Schulöffnungen Bayern

  • Vielleicht auch Einstellungssache???

    Sicher sogar!

    Verzeiht die treudoofe Frage:

    Was kann ich tun, damit sich meine Einstellung "6 Stunden mit Maske vor durchschnittlich 30 Schülern finde ich scheiße!" pfeilschnell in "Ah geh, ist doch alles halb so wild!" ändert? :weissnicht: Bin zwar schon etwas älter, lerne aber immer gerne dazu.


    Nur ernstgemeinte Zuschriften, bitte.

  • für mich ist die Maske Freiheit, denn sie kann Lockdown und Krankheit verhindern (deshalb rege ich mich auf, wenn andere es nicht ernst nehmen).


    Ich habe im April meine 1. Maske angesehen und zu ihr dies in Gedanken gesagt.


    (Ich denke, der Unterschied ist, dass ich Corona akzeptiere, es ist da und ich kann es nicht ändern, ich will keinen Lockdown und Krankheit, mache mir auch Sorgen um Angehörige und bin sicher, dass eine gute Maske richtig getragen wirklich schützen kann. Klar können einige Viren durch gehen, aber die Anzahl wird reduziert und wenn ich Glück habe, werde ich nebenbei immunisiert.)


    Kurz


    Ich akzeptiere die aktuelle Lage und versuche das Beste daraus zu machen. Ich sehe Maske nur als zusätzliches Kleidungstück wie eine Mütze im Winter (mag ich auch nicht und bin immer froh, wenn es wieder warm wird). Ich überhöhe die Maske nicht. Nicht die Maske, die Maßnahmen, die Regierung ist "schlimm", sondern der Virus (und der ist einfach da).

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Ich sehe Maske nur als zusätzliches Kleidungstück wie eine Mütze im Winter (mag ich auch nicht und bin immer froh, wenn es wieder warm wird).

    Ich bin da genauso entspannt wie du.

    Nicht die Maske an sich macht mir zu schaffen, sondern 6 Stunden Unterricht mit Maske.

    Und dazu viel zu viele Schüler, die nuscheln und/oder zu leise sprechen, in viel zu kleinen Klassenzimmern.

    Das alles NERVT! :explodier:


    Aber dass die Maske richtig und wichtig ist, das ist ja keine Frage.

  • Die Erfahrung hab ich heute auch gemacht. Bei den Kleinen ist ja jetzt in Risikogebieten auch Maskenpflicht im Unterricht. Das schaffen bei mir eh nur 3 SuS, aber immerhin. Allerdings haben die alle Sprachstörungen (Förderschule) und mit Maske ohne Mundbild verstehe ich sie wirklich gar nicht mehr.

    • Offizieller Beitrag

    Ich war im August, in der 4. Schulwoche, das erste Mal krank. Während meine Schüler schnieften und sonst fidel waren, ging es mir richtig schlecht: Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen, ein Nesselsuchtanfall, der 30% meiner Haut in riesige, landkartenartige Ödeme verwandelte (stellt euch einfach mal 500 Mückenstiche vor, die zusammenfließen), erhöhte Temperatur, Husten. Corona-Test, zu Hause bleiben. Dann bin ich nach 3 Tagen zu früh wieder arbeiten gegangen, habe ewig mit den Nebenhöhlen zu tun gehabt. Mich hat das auf den Boden der Tatsachen geholt und mich dazu gebracht, bei sinkenden Temperaturen mit Maske zu unterrichten. Ich habe mir das schlimm vorgestellt, aber es ist erträglich. Nach 2 Wochen habe ich von einer 2-lagigen Baumwollmaske auf eine mit kationischer Beschichtung und einer dritten Filterschicht gewesechselt, mit der es wirklich anstrengender ist zu arbeiten. Klar, manchmal müssen die Schüler mehr selbst lesen, Texte mündlich zusammenfassen und in den Heften schreiben, weil Sprechen anstrengender ist. Oder sie malen halt zu Musik.

    Aber ich trage die vor allem als Selbstschutz (bei uns gibt es weder Maske noch Abstand in Unterricht und Lehrerzimmer und ich habe Vorerkrankungen) und das relativiert alles andere. Und wenn das Teil letztlich dazu führt, dass ich weniger Viren abbekomme und das den Unterschied zwischen 4 Wochen krank und 2 Monate krank oder Normalstation und Intensivstation ausmacht, ist für meine Gesundheit viel gewonnen.

  • Ich gebe Euch recht, dass Masken schützen und ein wichtiger Bestandteil sind.


    Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass sie als Ausrede genutzt werden, um keine anderen Maßnahmen ergreifen zu müssen, die m.E. eigentlich geboten wären.

    Statt die Klassen bei hoher Inzidenz zu teilen (wie vom RKI empfohlen), wird zum Beispiel Maskenpflicht im Unterricht in der Grundschule angeordnet. Dass die Kleinen das nur sehr begrenzt einhalten können und meine SuS so gut wie gar nicht, ist dann egal. Hauptsache, man kann den Regelbetrieb aufrecht erhalten.

  • Ich sehe das genau wie du Conni, dennoch nervt die Maske schlichtweg auch tierisch und sorgt bei mir aktuell für ordentlich Kopfschmerzen nach einem Schultag, weil es inzwischen gar keine Verschnaufpausen ohne Maske mehr gibt. Dazu die vielen SuS, die auch schon ohne Maske viel zu leise gesprochen haben und jetzt quasi unhörbar geworden sind. Habe heute allen Ernstes mit einem Schüler 3min "Schreitraining" mit Maske gemacht, um den wenigstens auf halbwegs normale Sprechlautstärke hochzufahren. War dem Bub ersichtlich unangenehm und völlig wesensfremd, aber irgendwie muss ich den ja verstehen, auch ohne mir ein Hörrohr anzuschaffen. :lach:

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Also es scheint tatsächlich keine Notbetreuung eingeplant zu sein für den Fall von Klassenteilungen. Es geht ja auch kaum, weil ja der Plan ist, den Stundenplan weiter wie bisher zu unterrichten, nicht reduziert, wie zwischen Pfingsten und Sommer. Wo sollen da noch Stunden für die Notbetreuung herkommen...?

    Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind die Klassen geteilt und dort gibt es keine Notbetreuung und es gibt laute Aufschreie seitens der Eltern. Ich bin gespannt, was da noch kommt...!

  • Also es scheint tatsächlich keine Notbetreuung eingeplant zu sein für den Fall von Klassenteilungen. Es geht ja auch kaum, weil ja der Plan ist, den Stundenplan weiter wie bisher zu unterrichten, nicht reduziert, wie zwischen Pfingsten und Sommer. Wo sollen da noch Stunden für die Notbetreuung herkommen...?

    Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind die Klassen geteilt und dort gibt es keine Notbetreuung und es gibt laute Aufschreie seitens der Eltern. Ich bin gespannt, was da noch kommt...!

    Ich finds auch reichlich befremdlich. Meine Freundin ist auch direkt davon betroffen und kann jetzt nur jeden 2. Tag zur Arbeit in die Kita (im LK, in dem sie arbeitet, ist noch Regelbetrieb). Sie fragt sich, ob ihr dann die Gehaltseinbußen ersetzt werden. Zudem ist so ja auch der Regelbetrieb in den Nachbar-LK gefährdet, denn es gibt nicht wenige Pädagogen, die im betroffenen LK wohnen (übrigens nicht FFB), da die Lebenshaltungskosten dort niedriger sind. Die können dann ja auch nur eingeschränkt arbeiten.

  • Also es scheint tatsächlich keine Notbetreuung eingeplant zu sein für den Fall von Klassenteilungen. Es geht ja auch kaum, weil ja der Plan ist, den Stundenplan weiter wie bisher zu unterrichten, nicht reduziert, wie zwischen Pfingsten und Sommer. Wo sollen da noch Stunden für die Notbetreuung herkommen...?

    Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind die Klassen geteilt und dort gibt es keine Notbetreuung und es gibt laute Aufschreie seitens der Eltern. Ich bin gespannt, was da noch kommt...!

    Wir hatten vor den Sommerferien Hybridunterricht mit fast normalen Stundenplan (ohne AGs, Sport). Diese Kollegen haben zusammen mit unseren Bufdis die Notbetreuung übernommen.

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  • Ich hab grade nachgelesen: Reiter begründet es damit, dass nur wenige Grundschulen betroffen sind.

    Und das hätte ihm nicht 2 Tage früher einfallen können? All der Aufwand wegen 2 Tagen Maskenpflicht? :autsch:

  • Gerade lese ich auf seiner Facebook Seite, dass Dieter Reiter ab morgen die Maskenpflicht für Grundschüler am Platz in München aufhebt...

    Jetzt habe ich ernsthaft ein Weile überlegt, welcher Platz in München denn damit gemeint ist.... :sterne:

    "Die Wahrheit ist ein Zitronenbaiser!" Freitag O'Leary

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