• Hää?

    Russische Halluzinationen?

    Der Westen dachte, alle wollen Frieden und Wirtschaftswachstum, Krieg war nie ein Thema. Der schadet nur. Deshalb hat man viel zu lange weggesehen, 1999, 2008, 2014. Deshalb dieses Gespräch 2013, ich habe leider vergessen, wer mit wem sprach.

    Und Finnland kam in die Nato, weil Russland Ukraine angegriffen hat. Russland vergrößert durch seine Aggression die Nato.

    Auch heute habe ich noch von keinem westlichen Politiker gehört, dass Russland zerschlagen werden soll. Jeder weiß, dass dies langfristig keinen Frieden schafft. Vor dem Überfall auf die Ukraine war dies noch weniger Thema. Russland war gar nicht so wichtig. Obama sprach von einer Regionalmacht.

    Da sprechen russische Minderwertigkeizskomplexe aus dir.

    Und irgendwie widersprichst du dir, greift nun irgendwann die Nato Russland an oder nicht? Und mich würde noch interessieren, warum hätte sie es tun sollen, vor allem, wenn Russland Ukraine nicht angegriffen hätte (wenn überhaupt, dann doch nur, um diese Aggression zu stoppen).

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Dass die Ukraine in die NATO aufgenommen wird. Duh.

    Russland griff die Ukraine an, weil Putin und die Seinen keine erfolgreiche Demokratie ertragen wollten und die Gefahr bestand. Den Soldaten dachten, Ukraine sei völlig verarmt, so wurde es in Russland erzählt und wunderten sich 2022. Es gibt genug Berichte (und geklaute Waschmaschinen).

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Dass die Ukraine in die NATO aufgenommen wird. Duh.

    Russland hat also einen Angriffskrieg gestartet, damit das angegriffene Land nicht Teil eines Verteidigungsbündnisses werden kann?

    Davon abgesehen hatte Janukowitsch die seit Mitte der 90er bestehende langsame Annäherung der Ukraine an die NATO bereits größtenteils wieder kassiert, aber dann hatte Russland nichts besseres zu tun als 2014 die Krim zu annektieren, wodurch sich die Ukraine dann doch wieder (und deutlicher als vorher) nach Westen orientierte, was 2022 nochmals beschleunigt wurde. Das Problem, das du da als Grund angibst, hat Putin also selber geschaffen.

  • Wenn wirklich irgendwer Interesse daran hätte, Russland anzugreifen oder gar zu zerschlagen, dann wäre das doch längst passiert. Es gibt dafür schlicht keinen Grund, nicht mal für die USA, die sonst Gründe finden. Wahrscheinlich ist nichts zu holen. Warum ausgerechnet ein potentieller NATO-Beitritt der Ukraine daran etwas ändern soll, bitte mal erklären.

    Putin sagt selbst, was ihn antreibt: er will wieder eine Welt wie zu Zar Peters Zeiten haben und versucht sie sich widewidewie es ihm gefällt wieder zurechtzubiegen. Die Krim hat er sich doch wohl eher nicht unter den Nagel gerissen, um strategisch gut gegen die Osterweiterung gerüstet zu sein, sondern weil er findet, dass sie ihm zusteht und niemals jemand anderem hätte gehören dürfen. Das begründet er mit Machtverhältnissen aus dem 18. Jahrhundert, das ist für normale Leute eigentlich nicht nachvollziehbar. Aber man soll sie ja nicht verharmlosen, diese alten weißen Männer und ihre verrückten Ansichten für verrückt erklären

  • Russland hat also einen Angriffskrieg gestartet, damit das angegriffene Land nicht Teil eines Verteidigungsbündnisses werden kann?

    Ja, das ist ganz sicher einer der Gründe. Bislang wurde die Ukraine auch nicht aufgenommen, obwohl sie sich verteidigen muss. Warum nicht?

    Wenn wirklich irgendwer Interesse daran hätte, Russland anzugreifen oder gar zu zerschlagen, dann wäre das doch längst passiert. Es gibt dafür schlicht keinen Grund, nicht mal für die USA, die sonst Gründe finden. Wahrscheinlich ist nichts zu holen. Warum ausgerechnet ein potentieller NATO-Beitritt der Ukraine daran etwas ändern soll, bitte mal erklären.

    Dass in Russland "nichts zu holen" sei, naja, da überlegen wir nochmal jeder für sich im Stillen. Warum ist die Ukraine eigentlich noch nicht in die NATO aufgenommen worden?

    Russland griff die Ukraine an, weil Putin und die Seinen keine erfolgreiche Demokratie ertragen wollten und die Gefahr bestand. Den Soldaten dachten, Ukraine sei völlig verarmt, so wurde es in Russland erzählt und wunderten sich 2022. Es gibt genug Berichte (und geklaute Waschmaschinen).

    Putin sagt selbst, was ihn antreibt: er will wieder eine Welt wie zu Zar Peters Zeiten haben und versucht sie sich widewidewie es ihm gefällt wieder zurechtzubiegen. Die Krim hat er sich doch wohl eher nicht unter den Nagel gerissen, um strategisch gut gegen die Osterweiterung gerüstet zu sein, sondern weil er findet, dass sie ihm zusteht und niemals jemand anderem hätte gehören dürfen. Das begründet er mit Machtverhältnissen aus dem 18. Jahrhundert, das ist für normale Leute eigentlich nicht nachvollziehbar. Aber man soll sie ja nicht verharmlosen, diese alten weißen Männer und ihre verrückten Ansichten für verrückt erklären

    Anführern solche Sandkastenlogik zu unterstellen ist vielleicht beim Kabarett ganz lustig, gibt doch aber gewiss nicht deren Handlungsmaximen wider. Dass sowas verharmlosend wirkt, gibst du ja selbst zu.

    Versucht euch in die Lage der Russen zu versetzen. Auf die muss die NATO-Osterweiterung wirken, wie die Einkreisung der Ententemächte auf das Deutsche Reich. Selbst wenn wir der NATO unterstellen, sie habe keine militärischen Ziele gegen Russland, so führt deren stetige Erweiterung an Russlands Grenzen dazu, dass sich Russland bedroht fühlen muss. Eben weil Armeen, Waffen usw. an seiner Grenze stehen, habe ich oben schon geschrieben. Ich finde ja, Russland sollte gute Gründe haben sich bedroht fühlen zu müssen.

  • Ja, das ist ganz sicher einer der Gründe. Bislang wurde die Ukraine auch nicht aufgenommen, obwohl sie sich verteidigen muss. Warum nicht?

    Dass in Russland "nichts zu holen" sei, naja, da überlegen wir nochmal jeder für sich im Stillen. Warum ist die Ukraine eigentlich noch nicht in die NATO aufgenommen worden?

    Anführern solche Sandkastenlogik zu unterstellen ist vielleicht beim Kabarett ganz lustig, gibt doch aber gewiss nicht deren Handlungsmaximen wider. Dass sowas verharmlosend wirkt, gibst du ja selbst zu.

    Versucht euch in die Lage der Russen zu versetzen. Auf die muss die NATO-Osterweiterung wirken, wie die Einkreisung der Ententemächte auf das Deutsche Reich. Selbst wenn wir der NATO unterstellen, sie habe keine militärischen Ziele gegen Russland, so führt deren stetige Erweiterung an Russlands Grenzen dazu, dass sich Russland bedroht fühlen muss. Eben weil Armeen, Waffen usw. an seiner Grenze stehen, habe ich oben schon geschrieben. Ich finde ja, Russland sollte gute Gründe haben sich bedroht fühlen zu müssen.

    Eine Aufnahme in die NATO ist nur möglich wenn bestehende Konflikte gelöst sind. Solange Krieg ist, kann ein Staat in der Regel nicht beitreten.

    Russland hatte keinen soliden Grund, die Ukraine anzugreifen. Weder 2014 noch 2022.

    Putin selbst hat in einem excerpt geschrieben, dass die russischen Interessenssphären bis nach Spanien reichen, es ist also leider so, dass er bzw. sein Ego die treibende Kraft ist und nicht ein vermeintliches entfremden eines souveränen Staates von Russland.


    Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann.

    Der Himmel ist nicht mein Limit, ich bin es.

Werbung