Diese Statistik ist echt erschreckend. 38% aller (wählenden) Arbeiter*innen haben AfD gewählt.
Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist
-
-
Spannend ist die Frage, in weit das Afd-Problem eine Bildungsproblem ist. Sind wir mal ehrlich, wer AfD wählt ist in der Regel nicht in der Lage zu verstehen, was die da fordern und warum das nicht geht. Die AfD holt ihre Wähler mit Populismus und falschen Versprechungen. Müssen wir da nicht Schülern die Mittel geben Populismus zu erkennen und Aussagen kritisch zu hinterfragen. Das wird natürlich auch jetzt schon in der Schule gemacht. Aber anscheinend schaffen wir es nicht gut genug. Ich würde vorschlagen Facebook oder so zu nehmen und zufällig 10 Aussagen zur aktuellen Politik auslosen und dann einem Faktencheck unterziehen und zu diskutieren, ob sie umsetzbar sind. Und das dann jeden Montag.
-
Mache ich. Also nicht in dem Maße.
Aber zuletzt hatte ich mal ein Bild vom Einbruch in Gelsenkirchen gezeigt und mit den 4. Klassen überlegt, warum dieses Bild nicht echt sein kann. Mache ich immer mal wieder.
-
Spannend ist die Frage, in weit das Afd-Problem eine Bildungsproblem ist. Sind wir mal ehrlich, wer AfD wählt ist in der Regel nicht in der Lage zu verstehen, was die da fordern und warum das nicht geht.
Wer ist "wir"? Sprich bitte für dich. Ich halte es für naiv zu glauben, dass 20% der Wählenden einfach nur zu doof und ungebildet seien nur man selbst wäre ja schlau genug, das Richtige zu wählen.
Und diese Abgrenzerei "wir" und "die" "in meinem Wahlkreis aber war es nicht so schlimm", "es sind ja bloß die Russlanddeutschen/ Arbeiter/ Geringverdiener/ Ostdeutschen/ Männer/ unter 45/über 45/im Nachbarort..." ist Augenwischerei. Es sind 1/5 der Wähler*innen.
Engagiert euch, wenn ihr wirklich was bewegen wollt. Nur nicht blau zu wählen reicht nicht mehr.
-
Wer ist "wir"? Sprich bitte für dich. Ich halte es für naiv zu glauben, dass 20% der Wählenden einfach nur zu doof und ungebildet seien nur man selbst wäre ja schlau genug, das Richtige zu wählen.
Naja, wir können es mal mit Fakten versuchen. Erstmal habe ich nicht geschrieben "Alle" sondern "in der Regel". Es gibt in der AfD sicherlich einige Strippenzieher, die mit voller Absicht agieren und es gibt sicherlich genug Menschen, die einfach rechtsextrem sind.
Aber wenn wir uns die Wählerschaft der AfD ansehen, dann sehen wir direkt dass die AfD insbesondere von Menschen gewählt wird, die eigentlich unter einem Wahlsieg der AfD leiden würden. Also die vom Programm der AfD negativ betroffen sind.
Zweitens sehen wir je niedriger der Bildungsstand desto höher der Anteil der AfD-Wähler. 26% aller Menschen mit Hauptschulabschluss haben in Baden-Württemberg die AfD gewählt, 24 % aller Realschüler aber nur 18% aller Abiturienten. Unter den Menschen mit Hochschulabschluss sind es nur noch 10%. Ergo bessere Bildung = weniger AfD. Das kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass der Lebensstandard höher ist. Aber das ist letztlich auch egal. Wichtig ist doch nur, dass eine höhere Bildung zu weniger Stimmen für die AfD führt. -
Die These über den dummen Arbeiter, der über Titelüberschriften der Bild-Zeitung nicht hinauskommt, halte ich für Blödsinn.
Letztendlich ist es der Arbeiter, der zuerst die Probleme im Land spürt. Sei es durch die ungeregelte Migration in die den billigen Wohnraum verknappt und in den ärmeren Stadtteilen zu Gewalt, Vermüllung und unschönes Stadtbild führt. Dazu kommt der massive Druck Abbau von gutbezahlten Arbeitsplätzen in der Industrie, befeuert durch die Energiepolitik und Sanktionen der letzten Jahre.
Wir in öffentlichen Dienst leben auf Kosten der Steuerzahler im produzierenden Gewerbe und werden die Auswirkungen erst stark zeitverzögert spüren.
Die AFD ist eine der wenigen Parteien, der man den Niedergang Deutschlands nicht anhängen kann, weil diese bislang keine Verantwortung hatten.
Ich glaube kaum, dass sich ein AFD Wähler für das AFD Parteiprogramm interessiert.
Ebenso wie die Parteiprogramme der anderen Parteien absolut wertlos sind, da eh Koalitionen gebildet werden. Habe den Eindruck, die Parteiprogramme und.Positionen im Wahlomat sind reine Werbeprogramme VOR der Wahl.
-
Nur löst diec AfD fie Probleme nicht, sondern würde sie für alle, die weniger als 150 000 Euro im Jahr laut ihres Wahlprogramms vom letzten Jahr vergrößern. Es ist allein darum dumm, sie zu wählen, wenn man weniger verdient.
Aber hej, mir geht es zwar schlechter, aber dem Ausländer oder linksgrünversifften Nachbarn geht es noch schlechter, also ist es gut. Intelligent Fachinformatiker?
-
Und der billige Wohnraum verknappt sich, weil in den letzten Jahren jedes Jahr mehr Sozialwohnungen aus der Preisbindung fielen als neue entstanden. Der Staat hatte auch deshalb kein Geld mehr, weil weniger Steuern gezahlt wurden als im letzten Jahrtausend und andere Dinge wie Rentenzahlung bezahlt wurden. Aber die paar Illegalen sind schuld, die es übrigens auch früher gab. Ich erinnere mich, vor Fall der Mauer eine Dokumentation gesehen zu haben, wo für die alte BRD allein über 2 Millionen geschätzt wurden.
Zur Bildzeitung
Wem gehört sie, hat diese durch fossile Energie reich Gewordenen Interesse, dass es den Armen besser geht,sicher nicht.
Aber dazu gehört Wissen. Die anderen glauben, an Freibier und Schlaraffenland
-
Naja, wir können es mal mit Fakten versuchen. Erstmal habe ich nicht geschrieben "Alle" sondern "in der Regel". Es gibt in der AfD sicherlich einige Strippenzieher, die mit voller Absicht agieren und es gibt sicherlich genug Menschen, die einfach rechtsextrem sind.
Aber wenn wir uns die Wählerschaft der AfD ansehen, dann sehen wir direkt dass die AfD insbesondere von Menschen gewählt wird, die eigentlich unter einem Wahlsieg der AfD leiden würden. Also die vom Programm der AfD negativ betroffen sind.
Zweitens sehen wir je niedriger der Bildungsstand desto höher der Anteil der AfD-Wähler. 26% aller Menschen mit Hauptschulabschluss haben in Baden-Württemberg die AfD gewählt, 24 % aller Realschüler aber nur 18% aller Abiturienten. Unter den Menschen mit Hochschulabschluss sind es nur noch 10%. Ergo bessere Bildung = weniger AfD. Das kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass der Lebensstandard höher ist. Aber das ist letztlich auch egal. Wichtig ist doch nur, dass eine höhere Bildung zu weniger Stimmen für die AfD führt.Dass die Differenz zwischen 24 und 18 nicht so groß ist, ist dir beim Schreiben gar nicht aufgefallen? Und dass du damit alle Realschüler als ungebildet bezeichnest auch nicht?
Davon abgesehen: die Wählerinnen und Wähler haben das gewählt, was sie für richtig halten. Das kannst du noch so dumm finden, 19-20% in beiden Landtagswahlen ist ein großer Anteil der Bevölkerung, es reicht nicht mehr, auf den Osten zu schimpfen. Deutschland hat ein Problem mit Rechtsradikalismus, nicht "die anderen".
Hier würde mal "wir" passen.
-
In meinem Bundesland hat die AfD fast 20%. Das ist echt zum Kotzen und ich schäme mich für RLP.
Das es alles Andere als schön ist, ist klar. Aber wo liegen die Ursachen?
Für mich liegt eine Ursache darin, dass sich die SPD von einer Arbeitnehmerpartei hin zu einer Partei der Arbeitslosen und Rentner entwickelt hat. Ich habe jedenfalls in den letzten Jahrzehnten niemanden von der SPD gehört, der für "mehr Netto vom Brutto" Werbung gemacht hat. Stattdessen werden überall Sozialleistungen verteilt.
Würde die SPD wirklich wieder die Interessen der arbeitenden Bevölkerung vertreten, sie würde der AfD Wähler abjagen können. Stattdessen versucht sie auf dem Feld der Sozialhilfe Boden gutzumachen. Dort hat sich aber schon die Linke positioniert.
-
Mir ist das auch zu einfach gedacht. Ganz nüchtern betrachtet würde eine Umsetzung von Punkten wie Remigration oder der Absicht, wieder russisches Gas zu beziehen, das Leben der Menschen in einkommensschwachen und AfD-starken Wahlbezirken vermutlich durchaus erstmal verbessern, denn die leben dort, wo sich das Politikversagen der letzten Jahrzehnte ganz direkt auf der Straße und in der Nachbarschaft abbildet - Migration, Wirtschaft, Infrastruktur, Preisentwicklung, das trifft quasi alle Lebensbereiche. Dass das alles unrealistische Versprechen sind, ist klar, wenn es aber niemanden gibt, der eine attraktivere Perspektive schaffen kann, dann wird eben dennoch so gewählt, denn schlimmer geht ja subjektiv empfunden kaum noch. Ich hab keine Ahnung, wie es in RP aussieht, aber bei einem Ausflug durch Duisburg Hochfeld oder Neumühl kann ich dem nichtmals widersprechen. Die Menschen dort sind bereits ganz unten angekommen und wurden im Abstieg begleitet von ihrer traditionellen politischen Interessensvertretung, der SPD. Und deswegen wählen dort eben zuletzt über 50% AfD, weil wen denn sonst, aus ihrer Sicht?
Vielleicht sollte man mal aufhören, AfD Wähler pauschal zu diskreditieren, und sich endlich um die Themen kümmern, die die Menschen zu dieser Partei treiben.
-
Dass die Differenz zwischen 24 und 18 nicht so groß ist, ist dir beim Schreiben gar nicht aufgefallen? Und dass du damit alle Realschüler als ungebildet bezeichnest auch nicht?
Wo habe ich sie denn als ungebildet bezeichnet? Bitte lese meinen Text und unterstelle mir nichts. Ich habe geschrieben: "je niedriger der Bildungsstand desto höher der Anteil der AfD-Wähler". Das ist eine reine Beschreibung.
Zweitens sind es von 18% auf 24% 1/3 mehr. Also 33% von 18. Der Unterschied zwischen 4 und 2 ist auch nicht viel, aber trotzdem ist eine Verdopplung .... Du kannst auch einfach mal vergleichen, dass nur 10% der Hochschulabsolventen die AfD wählen aber 26% der Menschen mit Hauptschulabschluss. Das hat aber sicherlich nicht nur was mit Bildung sondern auch mit der Lebenssituation zu tun. Aber nichtsdestotrotz höhere Bildung => bessere Lebenssituation => weniger AfD.
-
Nicht zu vergessen bei dem Erfolg ist einfach auch die Tatsache das die AfD Social Media und Propaganda sehr gut kann….und zwar um Welten besser als CDU und Co.
-
Mir ist das auch zu einfach gedacht. Ganz nüchtern betrachtet würde eine Umsetzung von Punkten wie Remigration oder der Absicht, wieder russisches Gas zu beziehen, das Leben der Menschen in einkommensschwachen und AfD-starken Wahlbezirken vermutlich durchaus erstmal verbessern, denn die leben dort, wo sich das Politikversagen der letzten Jahrzehnte ganz direkt auf der Straße und in der Nachbarschaft abbildet - Migration, Wirtschaft, Infrastruktur, Preisentwicklung, das trifft quasi alle Lebensbereiche. Dass das alles unrealistische Versprechen sind, ist klar, wenn es aber niemanden gibt, der eine attraktivere Perspektive schaffen kann, dann wird eben dennoch so gewählt, denn schlimmer geht ja subjektiv empfunden kaum noch. Ich hab keine Ahnung, wie es in RP aussieht, aber bei einem Ausflug durch Duisburg Hochfeld oder Neumühl kann ich dem nichtmals widersprechen. Die Menschen dort sind bereits ganz unten angekommen und wurden im Abstieg begleitet von ihrer traditionellen politischen Interessensvertretung, der SPD. Und deswegen wählen dort eben zuletzt über 50% AfD, weil wen denn sonst, aus ihrer Sicht?
Vielleicht sollte man mal aufhören, AfD Wähler pauschal zu diskreditieren, und sich endlich um die Themen kümmern, die die Menschen zu dieser Partei treiben.
Maylin, das versucht die CDU seit Jahren und statt versprochener Halbierung gab es eine Verdoppelung. Die AfD wird einfach mehr versprechen und mehr und mehr.
Zu den Daten, es gibt viel weniger Asylsuchende als früher, vermutlich weniger Illegale als vor 40 Jahren, die genauen Zahlen kennt niemand. Hat es geholfen? Manchem ist einer zuviel.
Für billigen Wohnraum müsste mehr billig gebaut werden, von welchem Geld? Steuern hoch? Da sind dann alle dagegen.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind vor allem Romafamilien aus Rumänien in Duisburg problematisch. Also Rumänien aus der EU? Oder Deutschland wie es die AfD will? Und hilft das der Wirtschaft?
Und billiges Gas aus Russland gibt es nur so lange, wie es Putin nutzt. Also z. B. keine Unterstützung der Ukraine mehr (und das dann deutlich mehr Flüchtlinge kommen, gut, einige der AfD haben kein Problem damit, auf Frauen und Kinder zu schießen).
Ich sprach vorher mit einer Deutschen, die mit einem seit Geburt Deutschen verheiratet ist, dem man aber die indischen Vorfahren ansieht. Sie überlegen, in welches Land sie im Fall der Fälle auswandern. Gut Gebildete und Gutverdienende nicht deutsch Aussehende werden also auswandern. Gut für uns?
AfD hält sich nicht an Regeln und Gesetze, sie weiß, dass es nicht besser wird, sie will nur an die Macht und dort bleiben. Und dazu hat sie auch Vorbilder wie Trump, Orban, Putin... Freie Wahlen stören da nur.
Und wer an das immer noch glaubt, ist entweder unwissend, naiv oder will die Welt einfach brennen sehen. Intelligent ist es sicher nicht.
-
Nicht zu vergessen bei dem Erfolg ist einfach auch die Tatsache das die AfD Social Media und Propaganda sehr gut kann….und zwar um Welten besser als CDU und Co.
Vermutlich haben deshalb viele junge sie gewählt.
-
Beitrag von PaPo (
23. März 2026 14:42 )Dieser Beitrag wurde von kleiner gruener frosch gelöscht (23. März 2026 15:37 ). -
Für billigen Wohnraum müsste mehr billig gebaut werden, von welchem Geld? Steuern hoch? Da sind dann alle dagegen.
Wie wäre es mit einer Absenkung der Baustandards, um wieder billiger bauen zu können?
-
Hinzu kommt die grundsätzliche Frage, ob in Deutschland wie in den 1970er- und 1980er-Jahren wieder im großen Stil komplette Siedlungen und Neubaugebiete entstehen sollen oder ob zukünftig ein Neubaugebiet eher die Ausnahme darstellen soll und man sich vor allem auf die Nutzung bestehender Baulücken, Nachverdichtung und Sanierung von Altbestand fokussiert.
-
Vermutlich haben deshalb viele junge sie gewählt.
Mein Schüler fallen regelmäßig darauf rein und Geiern nach.
-
Werbung