Dokumentenkamera / Tablet + Beamer - Wer hat Erfahrung?

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    • Dokumentenkamera / Tablet + Beamer - Wer hat Erfahrung?

      Guten Morgen,

      wir haben in letzter Zeit viele Klassenräume mit PCs und Beamern ausgestattet und denken jetzt darüber nach zusätzlich, die alten Overheadprojektoren durch rechnerunabhängige Dokumentenkameras und/oder Tablets zu ersetzen.
      Bevor wir da für viel Geld etwas anschaffen, frage ich lieber erstmal hier nach, wie da so die Erfahrungen sind.

      Interessieren würden mich vor allem folgende Punkte:

      - Was wird eingesetzt? Tablet? Dokumentenkamera?

      - Welche Hilfsmittel (Bei Tablets z.B. Stift, Keyboard, Software...)

      - Welcher Anbieter?

      - Wie wird es eingesetzt? (Welches Fach? Wozu?)

      - Wie zufrieden seid ihr?

      So jemand was dazu schreiben kann, würde ich mich sehr über eine Antwort freuen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Irgendeiner ()

    • Wir nutzen (leider) weder Dokumentenkameras noch Tablets (abgesehen von Privatgeräten) in Verbindung mit unseren Beamern, daher kann ich zu deinen Fragen nicht viel beitragen. Eine kleine Anmerkung habe ich aber doch:
      An eurer Stelle würde ich die Dokumentenkameras/Tablets als Ergänzung zu den OH-Projektoren anschaffen, nicht an Stelle derselben, denn die OHPs haben eine Funktion, die die anderen Geräte nicht ersetzen können: Den Überlagerungseffekt, sprich: Dass ich mehrere Folien nach und nach übereinander legen und so verschiedene Effekte erzielen kann. Ich persönlich finde diese "Funktion"/ diesen "Effekt" manchmal recht nützlich und fände es schade, wenn funktionierende Geräte entsorgt würden. Damit möchte ich aber nicht abstreiten, dass die Zukunft bei den Dokumentenkameras spielt, während die OHPs wohl eine aussterbende Art sind.
      Warum Trübsal blasen, wenn man auch Seifenblasen kann?
    • @midnatsol: Du kannst auch deine Folien unter der Dokumentenkamera überlagern. Tatsächlich wurden bei uns die ohp behalten, aber sogar die "alten Knochen" sind samt und sonders auf die Kameras umgestiegen, drum entsorgen wir die ohp jetzt der Reihe nach.
      Pleased to meet you, hope you guess my name.
    • Also ich kenne aus der Praxis die Arbeit mit den Dokumentenkameras. Diese kommen auch überall sehr gut an. Anders als bei den interactive Whiteboards habe ich bis jetzt wirklich nur Positives gehört. Der Einsatz ist vor allem praktisch, um analoge Materialien allen zu zeigen, ohne damit durch die Klasse rennen zu müssen, damit es auch die letzte Reihe erkennen kann . Das können Materialien der Lehrkraft sein, die zum Beispiel in Kunst als Vorlage dienen oder eben das Arbeitsheft, in dem eine Aufgabe dann erklärt werden kann. Manche nutzen es wohl auch als Ersatztafel, indem sie einfach ein weißes Blatt Papier darunter legen und dann dort schreiben. Vor allem sinnvoll ist der Einsatz aber auch, um Ergebnisse der Schüler*innen präsentieren und vergleichen zu lassen. Bei Hausaufgaben kann einfach ein Kind seine Ergebnisse unter die Dokumentenkamera legen und dann kann die ganze Klasse abgleichen. Auch Handlungsprodukte aus dem Sachunterricht können von den Kindern präsentiert werden, was für diese immer eine tolle Motivation ist ("Die besten drei Ergebnisse dürfen unter dem Elmo der ganzen Klasse präsentiert werden.")
      Also denke ich, kann man mit der Anschaffung der Dokumentenkamera an sich nicht so viel falsch machen.
    • Erstmal danke für die Antworten.

      @Midnatsol

      Ich bin mir jetzt nicht sicher, würde aber vermuten, dass es für diese "Überlagerungseffekte" auch brauchbare Softwarelösungen gibt. Eine gute Präsentationssoftware sollte das - meiner Ansicht nach - können. Dazu bräuchte man dann aber ein Tablet.

      @tibo:
      Welche Geräte nutzt ihr? Ist es möglich, eine ganze A4 Seite lesbar an die Wand zu projizieren? Oder kann man immer nur einen Ausschnitt sehen, weil man noch reinzoomen muss, da die Schrift sonst zu klein ist? Sowas ist nämlich in den Erfahrungsberichten zu einigen Geräten bei Amazon zu lesen.



      Ich selbst bevorzuge eher Tablets, da man mit denen deutlich flexibler als mit den Dokumentenkameras arbeiten kann. Die älteren Kollegen wünschen sich aber meist die Dokumentenkameras, weil die einfacher zu bedienen sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Irgendeiner ()

    • Wir haben Dokumentenkameras (leider nicht in jedem Raum sondern 2 für 7 NW-Räume.

      Ich nutze sie häufig als OHP-Ersatz oder zum Präsentieren von Lösungen.
      Toll sind sie aber auch, um Experimente, die eher klein sind, für alle sichtbar an die Wand zu bringen (Lithium in Wasser z.B.).

      Ginge mit Tablets aber auch, wenn man so eine Halterung hat.

      grundschulschnueffler.de/index…glichkeiten-unterricht-2/
    • Neu

      Wir haben bei uns Dokumentenkameras (die auch ohne Notebook funktionieren, Modell Epson ELP-DC 21), Notebooks in jedem Pult, Beamer und leistungsfähige Lautsprecher, dazu ein vom Pult ein- und ausschaltbares WLAN in jedem Unterrichtsraum. Die Lehrkräfte haben außerdem die Möglichkeit, eigene Geräte anzuschließen, mehrere EDV-Räume zu verwenden und auf verschiedene Onlinedienste (FWU-Mediathek, Schrödel Aktualitätenservice, etc.) zuzugreifen. Wir haben vor kurzem in der internen Evaluation abgefragt, was davon die Lehrkräfte tatsächlich verwenden; ich häng die Daten mal an, vielleicht helfen sie dir weiter.
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    • Neu

      Bei uns kommen die Rechnerunabhängigen Dokumentenkameras auch gut an.

      Vom Handling her ist das alles aber noch zu umständlich, weil die Kameras nicht fest in den Räumen verbaut sind, sondern ausgeliehen werden müssen.

      Beim Beamer muss man dann ggf. die Quelle umschalten usw., damit haben viele Probleme.

      Da ein Beamer im Breitbildformat projiziert (also 4:3 oder 16:10 oder sogar 16:9) kann man eine A4-Seite im Hochformat nicht lesbar komplett projizieren.

      Das kann man mit den meisten Projektionsflächen in unseren Räumen mit einem Overheadprojektor aber auch nicht.

      Wenn man aber den Bildausschnitt so einstellt, dass die ganze Breite des Bildes der Breite des A4-Blattes entspricht und man ca. 1/2 Seite sieht, dann kann man das sehr gut lesen. Für mich reicht das meistens.

      Ich selbst habe sowieso immer mein Notebook am Beamer, daher schließe ich da eine Dokumentenkamera an, oder verwende einfach die Webcam. Das ist aber nicht ideal, viel besser wäre hier ein Convertible mit einer Kamera an der Rückseite. Das war aber nicht Deine Frage.

      Tablets kann ich mir als Klassenraumgeräte schlecht vorstellen, noch dazu mit Stift. Die wären bei uns sehr schnell weg, insbesondere der Stift, die Batterie wäre alle, uswusf.
    • Neu

      Wir haben eine Kombination aus PC, Dokumentenkamera und Beamer. Ich habe es täglich im Gebrauch, weil ich es sehr praktisch finde. Ich schalte es morgens an und kann dann jederzeit etwas zeigen. (OHP wurden aussortiert, da sie keiner mehr benutzt.)
    • Neu

      Wir haben in jedem Klassenzimmer eine Kombination aus Beamer und Dokumentenkamera. Zusätzlich einige Leihlaptops oder eigene Geräte der Kollegen.

      Gerade die Dokumentenkamera wird von allen rege genutzt und die OHPs die bis letztes Jahr noch in einigen Ecken herum standen, wurden alle entsorgt.

      Tablets haben wir in keinen Zimmern, das fände ich auch schwer zu überwachen, die lassen sich doch recht gut mitnehmen und zwischen den Stunden einsperren, das macht doch auch keiner.
    • Neu

      Wir haben auch Dokumentenkameras in jedem Raum und es ist hervorragend!
      Sie eignen sich
      - zur Besprechung von Gruppenarbeiten (ohne 1000 Folien und verschiedenfarbige Stifte austeilen zu müssen)
      - zur Veranschaulichung (ich finde es prima, dass ich Statistiken zeigen kann, bei denen man die unterschiedlichen Farben erkennt - ging beim OHP nur mit speziellen Folien) und - mittlerweile auch als Tafel (ich schreibe schöner und ohne Kreide ist es angenehmer)

      Bei uns werden die OHPs nach und nach entsorgt.
    • Neu

      Ich finde Dokumentenkameras auch klasse.
      Mal eben eine Aufgabe oder eine Abbildung aus einem Schulbuch zeigen. Hausaufgaben oder Arbeitsergebnisse schnell und einfach präsentieren.

      Die Idee mit der "Tafel" muss ich da auch mal ausprobieren. Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen.

      Da ich noch fertige Folien habe nutze ich die noch weiter. Vor ein weißes Blatt gelegt ist es mit der Dokumentenkamera genauso nutzbar wie mit einem OHP.
    • Neu

      Wir haben (nahezu) in jedem Raum ein digitales Whiteboard, allerdings in jedem Raum ein anderes. Also im Ernst: Ich glaube kein Modell steht mehr als zwei mal im Schulhaus.
      Ich finde die Smartboard-Software zudem ziemlich minderwertig und nutze daher Onenote auf meinem privaten Surface.
      Bei manchen Whiteboards kann ich dann trotzdem "an der Tafel" schreiben, bei anderen schreibe ich eben auf dem Tablet.
      "Dokumentenkamera" brauche ich nicht so häufig, wenn dann verwende ich die Kamera auf der Rückseite, mache ein Foto und schreibe dann in Onennote in und um das Foto.
      Wireless HDMI braucht in meinen Augen noch maximal 2 Jahre um so perfekt zu sein, dass ich, während ich mein Tafelbild auf dem Tablet erstelle, bequem durch den Raum stiefeln kann. Dann kann ich einfach mit der Kamera vom Surface live Sachen aus den Heften der SuS zeigen.

      Es ist für die SuS anfangs ungewohnt, dass ich nicht immer an der Tafel stehe, sondern manchmal auch einfach vorn sitze und auf meinem Tablet schreibe. Aber nen Unterschied macht es nicht, denn dafür wende ich ihnen nicht mehr den Rücken zu.
    • Neu

      Wir haben in jedem Raum einen Beamer mit Apple TV. Die Kolleginnen und Kollegen, die in den Tabletklassen unterrichten, berichten mir, dass sie die „alten“ Dokumentenkameras seither nicht mehr benutzen.

      Ich selbst benutze sie auch nicht mehr. Tafelbildern werden mit Explain Everything erstellt. Arbeitsblätter werden mit Adobe Fill and Sign ausgefüllt. Selbst falls man diese nicht digital hat, ist mit Scanner Pro schnell ein qualitativ sehr guter Scan gemacht.

      Fazit: Wenn ich heute was neu anschaffen müsste, wäre es sicher keine Dokumentenkamera sondern ein Tablet mit Beamer.
    • Neu

      Moin!

      Bei uns gibt es auch in jedem Raum Computer, Beamer, interaktive Whiteboards und einige Räume haben Apple TV. Bisher kann man sich nur einen kleinen Satz iPads ausleihen. Das soll jedoch noch aufgestockt werden. Dazu gab es letztens eine kleine Fortbildung und nun wage ich mich demnächst auch mal an Apple heran. Wirkte alles sehr einfach.
    • Neu

      Bei uns gibt es in jedem Raum Beamer, Desktop PC, Visualizer (ich finde das Wort "Dokumentenkamera" etwas sperrig) und Smartboard. Das Smartboard nutze ich nur als Projektionsfläche – ich finde, die Software ist nicht zu gebrauchen. Den Visualizer nutze ich ständig als Tafelersatz, ich schreibe nur noch auf einem Blatt Papier. Das hat viele Vorteile wie ich finde: direkter Kontakt zu den Lernenden, ich habe die Whiteboardstifte nicht an meinen Klamotten, ich muss mich nicht bücken (ich bin 1,90 und die Tafel ist nicht höhenverstellbar …).

      Der Visualizer ist direkt an den Beamer gekoppelt, man muss nur am entweder per Beamerfernbedienung oder per Auswahlbutton auf dem Gerät die Quelle auswählen. Wird der Visualizer vor dem Beamer eingeschaltet, dann nimmt der Beamer automatisch den Visualizer als Quelle – sehr praktisch.