Man kann ja durchaus die „Freiheitsgrade“ (wie viele Freistunden etc.) für einzelne Personen etwas großzügiger festlegen, was aber nicht unbedingt zu schlechteren Plänen führen muss. Man kann aber beim Durchsehen der Pläne, wenn ein Plan besonders schlecht gerechnet wurde, den so lassen, anstatt noch einmal rechnen zu lassen.
Eben. Zuerst und für die allermeisten ist es sicher nur Zufall und ich glaube auch nicht an einen absichtlich schlechten Stundenplan. Aber beim Durchsehen der Pläne wird für manche noch einmal geschaut, was geht und für andere nicht.
Als Personalrat durfte ich jahrelang in den Ferien antanzen und Stundenpläne überprüfen. Es war schon auffällig, dass es bestimmte Kollegen regelmäßig besonders schlecht traf. Das beste Beispiel: ein Kollege hatte einen relativ langen Pendelweg. Dann wies sein Stundenplan am Freitag nur eine einzige Stunde auf. Gemeinsam haben wir bei Kollegen eine Tauschmöglichkeit gefunden, die für alle Beteiligten eine Verbesserung dargestellt hätte. Die Schulleitung lehnte ohne Begründung ab.
Und ja, das habe ich auch schon einmal erlebt. Zuerst war es nur Zufall, aber trotz guter Möglichkeit für eine deutliche Verbesserung und keiner Verschlechterung für andere wurde rigoros abgelehnt.
Und ja, Einzelfälle tragen zum Misstrauen bei.