Worüber ich mich heute freuen kann...

  • Japp, aber es gibt auch andere Beispiele, das Rathaus in Warburg oder an anderen Orten, wo es zwischen 2 Städten oder Stadtteilen errichtet wurde.

    Die neu entstehenden Zentralkliniken sind übrigens auch so ein Konstrukt: sie entstehen zwischen den Städten auf der grünen Wiese und die Bewohner der umliegenden Städte müssen in Zukunft alle raus aufs Land zur Klinik fahren, in der Stadt selbst gibt es ggf. noch ein Versorgungszentrum, das aber nur wenige Leistungen anbietet oder ein Ärztehaus mit verschiedenen Fachrichtungen bietet.

    das mit den Versorgungszentren und Ärztehäusern kenne ich wieder. Schön zu sehen, dass Kooperation keine moderne Sache ist.

  • In ganz moderner Form gibt es sogar Einrichtungen, die Grenzen zwischen Staaten verbinden.

    Zitat

    Das Eurode Business Center – kurz EBC genannt – ist das erste Dienstleistungszentrum, welches auf der Staatsgrenze zwischen Deutschland und den Niederlanden liegt. Auf einer Fläche von ca. 3.600 m² umfasst das EBC 140 Büroeinheiten, die zu gleichen Teilen auf der deutschen und niederländischen Seite aufgeteilt sind.

  • das mit den Versorgungszentren und Ärztehäusern kenne ich wieder. Schön zu sehen, dass Kooperation keine moderne Sache ist.

    Ich bin da noch skeptisch, wenn ich daran denke, dass alle 30 min oder weit mehr Fahrzeit zur Klinik benötigen, Patienten wie Angehörige, die ja nicht immer alle mobil sind.

    Hoffen wir, dass die medizinische Versorgung dadurch dennoch gewinnt.

  • Ja. Das ist der Nachteil.
    Der Vorteil ist aber: sonst gäbe es gar nichts. Die meisten solchen Häuser, die ich gesehen habe (wohne selbst nicht mehr auf dem richtigen Land), waren schon an einer bestimmten Stadt angesiedelt und dort wechselten sich zum Teil Fachärzte (Frauenarzt nur ein Tag die Woche, Orthopäde auch, Hausarzt zwar jeden Tag, aber nicht unbedingt immer derselbe...)
    Das erste Mal habe ich es vor über 10 Jahren auf einer Klassenfahrt in Frankreich kennengelernt, aber bei meinen Schwiegereltern in NDS ist jetzt auch das System angekommen und auf dem einen oder anderen Urlaub aufm Land war ich auch krank und durfte es "ausprobieren"... :D

  • Versorgungszentren auf der grünen Wiese sind praktisch, aber auch der Todesstoß für historische Ortskerne. Also so ziemlich das Gegenteil von einer lokalen Belebungsinitiative, wie Quittengelee sie gepostet hat.


    Mein Dörfchen hat irgendwann einen Discounter an der zentralen Durchgangsstraße (eine halbe Autominute, vielleicht auch weniger, abseits der eigentlichen "Einkaufsstraße") bekommen. In der Folge ist alles dort ratzfatz pleite gegangen. Dabei war das sogar nur Netto. Keiner mag Netto 💁‍♀️

    Ohne die verbleibenden 2 Ärzte, würde vermutlich überhaupt niemand was in den letzten 1-2 Läden kaufen.

  • Mortal Shell 2 durch...

    Resonance : A Plague Take Kegacy durch...

    007 - First Light durch...

    Gothic Remake durch...

    Onimusha: Way of the Sword durch...

    The Blood of Dawnwalker durch...

    Ein ruhiges Jahr. Was nehme ich mir als nächstes vor?

    "Ich mag Kuchen!" (Johnny Bravo)

    I'm back! 😎

    "Emotionslos und stoisch: Er empfindet kein Mitleid, keine Angst, keine Wut und kein Bedauern. Seine Interaktionen sind rein logisch, kühl und zweckorientiert. Absolut unbarmherzig [...]. Strategisch genial [...]. Kurz gesagt: [...] die personifizierte, unaufhaltsame Logik [...], verstärkt durch [...] brillanten Verstand [...]."

    PaPo 4 President - Make Arguments Matter Again

  • Maylin85 : Es ist schwer, den nicht in Ketten organisierten Einzelhandel regional zu stärken, da die deutsche Bevölkerung bei Konsumgütern des täglichen Lebens sehr preissensibel ist (Dafür interessanterweise bei "besonderen" Ausgaben in höheren Preisklassen auf einmal nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema.). Der Einzelladen, geführt von Max Mustermann, kann in der Regel preislich mit der Kette nicht konkurrieren. Mögliche Variablen sind dann höchstens noch die Produktqualität, Beratung oder die Persönlichkeit der Ladenführung - wobei die letztere schon wirklich extrem überdurchschnittlich ausgeprägt sein muss, dass potentielle Kundschaft hierfür höhere Preise in Kauf nimmt.

    Leider fehlt einigen Einzelläden das Engagement, sich durch das Schaffen von Wettbewerbsvorteilen von den Ketten abzuheben - und ja, dann passiert das, was du beschrieben hast.

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