Beneidenswert. Diese Erwerbsarbeit schafft es meinerseits leider nicht zum Gegenteil von Langeweile, im Gegenteil. Dafür bräuchte ich Zerstreuung... und die finde ich nur privat.
Interessant, was du aus der Abwesenheit von Langeweile so folgerst.
Beneidenswert. Diese Erwerbsarbeit schafft es meinerseits leider nicht zum Gegenteil von Langeweile, im Gegenteil. Dafür bräuchte ich Zerstreuung... und die finde ich nur privat.
Interessant, was du aus der Abwesenheit von Langeweile so folgerst.
Mich langweilen eher diese Wiederholungen im Jahreszyklus. Ich kann das gar nicht so sehr beschreiben. Unterricht mache ich gern oder auch Projekte. Aber dieses routinemäßige Dran-Denken im Jahresverlauf an immer wieder die gleichen Sachen...Das geht mir auf den Sack.
Ich hab ne Zeitlang einen Schulversuch begleitet, da musste man erstmal eine Struktur aufbauen, bis das dann wieder Routine war. Bis dahin hats Spaß gemacht. Jetzt langweilt es mich wieder.
Oh, aber nicht das Forum kündigen, hörst du?
Ne, wie soll ich denn sonst prokrastinieren?
Naja, bei s3g4 und Sissymaus hörte es sich so an.
Ich mache selten jedes Jahr das Gleiche. Siehe oben. Irgendwie brauche ich immer wieder mal neue Herausforderungen.
ne das mache ich auch nicht. sonst wärs ja noch langweiliger
Aber ich bin auch faul und verwende natürlich auch Sachen wieder. Das ist dann schon langweilig. Ich habe aber mittlerweile ganz viele andere Dinge zu tun, bisher ist es nicht wirklich langweilig. Mir machen zunehmend Dinger außerhalb des Unterrichts Spaß.
Interessant, was du aus der Abwesenheit von Langeweile so folgerst.
Ich habe nichts daraus gefolgert, sondern lediglich festgestellt, dass Arbeit resp. Beschäftigung insg. nicht das Gegenteil von Langeweile ist (man sich also auch z.B. beim Arbeiten, bisweilen gerade dann, langweilen kann). Schön, wenn einigen ihre Arbeit so zerstreuend (hoffentlich nicht lediglich gefühlsbetäubend) ist, dass sie nicht lediglich beschäftigt, sondern bei ihnen "keine Langeweile auf[tritt]" - freut mich ernsthaft für dich. ![]()
Ich habe nichts daraus gefolgert, sondern lediglich festgestellt, dass Arbeit resp. Beschäftigung insg. nicht das Gegenteil von Langeweile ist (man sich also auch z.B. beim Arbeiten, bisweilen gerade dann, langweilen kann). Schön, wenn einigen ihre Arbeit so zerstreuend (hoffentlich nicht lediglich gefühlsbetäubend) ist, dass sie nicht lediglich beschäftigt, sondern bei ihr "keine Langeweile auf[tritt]" - freut mich ernsthaft für dich.
Tatsächlich empfinde ich meine Arbeit als fordernd aber auch eben un-langweilig. Das macht das Arbeiten für mich leichter, ist aber natürlich nicht vergleichbar mit Freizeit, Familie, privater Unterhaltung etc.
Das in Verbindung mit vielen Freiheiten und guter Bezahlung macht für mich den Job wirklich zu einem guten Job. Aber für die gleichen Bezüge nur halb so viel zu arbeiten, würde ich auch sofort annehmen ![]()
Über die Gründe wundere ich mich teilweise. Mich hält der Beruf garantiert nicht jung, ich sehe nach jedem Schultag aus, als sei ich um fünf Jahre gealtert ;-).
Ich mache es tatsächlich wegen der Kinder gerne, es ist schön, so intensiv mit ihnen zu arbeiten, sie kennen zu lernen, sie in ihrer Entwicklung und in ihrem Lernen zu begleiten (wobei das im Anfangsunterricht auch recht repetitiv und teilweise langweilig sein kann, finde ich, es ist ja alle zwei Jahre immer das gleiche und nicht wirklich spannend vom Inhalt her). Kollegium - ist Glückssache. Geld will ich verdienen, ja, aber das würde ich ja auch in anderen Berufen. Ich mag auch das Planen des Unterrichts und das Zeugnisschreiben, muss ich sagen, weil die Schreibtischarbeit eine schöne Abwechslung ist. Leises, ungestörtes, fokussiertes Arbeiten.
wobei das im Anfangsunterricht auch recht repetitiv und teilweise langweilig sein kann, finde ich, es ist ja alle zwei Jahre immer das gleiche und nicht wirklich spannend vom Inhalt her
Du gehst nach der zweiten Klasse direkt wieder ins erste Schuljahr? Ich fand es immer schön, von 1-4 "durchzuarbeiten" und die ganze Entwicklung der "I-Dötzchen" bis zum Ende der Grundschulzeit zu sehen.
Ja, so ist das bei uns eigentlich immer. Man hat die Klasse zwei Jahre lang, entweder 1-2 oder 3-4.
Ich wundere mich immer, wie der Job so anstrengend und zugleich langweilig sein kann. Aber es ist eben diese nervige Routinelangeweile. Bei Hofaufsicht ist es eine noch schlimmere Langweile, da schleicht die Zeit. Zum Glück ist das im Unterricht nicht so schlimm. Ich bin allerdings immer total ungeduldig und kann den Unterrichtsschluss kaum erwarten.
Ich finde seit dem Schulformwechsel das Unterrichten teilweise einfach nur todeslangweilig. Manche Klassen sind soooo krass langsam, brauchen zigtausend Wiederholungen, man kommt inhaltlich überhaupt nicht vorwärts, weil jede Phase 3-4x länger dauert, als antizipiert... mich strengt das Aushalten dieser Langeweile so an, dass ich an Tagen mit vielen Stunden in solchen Klassen erstmal 2-3 Stunden schlafe. So richtig sinnvoll mit Alternativtätigkeiten füllen lässt sich die Zeit im Unterricht ja auch nicht.
Die Frage ist ja auch immer so ein bisschen, was man in den Fokus nimmt und was man interessant findet:
Unterrichtsstoff, Interaktion mit der Gruppe, Didaktik für die jeweilige Lerngruppe, Methodik für die jeweilige Lerngruppe, Classroommanagement,... Es gibt so viele Dinge.
Nicht jeden Aspekt wird man in jeder Lerngruppe und jeder Schulform interessant finden. Aber irgendwas davon doch eigentlich immer, wenn man dann sein eigenes Interesse passend umswitchen kann.
Langweilig? Müsst ihr euren Schülern nicht helfen? Ich bin die ganze Zeit im Klassenzimmer unterwegs. ![]()
Also ich komme gerne zackig vorwärts. Classroom Management usw. finde ich nicht "interessant", sondern ist notwendiges Übel, um Hindernisse beim Vorwärtskommen zu überwinden.
Aber ja, ich muss irgendwie einen anderen Zugang zu meinem Job finden, der jetzt halt ein anderer ist. Gelingt noch nicht immer so recht.
Langweilig? Müsst ihr euren Schülern nicht helfen? Ich bin die ganze Zeit im Klassenzimmer unterwegs.
Doch, schon, aber genau das IST doch sterbenslangweilig 🙈 Man erklärt 5x sie gleichen popeligen Sachen, die man eigentlich bereits im Plenum erklärt hatte, und dann ggf. noch 3x und noch 3x. Und überwiegend nur deswegen, weil einfach nicht richtig (oder gar nicht) zugehört wird. Außerdem muss man noch 8x daran erinnern, überhaupt mal mit der Arbeit anzufangen, und zwischendurch nochmal 7 Leute antitschen, die mittendrin einfach aufgehört haben und selbst nicht so ganz wissen, wieso eigentlich...
Meine Nerven können sowas leider sehr sehr schlecht.
Ja genau, mit langweilig meinte ich auch nicht, dass ich am Pult sitze und Däumchen drehe, falls du das so interpretierst hast, Zauberwald. Sondern dass es einfach nicht wahnsinnig spannend oder auch erfüllend ist, jahrelang immer und immer wieder die "Beweise für Nomen" oder das Prinzip der Tauschaufgabe zu erklären und zu wiederholen, natürlich ist man durchgehend beschäftigt, aber es kann ja trotzdem stellenweise langweilig sein.
Ja genau, mit langweilig meinte ich auch nicht, dass ich am Pult sitze und Däumchen drehe, falls du das so interpretierst hast, Zauberwald. Sondern dass es einfach nicht wahnsinnig spannend oder auch erfüllend ist, jahrelang immer und immer wieder die "Beweise für Nomen" oder das Prinzip der Tauschaufgabe zu erklären und zu wiederholen, natürlich ist man durchgehend beschäftigt, aber es kann ja trotzdem stellenweise langweilig sein.
Das finde ich auch nicht langweilig. Ich war neulich 1 Woche krank zu Hause. DAS war langweilig. Aber ich verstehe schon, was gemeint ist.
Zuhause langweile ich mich eigentlich nie ![]()
Die Frage ist ja auch immer so ein bisschen, was man in den Fokus nimmt und was man interessant findet:
Unterrichtsstoff, Interaktion mit der Gruppe, Didaktik für die jeweilige Lerngruppe, Methodik für die jeweilige Lerngruppe, Classroommanagement,... Es gibt so viele Dinge.
Nicht jeden Aspekt wird man in jeder Lerngruppe und jeder Schulform interessant finden. Aber irgendwas davon doch eigentlich immer, wenn man dann sein eigenes Interesse passend umswitchen kann.
Oder man wechselt den Beruf, wenn einem nichts daran gefällt, muss man das weder sich noch den Kindern antun.
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