Buchstaben miteinander – und nie dieselben. »Wir bieten an, auszuprobieren, welche Kombinationen man gut verbinden kann. Das kann bei jedem eine andere sein. Wichtig ist der Grundsatz: Schreibe mit Schwung, aber gut lesbar und mit gut leserlichen Buchstaben.«

    (aus dem Zeit-online Artikel


    Das beobachte ich schon teilweise bei den 4. Klässern und auch bei meiner Schrift. Die Schriftgeschwindigkeit kann dabei mit jedem Schreibschriftschreiber mithalten.


    Zudem wurden verschiedene Schriftarten mal in verschiedenen Gruppen getestet. Herausgekommen ist das:


    Zitat

    Das Ergebnis: Am Ende hatten alle drei Gruppen flüssige Schreibbewegungen entwickelt. Aber der Weg zum Ziel war nicht für alle gleich: Gerade schwächere Schüler taten sich mit den einfacheren Formen der LufTschrift und den didaktischen Vorgaben, die ihnen Orientierung ermöglichten und gleichzeitig Freiheiten ließen, deutlich leichter.


    (aus demselben Artikel)


    Und das ist das Entscheidende. Sie konnten schreiben und man konnte sie auch lesen. Jede Lehrkraft an der weiterführenden Schule könnte doch froh darüber sein..


    Zudem erinnert mich die Diskussion so ein bisschen daran, als die Schreibmaschine eingeführt worden ist. Was war das für ein Aufschrei, das die Kultur des flüssigen Schreibens zerstört wird und man nicht mehr in der Lage sein würde, vernünftige sinnvolle Texte zu schreiben, da ja nun alles so zerhackt würde.


    In diesem Sinne werde ich mich bei uns dafür stark machen die Druckschrift einzusetzen ;)

  • Ich kann mich strubbelsuse nur anschließen.
    Aus eigener Erfahrung mit x Schülern weiß ich, wie viele nach einem Schreibschriftlehrgang danach wieder auf die Druckschrift umschwenken und individuell Verbindungen einfügen. Meist geht das in der 4. Klasse los.
    Ich selbst drucke viel und verbinde nur an einigen stellen und zwar sehr zügig. Mein Sohn, der eine wirklich schöne Schreibschrift in der 3. Klasse hatte und nach wie vor hat(hätte), sagt, er druckt lieber und auch das geht rasend schnell und sieht sehr sauber und formrichtig aus und trotzdem individuell (ich erkenne ihn wirklich aus vielen Texten heraus)


    Die Grundschrift beinhaltet extra diese Häkchen für Übergänge und als Lehrer könnte man den Kindern sehr wohl sinnvolle Verbindungen zeigen und damit eine verbundene Schrift entwickeln, wo verbunden eben sinnvoll ist! Beim großen A sehe ich das z.B. nicht als sinnvoll an!


    Feinmotorik lässt sich mit vielen anderen Dingen trainieren und ist nicht an eine verbundene Schrift gebunden.


    also, die Argumente
    1. Geschwindigkeit
    2. Feinmotorik
    3. Kulturgut
    überzeugen mich nicht.

  • Zitat

    Ja? Gibt es da Untersuchungen? Ich zweifle nämlich daran, habe aber nur meine Beobachtungen aus der Schule als Quelle, und die sind nicht systematisch. Klar: wenn irgendwann mal alle Druckschrift schreiben, dann ist das natürlich schnell genug, weil man dann darauf Rücksicht nimmt. Es schreiben ja auch nicht alle Steno, bloß weil das schneller geht.


    So eine Untersuchung gibt es, wie sollte es anders sein, tatsächlich.
    Ich hielt sie neulich in der Schule noch in Händen, müsste aber schwer überlegen, von wem sie war.
    Ich meine, ich habe es in einer Mitgliederzeitschrift des VBE gelesen, bin aber unsicher.


    Ansonsten kann ich lediglich meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen einbringen, wobei die nicht wirklich repräsentativ sind.


    :D


    Ich bin aber geprägt dadurch, dass ich selber Druckschriftlerin bin - mittlerweile - mir fehlt da vielleicht ein klein wenig die neutrale Ebene.
    :)

  • Ich drucke nicht, ich verbinde zwar nicht alle Buchstaben aber die meisten.Ich kenne in meinem Bekanntenkreis keinen der nur Druckbuchstaben benutzt. ?(


    Die Schulausgangsschrift finde ich im Gegensatz zur VA und LA eine gute Alternative.


    Kinder die sich sehr quälen, schreiben bei uns halt Druckschrift weiter. Der Großteil will aber die Schreibschrift lernen und tut dies (da individueller Unterricht) sehr schnell.



    Die Diskussion an sich ist ja schon sehr alt, gute Argumente gibt es auf beiden Seiten.


    LG Anja

  • Ich finde auch dass es nichts damit zu tun hat, alle Schwierigkeiten für Kinder aus dem Weg zu räumen. Ich persönlich war in der GS immer eine gute Schülerin, war allerdings bei der Schriftnote immer im 3/4er Bereich. Ich habe diese blöde LA nie hinbekommen und mir besonders bei längeren Wörtern immer einen Krampf geholt ;) Ständig wurde von der Lehrerin gemeckert, dass ich so schrecklich schreibe.
    Im fünften Schuljahr bin ich dann wieder auf die Druckschrift umgestiegen - und war ab da immer diejenige, die Plakate schreiben musste usw. Da hatte ich plötzlich die schönste Schrift der Klasse. Ich drucke auch heute noch (aber nicht gänzlich unverbunden, also manche Verbindungen mache ich schon) und bin damit viel schneller als mein Mann oder meine Freundinnen, die LA schreiben.
    Außerdem finde ich, dass das Drucken eine viel bessere Übersichtlichkeit verschafft. Man sieht Rechtschreibfehler usw. viel schneller und die Schrift ist viel leichter lesbar. Die Grundschrift kannte ich bis heute noch nicht und bin jetzt schon richtig begeistert. Sie verbindet einige Buchstaben ohne dass man diese ganzen Schnörkel usw. machen muss.
    Also ich bin ein absoluter Befürworter des Druckens bzw. dieser Grundschrift! Werde es am Montag direkt mal im Kollegium vorstellen :)

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