Beihilfe im Rückstand

  • Ich bin mal wieder dankbar über mein Bundesland.

    Längste Wartezeit bei mir in den letzten Jahren war 3 Tage, kürzeste 10 Stunden.

    Da bist du die Ausnahme. Vor einiger Zeit gab es wegen der verschleppten Antragsbearbeitung sogar einen Artikel in der Stuttgarter (?) Zeitung. Ich musste bis zu acht Wochen warten, aber mittlerweile wurde das Procedere optimiert.

  • Habt ihr in BaWü nicht unterschiedliche Beihilfestellen?
    In NRW gibt es nicht nur die unterschiedlichen BR, aber auch natürlich zusätzliche Stellen (kommunal zb.). Ich hatte während meiner Abordnung eine andere Beihilfestelle und sie war zumindest in der Zeit deutlich schneller. Ich hatte aber nicht oft und nicht viel, da habe ich wenig aufgepasst.

  • Ich hatte an der Ersatzschule ganz furchtbare Wartezeiten von bis zu 11 Monaten. Angeblich sitzt in der Beihilfestelle ein einziger Mitarbeiter, der für alle Ersatzschulen zuständig ist, und der war dann länger krank.. dazu geht das Ganze noch zwischen Beihilfestelle und Schulträger hin und her und das passierte nur (ich glaube) einmal monatlich zu einem bestimmten Stichtag. Wirklich übel für Leute mit hohen Rechnungen, vielen Kindern usw.


    Dass eine "technische Störung" wochenlang nicht nachhaltig behoben wird, kann aber eigentlich auch nicht sein.

  • Habt ihr in BaWü nicht unterschiedliche Beihilfestellen?
    In NRW gibt es nicht nur die unterschiedlichen BR, aber auch natürlich zusätzliche Stellen (kommunal zb.). Ich hatte während meiner Abordnung eine andere Beihilfestelle und sie war zumindest in der Zeit deutlich schneller. Ich hatte aber nicht oft und nicht viel, da habe ich wenig aufgepasst.

    Nein, bei uns gibt es nur eine ebenfalls über das Kundenportal zu erreichen.

    Aber es gibt verschiedene Sachbearbeiter und bei manchen Rechnungen dauert es länger, es wird empfohlen, diese getrennt von den anderen hochzuladen.

    Und natürlich gibt es Menschen, die alles noch per Post senden, dann muss es erst gescannt werden, verlängert mindestens um eine Woche die Bearbeitung.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Dass eine "technische Störung" wochenlang nicht nachhaltig behoben wird, kann aber eigentlich auch nicht sein.

    Hier wird auf digital umgestellt, was eigentlich wünschenswert ist, aber das dauert ein Jahr und solange werden die Bescheide per Post in ein anderes Bundesland geschickt, dort eingescannt und dann nach Dresden weitergeleitet:rofl:

    Die Sachbearbeiterin meinte, dass auch Fehler beim Einscannen passieren, Zahlen falsch übertragen werden... ich will gar nicht wissen, was da für ein Chaos ist.

  • Können z.B. Rechnungen aus der Krankenhausapotheke bei ambulanten Behandlungen direkt abgerechnet werden, weiß das jemand? Es geht dann mitunter um Rechnungen über 5-stellige Beträge.

    Das geht wohl nicht mehr. Irgendwie bekam ich da ne Info bei meiner Chemotherapie. Das Krankenhaus konnte auch nicht mehr direkt abgerechnet werden.

    Da muss dann wahrscheinlich die 2. Mahnung abwarten und hoffen, dass die Beihilfe bald zahlt.

  • Das geht wohl nicht mehr. Irgendwie bekam ich da ne Info bei meiner Chemotherapie. Das Krankenhaus konnte auch nicht mehr direkt abgerechnet werden.

    Da muss dann wahrscheinlich die 2. Mahnung abwarten und hoffen, dass die Beihilfe bald zahlt.

    Aber stationäre Aufenthalte müsstest du direkt abrechnen lassen können, oder? Da liegen Rechnungen ja mitunter bei mehreren Zehntausend Euronen.

  • Aber stationäre Aufenthalte müsstest du direkt abrechnen lassen können, oder? Da liegen Rechnungen ja mitunter bei mehreren Zehntausend Euronen.

    nö. Zumindest nicht in NRW.
    PKV kann direkt abrechnen, mit der Beihilfe geht es nicht.
    ... "ab 5000 Euro können Sie anrufen"
    (Die erste sehr große Rechnung war also kein Problem, aber alle nachher eintrudelnden Rechnungen waren alle drunter... )

  • ChatGPT meint:

    Zitat

    | Beruf | Millionärschance |
    | ----------- | ----------------------- |
    | Lehrer | ❌ sehr gering |
    | Arzt | ⚠️ mittel |
    | Jurist | ⚠️ sehr unterschiedlich |
    | Unternehmer | ✅ hoch |

  • Der Anteil an Ärzten, die DURCH die Medizin Millionäre werden, dürfte ziemlich gering sein, wenn man von einzelnen sehr lukrativen Spezialisierungen absieht (Dermatologie sollte zur Zeit der Hit sein, plastische Chirurgie, usw..)
    Und ich vermute, in sehr wohlhabenden Familien würde man vom Ärztejob abraten und eher zur Wirtschaft und Juristerei raten. Guckt euch mal die Sprechstundenzeiten von Ärzten an und schlagt ständig die Überziehungszeiten dazu. PLUS die Verwaltung und so (entweder selbst machen oder jdn bezahlen... Wir können uns als Lehrkräfte gut beschweren, SELBST wenn der Arzt einen Tausender mehr nach Hause bringt, was hat er denn für ein Leben?)

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