Krankmeldung per E-Mail bei Halsentzündung – schulische Praxis?

  • Mein Mann ist aber morgens schon längst weg, wenn ich aufstehe. Dann müsste ich ihm quasi eine Whatsapp schreiben, dass er bitte anrufen soll und dann darauf hoffen, dass er es auch rechtzeitig schafft, denn entweder sitzt er gerade im Auto oder ist am arbeiten und kann dann nicht gleichzeitig telefonieren bzw. meine Whatsap lesen. Nützt ja auch nichts ,wenn er um 8..12 anruft, aber schon um 8 Uhr eine Vertretung nötig gewesen wäre.

  • Ich denke nicht, dass wir jede Option auf jede individuelle Erkrankung oder familiäre Konstellation anwenden müssen.

    Es gibt Schulen und Konstellationen, da klappt es und solche, wo es wahlweise nicht klappt oder eben die Grundatmosphäre eher "ungünstig" ist.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Telefonische Krankmeldungen sollten alleine schon deshalb verboten sein, oder zumindest nicht eingefordert werden, weil in dem persönlichen Gespräch IMMER ein gewisser Druck ausgeübt wird, ob es denn wirklich so schlimm wäre. Oder es kommen Kommentare wie "es fehlen aber auch schon xyz".

  • Ich möchte mal das Gericht sehen, das eine Pflichtverletzung daraus konstruiert, dass sich über ein übliches dienstliches Kommunikationsmedium rechtzeitig krank gemeldet wird. Die Vorteile der Mail als Medium der asynchronen Kommunikation liegen doch auf der Hand: Zum einen kann ich das machen wann ich will, zum anderen sind etwaige Verletzungen der Fürsorgepflicht direkt dokumentiert. "Ach Herr MarPhy, so schlimm kann es doch nicht sein...."

    Richtig kritisch find ich nur so Nummern wie private Whatsapp Kontakte zu Planern etc..

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